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assoziative + dissoziative bzw. selektive wahrnehmung bzw. ihre astrol. bezüge

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von la mer, 29. Juni 2006.

  1. la mer

    la mer Guest

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    assoziative + dissoziative bzw. selektive Wahrnehmung bzw. ihre astrol. Bezüge

    Also bei der assoziativen Wahrnehmung - alles ist eins - wohl Neptun (vernebelt) offen für alle (Täuschungs)muster, (Auto-)/(Fremd-)Suggestionen und Manipulationstechniken + Projektoren (wohl Pluto); sind auch eher Trance bzw. Meditationszustände u. Zufuhr von Energie (Orgon, Chi, Reiki was auch immer). Euphorisierende Zustände machen dann das U-Bewusstsein zugänglicher; weiten Geist + Wahrnehmung. Insbesondere Mond-Kandidaten lassen sich gut führen ...

    http://homepage.sunrise.ch/mysunrise/martymichael/visu/content.htm

    Der Alltags-Blick vereengt wiederum den Blick in´s selektive bzw. dissoziative (duale) ... Saturn fällt ein mir hierzu wiederum ein. Hades auch Pluto sind zweischneidig. Im vernebelten Kontext können sie sich durch bewusstere + unbewusstere Projektion freischwimmen; im saturnischen sind sie teilweise zwingend bzw. aber auch forschend tätig.

    Wo bleibt nun Uranus das kühle, leuchtende, freie Moment ...?

    Vermutlich zum Beispiel bei der Loslösung von "Matrizen", die durch die jeweiligen Projektoren (ob eigene oder fremde spielt keine Rolle) gewählt werden. Transpersonal gesehen wird so vieles austauschbar. Wobei sich die eine Matritze in Kombi eventuell besser energetisch eignet als die andre. Im Zustand der (himmlischen) Verbindung wird idealisiert, empfunden; im Zustand der Dissoziation (Loslassen, Loslösung) ==> Malkuth kann wieder nach Wahl neuorganisiert werden ...

    Was fällt euch denn hierzu ein ...? Tauglich finde ich eine Beherrschung der Wechsel der Situationen ... Flexibilität

    LG laMer
     
  2. blackandblue

    blackandblue Guest

    hi la mer! :)

    ich hab nichts verstanden :clown: klingt aber interessant :D ;)

    lg ;)

    meinst du halluzinogene?
    die können da wohl einiges verändern an der wahrnehmung und subjektivität.. neptun-uranus-merkur-venus-pluto würe ich sagen..?
     
  3. blackandblue

    blackandblue Guest

    ah; sorry; jetzt hab ich den link überflogen:

    interessant auf jeden fall..

    was mir dazu einfällt:

    es ist tatsächlich bei schleuderzungensalamder, dass einige kriterien schon im auge (in der retina) erkant werden: form, helligkeit/kontrast, bewegung, grösse.. und damit schon wird wohl die zunge gesteuert wenn ich mich recht erinnere und die fliegen werden geschnappt..

    ein medizinstudent (der im gleichen bio-lk war wie ich) meinte es sei wohl medizinisch nachgewiesen, dass das hirn signale an die nerven von auge zu hirn schickt und somit filterfunktion übernimmt (=>selektive wahrnehmung)

    zu dem preattentiven fällt mir ein: schaut mal ohne irgendwohin genau zu schauen auf einen ameisen haufen stellt auf scharf/focus/fixiert eine ameise.. und macht wieder locker und schaut anonym... da gibt es einen unterschied ;) attentiv und preattentiv lassen sich so am besten beschreiben denk ich...

    ich denke das wäre merkur: attentiv / also focussierend; und neptun preattentiv /blick ins unendliche (man erkennt dann ja trotzdem noch was).. so als spontane assoziation ;)
     
  4. la mer

    la mer Guest

    ja, b&b, so in diesem Sinn :) ... Falkenblick und Eulenblick sozusagen als Beispiel auf einer zweidimensionaleren Ebene (kann auch vertiefter, mehrdimensionierter angedacht werden - dieses Beispiel ist "platter" als die gemeinten Ebenen).

    Der geschulte Wechsel bedeutet mit dem Eulenblick erweiterte Zugänge und Sichten. Nur lässt gleichzeitig eventuell vorübergehend die Differenzierung/Zuordnung nach, die aber anschliessend durch das Reflektieren des Wahrgenommenen nachgeholt werden kann. Nur darf nicht zu voreingenommen geurteilt werden bei einer Rekombination. Das Ergebnis ist dann freizügiger gestrickt, als von vornherein mit einem schablonierten Falkenblick zu operieren. Ohne vorübergehende Orientierungslosigkeit lässt sich nichts Neueres kreiieren. Der Blick bleibt sonst starr.

    Auf jeden Fall intressant; Horizont erweiternd. Letztendlich geht es um individuelle Lerneffekte, Schulungseinheiten. Was sich lernt, liegt im Auge des manchmal naiven oder voreiligen Betrachters.

    :clown: laMer
     
  5. la mer

    la mer Guest

    http://www.astrologie.de/ausgabe_eso_detail.asp?berichtid=520&authorid=327

     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
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    wow... gute zeitqualität!? die spannenderen themen im forum mehren sich... zumindest im fokus meiner wahrnehmung.

    wahrnehmung - ich vermag das als funktion keinem speziellen astrologischen attraktor zuzuordnen. wahrnehmung halte ich für das ergebnis eines recht komplexen zusammenspiels verschiedener funktionen ... wie das wort schon sagt: ich nehme etwas (aus einer gegebenen größeren menge) heraus, ich filtere also. das adjektiv "wahr" ist das ergebnis einer selektion, einer unterscheidung von wahr und unwahr. damit kann wahrheit nix neptunisches sein. neptun nimmt alles in allem. neptun (ich rede jetzt immer von den prototypischen formen) ist sein im sein, da ist wahrheit kein thema.

    wahrnehmung bedarf der sinne - da kommen gleich mehrere "planeten" ins spiel. vor allem der mond, meine ich ... das unmittelbare empfinden noch vor der "filterung" ... und doch ist die konkrete mondstellung im horoskop bereits ein hinweis auf die filter, die meine empfindungs-antennen auf bestimmte sender/sendungen tunen. venus/waage als begegnungs-filter: womit gehe ich in resonanz? venus/stier (in kombination mit mond): was schmeckt mir? was mag ich? das wären sozusagen die "materialien", aus denen ich wahrnehmung konstruiere.

    aktiv an der konstruktion beteiligt sind dann die beiden merkure sowieso, aber vor allem auch saturn: der misst den input an der erfahrung, an den "gesetzen", die er aus dieser erfahrung abgeleitet hat. uranus bricht diese gesetze (auf) und ermöglicht alternative wahrnehmungen, evolution, wachstum (äh... klingt wohl so positiv wegen meines wassermann-merkurs...). pluto ist für die ideologische wahrnehmung zuständig, jupiter für die einordnung in größere zusammenhänge, in ein weltbild. was fehlt noch? mars ... naja, manche schmeiden waffen aus wahrnehmungen. und sonne ... mein individuellster wahrnehmungsfilter? wär nicht das auge sonnenhaft, die sonne könnt es nie erblicken... meint goethe, der konstruktivist :)


    alles liebe,
    jake
     
  7. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.975
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Guten Morgen,

    Bei API wird besonders Wert auf die sinnenhafte Erfassung eines Horoskops geachtet. Dies geschieht mit Jupiter, der für die Augen und deren Wahrnehmung steht. Ich kann mit dem Auge zum Beispiel ein Bücherregal innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde wahrnehmen. Um das Regal beschreiben zu können, bedarf es Merkur, welcher die Details bringt, wie Farbe des Regals, Titel der Bücher, eine dazwischen stehende Pflanze usw.

    Jupiter herrscht im Schützen und in den Fischen, was auch sagt, dass sein "Auge" nach außen wie nach innen gerichtet werden kann. Als Kinder haben wir immer "Lichter" gespielt, indem wir uns die Augen zuhielten und berichteten, was wir dabei gesehen haben.

    Auch wurden in der alten Astrologie die Augen mit Sonne und Mond im Horoskop beschrieben. Dabei war das linke Auge die Sonne beim Mann und das rechte der Mond - beim weiblichen Geschlecht war es umgekehrt.

    Natürlich stellen die Augen nur eine Form der Wahrnehmung dar, da man mit Merkur hört, mit Mars riecht, mit der Venus schmeckt, mit Saturn tastet. Das dritte Auge im Menschen findet man sicher bei Uranus, Neptun und Pluto, im Grunde genommen vierdimensional.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  8. blackandblue

    blackandblue Guest

    mal ne kleine eher physikalische betrachtung:

    whrnehmung wie wir sie kennen.. bezieht sich immer auf prozesse:

    ein ton.. ist ein prozess... eine farbe ist ein prozess, eine berührung ist ein prozess, schemcken , reichen.. alles prozesse...

    biochmeische / biophysikalische prozesse werden in nervenimpulse verwandelt und kodiert in pulsmuster, -freuquenz evtl amplitude.. auch wohl in lusflüsse zwischen neuronen und neuronen netzwerken...

    und diesen prozessen..("hirnzuständen" / aktuelle form der dynamik) wird wohl ein bewusstseinzustand zu geordnet...

    und genau dadurch wird die sache etwas unscharf, wenn man im deteil guckt.. wenn die farbe zB langsam wechselt werden sich die hirnströme langsam wechseln.. allerdings braucht man ja eine gewisse zeit um sagen zu können man habe eine bestimte pulsfrequenz.. und wenn man sie kontinuerilich ändert ist sie zu keinem zeitpunkt konstant und keinen zeitpunkt kann eine klare farbe zu geordnet werden... also muss über kleine zeitintervalle gemittelt werden um eine für dieses intervall "gültige" farbe zu ermitteln.. aber auch da hat man freiheiten.. übder die lage (zeitlich) und über die breite (auch zeitlich)... zusammengefasst.. es ist alles etwas unscharf.. auch hier wohl eher statistisch.. (solche prozesse werden ja durch teilchen vermittelt.. die atomistische struktur der materie macht die welt im kleinen da unten schon recht seltsam..)

    das heisst auch hier haben wir ein mix aus.. dem focus (möglichst kleine intervalle bei konstanter frequenz) und der notwendigkeit mal grob zu betrachtenn um überhaupt was aussagen zu können (bei sich ändernder frequenz)
     
  9. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    hi bab!

    das ist ein ganz bestimmter fokus auf - wie du ja sagst - den PROZESS der wahrnehmung. das sind die biochemischen und physikalischen aspekte, das messbare und mit unserem wissensstand darstellbare. im film "what the bleep do we know" ist das recht amüsant mit animationen gezeigt worden.

    allerdings - und da passiert das, was ich für einen kurzschluss halte: viele halten diese prozesse an sich schon für die wahrnehmung. bloß, im vergleich: ist die explosion des treibstoffgemischs in einem zylinder schon das auto? und ist das auto schon das phänomen der mobilität?

    die biochemischen und bioelektrischen prozesse im körper erscheinen mir als hilfsmittel von wahrnehmung ... und da kommen noch reichlich andere dazu - etwa der bereich des biophotonischen, den fritz albert popp erforscht. oder die bereiche der transpersonalen kommunikation, die in der systemischen arbeit immer konturierter zu tage treten. um das thema "seele" mal außen vor zu lassen... oder die frage: wer ist das, der wahrnimmt? was ist identität? wieso unterscheidet sich die wahrnehmung, wenn doch die gleichen prozesse ablaufen? und was macht den unterschied?

    alles liebe,
    jake
     
  10. blackandblue

    blackandblue Guest

    Werbung:
    an jake anschliessend:

    ich denke der übergang von hirnprozessen zu bewusstsein
    ist etwas noch unklares... aberbestimmt sehr interessant.. zB:

    welchem biophysikalischen prozess/zustand an welcher stelle wird der bewusstseinszutand "roten fleck sehen" zugeordnet? welchem wo lokalisierten prozess wir a-mol hören zugeordnet?

    wie ist die menge der objekte ind die abgebildet wird? (diese menge der bewusstseinsinhalte) wie ist sie strukturiert? was sind die abbildungseigenschaften der abbildungsfunktionen von physik ins bewusstsein.. (oder evtl sogar auch andersrum?)

    denn in dieser menge wäre das bewustsein zu suchen... anstatt nur seine materiellen entsprechung in der physikalischen welt zu beobachten... und wie ist der zusammenhang zwischen beiden "ebenen"? welche ebenen stellt welche bedingung an die andere, damit das ganze funktionieren kann?

    spannend spannend ;)
     

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