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Archaisch ? Sinn und Zweck von Schamanenkämpfen

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Erdkröte, 3. März 2015.

  1. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
    Beiträge:
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    Sobek brachte mich mit seinen Äußerungen zu bestimmten schamanisch Praktizierenden, Wannabee's und Könnern auf einen interessanten Gedanken welchen ich mit Euch teilen und diskutieren wollte. Dass dieser Gedanke erst jetzt so da ist kommt auch daher, dass ich bisher nicht in Situationen wie Sobek war.

    Dieser Gedanke ist nicht ganz ohne, weil er die Frage aufwirft in wie weit können und wollen schamanisch Praktizierende auch Schaden auf geistigem/magischem Wege zufügen. Eine ethisch bedenkliche Frage, weshalb ich ich sicher andere Lösungen bevorzuge.

    Also folgendes: Können Schamanenkämpfe auch sinnvoll sein, da sie tatsächlich Fähigkeiten und Können klären und Wannabees ziemlich schnell aus dem Feld räumen würden. Kampf als klärendes Element sozusagen ??? (müßte ja nicht tödlich sein oder schlimmen Schaden zufügen)

    In eigentlich allen Traditionen die ich kenne muss ein Schamane die Prinzipien des Schadenszaubers beherrschen, da er nur so weiß wie solche abzuwehren sind und er wird auch von anderen Schamanen herausgefordert sie anzuwenden, da es sonst oft nicht möglich ist seine heilerisch/förderliche Arbeit fortzuführen - bzw. am Leben zu bleiben. Listige Angriffe und auch manchmal Kämpfe bis auf den Tod sind nicht ungewöhnliches !
    Ganz persönlich wurde ich von meinem Lehrer gerade an diesem Punkt sehr ernst darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig bestimmte Techniken wären - da ich in Nepal z.B. jederzeit zumindest mit einem Kräftemessen rechnen müsste. Zudem wurde mir bei bestimmten - geheimen Mantren, verdeutlich dass diese zum Schaden und zum Förderlichen einsetzbar sind und nicht Berufene diese nie erhalten.

    Ich betone ausdrücklich, dass ich das für keinen sinnvollen Weg halte - jedoch lohnt es sich zumindest mal die andere Seite dieses Thema's zu betrachten.

    LG Siegmund
     
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  2. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo Siegmund,

    geht es, bei allem Respekt vor einer ethisch korrekten Einstellung, nicht zuletzt darum, sich im Fall eines Falles adäquat verteidigen zu können?

    Kampfkunst als Schutz. Und entsprechend benötigt es Einweihungen auch in diese Thema - und Training.

    Genauso wie passiv schützende Elemente, die gelehrt und gelernt werden. Angefangen dabei, sich einen Heiligen Raum zu schaffen, und wenn es nur die erste Reise zum eigenen Krafttier ist.

    Lg
    Any
     
  3. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

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    Nu ja mir ging es nicht um passiv schützende Elemente, sondern um aktiv schützende Elemente - nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung, denn von jemand der nichts kann, käme ja in der Form (magisch) kein Angriff - sondern dieser erfolgte ja auf der materiellen Ebene, wo man natürlich auch materiell antworten kann - aber magisch ginge ja vielleicht effektiver, statt z.B. mit Anwalt herum zu prozessieren.
     
    Ahorn und Lucia gefällt das.
  4. Dvasia

    Dvasia Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Das kommt nicht nur bei Schamanen vor. Habe schon des öfteren erlebt, dass der eine oder andere Magier oder eben auch Meister vorbeischaut und testet wie viel Bewusstsein auf dieser Ebene vorhanden ist.
    Kann lästig sein, aber ich habe das auch schon gemacht.
     
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  5. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.600
    Hi Siegmund,
    Mein erster Absatz meint die aktive Verteidigung, also den Angriff zum eigenen Schutz. Drum das "genauso wie"
    Lg
    Any
     
  6. Sobek

    Sobek Sehr aktives Mitglied

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    Es ist nie die Frage, ob es einem moralisch gut reinläuft sich damit auszukennen, oder nicht. Wenn die Außenwelt - sprich andere Schamanen oder auch Geister - einen Angriff (und möglicherweise die Tötung oder schlimmeres) des Ziels (also oan selba) in Kauf nehmen, ist es besser zu wissen wie man sich wehrt, schützt und den Gegner eliminieren kann im schlimmsten Fall.

    Wie man das macht, das ist beispielsweise auch etwas, das ich unter Geheimnisse verstehe (siehe bekannten Thread in dem das aufkam mit den Geheimnissen).

    Sinnvoll? Wannabees sind es nicht wert.
     
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  7. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2011
    Beiträge:
    2.152
    Ort:
    Wald
    @Erdkröte,

    was hast du den für Sorgen?
    Ich erinnere mich, wenn ich deinen Text lese, an einen Satz, einer meiner Lehrer, der mir sagte: "Versuche dein Ego so klein zu bekommen, dass es durch ein Nadelör passt."
    Die dunklen Dinge in SICH SELBST zu kennen, ist sehr sehr wichtig, einfach deswegen, damit man sie von denen der Klienten unterscheiden kann und somit weiß was für einen selbst oder für jemand anderen bestimmt ist.
    Aber schamanisches Kräftemessen, da kann ich nur sagen ... zu viel Fantasyfilme geschaut oder was ist los?
    Wer sich auf dieser Stufe "messen" muss hat noch ganz schon was vor sich.
    Es ist kräftzehrend genug die eigenen Schatten und Hinternisse zu erforschen und ggf. noch die von Hilfesuchenden ... wer dann natürlich noch lange Weile hat, kann auch "Ich bin stärker als du" spielen ...
    Klingt für mich einfach nur wie aus einem alten Roman oder Hinterweltlerwissen über "frühere" Zeiten.

    LG
    Waldkraut
     
  8. Eselsohr

    Eselsohr Sehr aktives Mitglied

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    5. Juli 2008
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    Norddeutschland
    Du kannst Dir das aber nicht aussuchen. Deine Antwort auf ein anderes Thema übersetzt: Krebs, nein, nur Kraftprotze beschäftigen sich damit. Es reicht völlig, wenn man Rheuma und Gicht in den Griff bekommt.

    Absolut nichts gegen gute Arthrosevorsorge und Heilbehandlung, wenn Du aber Krebs hast (oder Dein Klient), nutzt das nichts.

    Du gehst davon aus, dass man sich den dunklen Angriff aussuchen könnte und eh selbst Schuld ist, wenn es einen erwischt? Schattenarbeit ist kein Konkurrent zu Schadensmagie und Co., es ist schlicht eine andere Baustelle.

    Falls Du nur meinst, dass man nicht selbst mit dem Schadenszauber anfangen soll, dann stimme ich Dir allerdings zu. Es gibt Disziplinen, in denen man als Zweiter einfach bessere Chancen hat.
     
  9. Dvasia

    Dvasia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2012
    Beiträge:
    6.467
    Ort:
    Sorry, aber für diesen Satz braucht man keinen Lehrer, den bekommt man in jeglicher Eso-Szene einfach so hinterhergeworfen.
     
  10. Sobek

    Sobek Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2008
    Beiträge:
    1.760
    Ort:
    Pu239
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    Ja, es ist auch wichtig zu wissen, was giftig ist und was essbar. Manche Spacken können dich anpissen, schlicht deswegen weil Du existierst. Beweggründe dafür zu ergründen, das ist in der Regel unmöglich. Mit den eigenen Schattenseiten haben die aber meistens überhaupt nichts zu tun.

    Andererseits sollte mal nicht vergessen werden, daß 99 von 100 vermeintlichen magisch/schamanischen Angriffen tatsächlich keine sind und wirklich mit den eigenen Problemen zu tun haben. Was aber nun nicht viel mit dem Wannabee-Thema zu tun hat - außer vielleicht, daß ebensolche Wannabees oft und gerne ihre Unkenntnis auf solche Angriffe ausdehnen und ein Ziehen im Zeh als magischen Angriff bewerten, oder die Hitzewallungen der Wechseljahre ...
     
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