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Antronomisch korrekte Sternbilder

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Lureley, 17. November 2007.

  1. Lureley

    Lureley Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    42
    Ort:
    4040 Linz
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    hallo!
    hab da mal ne frage an die astrologen.

    ich glaube deswegen an die astrologie, weil es für mich klar ist, dass sonne, mond, planeten und sterne einen starken einfluss auf alles leben haben.

    nun hab ich aber bei andrea d. janko folgendes gelesen:
    heisst also, zwilling in der astrologie ist in wahrheit stier, und stier ist in wahrheit widder usw...

    wie kommt es, dass in der ausbildung zum astrologen ein uralter sternhimmel gelehrt wird? und dass horoskop-erstellungen sich nicht am realen, gegenwärtigen kosmos orientieren (denn DER hat ja meines erachtens einfluss auf mensch, tier und die gesamte natur)?

    ich möchte hier niemanden angreifen, falls es so aussehen sollte. ich wills nur verstehen!

    (zur präzession - wers nicht kennt - stellt man sich einfach einen kreisel vor, dessen achse die lage verändert, wenn der kreisel langsamer wird)
     
  2. Hallo Lureley,

    eine Erklärung von Udo P. Pohlner aus dem Internet:
    http://www.astro-logos.com/faq.htm

    Zitat: Diese Frage bezieht sich auf das Verhältnis der Sternbilder zur Ekliptik, also der scheinbaren Sonnenbahn, auf das sich das Bezugssystem der Astrologie bezieht. Die Sternbilder werden durch Fixsterne am Himmel gebildet und sind ganz verschieden groß, ja sie überlappen sich teilweise sogar. Die Ekliptik als die jährliche Bahn der Erde um die Sonne bzw. die Bahn der Sonne von der Erde aus gesehen, ist in 12 gleiche Sektoren geteilt und dient den Astronomen und Astrologen als Koordinatensystem für die Bestim-mung von Planetenpositionen durch die Angabe von ekliptischer Länge und Breite in Gradzahlen vom Widderpunkt (0°) aus gemessen und zwar gegen den Uhrzeigersinn. Die Wahl des Frühlingspunktes als dem Punkt, an dem sich die Sonne zur Tag-und-Nachtgleiche im Frühling zwischen dem 20. und 21. März befindet, wird Äquinoktium ge-nannt. Dieser Punkt auf der Ekliptik ist mathematisch durch den Schnittpunkt der Äqua-torebene der Erde mit der Ebene der Erdbahn um die Sonne, also der Ekliptik,definiert. Da die Erdachse nicht feststeht, sondern durch die Erdrotation und die durch die un-gleichmäßig verteilte Masse bedingte Kreiselbewegung taumelt, verschiebt sich der Wid- derpunkt rückwärts vor dem Hintergrund der Sternbilder; er wandert gewissermaßen durch die Sternbilder vom Fisch über den Wassermann zum Widder. Diese Wanderung wird Präzession genannt und vollzieht sich in etwa 26.000 Jahren einmal durch die gesamten Sternenbilder. (Hier finden Sie näheres zu den Zeitaltern). Heute befindet sich der Frühlingspunkt des Tierkreises vor dem Hintergrund des Sternbildes Wassermann. Daher sprechen wir vom Wassermann-Zeitalter. Da die abendländische Astrologie den Fixsternhintergrund nicht weiter berücksichtigt, sondern als Bezugssystem das gleiche Koordinatensystem wie die Astronomen - nämlich die Ekliptik - verwendet, funktioniert sie natürlich unabhängig von der Verschiebung der Sternbilder. Daher wird auch in Zukunft der Frühlingsanfang exakt auf 0° Widder liegen. Zitat Ende

    Lieben Gruß


    Martin
     
  3. scardanelli

    scardanelli Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2007
    Beiträge:
    170
    Ort:
    Berlin
    Man kann es auch ganz kurz und knackig ausdrücken: die "Sternbilder" waren nie der wirkliche Bezugspunkt, sondern nur ungefähre Orientierung (sind auch unterschiedlich groß, nicht alle gleich (30 Grad) wie die "Sternzeichen") - alles womit sich die Astrologie beschäftigte und beschäftigt, spielt sich INNERHALB unseres Sonnensystems ab.
     
  4. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Ich staune immer wieder, mit welch naiver Ahnungslosigkeit Menschen, die für sich in Anspruch nehmen, wissenschaftlich zu argumentieren, ihre Urteile über Astrologie abgeben und sich im gleichen Atemzug outen, dass sie vom schlichten Handwerkszeug der Astrologie keinen blassen Schimmer haben.

    Die Sternbilder haben mit dem Tierkreis der Astrologie - genauer gesagt, der abendländischen Astrologie nur hinsichtlich Astrologie-Entstehungsgeschichte zu tun; bald wurde der Tierkreis zum Messkreis, der symbolisch einige der Sternbilder (es gibt davon ja auch mehr als jene des Tierkreises) aufgegriffen hat. Der Tierkreis ist im Grunde ein Lineal - auch die exakt gleiche Größe der Tierkreis-Segmente - 30° unterscheidet sich von den Sternbildern, die unterschiedlich groß sind. Ein solches Lineal ist erforderlich, um eine einheitliche Bezugsgröße zu haben, an der sich die Bewegungen der Planeten in Relation zur Erde und zueinander festmachen lassen. Was den Tierkreis von einem Nur-Lineal unterscheidet, sind die Bedeutungen, die von Astrologen den einzelnen Kreissegmenten/Zeichen zugeordnet werden. Aber auch die haben mit den realen Sternbildern am Firmament, mit deren Ausdehnung und mit der Präzession nichts zu tun.

    Die Präzession als solche ist hingegen den Astrologen nicht nur bekannt, sondern sie wird auch von vielen astrologisch gedeutet - als große, über den Daumen 2000 Jahre dauernde Perioden der "Weltzeitalter", die jeweils in einer spezifischen Charakteristik interpretiert werden. Gerade jetzt stehen wir an der Übergangszeit ins Wassermann-Zeitalter... und was da alles an Deutungen kursiert - darüber äußere ich mich hier mal lieber nicht.

    @scardanelli: Es werden in der Astrologie von vielen durchaus auch Fixsterne in die Deutung einbezogen, es geht nicht nur um die Planeten. Aber auch die Fixsterne werden hinsichtlich ihrer Stellung im Tierkreis gedeutet und nicht nach ihrer Stellung in den realen Sternbildern am Firmament.

    Es gibt freilich auch die siderische Astrologie, die mit realen Sternbildern als Deutungshintergrund arbeitet - über die weiß ich im Detail zu wenig, um hier etwas zu schreiben. Stichwort "siderische Astrologie" googlen, das sollte helfen...

    Alles Liebe,
    Jake
     
  5. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.971
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo,

    Die Astrologie bezog sich schon bei den Sumerern auf den scheinbaren Lauf der Sonne um die Erde, und dieser hat sich bis heute nicht verändert! Die Tierkreiszeichen sind eine willentliche Einteilung in 12 Abschnitte von dreißig Grad. Man sieht immer wieder, wie ahnungslos Berichte in die Welt gesetzt werden! Die Präzission der Umlaufzeiten der Planeten um die Erde ist unverändert gleich, daher stimmt auch die Astrologie - sobald man mit ihr umgehen kann...

    Alles liebe!

    Arnold
     
  6. Catrin

    Catrin Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2007
    Beiträge:
    155
    Ort:
    Mark Brandenburg
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    Hallo Lureley,

    ich arbeite mit den Sternbildern am Himmel, also nicht mit den Tierkreiszeichen, achte aber auch auf das Verhältnis Sonne - Erde (Jahreszeiten) bei meiner Deutung. Aber ein solches Verfahren wirst Du ansonsten hier nur selten oder gar nicht finden. :weihna1

    Gruß,
    Catrin
     
  7. Edward Somerset

    Edward Somerset Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    110
    Hallo Chatrin!
    Wie recht Du hast, Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute steht so nah
    (Der Sternenhimmel über der eigenen Haustür:)..)
    Hier gibt es eine schöne Dokumentation über die europäische Entdeckung des Sternenhmmels

    Die Astronomen von Lascaux
    Doku läuft am 29.11. um 14:00 auf Sat 1
    Hier erfährt der Mensch einiges über seine Ahnen, die mit den Fixsternen am Hoimmel die Astrologie entwickelt haben.
    Wichtid waren die Jahreswenden-Himmelsrichtungen und das schützende Zentrum(die 4 -geht über ins 5 Element, dem liebenden Spirit)

    Die Himmelscheibe von Nebra zeigt uns die Plejaden.
    Hier gibt es Verbindung zu den alten Ägyptern und den afrikanischen Mali.
    Love
    Edward
     
  8. Colchicum

    Colchicum Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    241
    Ort:
    Franken
    Mein Gott,

    was wird da rumgefaselt. Dabei ist es so einfach. Der Tierkreis kommt von Tyr, dem Wintergott der Germanen. Sie hatten Baldur fürs Frühjahr, Wotan für Sommer und Herbst und Tyr (in Form eines Babys abgebildet = wie jesus) für den Winter. Der Tyrkreis ist ein Schwingungskreis um die Erde, die damals dahinter liegenden Sternzeichen wurden nach dem Abschnitt des Schwingungskreises benannt. Der Schwingungskreis um die Erde kümmert sich einen Furz um die weiterziehenden Tierkreiszeichen. Wer sich mit Astrologie befasst, sollte auch wissen, warum die Grundlagen so sind, wie sie eben sind. Darum bleibt bei den westlichen Astrologen der Zeitraum für ein Tyrkreiszeichen stets gleich. Der Abschnitt Widder zieht nicht weiter weil es das damals dahinter liegende Sternzeichen tut. Wer es nachlesen will: Sterneder - Tierkreisgeheimnis und Menschenleben.
     
  9. Edward Somerset

    Edward Somerset Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    110
    Gott ist für uns alle da!
    Ausserdem dreht es sich um den antronomischen Tierkreis.
    Das Germanentum ist leider zu jung..Im Matriachart gab es schon astronomische Berechnungen .
    Was soll eigentlich die Verdrängung..genug Ausgrabungen weisen da hin.

    ich grüss Dich mal nett
    Edward
     
  10. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
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    5.379
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    Graz
    Werbung:
    @colchicum: Ich weiß ja nicht, wer Dein Gott ist, aber was das Rumfaseln angeht: da seh ich Deinen Beitrag auch nur als eine Zugabe zu selbigem... aus Gründen, wie sie Edward schon andeutete... die Entstehungsgeschichte der Astrologie ist zu vielschichtig und in zu vielen unterschiedlichen geistesgeschichtlichen und spirituellen bzw. kulturellen Kontexten wurzelnd, als dass sich das auf eine Quelle reduzieren ließe...

    Alles Liebe,
    Jake
     
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