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Angstbesetzte Schlafstarre

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Aember, 16. September 2013.

  1. Aember

    Aember Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2011
    Beiträge:
    1.172
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    Hallo

    eigentlich bin ich bisher gut damit zurecht gekommen , manchmal diese Schlafstarre zu haben. Ich hab mich dann immer entspannt und es ist von selbst weggegangen. Nur kann ich das in letzter Zeit nicht mehr.
    Ich kann mich nicht bewegen, habe große Angst und nichts tut sich.

    Jemand eine Idee, wieso das plötzlich so ist ?
     
  2. premiumyak

    premiumyak Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2010
    Beiträge:
    2.180
    Ort:
    München
    bei welchen Gedanken konntest Du früher entspannen und ist seit dem etwas Dramatisches passiert ?
    bei der Selbsthypnose ( Alman / Lambrou ) könnte das ein Ansatz sein, sich so etwas zu sagen wie :
    In Momenten der Anspannung überlasse ich die Atmung dem Körper ...

    ich bin kein Mediziner und meine Beiträge ersetzen keine fachkundige Beratung ...
     
  3. Aember

    Aember Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2011
    Beiträge:
    1.172
    Hallo,


    weißt du was Schlafstarre ist ? Die Atmung ist in dem Fall kein Problem. Man kann sich nur nicht bewegen und ist dazu noch nicht komplett wach ,weshalb man sich nicht ganz unter vernunftskontrolle hat. Je mehr angst man hat, desto weniger kann man klar denken.

    Früher war es kein bestimmter Gedanke, der mich beruhigt hat. Ich hab damals einfach gespürt, dass es wieder passiert und wusste einfach , dass ich mich entspannen muss damit ich wieder einschlafen kann oder ganz aufwache.

    Es ist nichts Dramatisches seitdem vorgefallen.
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.546
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hallo Aember,

    das Thema Schlafstarre hatten wir hier schon mehrfach besprochen, also ein Phänomen, das häufiger vorkommt. Im Schlaf können wir nicht zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden, deshalb wird vom Gehirn eine Lähmung des Muskeltonus ausgelöst. Damit soll verhindert werden, dass wir das Geträumte nicht in die Tat umsetzen können. Störungen im Einschlaf- und Aufwachprozess oder im Schlafrhythmus führen dazu, dass man diese Lähmungen bewusst wahrnehmen kann.

    Das eigentliche Problem liegt jedoch in Unverständnis der Bewegungslosigkeit. Alle Dinge, die wir nicht verstehen und beherrschen können, versuchen wir durch unser Handeln oder im Extremfall durch Flucht zu entziehen. Beides ist jedoch durch die Starre nicht möglich, deshalb wird dies als existenzielle Bedrohung verstanden.

    Mit dem Wissen um die Dinge also eine gelassene Haltung einnehmen und versuchen die Augen zu öffnen, denn damit wird dann auch die Traumwelt verlassen.


    Salbum Salabunde :zauberer2
    Merlin
     
  5. Aember

    Aember Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2011
    Beiträge:
    1.172
    Das ist mir absolut klar. Was ich nicht verstehe, ist wieso ich das nicht mehr so "abtun " kann wie früher. Wieso es mir plötzlich so angst macht.
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.546
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    Hallo Aember,

    hast Du schon einmal geklärt, aus welcher Traumsituation heraus diese Starre entsteht? Unabhängig davon solltest Du versuchen die Augen zu öffnen, denn damit werden die Wahrnehmungen wieder als Traum oder Wirklichkeit markiert. Wenn Du die Augen geöffnet hast etwas Geduld haben, denn es dauert einen Augenblick, bis die markierten Informationen in „Umlauf“ kommen. Falls dieses Phänomen während des Schlafes auftritt und Du weiterschlafen möchtest, solltest Du nach der Auflösung der Starre unbedingt das Licht anmachen, aufstehen und eventuell einen Schluck Wasser trinken.

    Halte dich auch nicht an dem Gedanken fest, dass es dir in der letzten Zeit nicht so recht gelungen ist, die Starre aufzulösen. Du solltest auch einmal abklären, wann diese besondere Starre zum ersten Mal aufgetreten war und was sich in diesem Zeitrahmen eventuell in deinen Schlafgewohnheiten oder in deinem Umfeld verändert hat.

    Das können oft Kleinigkeiten sein, denn im Schlaf fühlen wir uns besonders verletzlich. Je gefährdeter man sich fühlt, je flacher fällt dann auch die Schlaftiefe aus. Das kann zum Beispiel schon geschehen, wenn im Schlafzimmer Möbel umgestellt oder andere eingebracht werden. Zudem können minimale Lichtquellen, wie z. B. Radiowecker eine Rolle spielen. Selbst eine neue Lichtquelle im Bad kann Einfluss nehmen, in dem wir uns kurz vor dem Zubettgehen aufhalten.


    Merlin
     
  7. Aember

    Aember Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2011
    Beiträge:
    1.172
    Danke Merlin.
    Nein, es ist jedenfalls kein bestimmtes Traumbild. Meist, wenn ich mich überhaupt an einen Traum erinnern kann, ist es etwas Angstbesetztes. Eine konkrete Handlung habe ich nicht vor Augen. Vielleicht entsteht der eindruck der Angst auh durch den Zustand, der mich ängstigt.


    Das nehme ich mir vor für das nächste Mal. Habe aber die Erfahrung gemacht, dass Bewegen gar nicht geht. Kann nicht mal den kleinen Finger rühren.

    ich kann nicht genau sagen, wie tief ich da schlafe. Dass es kein normaltiefer schlaf ist, ist aber sicher. Habe während solcher Zustände auch schon reale Geräusche von draußen gehört... fest geschlafen habe ich also definitiv nicht.

    Wieso soll ich danach aufstehen und was trinken ?

    Zum allerersten Mal ? Das ist zu lange her um das aufzuklären
    Oder meinst du seit ich es mit solcher Angst empfinde? Da hat sich nämlich wirklich was geändert, aber das kann ich nicht rückgängig machen.
     
  8. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Aember,

    wenn es da keine Erinnerung an ein Traumgeschehen gibt, solltest Du auch keine Kraft verschwenden, um danach zu suchen. Es ist auch klar, dass Du dich nicht bewegen kannst – aber das heißt nicht, dass dies mit dem Öffnen der Augen auch so sein muss. Die Sinnesorgane werden im Schlaf nicht gänzlich abgeschaltet, es wird da immer noch ein feiner Draht zur Außenwelt aufrechterhalten, um bei möglichen Gefahren reagieren zu können.

    Das Öffnen der Augen ist also ein natürlicher Teil des Schlafprozesses, wie die Schlafstarre ja auch. Deshalb ist bei Albträumen das Öffnen der Augen immer der letzte Ausweg, um sich aus einer bedrohlichen Situation befreien zu können. Du solltest auch nicht die Botschaft in dir verbreiten, dass Du in dieser Situation die Augen nicht öffnen kannst – sondern dir einfach nur fest vornehmen, dass Du sie öffnen wirst. Letztendlich ist dir es ja auch immer gelungen die Schlafstarre zu überwinden, ein Gedanke, den Du fest in dir verankern solltest.

    Bei den Erlebnissen mit der Schlafstarre ist ja die Ohnmacht der Handlungsunfähigkeit der Ausgangspunkt deiner Angst. Ziel muss es also bei dieser Flucht aus der Situation sein, die Kontrolle und Handlungsfreiheit über dich wieder zurückzugewinnen. Es wäre also klüger, wenn Du die Flucht aus der Situation nicht schon mit dem Öffnen der Augen zu beenden, sondern mit dem Aufstehen ein klares Signal an deine Seele senden würdest. "Schau her, ich kann mich vom Ort des Geschehens entfernen und tun, was ich will!", ist die unbewusste Botschaft mit der deutlich wird, dass Du die Kontrolle über dich und die Situation zurückgewonnen hast.

    Das Gehirn ist das empfindlichste Organ, das es zu beschützen gilt. Die größte Gefahr geht von einer Überhitzung oder von einem Feuchtigkeitsverlust aus (Dehydrierung). Es gibt dazu eine Art Warnsystem mit der wir auf eine Unterversorgung des Gehirns hingewiesen werden. Eines dieser Symptome ist die depressive Stimmungsschwankung, die sich in uns ausbreitet.

    Gerade während des Schlafes verlieren wir sehr viel Wasser, deshalb kann es nicht schaden – nach dieser Streßsituation einen Schluck Wasser zu sich zu nehmen. Wir tun dies ja auch unbewusst nach einer Situation im Alltag, um das erregte Gehirn über die Mundschleimhaut wieder abzukühlen und mit Flüssigkeit zu versorgen. Unterschwelliger Durst kann also mit ein Auslöser für schlechte Träume sein.

    Es ist ja für dich kein Muss, sondern ein Angebot mit dem Du den Stress nach solchen nächtlichen Erlebnissen abbauen kannst, um dann anschließend bessere Voraussetzungen für das Weiterschlafen finden zu können. "Jetzt geht es mir wieder gut!", ist dann der Gedanke, der am Ende dieses Tuns stehen könnte.

    Ja, die Vergangenheit kann man nicht verändern, aber die Erinnerungen. Ich denke aber, dass dies eine Baustelle ist, der Du dich etwas später zuwenden solltest – wenn Du dein Problem mit der Schafstarre wieder etwas mehr im Griff hast. Man sollte da klare Schwerpunkte setzen und da dürfte die Überwindung der augenblicklichen Angst den Vorrang haben.


    Merlin :zauberer2
     
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