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Aufstellung für Kinder nur mit einem Elternteil?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Shalimara, 27. November 2006.

  1. Shalimara

    Shalimara Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juli 2005
    Beiträge:
    170
    Ort:
    SH
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    Hallo,

    macht das Sinn?

    Reicht es, wenn eigentlich beide Elternteile ein Anliegen haben, aber einer nicht zur Aufstellung mitkommen will?

    Was ist, wenn das Kind übernommenes Schicksal von dem Elternteil trägt,
    der nicht bei der Aufstellung dabei sein will?

    Wieviel muss, kann, darf man von der Familie des nicht aufstellenenden Elternteils wissen, um dem Kind/den Kindern zu helfen?
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    genau dafür gibt es die Repräsentanten.

    Wäre der Familienteil, mit dem ich was zu lösen hatte, bei meiner Aufstellung dabeigewesen, wäre nichts raus gekommen.

    Alles Liebe
    Indigomädchen
     
  3. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Wer hat das Anliegen? Anders gefragt, wer ist Klient?

    Wenn du Klient bist, weil du etwas von deinen Eltern übernommen hast, wärs wahrscheinlich wenig zielführend, wen deine realen Eltern mit kämen. Also ich würd meine Eltern nicht mitnehmen wollen, wenn ich als Klientin aufstelle.

    Oder sind deine Eltern Klienten, weil sie eben ein Problem haben, dass sie lösen wollen? Dann ist es zielführend, wenn derjenige, der das Problem hat aufstellt.

    Und wenn du glaubst, dass du ein Problem hast, welches du von deinen Eltern übernommen hast, dann ist das dein Problem und nicht deren. Solltest du die Idee haben, einen Elternteil *mit zu nehmen* solltest dich nicht wundern, wenn du nicht gestellt wirst.
     
  4. Shalimara

    Shalimara Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juli 2005
    Beiträge:
    170
    Ort:
    SH
    Hallo Indigomädchen,
    das ist mir klar, dass dafür die Stellvertreter stehen.
    Ich habe aber schon Aufstellungen miterlebt, wo der andere Elternteil etwas zu lösen hätte, was auch wichtig fürs Kind gewesen wäre.

    In dem Fall konnte der Aufstellungsleiter nichts tun, weil die/derjenige der es hätte lösen wolllen/können nicht dabei war.
    Wenn kein Anliegen vorgebracht wird, kann man ja nicht einfach ins System des Andren eingreifen, wenn der/diejenige abwesend ist.


    Das muss ich nicht verstehen, ist auch nicht meins...
     
  5. Shalimara

    Shalimara Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juli 2005
    Beiträge:
    170
    Ort:
    SH
    Hallo Christina,

    Das Anliegen haben beide Eltern. Sie wollen für die noch kleinen Kinder was lösen.

    Aber ein Elternteil "glaubt" nicht so richtig an die Wirkung des Familienstellens und will deswegen nicht mit.

    Der Elternteil der zur Aufstellung gehen will, kann das, was aus seinem System kommt, lösen und damit auch für die Kinder.

    Aber die Vermutung ist, dass das Übernommene, welches jetzt auch die Kinder tragen,
    aus dem Familiensystem des anderen Elternteils kommt, der nicht mit will.

    Verständlicher?
     
  6. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    Nein
    In welcher Funktion stellst DU die Frage?
    Wenn sie beide ein Anliegen hätten, würden beide hingehen wollen. Wenn nur einer geht hat nur der das Anliegen - meine Meinung.
     
  7. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Liebe Shalimara,

    Dass ein Elternteil (meist der Mann) von allem, was in Richtung Psychotherapie geht, nichts hält, das kommt häufig vor. Es ist schon viel (das meine ich ernst - nicht ironisch !), wenn er sich nicht völlig querlegt und es respektiert, wenn die Frau an sowas teilnimmt.

    Es ist auch nicht unbedingt erforderlich, viel von der Herkunftsfamilie zu wissen - das Entscheidende weiß man oft ohnehin nicht und muss in der Aufstellung offengelegt werden.

    Da ein Mensch von den Dynamiken der Herkunftsfamilie des Partners betroffen ist, darf er sie in der Regel natürlich aufstellen - vorausgesetzt es geschieht mit Respekt (und nicht zB. aus Neugierde und Einmischung); umso mehr, wenn es um die eigenen Kinder geht.

    Wichtig ist, dass es nicht um Schuldzuschreibungen geht, sondern um das, was den Kindern gut tut. (Deine Familie ist schuld, dass die Kinder ... ).

    In dem Zusammenhang erlebe ich die Sichtweise hilfreich und kräftigend, dass Kinder nicht "Opfer" der Familiensysteme der Eltern sind - sondern ihre Seelen sich die Eltern (mit den Dynamiken der Herkunftsfamilien) aussuchen. Hier liegt auch die Grenze : was die Kinder aus der Familie des Mannes zu bewältigen haben, kann die Mutter nicht für sie lösen.

    Sehr vorsichtig wäre ich bezüglich einer subtilen Abwertung der Familie des Partners. ("Das Schädliche kommt von Euch.") Da kann es in der Aufstellung durchaus angebracht sein, dass der anwesende Partner vor der Familie des anderen seinen Respekt bezeugt - höchstwahrscheinlich werden die Kinder das vor allem vertreten, was man an der Familie des Partners (und damit am Partner selbst) ablehnt.

    Dazu gehört auch, dass es nicht geht, das was die Frau beim Mann stört, bei den Kindern zu bekämpfen.

    Ich habe mir das jetzt nicht lange überlegt - aber wenn die Partner einander wirklich mögen oder zumindest ehrlich respektieren, müssten eigentlich destruktive Dynamiken in Familien beendet sein und können über diesen Schutzschild nicht mehr auf Kinder übergreifen.

    Was IMMER gut tut : wenn man sich beim Partner für die Kinder bedankt (so wie sie sind).

    Du wirst Deine Gründe haben, dass Du nicht schreibst, was genau bei den Kindern "zu verbessern" wäre - deswegen frage ich diesbezüglich nicht nach.

    Ach ja - (der übliche Standardhinweis) : man kann nur schreiben, wie man selbst vorgehen würde. Wie die Aufstellungsleitung vorgeht, die Du ins Auge gefasst hast, mußt Du sie selbst fragen. (ZB. ob sie so eine Aufstellung ohne Anwesenheit des Partners durchführt.)

    Liebe Grüße, Reinhard
     
  8. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
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    Wien
    Hallo,

    bei meiner Aufstellung - offenbar hängt es sehr vom Leiter ab - konnte für Lebende und Tote aufgelöst werden, was aufzulösen war. Es war nicht nötig, dass direkt Betroffene dabei waren, die wären aufgrund ihrer Ablehnung nur hinderlich gewesen.

    Aufstellungen lösen Probleme nicht wie ein Psychotherapeut (Gesprächs- Gestalttherapie, Mentoring usw.) sondern auf der seelischen Ebene. Walter R. (glaub ich mich zu erinnern) hat es sinnngemäß in einem Thread so treffend beschrieben: Die Repräsentanten stellen sich für Seelenanteile als Sprachrohr zur Verfügung.

    Sprich mal mit mehreren Aufstellern. Aufstellen darf jeder, der sagt er will Aufstellungsleiter sein. Es gibt keine zwingenden Ausbildungen dafür. Jeder hat eine andere, in manchen Fällen keine, Ausbildung. Vielleicht erklärt das für dich die verschiedenen Aussagen über den Anwesenheitsbedarf von Betroffenen.

    Alles Liebe
    Indigomädchen
     
  9. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Liebe Shalimara,

    Weil es gerade Indigomädchen aufgegriffen hat, noch ein Nachtrag :

    StellvertreterInnen spüren in der Regel besser, wie es auf der seelischen Ebene ausschaut, als die "Originalperson" selbst. Wenn man Sorge hat, unzulässigerweise ins System des anderen einzugreifen, kann man den Stellvertreter (des nicht-anwesenden Partners) fragen, ob er einverstanden ist - auch allfällige Vorarbeiten durchführen, dass ihm eine Zustimmung möglich ist. Wenn dem Vater auf der seelischen Ebene das Wohlergehen des Kindes wichtig ist, wird er normalerweise kein Problem damit haben.

    Oft wählt ein Mann ja auch eine Partnerin, um mit ihrer Hilfe eine Blockade zu überwinden, die man selbst nicht schafft (und umgekehrt).

    Auf der seelischen Ebene schaut vieles anders aus, wie auf der bewussten und verstandesmäßig kontrollierten.

    Es kann genauso auch umgekehrt sein : dass jemand zur Aufstellung mitkommt, aber de facto die Lösung behindert (dass er in Wirklichkeit zum Seminar kommt, um das Geschehen zB. zu kontrollieren).

    Was möglich ist und was nicht - das entscheidet nicht der Aufstellungsleiter, das zeigt die Aufstellung. (Und manchmal muss man halt etwas tun, um zu ermöglichen, was anfangs unmöglich erscheint.)

    Nochmals liebe Grüße, Reinhard

    Danke Indigomädchen für Deinen Beitrag.
     
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