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Ansichten eines sibirischen Schamanen - Bedenkenswert

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Erdkröte, 30. November 2012.

  1. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
    Beiträge:
    1.461
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    NRW
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    Ein Psychologieprofessor und ein sibirischer Schamane treffen sich in der Tundra - aus dem Buch von Vladimir Serkin "Das Lachen des Schamanen"

    Psychologe: Warum ignorieren Wissenschaftler eigentlich so häufig offensichtliche Fakten ?

    Schamane: Gerade Wissenschaftler sind kleinmütiger als der Rest der Bevölkerung. Höflich formuliert heißt das <<politisch korrekt>>. Nicht die Wahrheit ist wichtig, sondern anderen gegenüber höflich zu sein und ihren urteilen beizupflichten. Gegen den Strom zu schwimmen und die landläufige Ansicht zu leugnen, gehört nicht zum guten Ton.

    P: Woher kommt dieses Phänomen ?

    S: Das System kämpft um sein Überleben, deshalb duldet es keine Widersprüche.

    P: Welches System ?

    S: Die westliche Demokratie

    P: Du sagst die Wahrheit droht ihr ? Die Demokratie gründet auf der Wahrheit.

    S: Sie gründet keineswegs auf der Wahrheit, sondern auf den Märkten. Und die Wahrheit ist, dass sie diese Märkte nicht beherrschen kann.

    P: Und was ist schlecht daran ?

    S: Ist Dir aufgefallen, dass sich das Klima verändert hat ?

    P: Ja

    S: Wenn man die Märkte nicht beherrschen kann, kann man auch die Entsorgung von Müll in die Atmosspäre nicht verhindern. Damit würde der Westen alles Leben vernichten.

    P: Das bedeutet, um zu überleben, braucht der Mensch ein anderes System ?

    Der Schamane ignorierte meine offensichtlich rhetorische Frage und machte sich am Ofen zu schaffen.
    Vielleicht schaffen es die Menschen doch noch, sich über die Grenzen der Produktion zu einigen ?

    S: Vielleicht. Nur wird das weder innerhalb der Marktwirtschaft noch in der Demokratie geschehen.



    Diese Diskussion trifft in vielen Ebenen in mir meine eigenen Themen.

    Wie geht es Euch damit ?

    LG Siegmund
     
  2. heilendehand

    heilendehand Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    Berlin
    Hallo Siegmund,
    keines der politischen Systeme ist darauf aufgebaut, die Erde zu erhalten, es geht nur darum, wer macht sie mit welchem Wissen wie schnell kaputt!
    Auch wenn ich immer wieder mich dafür einsetzte etwas zu verändern, so ist es nur ein verlangsamen, nicht ein aufhalten.
    Wenn die Menschen es geschafft haben, sich zu minimieren (Umweltverschmutzung, Seuchen, Kriege ...), dann wird sich nicht nur die Erde vom Menschen erholen, sondern auch der Mensch (der vielleicht teilweise noch überlebt), von den Systemen der Macht.
    lg
    amad
     
  3. silberelfe

    silberelfe Sehr aktives Mitglied

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    Freilassing/Salzburg
    Hallo Siegmund,

    für mich müßte der Begriff "Demokratie" ersetzt werden durch "das System, das bei uns Demokratie genannt wird." MMn haben wir schon lang keine Demokratie mehr, sondern eine Oligarchie bzw. Oligokratie, eine Herrschaft der Reichen.
    Ansonsten sehe ich es genauso, und ich würde sehr viel dafür geben, dass das System besser heute als morgen Platz macht.

    Liebe Grüße, silberelfe
     
  4. Sobek

    Sobek Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Die Wurzel des ganzen Zirkus ist der Satz: "Macht euch die Erde untertan." aus einem weltbekannten Buch einer gewissen Religion, welche auch Marx (---> China!) beeinflusste und die unsägliche "Aufklärung".

    Die Haltung von dem Psychologen ist ja niedlich ^^.
     
  5. Maurynna

    Maurynna Mitglied

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    Hannover
    Das spiegelt das wider, was ich im Rahmen der "schamanischen Hilfe" (ein Helferkreis schamanisch Praktizierender) letzten Montag erfahren durfte.
    Es ging um den Weltklimagipfel und darum, wie ich selbst das Ganze unterstützen und die Erde "gerettet" werden kann.
    Die ganze Reise dazu bin ich mit meinen beiden Helfern durch die Wüste gegangen und habe Fußabdrücke hinterlassen. Nach etwa 15 Minuten dieses Wanderns schaute man mich erstautn an, als ich fragte, was denn nun eine Antwort auf die Frage sein könnte.
    "Es ist nicht mehr aufzuhalten". Deprimierend, aber so ist es nunmal. Wie oben schon gesagt wurde: Es geht nur noch darum, in welcher Geschwindigkeit das Ganze passiert. Die Minderheit und ihre Interessen geht unter. Und mit uns die Welt. Aber alles hat sich schon immer verändert! Insofern: Auf zu neuen Ufern mit einer zerstörten Natur und einer gierigen Menschheit.
     
  6. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

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    @sobek,

    Wenn Du magst, erläutere mal näher.

    Ich finde Vladimir Serkin eine interessante Person - er erzählt ja in dem Buch auch einiges über sich. Und er spiegelt mir mein Verhältnis von Wissenschaft und Schamanismus --- Seminar-Markt und mit/in der Natur leben wollen/können.

    LG Siegmund
     
  7. ginseng

    ginseng Neues Mitglied

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    Beiträge:
    1.273
    Bist du dir im Klaren, dass der Dialog stark suggestiv ist?
     
  8. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
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    1.461
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    NRW
    Ja im bin mir im Klaren, dass der Dialog stark Einflussnehmend ist. Nun stellt sich mir ja die Frage ob das nicht die Berufsausübung egal ob Psychologe, Wissenschaftler oder Schamane so mit sich bringt - wenn man mal die negative Bewertung welche bei Suggestion oft mitschwingt außen vorlässt.

    Denn wo willst Du Ginseng hin mit der Frage - was willst du damit sagen ? Ist deine Frage nicht auch schon verdeckt suggestiv ?

    LG Siegmund
     
  9. ginseng

    ginseng Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.273
    Ich übersah, dass der Faden im Unterforum Schamanismus erstellt wurde. Dort macht er auch wieder Sinn im Sinne der Selbstbestätigung.

    Wurde eigentlich bewusst der Begriff "Wissenschaftler" und sein Bedeutungskreis gewählt, oder bezieht der Autor sich auf die Wissenschaft als Kernsache, unabhängig ihrer gesellschaftlichen Stellung? Da der vorliegende Ausschnitt ja eine Übersetzung ist, ist die Frage wohl angebracht. Denn von wissensfernen Menschen (unterstelle ich dir ausdrücklich nicht) ist die Annahme geläufig, die Wissenschaft würde sich mit den Wissenschaftlern irren, wenn sie denn irrt. Dabei irrt sich immer nur die Person, und zwar genau dann, wenn sie die Methode nicht korrekt anwendet.

    Zur Frage, ob meine Frage verdeckt suggestiv war. Eigentlich wollte ich durch die Zuschreibung "stark" die Suggestivität selbst auf die Schippe nehmen. Im Klartext: Ja, das war ein bewusstes Priming, was dann logisch nachvollziehbar ist, wenn man erstens annimmt, dass ich unterschwelligen Einfluss in seiner Bedeutungsdimension erfassen kann, das auch nachweise, indem ich die Frage stelle, und dann diese Frage "zufälligerweise" dieselben angekreideten Merkmale beinhaltet...

    Dies ist natürlich in gewisser Weise hohl, das gebe ich gerne zu, im Kontext, in welchen du den Text gesehen hast, denn meine Seite ging davon aus, wir würden uns am Modell der sokratischen Methode dem Problem annähern. (Wobei diese natürlich auch nicht frei von Suggestivfragen ist, hier aber erschien es mir ziemlich platt - wie gesagt, im Kopf ging ich von der Unterrubrik "Spiritualität -Wissenschaft" aus.
     
  10. Erdkröte

    Erdkröte Sehr aktives Mitglied

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    @ginseng,

    ich habe Lust dir gerne zu antworten, da du in deinen Zeilen verschiedene Schwerpunkte des Buches berührt hast.

     
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