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Anthroposophie

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Solis, 27. Juli 2017.

  1. Vanadey

    Vanadey Guest

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    Ich möchte gerne eine Frage stellen.
    Warum werden die Temperamente im ätherischen bearbeitet?
    Ich hätte immer gedacht, dass sie sich auf den Astralkörper beziehen. Aber sie leben sich in diesem ja nur aus. Im Ätherleib werden sie umgewandelt.
     
  2. ABvonZ

    ABvonZ Guest

    Wenn man solche Detailfragen aus dem Steggreif beantwortet haben möchte, müsste man besser Steiner selbst befragen. Wo steht das denn so beschrieben?
    Ich würde aber so antworten: Ätherleib und Astralleib sind ja keine komplett voneinander getrennten Wesensglieder und gehen ineinander über, treten miteinander in Beziehung. Der Ätherleib ist der erste okkulte Leib des Menschen, der direkt mit der Körperlichkeit in Beziehung tritt. Wenn man das weiß, kann z.B. an Tics wie beim Tourette-Syndrom schön gesehen werden, wie hier Temperamente durcheinander geraten und so fixiert sind, die unmittelbar mit der okkulten leiblichen Organisation des Ätherleibs in Verbindung stehen und erst mittelbar mit dem Astralleib.
     
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  3. Vanadey

    Vanadey Guest

    Ja, jetzt verstehe ich es besser. Mir fehlte jetzt die Vorstellung daraus, wie Temperamente untereinander im Ätherischen funktionieren.
    Ich lese gerade „Die Theosophie des Rosenkreuzers“.
    Auf dieses Buch bin ich sehr stolz. Hab es mir an der Humboldt Uni in Berlin gekauft. Es ist von 1950.
     
  4. ABvonZ

    ABvonZ Guest

    Ok! In Steiners "Theosophie" werden die Grundlagen zum Verständnis zwischen körperlichem Leib und ätherischem und astralischem Leib erklärend gegeben.

    Vielleicht magst du hier darüber etwas berichten, was dir so Besonderes an ihnen auffällt, wenn du damit genügend durch bist und du dich vorbereitet dazu fühlst?

    Viele meiner anthroposophischen Bücher sind auch uralt, sie stammen aus dem Erbe einer verstorbenen Anthroposophin. Bei manchen muss ich ganz vorsichtig sein, sie aufzuschlagen, damit sie nicht auseinander fallen. Diese notwendige Vorsicht beim Anfassen hebt aber auf der anderen Seite auch den Wert und die Ehrwürdigkeit gegenüber den Inhalten und den okkulten Bruderschaften, wie die bei den Rosenkreuzern besser verstanden werden kann.
     
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  5. Vanadey

    Vanadey Guest

    Gerne schreibe ich darüber.
     
  6. Vanadey

    Vanadey Guest

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    In der Theosophie des Rosenkreuzers wird im ersten Vortrag auf „Die neue Form der Weisheit“ eingegangen.
    Dort werden die einzelnen Wesensglieder des Menschen betrachtet.
    Im Groben als erstes der physische Leib, Astralleib, Ätherleib und das Ich. Steiner beschreibt, dass dieses Konstrukt so wie es als solches aufgeführt wird, auch schon bei der ersten Inkarnation in der Form vorhanden war. Der Mensch aber in der Urzeit nicht zu vergleichen ist mit dem Menschen von heute. So hat er schon an sich gearbeitet. Das heißt die einzelnen Wesensglieder außer das Ich werden somit bearbeitet. Im Astralkörper sind die Begierden verankert. Dort wird zwischen Sympathie und Antipathie unterschieden.
    Das was der Mensch in seinem Astralleib schon umwandeln konnte, ist im Geistselbst zu finden. Es sind keine äußerlichen Gesetze oder Regeln, sondern aus dem eigenen Selbst heraus gearbeitete Impulse. So wird auch der Äther und der physische Leib bearbeitet. Der Ätherleib wird in den Lebensgeist und der physische Leib in den Geistesmenschen umgewandelt. Der in der Theosophie auch Atma genannt wird. Es ist die Bearbeitung oder Umwandlung des Atmungsprozesses. In allen Gliedern arbeitet das Ich mit den seelischen Kräften. Da sind Empfingsseele, Verstandessseele und Bewusstseinsseele. Das Ich ist schon die nötige Bewegung in der Seele. Die seelischen Kräfte sind schon diese Verbindung von diesen Wesensgliedern unbearbeitet und umgewandelt. Ohne diesen Kräften ist keine Umwandlung möglich.
     
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  7. ABvonZ

    ABvonZ Guest

    Vielen Dank für die Mühe, die du dir gemacht hast! Was du zusammengefasst hast, ist ja etwas, das in den Werken Steiners durchgängig zu finden ist.
    Der Titel des ersten Vortrags "Die neue Form der Weisheit" spricht ja von einer neuen Form. Wird denn dort auch erklärt, wozu eine neue Form denn eigentlich notwendig sei und wie die alte war?


    Ich denke, die Verbindung zwischen Astralleib und Ätherleib lässt sich besser verstehen, wenn die Inkarnationen einbezogen werden. Sie ist gemäß deiner Frage nicht innerhalb derselben Inkarnation, sondern in der nachfolgenden:
    „Alles, was in einer Inkarnation als Lust und Leid im Astralleib erlebt wird, prägt sich im folgenden Erdenleben dem Ätherleib ein, insbesondere in der Temperamentsanlage.“

    Quelle: https://anthrowiki.at/Karma#Karmische_Wirkungen_und_Wesensglieder
    Kapitel: Karmische Wirkungen und Wesensglieder
     
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  8. Vanadey

    Vanadey Guest

    Das ist ein ganz wichtiger Aspekt den du dort ansprichst, denn die theosophischen und auch anthroposophischen Schriften können nicht einfach nur äußerlich erlesen werden. Diese Weisheit um das Göttliche und auch Menschliche kann nur innerlich erlebt werden. Es geht schon um die gesamten Zusammenhänge des Lebens. Es geht um die Zusammenführung von Herz und Verstand. Nicht das reine logische Denken führt zur Erkenntnis, sowie auch keine Überschwenglichkeiten als Phantasien gegenüber des Lebens. Beides zusammen in einem doch eher nüchternen Verhältnis zu sehen und auch zu empfinden und zu empfangen. Was sehr wichtig ist dabei ist, dass diese Weisheit gelebt und angewendet wird und das ist im täglichen Leben der Fall. Erkenntnis aus dem Leben ist schon ein wichtiger Grundsatz dieser Lehre. Das physische Leben zu vergeistigen ist Sinn und Aufgabe dieser Weisheit.
     
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  9. Vanadey

    Vanadey Guest

    Ah, ja ich verstehe.
    Das was ich in diesem Leben als Lust und Leid erlebe wird durch meinen Astralleib wahrgenommen und prägt sich in die darauffolgende Inkarnation in meinen Ätherleib insbesondere in die Temperamentenanlage ein.
    Wenn ich immer sehr traurig war, bin ich in der darauffolgenden Inkarnation eher melancholisch veranlagt.
    Aus dieser gelebten Melancholie entstandene schlechte Eigenschaft wird sich dann in das Leben danach, dann in den physischen Leib abdrücken, als Krankheit zum Beispiel. Zur Disposition zum physischen Leib.
    Auch ein sehr interessantes Thema. Denn ist es ein ewiger Kreislauf aus den Temperamenten heraus.
    Denn welche schlechten Eigenschaften folgen aus einer melancholischen Verfassung heraus und wie könnte sie sich dann als Krankheit äußern?
     
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  10. ABvonZ

    ABvonZ Guest

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    Was alles nur so aus dir so plötzlich herausplatzt? Ich glaube, es hatte an der Verständnisbrücke gefehlt, die die Verbindung zwischen Äther- und Astralleib zur nächsten Inkarnation erläutert.
    Ich hatte schon einmal den Begriff der "Schädelstätte" als Übersetzung für "Golgatha" erwähnt und dass ein Schädel manche Kreuze ziere. Was uns zuerst als schrecklich wirken mag, wirkt anders, wenn die Aufgabe der Weisheit erkannt wird. Der Schädel ist fleischlos, also ohne Gehirn. Steiner sagt in seinem "5. Evangelium", das Materie den Geist absorbiere. Das will zunächst gut klingen und wäre ein Aspekt, der für den Materialismus sprechen würde. Doch der Geist könne in der Materie nicht für sich sein. Und das scheint mir der Schädel zu demonstrieren, seine Leere durch Hirnlosigkeit weist auf die völlige Vergeistigung hin. Und Aufgabe der theosophischen und anthroposophischen Schriften ist es, dies zu lehren und den inneren Weg dorthin zu lehren und was das Mysterium von Golgatha damit zu tun hat.
     
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