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Aufgeschrieben...

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von shino, 7. Dezember 2007.

  1. shino

    shino Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2005
    Beiträge:
    3.767
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    Eine Mondlose Nacht

    Wolkenscharen in dem Abendhimmel taumeln
    und verbergen blauen Himmel, der verschwindet in die Nacht.
    Sterne hinter blauem Himmel wollen sich mit Erde binden,
    wollen sich im Meere spiegeln, tausend Sonnen sein.
    Farben schwinden und verlieren sich in Schatten,
    werden gleichgestellt und atmen den Geruch des Windes ein.
    Es ist Zeit für uns zu warten, innehalten und verstummen,
    in der Stille still sein üben, in dem Winde sich verbinden,
    der die Wolken in sich wendet und das Himmellicht entfacht,
    mit den Sternen in dem Meere, die den blauen Himmel brechen
    in die Schwärze ihrer Leere und das Leuchten ihres Seins.
     
  2. shino

    shino Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2005
    Beiträge:
    3.767
    Schmetterling

    Flüchtig wie im Herbst die Sonne,
    unsichtbar wie Windes Hauch,
    stetig in sich selbst verborgen,
    hast du dich versteckt im Laub.

    Such ich dich, so find ich nicht.
    Wünsch ich mir, so merkst du nicht.
    Warte ich, vergeht die Zeit.
    In dem Augenblick verbleib.

    Komm ich näher, hast du Angst.
    Bin ich fern, verstummt der Tag.
    Bleib ich da, doch du bist nicht
    mit dem Willen in dem Licht.

    In dem Winterschnee gefangen
    ist ein Himmel voller Sterne.
    Sonnenstrahlen zu empfangen,
    Suche nach der Wärme.

    Lasse uns einander spüren,
    durch die Haut das Herz berühren,
    durch das Herz die Liebe fühlen,
    durch die Liebe Licht erfüllen.
    Jeder in sich selbst vereint,
    miteinander Licht erstrahlt.
    Seelen tanzen in dem Licht,
    Sonnenstrahlen, Eis zerbricht.
     
  3. shino

    shino Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2005
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    3.767
    Wenn du...

    Wenn du werden willst wie ein Baum,
    werde erst zu seinem Blatt und geh mit dem Wind umher.
    Wenn du sein willst wie ein Löwe,
    so lerne erst seinen Jäger kennen.
    Wenn du fliegen willst wie ein Adler,
    gehe zu seinem Grab und knie nieder.
    Erst wenn du mit dem Wind gegangen bist,
    den Löwen gejagt hast
    und am eigenen Grab standest,
    wirst du sein wie ein Baum.
     
  4. shino

    shino Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2005
    Beiträge:
    3.767
    Der heilige Henker

    Die Dunkelheit, umgeben von den Schreien der Heiligen.
    Die Gesichter der Wahrheit, verzerrt durch den Hass.
    Ich spiele mit der Blutlache vor mir, sie ist noch warm.
    Ich zerre an der Leiche, die daneben liegt, sie schaut mich an.
    Wahnsinn der Illusionen des nackten Lebens.
    Ich schlage auf mich ein bis ich blute
    und dann trinke ich weiter.

    Wer bist du, der du vor mir stehst und mir befehlst
    in Wahrheit, durch den Hass der Heiligkeit?
    Verzerrte Fratzen deiner Seele,
    erdrückend deine Sinne plagen.
    Die Hände und das Blut in Venen
    erfroren von der Liebe deiner.

    Ich spiele weiter mit dem Blut, vergesse deine Blicke.
    Auf meiner Haut, in meinem Kopf, in meiner Nacktheit kriechend
    bist du geboren aus der Asche deiner Seelenplagen.
    Das Gute zu vollbringen bist du hier gelandet.

    Verzicht, Verzeihen und Vergessen auf deinen Lippen ruhen.
    Erlösen willst du mich von Schmerzen, die deine sind im Herzen.
    Erbärmlichkeit, die Schrecken dieses Lebens
    in mir gefangen zu verstehen warten.

    Die Heiligen sind heilig.
    Verdammte sind verdammt.
    Die Ruhenden sind ruhend.
    Doch wer bist du, der du auf mich hernieder schaust?
     
  5. shino

    shino Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2005
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    Der Lichtbringer

    Ich sehe Wolken
    dunkle Raaben scheinen zu verschlingen mich
    der Wind zerstreut die Seele in mir und nimmt das Licht
    die Schatten da sind um zu sehen Lichtes Stärke

    Mein Haupt gesenkt zu Boden habe ich
    Und dem Gefühl entgegen komm ich näher
    Der Wind wird Sturm, der Sturm wird ich
    Verklingt das Rauschen immer mehr

    Das was das Licht erblickte wird erblinden
    Das was erblendet wurde wird erleuchtet
    Ich bin gefallen von den Wolken um zu sehen
    Durch Blindheit mit dem Licht im Herzen

    Wenn euer Schmerz in meine Richtung fließt
    Und euer Kampf sich wendet gegen mich
    Euch schenken werde ich das Licht
    Auch wenn das Licht für euch die Wunden öffnet

    Nicht für das Leid und Schmerz gekommen bin ich
    Und nicht den Schatten habe ich an meiner Seite
    Zu dem was ihr erschaffen habt euch leite
    Damit ihr es verwandeln könnt

    Ich sehe all das was euch leitet
    Ich fühle euren Schmerz und Leiden
    So fühlt es auch und öffnet eure Augen
    Um zu erkennen euer Selbst
     
  6. shino

    shino Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2005
    Beiträge:
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    In Liebe

    Ein Spiegel aus dem Licht in Dunkelheit verhüllt.
    Das Leid gezeigt in Flammen, die Seele zu zerreißen
    Versucht, ein Tor zu finden für alle die, die kreisen.
    Mit Liebe ihre Herzen füllt.

    Kein Ich, kein Du und ohne Zeit,
    Kein Gut und Schlecht im Sein.
    Die Stille und der Weg allein,
    Das Warten in der Ewigkeit.

    Die Suche ohne Eifer nach dem Sinn,
    Im Schatten durch Zerfall in Liebe.
    Keine Erwartung und kein Schmerz für Triebe,
    Ein immerwährender Beginn.
     
  7. shino

    shino Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2005
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    Irrlicht

    Die Nacht umschließt mich mit den kalten Händen
    Ich könnte rennen doch dann würde ich vor mir abwenden
    Der Blick versunken in der Tiefe meines Seins
    Ist es mein Schicksal oder bin ich nur allein?

    Versteckt, verborgen und verloren
    Die tiefen Wunden haben mich geheilt
    Die Einsamkeit in mir verweilt
    Ich höre sie ganz deutlich in den Ohren

    Kein Schutz, kein Denkmal, kein Gedicht
    Verzerrt die Sicht in Dunkelheit, im Licht
    Die Klarheit meines Fühlens bricht die Grenzen des Verstands
    Vergiss all das was du nicht denken kannst

    Denn ich vergesse selbst all was ich bin
    Ich bin aus Licht und Schatten
    Unwichtig scheinen all die weisen Taten
    Sie sind nicht außen, sie sind drin
     

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