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Animus

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Mipa, 5. Januar 2015.

  1. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    3.192
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
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    Ich hatte heute einen ganz eigentümlichen traum, den ich einerseits erschreckend, andrerseits - nach eigener deutung - ganz bezeichnend und einfach schön fand.
    Ich war mit einer gruppe auf einer wanderung in mir unbekanntem, bergigen, gelände. Immer wieder hoffte ich, dass wir nicht von berggorillas angegriffen würden. Ueber den hügeln lag leichter nebel. Abends schlugen wir unser lager an einer seltsamen holzmauer auf, die sich oben in einem erdigen berg fortsetzte und die seltsamerweise leicht zu bewegen war. Wir legten die schlafsäcke nebeneinander, direkt an der mauer, aus. Als ich beim eindämmern nach oben blickte, lagen drei mächtige Stiere auf dem erdberg. Sie beachteten uns nicht, wirkten aber sehr imposant. Ich erschrak und fragte mich, wie stiere hierher kämen, wo ich doch mit Gorillas gerechnet hatte und dieser tausch beruhigte mich irgendwie nicht. Ausserdem beunruhigte mich auch die mauer, die alles andere als stabil zu sein schien. Um aus dem blickfeld der stiere zu kommen, nahm ich meine zahnbürste und ging in ein notdürftig eingerichtetes bad, das ich als eine art zuflucht betrachtete. Das bad wirkte seltsam weiss und steril und ich fühlte mich nicht wirklich wohl dort. Als ich nicht länger dort bleiben konnte, kehrte ich zu den andern und den schlafsäcken zurück. Angespannt sah ich in die höhe, um zu prüfen, ob die stiere noch da waren. Sie lagen friedlich dort und einer blinzelte mich kurz an, bevor er die augen wieder schloss. Darauf wachte ich auf.

    Meine eigene deutung brachte zutage, dass der stier oft für den animus steht (der tiger, von dem ich auch öfters träume, für die anima). Der befreite, positive animus ist stark, beschützend, kraftvoll, zielgerichtet, liebevoll und väterlich. So wirkten die stiere auf mich. Die berggorillas, die ich fürchtete können traumdeuterisch in beziehung zu einer 'affenliebe' gegenüber kinder gesetzt werden. Sie sind aber nicht aufgetaucht.
    Ich habe den traum in beziehung zu einem projekt, das morgen ansteht, gesetzt, wo ich eines meiner kinder zu einer wichtigen untersuchung begleiten werde, die mir im magen liegt. Mein animus in gestalt der kraftvollen stiere hatte die affen ('affige liebe') vertrieben, wirkte ruhig, zielgerichtet, unerbittlich und beschützend und das zwinkern des einen stieres entlockt mir nun ein lächeln. Im grunde war ich beschützt, habe es zunächst aber nicht als das interpretiert.

    Hat jemand von euch noch andere deutungsvorschläge/-anstösse?:)
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2015
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    6.548
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Mipa,

    in der Schilderung deines Traumes kann ich in den Stieren nichts von dem von dir beschriebenen liebevollen und väterlichen Animus erkennen. Ich sehe da nur das Animale, das da im Augenblick zu ruhen scheint. Du beschreibst ja selbst, dass von den Stieren eine bewundernswerte Kraft, aber anderseits auch etwas Bedrohliches ausgeht.

    Der Gorilla verkörpert eigentlich die animalen Kräfte eines Mannes, die Du zunächst erwartete hattest. Du erkennst aber, dass da im Hintergrund weit mehr zu schlummern scheint. Wie man im Traum sehen kann, suchst Du Schutz in der sinnbildlichen Sterilität der Gefühle, um diese Stiere nicht herauszufordern.


    Merlin​
     
  3. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
    Beiträge:
    5.962
    Ort:
    Berlin
    dem ist nicht ganz so, nicht immer alles pauschal entwerten

    Der kraftvolle Stier(animus) bringt den Samen als Brautgeschenk für anima,
    und ohne Samen läuft hier gar nichts.
     
  4. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
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    3.192
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    zwischen burgen, klöstern und reben
    Magst mir das erklären.....?
     
  5. Dvasia

    Dvasia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    6.467
    Ort:

    Hallo Mipa,

    ich finde deine Deutung gar nicht schlecht und würde dir da nicht reinreden wollen ;)

    Hinzufügen bzw auffallend finde ich noch die hölzerne Wand, die für dich sehr instabil ausschaut aber dennoch alles hält. Und daß das Bad dir nicht den geglaubten Schutz gibt. Beides ein interessanter Einblick. Mir verrät es, dass du Neues tun wirst und über dich hinaus wächst.
    Und das hast du sehr gut selber erkannt. Man darf also noch gespannt sein :)



    lg
     
  6. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Lieber Merlin

    Danke für Deine Anstösse.

    Was meinst du mit dem animalen? Ja, die stiere wirkten bedrohlich, was ich aber an nichts festmachen konnte. Es war meine einbildung, die mir sugerrierte, dass mich etwas bedroht. Es ist lustig, wie man im traum gleiches erlebt, wie im wachen zustand. Mir war nie so bewusst, dass es eine andere form der realität ist.

    Ich habe die gorillas nicht erwartet, sondern befürchtet. Uebersetzt hiess es für mich, dass mir meine liebe, fürsorge, etc. den blick hätten trüben können, meine gedanken lähmen, etc.
    Ich sah den traum ja zunächst in engem zusammenhang zu der erwähnten untersuchung meiner älteren tochter (muss natürlich nicht nur darauf bezogen sein). Die untersuchung heute verlief sehr gut, eine op wird momentan hinfällig und ich hatte - was die kräfte eines mannes angeht - zu jeder zeit einen starken mann an meiner seite.

    Was meinst du damit?

    Gute erklärung. Ich würde es ev. so erklären: Ich sehe die stiere als eigene anteile, wie ich auch die gorillas als anteile von mir sehe (nichts aussenstehendes männliches). Ich suchte den schutz einer anderen umgebung ev. auf, um meinem eigenen 'animus' nicht in die augen zu sehen, aus zweifel oder einem misstrauen heraus, was allenfalls in mir steckt/stecken könnte.
    Generell gebe ich sehr viel auf gefühle in einem traum, auf stimmungen, auf feine nuancen oder nebensächliches - wie bsp. weise die wackelige mauer, die auch noch einen erdberg und stiere trug, ohne einzustürzen. Das zeigt mir, dass ich stark bin, auch, wenn ich manchmal einen anderen eindruck habe. Als ich aufwachte, war meine grundstimmung gut, ich war irgendwie ..stolz.
    Das ist es, was ich aus dem traum mitnehme.:blume:
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2015
  7. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
    Hallo Dvasia
    :)Ja, das ist für mich auch ein zentraler punkt...
    Ich bin auch gespannt, hab da noch ein anderes projekt am laufen, das mir wichtig und sehr lieb ist. Vielleicht war der traum mit ein wink in diese richtung, was mich sehr freuen würde.

    Danke dir.:blume:
     
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  8. ApercuCure

    ApercuCure Sehr aktives Mitglied

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    10.491
    Hallo Mipa,

    Athene, Venus und Europa reiten auf einem Stier. Athene, die Göttin der Weisheit, Venus Göttin der Liebe und Europa Göttin der Fruchtbarkeit .....usw...da gibts noch andere weibliche Gottheiten welche auf dem Stier reiten (Aphrodite Göttin der Schöhnheit, Ischtar Liebes u. Kriegsgöttin...). Der Stier steht für Fruchtbarkeit und Zeugungskraft aber auch für Familie. Das auf ihm Reiten bedeutet diesen Kräften "Frau" zu sein (sie zu beherrschen-sich ihrer bedienen zu können ohne ihnen zu unterliegen). Natürlich handelt es sich auch um die vergeistigten Kräfte der Fruchtbarkeit und Zeugungskraft, wobei der Stier kein männliches Machtsymbol sondern ein Weibliches Machtsymbol ist.

    Beim Tiger verhält es sich sehr ähnlich, wenn nicht sogar gleich, wobei der Tiger ein eher "kriegerisches" Machtsymbol der Weiblichkeit ist. Beide repreäsentieren aber nicht die Männlichkeit (das Yang) an sich (obwohl sie doch Yangbetont sind) sondern die weiblichen Triebkräfte.

    Der Tiger ist auch im Yin Yang nicht "die Weiblichkeit" sondern repräsentiert die dunkle passive triebhafte Natur (Yin) und der Drache die lichte aktive vergeistigte Natur (Yang). Somit ist die Göttin die den Stier (Tiger) reitet diejenige die diese Kräfte beherrscht.

    Bei Gorillas denken sich viele, dass sie sehr viel gefährlicher seien als andere Affenarten, was aber nicht stimmt. Der Gorilla wirkt aufgrund seiner Größe und Kraft natürlich brutaler, er ist aber wesentlich sanfter als ihm nachgesagt wird. Das einzige das er macht, er verteidigt seinen Platz und beschützt seine Familie mit aller Konsequenz und ist dafür bereit jeden gnadenlos zu töten.

    Du liegst mit deiner Deutung gar nicht so weit entfernt, bis auf das, dass nicht du beschützt bist, sondern du diejenige bist, die auf dem Stier reiten soll (Stierkraft in dir annehmen). MAn muß halt nicht jeden gleich töten von dem man sich oder seine Familie bedroht wähnt (Gorillas). Das sagt dir der Traum- die Gorillas sind nicht aufgetaucht, dafür aber gleich drei Stiere, also das Symbolhafte dieser in dreifacher Kraft.

    Wunderschöner Traum übrigens!
     
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  9. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    zwischen burgen, klöstern und reben
    Hallo Cayden

    Danke für die infos!:)
    So genau wusste ich das nicht und kann mich nun aber wieder an bilder aus der griechischen mythologie erinnern, die mir noch aus der schulzeit bekannt sind.

    Sinngemäss meinen wir wohl ähnliches.

    Ja. Seit heute nun ist mir auch bewusst, was es auf sich hat, dass die mauer alles tragen muss - und offensichtlich auch kann. Nur, dass es nun um etwas ganz anderes geht, als ich zunächst annahm.....

    Danke auch dir.:blume:
     
  10. ApercuCure

    ApercuCure Sehr aktives Mitglied

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    Gerne.
    :blume:
    Das ist oft so.
     
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