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Anthroposophie

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Solis, 27. Juli 2017.

  1. Jupiter22

    Jupiter22 Aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Ort:
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    Platon hat die Geschichte von Atlantis nicht erfunden, denn auch Platon wurde sie lediglich erzählt. Und zwar von Solon, der zu den 7 Weisen Griechenlands gehörte und Solon hat sie aus Ägypten mitgebracht.

    Platons Atlantis Geschichte als Fiktion abzutun, ist mythologisch nicht tragbar.

    _____


    Johannes.von.Nepomuk
     
    Werdender und David Cohen gefällt das.
  2. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
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    5.945
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    Dann ist für dich alles Fantasie, was - wie bei Steiner - übersinnlich wahrgenommen wird und dir die Quelle als irgendwie undurchdringlich erscheint - etwa wie bei Platon, - wo seinen Aussagen über Atlantis die Beweisbarkeit fehlt, weil deines Erachtens nach physische Funde fehlen würden.
    Deine einzige Freude sei dir der Schreibstil Platons, nicht aber die Möglichkeit, dass es Atlantis wirklich gegeben haben kann und welche Folgen das alles nach sich zieht.

    Ein Teil solcher Geschichten sein möchten, ist wie ein Kind, das Supermann-Comics liest. Für den Entwicklungszustand des Kindes ist das normal, sich fantasierend mit Superkräften- und fähigkeiten gemäß denen des Supermanns ausgestattet zu fühlen, nicht aber für Erwachsene.
     
  3. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    5.945
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    Nordrhein-Westfalen
    Mit "Jüngerschaft" kann ich nur die Jünger des Christus Jesus assoziieren. Was ist denn daran so schlimm?
     
  4. sibel

    sibel Guest

    Ich habe es nun oft genug erklärt.
     
  5. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Nun, die wenigsten werden - wie ich - keine Detektei betreiben, die deine Beiträge und deren Erklärungen verfolgt und eine Akte zum Nachsehen anlegt.
     
  6. sibel

    sibel Guest

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    Ach herrje...mach dir doch die Mühe und lies einfach meine letzten Beiträge hier...das schaffst du.. ganz bestimmt!
     
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  7. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    5.945
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    Nordrhein-Westfalen
    Da kommt nur pikiert und häufchensweise etwas an Information. Jetzt kommt auf Grund meiner Kritik ja doch schon heraus, dass in diesem Thread innerhalb deiner letzten Beiträge die Info irgendwo stehen würde. Es scheint mir mehr und mehr, dass bei Nachfragen man dir hinterherlaufen soll und das du das von dir selbst aufgestellte Thema gar nicht ernst genug angehst und diskutieren willst; es sollte wohl nur ein Einwurf sein, damit etwas abladen zu wollen.
    So wichtig ist mir das Thema der Jüngerschaft hier zwar nicht, aber es könnte aufschlussreich sein, was die Anthroposophie dazu meint.
     
  8. Hellequin

    Hellequin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2015
    Beiträge:
    2.366
    Ort:
    Hochfranken
    Du könntest extra für den Typen eine Doktorarbeit schreiben, und er würde sie immer noch mit einem Wisch als nichtssagend abtun, denn es geht nicht darum, deine Sichtweise kennenzulernen, sondern darum, dich als doof hinzustellen. Alte Forenkrankheit, aber das weißt du eh.
     
    sibel gefällt das.
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    8.918
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Lieber Johannes,

    wie Du sicherlich weißt, wirkte Solon um die Zeit 600 v. Chr., also rund 200 Jahren vor Platon. Solos gilt als der Begründer der Demokratie und hatte sich mit der tiefgreifenden Staatsreform der archaisch geprägten Gesellschaft Athens auseinandergesetzt. Athen stand zu Platons Zeiten auch wieder vor einer ähnlichen Krise, wie zuvor bei Solon. Daraus ergibt sich auch der Grund, warum Platon seine Geschichte vom perfekten Staat Atlantis mit Solon verband.

    Wie auch beispielsweise die Evangelien als reale Botschaft Jesus sehr umstritten sind, so ist das auch mit den Werken Solons. Unabhängig davon taucht in seinen Schriften der Staat Atlantis nicht auf. In der Diskussion von Kritas lässt Platon den Mitdiskutanten Timaios erzählen, dass die Geschichte der Atlanter von Solon aus Ägypten mitgebracht worden sei.

    Timaios erwähnt zudem, dass sich diese Geschehnisse vor 9.000 Jahren zugetragen haben sollen. Das würde bedeuten, dass es da um ein Geschehnis ginge, das sich nach heutigem Stand vor rund 11.500 Jahren zugetragen hätte. Ein Problem dabei wäre, dass in dieser Zeit Athen noch nicht existent war, denn deren Besiedlungsgeschichte liegt „lediglich“ 7.000 Jahre zurück. Wie sollten also die Atlanter Athen angegriffen haben können, wenn Atlantis schon ein paar Tausend Jahre zuvor untergegangen war?

    Wie ich schon erwähnte, hatten wir in diesem Forum schon einmal über Atlantis diskutiert. Ja und die User hatten dazu auch ihre Vorstellungen von den perfekten Atlanter mit eingebracht. Ein Bild, das im Grunde all den Vorstellungen entsprach, die eigentlich der inneren Moral Rechnung trägt. Damit wurde, wie bei Platon auch die Existenz eines Atlantis nebensächlich, vielmehr zeichnete sich damit ein Band von Gleichgesinnten ab – die man als Atlanter bezeichnen könnte.

    So gesehen wären auch Platon, Solon, Jesus und all die anderen, die sich um ein besseres und menschlicheres Miteinander bemühen Atlanter. Ich denke, dass dieser Gedanke sinnvoller wäre, als sich über die Frage von Schein und Wirklichkeit zu streiten. Im Prinzip beschreibt Atlantis ja auch einen Garten Eden – die Grundsehnsucht nach einer besseren Welt.

    Ach ja, Du siehst nun sicherlich auch, wo meine Gedanken der Botschaft eines Mythos gerecht werden können.


    Merlin
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2018
  10. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    8.918
    Ort:
    An den Ufern der Logana
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    Hallo Solis,

    auf einige Deiner Bedenken bin ich ja schon in meinem vorausgegangenen Beitrag ausführlich eingegangen, blieben also die Gedanken um Superman. Ist es nicht so, dass wir tief in unserem Herzen immer noch Kinder sind? Ich denke, dass wir als soziales Wesen immer auf der Suche nach einem Superman oder einer Superwoman unterwegs sind.

    Gut sie begegnen uns mit unterschiedlichen Namen, aber in ihrem Wesen tragen sie einige Gemeinsamkeiten – fast wie Geschwister. C. G. Jung bezeichnet sie als die Archetypen der Seele, andere wiederum als Gott, Allah, Engel, transzendente Wesen oder gar ganz reale als eine konkrete Personen. So kann also auch Steiner für manche zum Superman werden. :unsure:


    Merlin
     
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