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Asthma - zu wenig Ausatmen

Dieses Thema im Forum "Atmung" wurde erstellt von Horatia, 24. November 2008.

  1. Horatia

    Horatia Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. November 2005
    Beiträge:
    22
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    Hallo Miteinander,

    seit ca. 2 Jahren habe ich Asthma bronchiale, d.h. kein allergisches Asthma sondern "insistorisches Asthma". Meine neue Homöopathin meinte dazu, es wäre ein wunderbarer Ausdruck dafür, dass man nicht weiß woher es kommt, ähnlich wie "endogene Depression".
    Bei Dethlefsens Klassiker kann man nachlesen, dass der Asthmatiker etwas nicht hergeben will, deswegen zu wenig ausatmet.

    In den letzten vier Jahren ging es mir rasant schlechter gesundheitlich:

    Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse (Basedow und Hashimoto, habe beide Antikörper) und dazu noch das Asthma.

    Durch die Schilddrüsen-Geschichte habe ich beinahe 20 kg zugenommen. Zuvor habe ich ein Leben lang Diäten gemacht, immer auf der Suche nach der eigenen (und Fremdakzeptanz). Heute sehe ich das etwas gemütlicher....

    Als dann das Asthma auftauchte dachte ich wieder, ganz voller Selbst-Beschuldigung "bist halt zu fett, bewegst Dich zu wenig, das hast du jetzt davon".

    Doch Atmen und Psyche hängen wohl sehr eng zusammen. Was ich oft an Gefühlen bei mir zurückhalte sind Wut und Ärger. Das ist eine Thematik, die bereits in meiner Familie keinen Platz einnehmen durfte. Mein Vater war ein wütender Choleriker und meine Mutter hat ihre Töchter auf ihre Seite gezogen und hat diese Wutausbrüche in Grund und Boden verdammt. Ja, und ich habe auch mitgezogen, alles verdammt. Jetzt kann ich kaum mehr an meine Wut heran, auch an andere Gefühle nicht. Alles ist so egal....Für die Sexualität ist das auch nicht so dolle, das ist als ob ich abgeschnitten bin vom Erleben.

    Derweilen habe ich eine sehr starke Wut-Anlage (Mars im Widder im Horoskop) die ich in frühen Kinderzeiten auch ausgelebt habe. Aber wie gesagt....es wurde verdammt, zunächst von außen (Mutter und Schwestern, die das heute noch tun) dann von mir selbst.

    Ich glaube ich habe auf dem Sektor schon vieles selbst reflektiert. Vom Kopf her weiß ich einiges....aber wie gehe ich dagegen aktiv an? Hat jemand einen Tipp für mich?

    Ich würde mich über Hinweise freuen....mit dem Asthma ist es momentan ganz schlimm und ich habe keine Lust mein Aerosol-Spray umzustellen auf ein Cortison-Spray (womöglich werde ich noch fetter: wiege bei 1,60 ca. 90 kg - war schon lange nicht mehr auf der Waage, weil ich's nicht ertragen kann).

    Grüße,
    Caro
     
  2. bluebody

    bluebody Guest

    Liebe Horatia,

    Es ist natürlich unmöglich, Dir hier im Forum mal eben auf die schnelle ein paar Tipps zu geben.......

    Viele Einsichten hast Du ja auch schon selber bekommen - und hast festgestellt, daß Du Deine Einstellung ändern mußt - aber wie???

    Es gibt ein Buch von Louise L. Hay " Heile Deinen Körper"

    Ich lese da immer mal wieder drin und stelle fest, daß es immer den Punkt trifft....
    z.B. steht da über Asthma: (ich zitiere:))
    Erstickende Liebe. Unfähigkeit, für sich selbst zu atmen. Fühlt sich erdrückt, unterdrücktes Weinen.

    Als neues Gedankenmuster steht dort:
    Es ist gut für mich, mein Leben jetzt selbst in die Hand zu nehmen. Ich entscheide mich für die Freiheit.


    Der Atem steht für die Fähigkeit, Leben aufzunehmen - und Atemprobleme:
    Angst oder Weigerung, das Leben ganz hereinzulassen.
    Gefühl, nicht das Recht zu besitzen, eigenen Lebensraum, eigenes Leben zu beanspruchen...

    = Ich liebe das Leben! Es ist mein Recht, ganz und frei zu leben. Ich bin liebenswert. Ich entscheide mich jetzt ganz zu leben.


    Bei "Schilddrüse" - steht da: Demütigung.....
    Ich lasse die alten Begrenzungen hinter mir und gestatte mir nun, mich frei und schöpferisch auszudrücken.


    Paßt irgendwie alles ganz gut zu dem, was Du von Dir erzählt hast - oder?

    Vielleicht solltest Du Dir mal das Buch anschaffen...:)

    Ansonsten gibt es auch Seminare, in denen man lernt, sich selber anzunehmen...


    Wie gesagt - es wird hier keine Patentlösung geben, für etwas, was sich Dein Leben lang aufgebaut hat... da hilft nur - weitermachen, das, was Du ja schon begonnen hast......:umarmen:

    LG blue
     
  3. Horatia

    Horatia Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. November 2005
    Beiträge:
    22
    Hallo Blue,

    herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Ja, damit kann ich was anfangen. Befreit habe ich mich schon - vor vier Jahren. Bin aus einer erdrückenden Ehe ausgebrochen, habe mich gegen die beiden Familien gestellt und bin raus. Zuvor war ich richtig "böse" und war gar nicht mehr so lieb und nett, wie man das von mir kannte.

    "Das Leben ganz hereinlassen" - es ist genau so wie ich es erlebe, als ob ich irgendwie abgeschnitten bin vom Leben. Die Affirmationen von Louise Hay finde ich schon mal hilfreich....

    Da ich mich astrologisch sehr gut auskenne weiß ich, dass ein Gefühl vorherrscht, keinen Raum einnehmen zu "dürfen" (daher mehr Körpervolumen) und keine Zeit beanspruchen zu "dürfen". Ob meine Mutter eine dritte Schwangerschaft wollte, wage ich auch stark zu bezweifeln. Für meinen Vater war es zumindest die letzte Hoffnung, doch noch einen Sohn zu bekommen....der dann auch fehlschlug.
    Ich finde, das passt auch sehr gut dazu was bei Hay geschrieben stand...

    Vielleicht hat noch jemand konkrete Hinweise auf Seminare??? Ich weiß nicht, wie ich das Kopf-Wissen dahingehend wandeln kann, dass es Erfahrung wird und wie ich konkret daran arbeiten könnte.....

    Danke für die Hinweise auf das Buch Blue und lass Dich ebenfalls knuddeln :umarmen:

    Grüße
    Caro
     
  4. mysticeagle

    mysticeagle Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2008
    Beiträge:
    336
    Ort:
    salzburg
    hallo horatia,
    wenn du willst kann ich dir gerne ein paar tipps geben - kannst mir gerne eine pn schicken, natürlich nur wenn du magst - ich helfe dir gerne...
    alles liebe mystic:umarmen:
     
  5. bluebody

    bluebody Guest

    Ich hoffe, mysticeagle gibt Dir ein paar Hinweise zu Seminaren....:)
    Bei dem Cortison-Spray mußt Du Dir keine Gedanken machen, daß Du davon noch dicker wirst - auch die anderen Nebenerscheinungen, die man Cortison nachsagt, treten da nicht so stark auf.
    O.k. auf Dauer ist es vielleicht nicht gerade die tollste Lösung - aber wenn Du im Moment richtige Probleme hast, solltest Du es vielleicht doch für eine zeitlang zusätzlich zum Aerosol - Spray nehmen.....

    hey - und erzähle Dir nicht immer wieder, daß Du fett bist....:kiss4:

    schreib Dir auf den Spiegel im Bad: ICH MAG MICH !!!

    neue Gedanken - neue Gedanken - neue Gedanken........................:D
     
  6. Horatia

    Horatia Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. November 2005
    Beiträge:
    22
    Werbung:
    @mysticeagle

    ...werd' ich tun! :)

    @ blue
    ich dachte immer von cortison nimmt man zu? nur üble nachrede?
    keine angst, ich mag mich eigentlich schon ganz gerne und verbiete mir nichts mehr. ich will nur nicht mehr so viele gedanken an essen und gewicht verwenden. doch zunehmen wollte ich dann doch nicht. vielleicht sollte ich also wirklich beim pneumologen noch einmal vorsprechen? die anfälle sind nicht lustig und manchmal bekomme ich auch leichte panikattacken...

    bis denn,
    caro
     
  7. bluebody

    bluebody Guest

    Ja, Cortison in Tablettenform oder gespritzt wirkt auf Dauer so - aber beim Spray ist das anders....
     
  8. DiVINE

    DiVINE Mitglied

    Registriert seit:
    12. November 2004
    Beiträge:
    160
    Ort:
    Hamburg/Schleswig-Holstein
    Asthma hat mit Selbst-Liebe zu tun.
    Übergewicht mit Selbst-Schutz ...
    Ausatmen mit Loslassen ....

    Die Lousie L. Hay Infos sind prima, wenig hilfreich sind Affirmationen, denn wenn ich meine Wahrheit einfach ignoriere und mir eine Lüge erzähle, dann unterstütze ich weiter die Imbalance, statt mir erlauben anzunehmen, was wirklich ist, es zu fühlen und zu verarbeiten, loszulassen, zu heilen .....

    Menschen die schon längere Zeit im Körper Disharmonien haben, brauchen insoweit Hilfe, als das sie die Ursache, den Ursprung erkennen können, statt weiter Symptome zu behandeln; und selbst bewusst entscheiden, was nun mit dem Erkannten tun, FÜR sich, nicht gegen etwas, denn auch "gegen" ist Kampf und der wiederum braucht Sieg, den gibt es nicht ohne Niederlage, all das kostet viel Energie, die viel sinnvoller in den Heilungsprozeß intergriert werden kann.

    Wesentlich bei all dem ist, dass der Klient einen "Leidensdruck" hat, bewusst wählt, Hilfe annehmen zu wollen und für sich Veränderung.

    Viele Menschen sind nämlich sehr gern in der "Opferrolle", haben Lustgewinn durch Leid und wären ohne ihre Krankheiten arm dran.

    Es liegt an jedem selbst und es braucht sicher nicht dauerhaft Medikamente, wenn Du Dich bewusst für (D)einen Weg entscheidest.

    Gute Besserung.

    LG
    Johanna-Merete
     
  9. zimtstern28

    zimtstern28 Mitglied

    Registriert seit:
    22. April 2008
    Beiträge:
    59
    Ort:
    es grenzt an Wien
    Hallo!

    Hatte auch erst vor kurzem eine wieder sehr lange andauernte Atmennot, nachdems wiedermal nicht besser wurde, ging ich zum Lungenarzt und lies eine Lungenfunktion machen, aber die ergab nur das meine Lunge prächtig funtioniere

    Ihm Gespräch mit meinem Arzt, hat er mir dann auf den Zahn gefühlt, seine Meinung war eindeutig, kein Asthma sondern Hyperventilation

    Auch eine Art falsch zu atmen, die wohl psychischen Hintergrund haben dürfte

    Auf jeden Fall wars bei mir eindeutig der Stress den ich im Job hatte, die Schwangerschaft und die Sorgen die ständig in meinem Kopf kreisen

    Seit ich net mehr arbeiten muß hat sich mein Problem in Luft aufgelöst

    Wünsche dir alles Gute und viel Gesundheit
     
  10. Horatia

    Horatia Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. November 2005
    Beiträge:
    22
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    Liebe Divine,

    Du meinst also, dass die Affirmationen bedeuten, sich selbst etwas vorzumachen? Mh..was ist's aber dann, wenn ich doch "positiv denken" soll, da steckt doch eine ganze Philosophie dahinter...Konstruktivismus, der Mensch kreiert seine Welt selbst.

    Beispiel: Ich bin lange Zeit verabredet mit einer Freundin. In "letzter Minute" sagt sie ab. Sie hat mich schon mehrfach versetzt, das kenne ich schon. Wie reagiere ich jetzt?

    a) ich ärgere mich maßlos über ihre Unzuverlässigkeit und "schwöre Rache"
    b) ich denke mir, "supi, jetzt kann ich mir die lebenslinien auf dem dritten programm angucken, ich hatte eh' keine große Lust"

    Es ändert sich nichts an der Tatsache an sich, doch welch anderes Erleben? Wenn ich mir jetzt die Affirmationen ansehe meinst Du, dass es dann wäre als wenn ich mich tatsächlich über die Absage ärgere (ganz fürchterlich) und mir aber beschwichtigend sage "na, dann hast Du jetzt Zeit dir die Lebenslinien anzusehen"?

    Ich versuche selbst, dem Krankheitsgeschehen nicht soviel Gewicht beizumessen und es so zu "relativieren". Das klappt ganz gut mit der Schilddrüsen-Geschichte, doch gerade mit dem Asthma geht das gar nicht so gut. Es gibt diese Anfälle und die sind irgendwie anstrengend und bedrohlich. Ich gehe das mit dem Kopf an, versuche nicht hysterisch zu werden, wenn ich (vermeintlich) keine Luft bekomme.

    Super:
    Sebst-Schutz für Übergewicht und Selbst-Liebe für Asthma.

    Aber: fehlt mir die Selbst-Liebe weil ich Asthma habe, fehlt mir der Selbst-Schutz weil ich Übergewicht habe?

    Oder: um mich Selbst zu schützen habe ich Übergewicht, versuche den zarten inneren Kern zu schützen?
    Und wegen fehlender Selbst-liebe habe ich Asthma, damit ich mich besser um mich kümmere?

    Ich verurteile mich auch nicht so sehr, gönne mir etwas. Interessant für mich ist das Erleben, dass alle mir alles erzählen. Ich komme dann oft nicht mehr dazu von mir selbst zu sprechen. Irgendwie erlebe ich die Welt nur noch so: alle wollen nur quatschen, keiner hört mehr zu. Es wäre schön wenn man gemeinsam schweigen könnte - im Alltagsleben funzt das gar nicht so. Vielleicht ist Meditation die einzige Möglichkeit....

    Grüße,
    Caro
     
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