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Aufstellung zum Thema "Weiblichkeit annehmen"

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von floridita, 27. Dezember 2010.

  1. floridita

    floridita Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2008
    Beiträge:
    43
    Ort:
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    Vielleicht hat jemand hier auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht oder weiß etwas zu diesem Thema, das mir weiter helfen könnte.


    Im letzten Jahr merkte ich, dass sich mein Körper veränderte. Ich war zwar schon immer ein wenig mehr behaart als die Durchschnittsfrau (weshalb ich als Jugendlicher oft aufgezogen worden bin), aber im letzten Jahr bekam ich plötzlich sogar richtig lange schwarze am Kinn und Hals und generell am ganzen Körper mehr und meine Brüste wurden kleiner, unregelmäßige Periode. Ich war sehr deprimiert weil ich diese Haare teilweise nicht mehr „verstecken“ konnte. Darum versuchte ich es mit einer Lasertherapie, beendete diese aber nach dem dritten Mal, da mir bei der Sache nicht ganz wohl war.

    Bevor ich weiter erzähle, möchte ich sagen, dass ich jedoch nicht lesbisch bin, oder ein Mann sein möchte oder was auch immer in die Richtung gehen könnte.

    In dem letzten Jahr hatte ich mich dann viel mit der Mann-/Fraurolle auseinander gesetzt. Habe nach Ursachen, Gründen gesucht, warum ich diese Veränderungen erlebte. Denn meine Frauenärztin meinte, dass meine Hormone in Ordnung wären.

    Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto klarer wurden mir einige mögliche „Schlüsselsituationen“: Meine erste Periode war für mich ein Horror! Ich hatte am Abend zuvor fürchterliche Bauchkrämpfe und war total frustriert und enttäuscht, dass ich von nun an ein Mal pro Monat diese – in meiner damaligen Ansicht – eklige Blutung verbunden mit den Bauchkrämpfen hatte. Ich hatte das Gefühl, nicht mehr unbekümmert und frei leben zu können. Obwohl das ja nicht stimmt und irgendwie lächerlich ist. Es war nicht so, dass ich nie vorbereiten worden bin und eigentlich hatte ich auch immer damit gerechnet, dass ich irgendwann meine Tage bekomme. Allerdings geschah es dann im Urlaub in Griechenland und ich blieb den Rest der Woche auf der Strandliege anstatt im Meer.

    Jedenfalls litt/leide ich seit meiner ersten Periode an extremen Menstruationsbeschwerden (Bauchkrämpfe ganz stark, bin total geschwächt, Durchfall, etc.). Als ich ein paar Jahre die Pille nahm, waren diese Symptome zwar geringer, aber ich entschied mich dagegen, die Pille weiter zu nehmen, weil mir mit zunehmenden Alter bewusst wurde, welche massiven Auswirkungen die Pille auf unseren Körper/Verhalten hat.

    Eine zweite „Schlüsselsituation“:
    Als meine Mutter mit mir schwanger war, wurde sie von ihrem damaligen Chef gekündigt. Sie war noch in der Probezeit und so konnte das mit ein paar fadenscheinigen Gründen durchgeführt werden. Ich weiß, dass dies lange an ihr „nagte“. Sie hatte alles richtig gemacht, sich bemüht etc. und wurde deshalb hinausbefördert, weil sie schwanger war.

    Warum ich die zweite Schlüsselsituation erzähle, hängt damit zusammen, dass ich sehr oft überlegt habe, warum ich negativ über die Frauenrolle gedacht habe. Ich weiß nicht, ob dies zu weit hergeholt ist, aber ich denke, dass solche Erlebnisse unbewusst weiter gegeben werden.

    Ich empfand die Periode, Schwangerschaft, Geburt… all diese Sachen, die zum Frausein dazugehören als ungerecht, unfair und negativ.

    Eine gute Freundin, die Kinesiologin ist, erzählte mir von einer Aufstellungs-/Familienaufstellungsmöglichkeit bei ihr, die ich in Anspruch nehmen konnte, um dieses Thema zu bearbeiten. Bei dieser Aufstellung teilte ich Rollen wie Weiblichkeit, Männlichkeit, Mich usw. zu und mir wurde bewusst, welche Ablehnung ich gegenüber dem Weiblichen hatte. Jedoch kam heraus, dass dies nicht unbedingt mit diesem Leben jetzt so in Zusammenhang steht, sondern aus einer früheren Erfahrung kam, in der ich mich aufgrund der Tatsache, dass ich eine Frau war, bestraft wurde.
    Das klingt jetzt wohl sehr daneben, aber es ist nicht einfach so eine Aufstellung zu beschreiben, wenn man nicht selbst teilgenommen hat. Symbolisch sollte ich dann diese Situation hinter mir lassen usw.! In dieser Aufstellung musste ich sehr viel weinen, die Tränen flossen nur so heraus, aber anschließend fühlte ich mich befreit.

    Nun ist das ganze ein Monat her und mir ist aufgefallen, dass mir nun meine alten BHs wieder passen. Allerdings hatte ich dieses Mal meine Tage nicht bekommen, jedoch über einige Wochen oft ein Ziehen oder ganz ganz leichte Krämpfe verspürt. Für mich ein Zeichen, dass sich irgendwas im Körper ändert, dass sich etwas tut. Ich habe eifnach das Gefühl, dass sich irgendetwas verändert.

    Hat jemand von euch schon mal in dieser Richtung gearbeitet? Denkt ihr, dass durch die Aufstellung alte bestehende Muster aufgelöst werden können und dies meinen Körper verändern kann?

    Ich habe jetzt versucht, eine ganz lange Zeitspanne kurz zu beschreiben und ich schätze, dass dadurch viele Kleinigkeiten verloren gehen oder der Zusammenhang vielleicht nicht immer ganz klar ist. Es würde mich jedoch freuen, wenn jemand ähnliche Erfahrungen hatte und diese austauschen will oder einfach Anregungen schreibt.

    Danke fürs Durchlesen 
     
  2. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Bist du gerne eine Frau?
    Das mit den ersten Tagen kommt mir bekannt vor - die meisten Mädchen in der Schule prahlten damit...als ich sie selber bekam, konnte ich das nicht verstehen. Ich empfinde es auch eher als lästig.
    Welche Frauenrolle lebt dir deine Mutter vor?
    Warum?
    Das ist normal.
    Eine Aufstellung braucht ja etwas um zu wirken, vielleicht sind das schon die ersten Erfolge.
    Ja und ja.
     
  3. Sprühsternchen

    Sprühsternchen Mitglied

    Registriert seit:
    16. Mai 2010
    Beiträge:
    49
    Ort:
    Wien
    Hey ich finde das Thema total interessant,
    ich selbst hatte auch ziemliche Probleme mit meiner Weiblichkeit,
    Fakt ist:
    Frau sein ist toll. Auch wenn wir in unserer Gesellschaft noch immer mit Stereotypen verglichen werden und gewissen Rollenbilder an uns haften (danke an Jelinek und Co für ihre tollen Arbeiten in den 70er Jahren)

    Trotzdem ist es als Frau mal schön, sich zurück zu legen und Frauen wie Marlene Dietrich oder Marilyn Monroe zu bewundern.

    Ich glaube dass das Frau sein an sich gelernt werden kann. Probier mal aus dich jeden Tag zu schminken oder eincrémen. Das hat garnichts mit Kitsch oder so zutun sondern ist einfach nur Körperarbeit. So wie jeden Tag meditieren oder Yoga.

    xxx Sprühlii
     
  4. Tigermotte

    Tigermotte Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juli 2009
    Beiträge:
    136
    Werbung:
    Hi Floridita,

    ich würde an deiner Stelle vielleicht doch noch mal zu einem anderen Frauenarzt gehen und die Hormone überprüfen lassen. Wurden die denn getestet?

    Ansonsten bin ich etwas anderer Ansicht: Gegen Menstruationsbeschwerden hat mir früher die Grübelei über Frauenrollen nix gebracht. Was geholfen hat waren regelmäßige Bewegung und Sport und dazu dann noch Entspannung, eine Wärmflasche und wenn es ganz übel war auch mal eine Schmerztablette. Ich würde Menstruationsbeschwerden nicht überbewerten, weil das sehr viele Frauen haben. Man kann sich in diese Beschwerden durch zu viel Beschäftigung damit auch reinsteigern und davon werden sie nicht besser.

    Zur Weiblichkeit: Wer legt denn fest was weiblich ist und was nicht? Wie fühlst du dich am wohlsten? Wichtig ist doch nicht, was andere denken, sondern wie du dich gut fühlst! Ob das nun zu gängigen Klischees passt oder nicht ist doch egal.
     
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