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Anthroposophie

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Solis, 27. Juli 2017.

  1. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Es war ja zitiert aus der Theosophie. Rudolf Steiner weist ja immer wieder darauf hin, dass die Präzision, wie sie in den üblichen Wissenschaften verwendet wird, ja auch in der Anthroposophie verwendet wird. Das habe ich hier im Thread ja als Präzision bezeichnet und ist ja auch etwas, das ich damals so anziehend fand, als meine Freundin mir aus der mir bis dahin völlig unbekannten Theosophie vorlas. Lässt man hingegen die Wogen des Seelischen und die Vorstellungen, die man sich bis dahin lediglich durch das Seelische gemacht hat, walten, wird nur das eigene Seelenbild projiziert, man lässt nicht die Dinge sprechen, sondern projiziert seine Vorstellungen auf die Dinge.
    Der menschliche Geist ist der wissenschaftliche, wofür man ja nicht ein wissenschaftliches Fach studiert haben muss, er wendet sich untersuchend ohne die eigenen inneren Gefühle an die Dinge und Verhältnisse der Aussenwelt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2017
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  2. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Da hab ich meine Zweifel - erstens weil es schwierig ist, die eigene Gefühlswelt einfach so abzustellen und zweitens weil ich den Eindruck hab, dass ich zur Wahrnehmung einer okkulten Welt meinen astralen Körper (Gefühlskörper) mit seinen Wahrnehmungsorganen brauche.

    LGInti
     
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  3. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Ich befinde mich in meinen Erläuterungen noch in dem Bereich der angesprochenen Dreiheit. Zunächst muss denkerisch eine Trennung vorgenommen werden. Differenzierungen sind daher noch nicht passend, wenngleich sie zum rechten Verständnis notwendig sind.
     
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Oke - das differenzieren ist Grundbedingung und dann kommt die Erforschung der getrennten Teile.

    LGInti
     
  5. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Ich möchte die Diskussion anregen, inwieweit jemand, der im Staatsdienst oder überhaupt einer Sache dient, die nicht der eigenen inneren seelischen Welt entspricht, gemäß der Dreiheit dem Geiste dient?

    Zur Erinnerung:
     
  6. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

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    ***Ich bitte darum, OT-Beiträge zu unterlassen, weder Kant noch der Papst oder Masturbieren oder Ungehobelt Sein ist hier das Thema, sondern Anthroposophie!!***

    Siriuskind
     
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  7. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Bevor ich wieder ins Inhaltliche gehe möchte ich betonen, dass wir uns zwar hier im Thema Anthroposophie befinden und das Thema Dreigliederung ein Grundthema der Anthroposophie ist. Aber dass es für mich so ist, dass ich mich zwar an den Themen der Anthroposophie entlanghangele, aber dass es nicht so ist, dass dieses Thema Dreigliederung ein Thema ist, das nur mit der Antroposophie zu tun hätte und außerhalb der Anthroposophie nichts zu suchen hätte. Die Anthroposophie ist ein guter Ausgangspunkt eine sehr gut passende Brille umd damit die Welt zu betrachten, auch wenn man alle möglichen anderen Brillen (z.B. rosarote etc) benutzen könnte.

    Und wieder zum Thema
    Aus deinem obigen Text ergeben sich ein paar Fragen. Wie wichtig ist mein Arbeitsplatz in meinem Leben? Was kann er dazu beitragen , meine Aufgabe in dieser Welt zu erfüllen? Reicht es nicht, z.B. der Dreiheit zu dienen, wenn ich sie nur in meiner "freien" Zeit im Fokus habe?

    Es gibt mit Sicherheit sehr viele Menschen, die ihren Beruf nur ausüben um Geld fürs Leben zu verdienen. Ich hatte es geschafft zwei Berufe auszuüben, die mir eine Berufung waren, das ist nicht jedem möglich. Oder meinst du das wäre eine Voraussetzung für ein erfülltes Leben? Auch als z.B . Frisör kann ich durch Gespräche mit anderen Menschen sehr viel für ein erquickliches Miteinander der Menschen tun.
    Das sind die drei Bereiche, von denen Steiner nun meint, dass man sich vom zweiten Bereich lösen sollte um die Dinge im Sinne des dritten Bereiches zu schauen.

    Wenn ich mir so meine Mitmenschen anschaue, dann ist es ganz oft so, dass die Menschen sich eher im ersten Bereich der Wahrnehmung ihrer Umwelt befinden. Wir lernen von klein auf, die Welt zu beurteilen von einer sehr materialistischen Seite her, die naturwissenschaftliche Beurteilung ist heute Ausgangspunkt. Es werden die rein physischen Eigenschaften der Umgebung betrachtet. Die emotionale Seite der Betrachtung wurde ins Unbewusste verdrängt, was vor der "Aufklärung" aber durchaus noch usus war. Dies hat zu einer emotionslosen Betrachtung der Umwelt geführt, die aber halt die Umwelt als "reines materielles Ding" ansieht, ohne den von Steiner angesprochenen Aspekt des "göttlichen Seins der Dinge" zu berücksichtigen.

    LGInti
     
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  8. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Und tun sie damit nicht schon, was Goethe meint, auch wenn nur die physischen Eigenschaften der Umgebeung betrachtet werden? Siehe noch einmal, was Goethe sagt:


    Naja, ins Unbewusste; jedenfalls wird das Emotionale bei der Untersuchung der Physis nicht einbezogen. Stattdessen kann z. B. auf dem Schulhof dafür umso mehr das eigene Seelische als ein Emotionales relativ pur bemerkt werden.

    Was machen wir denn jetzt mit dem eigenen Seelischen? Lassen wir es vor der Tür?
     
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  9. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Die Menschen, die mit materialistischen Vorsgtellungen die Natur betrachten setzten das beobachtete nicht mehr in Beziehung zu sich. Das passiert bei Kindern nur vor der Einschulung. (In Waldorfschulen ist das etwas anders) Das zeigt auch die Entwicklung der Menschheit auf - bei der es erst ein unbewusstes, instiktives Wissen gab, welches spätestens seit der Aufklärung in ein vom menschlichen Empfinden abgekoppeltes Betrachten der Umwelt sich entwicklte. Das ist aber so wie ich das sehe nicht das was R.Steiner meinte in seiner dritten Art der Betrachtung. Dort geht es von einem göttlichen Sein aus, was wir in der heutigen Naturwissenschaft vergeblich suchen. Lediglich ein paar QuantenPhysisker könnten vielleicht so ein Empfinden haben.

    LGInti
     
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  10. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Nach der Aussage Goethes ist alles bereits ein Göttliches, was nicht den seelischen Wogen entspricht, was nicht aus dem eigenen Seelischen kommt, wo nicht das eigene Seelische nach außen projiziert wird, wo das Eigene nicht mehr Maßstab ist, sondern wo man die Dinge ganz allein selber sprechen lässt und man selbst schweigt.
    Vielleicht mag darin ein so hoher Anspruch liegen, dass die Aussage Goethes nicht ohne Weiteres verstanden werden kann und es verlangt zum besseren Verständnis eine Stufenentwicklung dorthin. Auf einer dieser Stufen liegt meines Erachtens das Staatswesen, bei dem ein Staatsdiener sein Eigenes gegenüber dem ihm Übergeordneten zurückstellen muss.


    Noch einmal Goethe:
    'Ein weit schwereres Tagewerk übernehmen diejenigen, deren lebhafter Trieb nach Kenntnis die Gegenstände der Natur an sich selbst und in ihren Verhältnissen untereinander zu beobachten strebt: denn sie vermissen bald den Maßstab, der ihnen zu Hilfe kam, wenn sie als Menschen die Dinge in bezug auf sich betrachten. Es fehlt ihnen der Maßstab des Gefallens und Missfallens, des Anziehens und Abstoßens, des Nutzens und des Schadens.'
     
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