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astrologie und psychologie

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von sanny130713, 12. Oktober 2006.

  1. sanny130713

    sanny130713 Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2006
    Beiträge:
    199
    Ort:
    Erlangen
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    hi ihr..

    wie wichtig ist eigentlich die psychologie bei der astrologie...schon sehr wichtig, oder?

    ich habe vor irgendwann mal zu studieren, habe bis dahin noch einen weitern und harten weg vor mit...

    meine frage ist, wie weit muss man sich mit psychologie beschäftigen um ein guter astrologe zu sein?


    lg sanny
     
  2. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Ja, es gibt schon Ähnlichkeiten. Allerdings hat die klassische Psychologie ein anderes Ziel, nämlich den einzelnen Menschen zum Funktionieren zu bringen, ihn gesellschaftstauglich zu machen, sozusagen. Obwohl es auch da welche gibt, die tiefere Möglichkeiten entdecken, siehe C.G. Jung.

    Astrologie hat das Ziel, den Menschen zu befreien.

    Aber es kommt dabei wohl in erster Linie auf den Menschen selber an, der sie betreibt. Viele wollen ja bloss die Zukunft wissen oder ihr Liebesglück finden.
     
  3. TheAngelsSmile

    TheAngelsSmile Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2005
    Beiträge:
    85
    Ort:
    1210 Wien
    Hallo Sanny!

    Ich hab dir diesbezüglich eine PN geschickt.
     
  4. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.971
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo sanny,

    In der Schule wo ich Astrologische Psychologie gelernt habe, steht die humanitäre Psychosynthese im Vordergrund, wurde sozusagen in die Astrologie integriert. Übersetzt bedeutet Psychologie soviel wie Seelenkunde und ohne Kenntnis über die Seele gleitet Astrologie leicht in ein anderes Fahrwasser ab, kann einschränkend durch Prognostik sein. Vielmehr geht es darum, einen Menschen in seiner Ganzheit astrologisch zu erfassen und bei dessen Stärken anzusetzen. Synthese bedeutet Ganzheit und darum geht es letztlich.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  5. blackandblue

    blackandblue Guest

    hey sanny :)

    wie Arnold ja schon geschreiben hat ist ja psychologie seelenkunde.. man schaut in die erlebniswelt der personen und sucht dort zusammenhänge und schaut nach anderen bereichen, die mit diesen zusammenhägen im zusammenhang stehen (könnten) :D also zB auch medizinische aspekte..

    bei der astrologie geht es ja auch um die erlebniswelt der personen und den zusammenhängen darin und dessen einbettung in strukturen des lebenswegs..

    also wie man sieht: sehr verwandt an dem punkt..

    unterschiede dürfte man finden in:
    -der methodik
    -den themenfoci
    -der begriffsbildung/-welt
    -den weltanschaulichen annahmen / hypothesen / referrenzen
    -der zielsetzung
    -dem wie & wann der verwendung der verschiednen aussagenstile (beschreibend (deskriptiv) // erklärend (explanativ)) und den damit postulierten regelhaften zusammenhängen..
    -dem verwenden von experimentell (leicht oder a priori) überprüfabren aussagen (und somit die wissenschaftlichkeit im strengen sinne // was nicht heisst, dass es keine berechtigte anwendung haben könnte.. )
    -..

    so das dürften einige punkte sein..

    ach ja:
    evtl auch im menschenbild und bei der sinn-frage..

    lg :)
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
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    Was ist "klassische Psychologie"? Psychologie hat in keiner Weise das Ziel, Menschen zum Funktionieren zu bringen, wie Astrologie übrigens auch nicht. Menschen funktionieren von selber, das heißt Leben. Und der Prozess der Gesellschaftstauglichkeit heißt Sozialisation, gesellschaftliche Zusammenhänge untersucht die Soziologie - und in einem Grenzbereich der Interaktion zwischen Individuum und relevanten sozialen Agglomeraten spielt die Sozialpsychologie hinein.

    Psychologie beschreibt das Wirken der Psyche, wobei innerhalb der Psychologie recht unterschiedliche Auffassungen vertreten werden, was mit Psyche genau gemeint ist. Also Beobachten und Beschreiben von Prozessen, Theoriebildung...

    Solche psychologischen Theorien werden dann in praktischen Bereichen angewendet, um in Bereichen, in denen psychische Prozesse eine Rolle spielen, Vorgänge besser zu verstehen und sie so zu gestalten, dass die Prozesse störungsfreier laufen können - wobei es dann eben drauf ankommt, was jeweils als "störungsfrei" verstanden wird. Auf dieser praktischen Ebene kann es dann vorkommen, dass psychologische Theorien auch zu manipulativen Zwecken eingesetzt werden, um ein bestimmtes Verhalten zu erreichen ... etwa in der Mitarbeiterführung eines Unternehmens oder in Versuchen, in der Werbung psychologische Mechanismen einzusetzen. In diesem Teilbereich praktisch angewandter Psychologie kann man vielleicht davon sprechen, Menschen "zu einem gewollten Funktionieren" zu bringen ... was auch nie sicher passiert.

    Etwas anderes ist die therapeutische Anwendung von Psychologie - die Psychotherapie. Die geht davon aus, dass mit ihrer Hilfe Menschen Störungen in den Prozessen ihrer Psyche bearbeiten und Besserungen ihrer Befindlichkeit erreichen können (um das abgelutschte und in der Regel zu viel versprechende Wort "heilen" einmal außen vor zu lassen...). Auch da gibt es wieder eine große Zahl von Ansätzen, zu denen auch C. G. Jung gehört, von dem aus am ehesten eine Brücke zur Astrologie zu schlagen wäre, und er hat ja auch selbst astrologisch gearbeitet. Da sind die Schulen der Psychoanalytiker nach Freud oder Adler (Alfred), da sind die Verhaltenstherapeuten, die Gestalttherapeuten, die Transaktionsanalytiker, die von Arnold erwähnte Psychosynthese, die systemischen Therapeuten, die lösungsorientierten Kurzzeittherapeuten und viele mehr. Und wenn sich ein gemeinsames Ziel für alle diese Schulen formulieren lässt, dann wohl dieses: Es geht darum, den Menschen Wege zu größeren Freiheitsgraden in ihren Einstellungen und ihrem Verhalten zu zeigen.
    Lässt sich das einfach so sagen? Es gibt ebensoviele astrologische wie psychologische Schulen, Traditionen, ganz unterschiedliche Methoden, völlig divergente erkenntnistheoretische Ansätze... was ist "die Astrologie"? Vielleicht lässt sich übergreifend sagen, es ginge der Astrologie darum, Zusammenhänge zwischen kosmischen Ordnungen und den jeweiligen Ebenen zu beschreiben, die gerade astrologisch betrachtet werden. Astrologie betrachtet ja nicht nur individuelle Dynamik, sondern auch das Geschehen in größeren Zusammenhängen - etwa in Politik, Wirtschaft, Geologie, Kosmologie, und dort liegen auch die älteren Wurzeln der Astrologie. Individual-Astrologie mit psychologischem Kontext ist ja eine vergleichsweise sehr junge Disziplin. Insofern wäre es also ein Verkürzung, Psychologie einfach mit Astrologie gleichzusetzen.
    Die "psychologische Astrologie" halte ich eher für einen Modebegriff, der vor allem in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts von einigen Autoren geprägt wurde, um die Astrologie vom Geruch des "Sternedeutens" zu befreien. Selbstverständlich ist es so, dass - auf der Grundannahme, dass es etwas wie eine kosmische Ordnung gibt - auch die Psyche im Kontext solcher kosmischer Ordnung ihren Platz hat. Astrologie kann also auch (!) Rahmenbedingungen psychischer Prozesse beschreiben und damit Sichtweisen anbieten, die eine rein psychologisch fundierte Betrachtung ergänzen und bereichern können. Ebenso kann Astrologie aber auch soziologische oder medizinische oder esoterische und und und... Sichtweisen bereichern - und vor allem eines sein, mit, wie ich meine, berechtigtem Selbstbewusstsein: Astrologie.
    Wo es freilich darum geht, Menschen mit astrologischen Deutungen zu begleiten (ich mag das hierarchische Verhältnisse andeutende Wort "beraten" immer weniger), ist Psychologie in meinen Augen sehr wichtig. Das beginnt beim Erkennen bzw. Erarbeiten des "eigentlichen Themas", das mit einer primären Fragestellung in der Regel verbunden ist ("Kommt er wieder zurück!?" ist zB häufig eher "Ich fühle mich verletzt und kann das nicht akzeptieren..." oder "Ich kann und will nicht loslassen!") und das sich im Blick auf ein Horoskop eigentlich immer deutlich zeigt, das erstreckt sich auf die Gesprächsführung (lasse ich mich von der Problemtrance des Klienten einlullen und dazu verführen, Problemdiskussionen zu führen, oder vermag ich durch kluge Interviewtechnik, den Klienten zu seinen (!) Lösungsschritten zu begleiten), das umfasst vor allem auch das Abschätzen des Risikopotenzials, das meine Antworten mit sich bringen (speziell in der Prognostik, wenn immer wieder mal die haarsträubendsten Deutungen und Vorhersagen abgegeben werden, anscheinend ohne eine Ahnung davon, was dadurch (und nicht durch die "Sterne") ausgelöst werden kann...). Psychologische Schulung erscheint mir für Astrologen, die mit Klienten arbeiten, äußerst wichtig. Laufende Selbstkritik und vor allem Supervision ebenso. Und ich weiß auch, wie selten das wirklich anzutreffen ist.

    Schön, Sanny, wenn Du wirklich Astrologie und Psychologie studieren willst... ich wünsch Dir eine gelungene Kombination :)

    Alles Liebe,
    Jake
     
  7. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.726
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    liebe sanny,

    wenn du dich mit astrologie beschäftigst, wirst du sehr bald merken, dass die astrologie (als "die astrologie") nicht gibt. heute arbeiten fast alle "beknnte" astrologen "psychologisch" und sie nenne das auch psychologische astrologie".
    der grund dafür ist, dass viel nachfolger von c. g. jung auch astrologen warun und sind - weil c. g. jung sich auch mit astrologie beschäftigt hat.

    diesen ausdruck ("psychologische astrologie") benütze ich nicht so gerne, da sie mein gefühl nach in vielen fällen zu unkonkrät ist. ich persönlich benütze die klassische astrolgie: arbeite mit äqualen häsern und meisten nur mit 7 planeten. ich bin auch ziemlich davon überzeugt, dass die "klasschen" planeten alles wesentliche beinhalten müssen ohne die zuhilfe nahme von immer mehr und mehr parametern. (ausnahme hier: klassische fixsterne aus der arabische astrologie). ich arbeite mit den klassischen würden der planeten (domizel, exil, erhöhung fall, grenzen dekanate und so weiter) um heruszufinden welcher planet stark bzw. schwach ist. obwohl nicht mehr "zeitgemäss" berücksichtige ich "wohltäter" und "übeltäter" und versuche auch konkrte aussagen zu machen.
    für mich ist der sinn der astrologie eien antwort auf die frage zu finden: "warum bin ich hier, was will/muss ich lernen?"
    mit diesen fragen beschäftigt sich die psychologie kaum und ich glaube nicht, dass du überhaupt psychologe werden musst, um astrologe zu sein. will vielelicht nicht so weit gehen zu behaupten, es ist störend, es ist aber sicher n9icht notwendig. ein horoskop beinhaltet ALLES, was uns aus karmischer oder spiritueller hinsiicht ausmacht - wir müssen nur lernen die aussagen zu verstehen. das ist mit arbeit verbunden.

    liebe grüße von shimon
     
  8. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2005
    Beiträge:
    5.641
    Ort:
    da, wo das Herz schlägt
    Hallo Sanny, :)

    wenn man Astrologie macht, die Grundprinzipien intus hat, dann bemerkt man recht schnell, dass man ohne Psychologie niemanden kompetent beraten kann, zudem ergibt sich aus der astrologischen Deutungsdynamik automatisch der psychologische Bezug . Außerdem: Deutungstexte in Büchern nachlesen kann man auch ohne Berater. Sobald jemand beraten wird möchte er etwas psychologisch Brauchbares hören (auch wenn diese Erwartungshaltung dem Betroffenen gar nicht bewusst ist), sobald man selbst berät dürfte es notwendig werden, dass man ein psychologisches Geschick entwickelt, um dem Klienten so zu begegnen, dass er sich angenommen fühlt.

    Wenn man Psychologie macht und die Astrologie kennt, dann wird man recht schnell bemerken, dass man die Astrologie gar nicht braucht.

    Allerdings ist es so, dass viele Menschen mit Symbolen besser zu Recht kommen, als mit purer Psychologie, d.h. Astrologie hat den Vorteil, sich auf Symbole beziehen zu können. Und es ist nun mal vordergründig einfacher, die Tatsache anzunehmen, dass man einen schwierig gestellten Uranus hat und deshalb evtl. Partnerschaftsprobleme haben könnte, als akzeptieren zu können, dass man an sich arbeiten muss, um sich in Beziehungen neu zu entwickeln. Da arbeiten viele Menschen dann doch lieber am Uranus, als an sich selbst. *g* Psychologisch wäre es aber ratsamer, dass man zu bestimmten Problemen vordringt, ohne sie an Symbolen festzumachen. Jedenfalls sind schon mal die im Vorteil, die sich überhaupt auf irgendeine Weise ihren Baustellen zuwenden.

    Wenn man Psychologie macht, ohne sich je mit Astrologie beschäftigt zu haben, dürfte man in der Regel nichts vermissen. Dennoch ist die Neugier meist da.

    Die Kombination Psychologie und Astrologie halte ich für sinnvoll und als Berater macht sie einfach auch Spass! Dennoch würde ich es persönlich bevorzugen, beide Bereiche zu trennen. Wer astrologisch beraten werden möchte, der ist zunächst mal auf dem astrologischen Tripp, geht zum Astrologen und er umgeht damit ja auch die Tatsache, dass er im Grunde ja doch psychologische Beratung braucht, aber das klingt halt meist erst mal so, als ob man zum „Deppenklempner“ rennt. Da geht man lieber erst mal zum Astrologen und bekundet sein Interesse an den Sternen ;) …..

    Wer zum Psychologen geht, der ist schon etwas mutiger, denn der gesteht sich ein, dass er ein psychisches Problem hat oder vermutet eins zu haben. Übrigens haben gar nicht so viele ein wirkliches Problem, das von der Norm abweicht! Und dennoch kann ein Psychologe oft konstruktiver helfen, als ein Astrologe, der erst mal lang und breit das Sternensystem erklären muss und dann über den Umweg der Symbole zum eigentlichen Kern vorzudringen versucht.

    Das mal meine Meinung dazu. :)

    Lieben Gruss
    Martina
     
  9. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    Hi

    Menschenkenntnis. Wie ist es, wie ist das, oder jenes - wie ist etwas, wenn es mit Menschen (und ihrem Leben) in Berührung kommt... wie geht man als Mensch damit um, - all die möglichen Konstellationen des Radix. Wie fühlt der, was kann man einem sagen... was will einer hören... was kann einer hören. Usw. Da kann man stundenlang drüber nachdenken, was da relevant ist oder sein könnte.

    Menschenkenntnis eben.
    Wenn du dich selbst erkennst, dann ist das schon manchmal die Vorlage dafür, um andere besser zu (er)kennen.

    Meine Meinung: Man muss kein akademisches Fach studiert haben. Aber Intellekt und Verstand ist freilich wichtig.

    Lg
    Stefan
     
  10. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    liebe martina,

    bevor die menschen das wort "psychologie" buchstabiern konnten, hatten sie schon astrologie betrieben, und menschen kompetent beraten. deine "psychologie - glaube" in ehren, mir fehlt dieser "glaube", weil ich die grossteil der psychologen als "unfähige besserwisser" erlebt habe.

    das wesen der der astrologie ist selbst, - und welterkentnis ("gotteserkentnis") zu erlangen und das wird nicht an der uni gelehrt, dazu muss der mensch bereit sein in seine eigene schmerzliche vergangenheit einztauchen. das ist ansterngend und schwierig weil es heute meist gelehrt wird, dass wir nur durch die "umwelteinflüsse" geprägt werden.

    shimon1938
     
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