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Astrologische Unvollkommenheit...

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von paeriz83, 22. Oktober 2008.

  1. paeriz83

    paeriz83 Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2007
    Beiträge:
    214
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
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    Hallo,

    vielleicht ist das Thema eine Disskusion wert,
    mir ist es aufjedenfall schon lange im Kopf und ich würde
    gerne wissen, wie ihr dazu steht.

    Die Astrologie ist generell ja eine runde Sache,
    wir haben 12 Tierkreiszeichen, wir haben 12 Häuser..
    wir haben also 12 verschiedene Archetypen.

    Und da haben wir also das Problem an der Sache -
    Es gibt 12 Archetypen aber nur 10 Planeten.

    Es stört mich irgendwie das mache Tierkreiszeichen,
    zwei Herrscher haben, und ich finde es auch nicht gerechtfertigt,

    Wenn man sich überlegt das früher Mars, der Herrscher
    des Skorpions war.. das passt heute für mich persönlich gar nicht mehr,
    was ist der Skorpion- ohne Pluto !!

    Meint ihr es fehlen noch 2 Planeten ?

    Ich bin davon überzeugt...

    Und meiner Meinung nach fehlt dem Tierkreis Waage ein Planet und der Jungfrau.

    nachdenkliche Grüße an euch !
     
  2. milinkaja86

    milinkaja86 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2006
    Beiträge:
    1.926
    Ort:
    Niedersachsen
    schaue mal hier
    scheint doch noch zwei zu geben

    http://www.planeten-finden.de/planet_sedna.shtml

    lg
     
  3. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
    Beiträge:
    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Hi 2 u, Paeriz.

    Der Ordnungssinn, so, so. Nun fragt sich aber nur, warum die Astrologie so eine "runde" Sache ist, mit 12 Häusern und 12 Zeichen?

    Schlichte Antwort: Weil es ein paar Menschen (!) so festgelegt haben.
    Weil -- als die Festlegung erfolgte -- das auf 12 basierende Rechenmodell favorisiert wurde. 12 ist eine praktische Zahl, die durch 1, 2, 3, 4, 6 und 12 ohne Rest geteilt werden kann. Alles sehr praktisch ausgedacht, aber absolut ohne jeden Bezug zur Realität. Ein mystisch-symbolisches Modell zur Beschreibung der Wirklichkeit, aber eben nicht die Wirklichkeit selbst.

    Bei den Maya gab es 13 als Basis, wir würden heute wohl eher nach dem Dezimalsystem konstruieren, Computermenschen nach dem Hexadezimalsystem auf Basis 16 -- aber es ist immer nur Mathematik mit einem willkürlich festgelegten Basiszahlenraum.

    Nachdem das soweit geklärt wäre, ist es nachvollziehbar, dass man nicht zuerst etwas ausdenken kann, um es dann "der lieben Ordnung halber" in der Realität zu suchen. Das wäre, als würde ein Gesetz existieren, dass in jeder Straße 12 Grundstücke mit 12 Häusern zu stehen hätten und du nun krampfhaft danach strebst, die beiden Familien, die halt zwei Häuser bewohnen, durch nun zu suchende Familien zu ersetzen…

    Fakt ist, dass es inklusive dem nun Kleinplaneten Pluto 10 ausreichend große Objekte gibt. Bestrebungen, Trümmerl wie Chiron in die Liste der Planeten aufzunehmen, sind bekannt und brauchen wohl noch einiges an empirischer Verifizierung, ehe man sie zuverlässig zu Deutungen heranziehen kann. Wobei alle Planeten eine zuverlässige Verifizierung bräuchten, denn sicher ist überhaupt nichts…

    Aber stell' dir mal die Zuordnung der Zeichenherrscher nach dem Muster der Alten vor, als es nur sieben Planeten gab:
    Code:
    Sonne - Mond | Löwe - Krebs
    Merkur | Jungfrau - Zwilling
    Venus | Waage - Stier
    Mars | Skorpion - Widder
    Jupiter | Schütze - Fische
    Saturn | Steinbock - Wassermann
    
    Und so wird aus dem ein Schuh - Saturn als die Schwärze gegenüber den beiden Lichtern, alle Planeten von der Erdnähe nach außen paarweise für ein Zeichen zuständig.

    Dass dann (im Rückwärtsgang, schau auf die Liste!) die Planeten
    Uranus
    Neptun
    Pluto
    die "klassischen" Herrscher ersetzt haben, ist auch einigermaßen willkürlich passiert. Entsprechend müssten weitere Planeten die Herrscher von Waage und Jungfrau ersetzen -- mit Umlaufzeiten jenseits aller Vorstellungen und damit für die praktische Deutung weitgehend unbrauchbar.

    Conclusio: man löse sich von seinem Ordnungsdrang und erlaube Gott, trotz (oder genau wegen) der chaotisch scheinenden Unordnung eine perfekte Leistung geliefert zu haben. Der Ewigkeit ist es gleichgültig, ob man vor dem Schlafengehen die Pantoffel säuberlich am Fußende des Bettes ausrichtet…
     
  4. keoma

    keoma Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2006
    Beiträge:
    1.160
    Warum soll gerade dem Zeichen Waage ein Planet fehlen?

    Wie deutest du dann die Venus?
    Wie funktioniert die Venus? Und was beschreibt sie archetypisch?
     
  5. Tucholsky

    Tucholsky Guest

    Hi,

    nun, wie es schon in der Bibel beschrieben ist, gibt es 4 unterscheidbare Himmelsquadranten mit jeweils drei 'Häusern Israels':

    Diese 4 X 3 = 12 Häuser (Israels) bestehen eben aus klar unterscheidbaren Elementen wie in der DNA oder in den Elementarteilchen.
    Nun, zunächst kann man astrologisch sieben (mit dem Auge) sichtbare Wandelsterne unterscheiden von anderen nicht mit dem Auge sichbaren Wandelsternen, und dabei kommen den sieben Wandelsternen schon Bedeutungen zu die die Chaldäer erkannt haben und die bis heute ununterbrochen z.B. die Tage der Woche 'regieren', aber auch die 12 Doppelstunden = 24 Stunden des Tages.

    Die Chaldäer ordneten die sieben Planeten beginnend bei Saturn, in der Reihe ihrer abnehmenden Umlaufzeiten, den einzelnen 24 Stunden des Tages zu.

    Die Umlaufszeit des Saturn ist etwa 29 Jahre und die des Mondes etwa 29 Tage.

    Der Planetenherrscher für den Tag war gleich dem Planeten-Herrscher für die erste Stunde der 24 Stunden des Tages.

    Beginnend mit dem 'Sabattu' [das war der Tag des Vollmondes, den auch die Sumerer so nannten, also dem 'Sabbat', 'Sabbath' ,Sonnabend ] wurde die 1. Stunde des 'Sabbatu' dem Saturn zugeordnet (Saturntag - Saturday)).

    Die 2. Stunde dem Jupiter usw.

    Jeder der 24 Stunden des Tages hatte einen anderen Planeten-Herrscher.

    Die 1. Stunde des 2. Tages wurde dann folglich der Sonne zugeordnet.

    Entsprechend die 1. Stunde des 3. Tages dem Mond (Montag - Monday).
    Entsprechend die 1. Stunde des 4. Tages dem Mars (Dienstag, Marstag).
    Entsprechend die 1. Stunde des 5. Tages dem Merkur (Mittwoch - Wendsday - Wotanstag).
    Entsprechend die 1. Stunde des 6. Tages dem Jupiter (Donnerstag - Thorstag - Thursday - Zeuss-Tag).
    Entsprechend die 1. Stunde des 7. Tages der Venus (Freitag- Freya-Tag ).

    Man kann astrologisch auch zeigen, dass die einzelnen Schwingungen der Erde um die Sonne in diesem Zyklus von sieben Jahren entsprechend dem astrologischen Symbol der 7 sichtbaren Wandelsterne die Grundmentalität des Geborenen prägen.

    Und hier kann man auch erkennen, dass die Frequenzen des Saturn und Mond mit 29 Erdjahren für den Saturn und 29 Erdtagen für den Mond eine Beziehung haben, in welcher das Verhältnis der Erde um die Sonne und um sich selbst, enthalten ist.

    Natürlich kann es sein, dass Planeten wie Chiron, oder jene die sich noch langsamer bewegen als Pluto eine Bedeutung haben (wie z.B. Quaoar), aber das muss man (erst) erforschen und es muss mit dem in Einklang sein, was bis heute erkannt worden ist.

    LG

    T.
     
  6. paeriz83

    paeriz83 Mitglied

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    Guten Abend,

    schwierig, schwierig..

    ich beschäftige mich jetzt seid gut 2 Jahren mit der Astrologie,
    das heisst für mich hat Pluto von Anfang an, dazu gehört..

    Pluto ist das beste Beispiel für die Art astrologischer Entwicklung,
    von der wir hier sprechen.. Manche von euch sind ja gut 20 Jahre
    mit der Thematik vertraut.. wie habt ihr das mit Pluto empfunden ?

    Das er plötzlich ganz offiziell ein Planet war, und dem Skorpion zugeteilt wurde ? Wie integriert ihr ihn jetzt in eure Arbeit ?

    Mir sind die alten Herrscher-Systeme auch bekannt,
    kann mich mit ihnen aber wenig bis gar nicht anfreunden,
    wie kann Saturn gleichzeitig Herrscher von Wassermann und Steinbock sein ?

    Das kann ich mir gar nicht vorstellen, wie kann Saturn diese zwei völlig gegensätzlichen Energien symbolisieren ???

    Die Aktzeptanz der Langsamläufer in die astrologischen Deutungsmodelle als auch die offizielle Integration Plutos, das ist doch ein Fortschritt, oder seht ihr das nicht so ?

    Wenn man sich die astrologische Geschichte ansieht, dann ist da doch über die Jahrzehnte oder Jahrhunderte, immer mehr Licht ins dunkel gekommen oder meint ihr nicht ???

    Ich denke die 7 ,,aktiven" Planeten die ihr beiden , Hi2u und Tucholsky ansprecht, klar die haben viel mehr Gewicht für uns und sind astrologisch teilweise auch brauchbarer als ein Neptun... aber für mich wären sie nicht wegzudenken.

    Obwohl die Zahl 7, ungewöhnlich häufig in den verschiedensten zeitlichen Zyklen des Mensch seins vorkommt.

    Auch wenn es sich so angehört hat, und ich es vielleicht auch ganz bewusst so formuliert habe, geht es mir nicht um die Art von Ordnung die du beschrieben hast Hi2u sondern mehr um den Gedanken an Fortschritt und Weiterentwicklung.

    Naja soviel erstmal dazu, interessante Beiträge von euch !
     
  7. Tucholsky

    Tucholsky Guest

    :confused:

    T.
     
  8. paeriz83

    paeriz83 Mitglied

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    Wieso hast du das nicht verstanden, was ich geschrieben hab Tucholsky ?
     
  9. °²²°

    °²²° Mitglied

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    366
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    im Auto
    hi

    auch Astrologie ist ein dynamisches System, das im Lauf dessen was wir Geschichte nennen, Veränderungen und Adaptierungen unterliegt.

    die alten Herrschersysteme mit den 7 mit blossem Auge sichtbaren Planeten beruhen auf der blossen Tatsache, dass das kollektive technische Wissen noch nicht für den Bau von geeigneten Fernrohren geeignet war.

    das hat sich geändert, und man könnte mit Augenzwinkern sagen, dass klassische Astrologie in der Welt der Astrologie sowas ist wie Latein für die heutigen Fremdsprachen. etwas was Teil unseres Kulturguts ist, aber eigentlich keiner mehr braucht.

    die Erweiterung der Astrologie durch Hinzunahme neuer Himmelsobjekte ist nur logische Konsequenz einer sich ständig verändernden und erneuernden Welt-(Sicht).

    auf die Zukunft projiziert ist sehr wohl vermutbar, dass es weitere Entdeckungen von Planeten geben wird. und die müssen noch nicht mal weit jenseits von Pluto angesiedelt sein.
    es würde schon ausreichen, wenn sie sich in einer Frequenz oder Wellenlängen befinden, die mit heutigen Meßgeräten oder anderen technischen Hilfsmitteln nicht aufspürbar sind.

    klingt vielleicht absurd, aber oft ist unser eigenes Denken der Welt das einzige was uns im Weg steht.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Infrarotastronomie geht ein Stück weit diesen Weg.

    grüsse
     
  10. Tucholsky

    Tucholsky Guest

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    Ich sehe keinen Kontext.

    T.
     
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