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Arbeit mit dem inneren Schatten

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Engel1985, 20. April 2012.

  1. Engel1985

    Engel1985 Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2012
    Beiträge:
    696
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    Hallo,

    ich habe neulich etwas interessantes gelesen von R. Dahlke.
    Nicht das Buch, nur die Vorschau für das Buch.
    Kennt sich jemand aus mit "Schattenarbeit"?!

    Was genau kann man sich darunter vorstellen? Auch seine schlechten Eigenschaften auszuleben?

    LG
     
  2. martin.m

    martin.m Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    151
    Ort:
    50km westlich von Nürnberg
    Ja.


    Schattenarbeit befasst sich mit der Aufdeckung, Erkennung und Aussöhnung der verdrängten Anteile unserer Individualität, die wir auf der Suche nach Glück, Harmonie und Zufriedenheit, oft unter dem Zwang alles "richtig" machen zu "müssen", in Bereiche des Unbewussten abgedrängt haben. Es ist ein Prozess zum persönlichen Wachstum, der uns auf unserem Lebensweg auch nachhaltig die Chance bietet, das verborgene Potential unserer Einmaligkeit, mit allen seinen Merkmalen und Fähigkeiten, zu leben und zu genießen.


    Die Eigenschaften und Bestandteile unserer Individualität die wir für "schlecht" und "nicht in Ordnung" halten, an uns selbst nicht mögen, nach außen projizieren und innerlich und äußerlich bekämpfen.
     
  3. Engel1985

    Engel1985 Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2012
    Beiträge:
    696
    Also einfach ansehen und akzeptieren?
     
  4. martin.m

    martin.m Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    151
    Ort:
    50km westlich von Nürnberg
    Ja. Selbsterleben, selbsterfahren, selbsterkennen. Es ist immer unser Bewusstsein, das die Wirklichkeit erschafft und strukturiert und somit sind wir Schöpfer unserer Realität, so sind wir Schöpfer ALLER Dinge. Dabei ist auch das, was uns nicht bewusst ist existent und alles das, was existent ist, gehört zu uns. Auch unser Schatten. Indem wir auch nur einen Teil dieser Welt ablehnen, lehnen wir im Grunde damit auch uns selbst ab.

    Durch die Ablehnung nähren wir das Unbewusste, was sich dann in Form eines Symptoms, je nach Verdichtung körperlich, seelisch oder geistig, manifestieren und für uns sichtbar machen kann. Ein Symptom, all das "was uns das Leben schwer macht ", ist immer nach Außen in die Sichtbarkeit projizierte Inhalt des Unbewussten, ist immer nach Außen in die Sichtbarkeit projizierter Schatten.

    Dazu vielleicht noch ein Bild:
    So wie ein Fluss auf den ersten Blick den Eindruck erwecken kann, dass er zwei Ufer voneinander trennt, so machen ihn eben diese zwei völlig unterschiedlichen Welten erst zu dem, was er ist. Ein Fluss vereint in sich beide Gegenpole. Nur diese ermöglichen auch seine Vorwärtsbewegung und seine Weiterentwicklung.

    Wenn wir übertragen von dem „Fluss des Lebens“ sprechen, so ist auch die Entwicklung des Menschen in der Dimension von Raum und Zeit, also im Hier und Jetzt, erst dann „im Flusse“, wenn er mit dem was ihn umgibt, im Ein-Klang ist. Das heißt, wenn er beide Pole „seiner Welt“, seiner Schöpfung, mit der selben Gleich-Gültigkeit, in seinem Herzen vereint und lieben gelernt hat.

    LG
     
  5. Engel1985

    Engel1985 Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2012
    Beiträge:
    696
    Danke ;-)

    lg
     
  6. Sonnensüchtige

    Sonnensüchtige Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.358
    Ort:
    In der Nähe von Nürnberg
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    Meinst Du das so, das man im Außen die inneren Schatten sehen kann, weil sie ja im Unterbewusstsein vorhanden sind?
    Wenn man sie sich bewusst macht kann man gezielter damit umgehen und die Realität davon befreien? Also ein glücklicheres Leben führen zum Beispiel???
     
  7. urany

    urany Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2008
    Beiträge:
    11.087
    Hier noch ein anderes Buch:
    Der Tanz der Schatten von Peter Orban und Ingrid Zinnel.
     
  8. Engel1985

    Engel1985 Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2012
    Beiträge:
    696
    @Martin:

    Ich finde das Wort Gleich-Gültigkeit in diesem Zusammenhang auch sehr schön.
    Oft wird es ja abgewertet, wenn man sagt "mir ist das gleichgültig"

    Und ich habe selbst oft schon gemerkt, dass es wichtig ist, extrem ehrlich zu sich selbst zu sein - und sich vieles selbst zugestehen.
    Seitdem ich mir vieler meiner Schwächen bewusst bin, bin ich toleranter meinen Mitmenschen gegenüber und meine Umwelt reagiert herzlicher auf mich.
     
  9. martin.m

    martin.m Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    151
    Ort:
    50km westlich von Nürnberg
    @Sonnensüchtige

    Ja. Wenn sich innere Schatten lösen und entwickeln, können dementsprechend auch den äußeren Problemen Grundlagen und Voraussetzungen für ihre Existenz in der Alltagswelt entzogen werden. Bewusster sind wir immer erst dann, wenn uns das bisher unbewusste bewusst wird. Da alle Symptome im Bewusstsein ihren Ursprung haben und auf Disharmonie bzw. Ungleichgewicht basieren, können sie auch, wenn wir von einer langfristig anhaltenden Lösung sprechen wollen, nur im Bewusstsein behoben und befreit werden.


    Ja. Ich mache bei mir selbst und auch bei meinen Mitmenschen solche Erfahrungen. Geht es uns allen nicht um ein glückliches Leben? Das ist doch das Ziel, gleich was wir alle uns darunter vorstellen. Jeder auf seine Art und Weise, jeder für sich und doch alle gemeinsam. Authentisch und frei.

    Wenn wir uns in der Schattenarbeit als beide Pole (Licht und Schatten, Gut und Böse, richtig und falsch) unserer Realität körperlich, seelisch und geistig selbst erleben, werden wir selbst erfahren, dass ALLES was uns berührt (= uns begegnet) auch von uns berührt wird....ja ein Teil von uns ist („auch du bist ich“), so wie auch wir ein Teil dessen sind („ich bin in allem“). Diese Selbst-Erkenntnis ist einer der Schlüssel. So lange wir wahrnehmen, sind wir am Leben. So lange wir am Leben sind, ist Entwicklung angesagt, denn das Leben selbst ist und bleibt Bewegung, ist Entwicklung,
    ist "im Flusse".

    Liebe Grüße
     
  10. Anni

    Anni Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2006
    Beiträge:
    2.153
    Ort:
    77963 Schwanau, Ba-Wü
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    ...ich empfehle das Buch von Debbie Ford, glaube das neue heißt Schattenarbeit - einfach genial.

    Im Grunde suchen wir stets im Außen, was eigentlich in uns liegt. Und hassen andere für das, was wir selbst sind, aber nicht sein wollen. Beenden unsere Beziehungen, weil anscheinend das Gegenüber nicht mehr passt ohne zu erkennen, dass auch etwas in uns nicht mehr passt, das entschlüsselt werden sollte.

    Also vieles wurde ja hier schon erklärt. Und meistens geht es wirklich um die Annahme - hört sich leicht an, ist aber oft das Schwerste, denken wir doch oft "das würde ich nie tun, so würde ich nie sein, dafür bin ich nicht verantwortlich" uuussswww.

    :)
     
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