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Angst

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von frohmops, 2. Oktober 2004.

  1. frohmops

    frohmops Guest

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    Hallo Freunde,

    heute möchte ich mal über Angst reden.

    Wir alle haben doch immer wieder die verschiedensten Ängste auszuhalten.
    Warum haben wir Angst?
    Wovor haben wir Angst?
    Was bewirkt die Angst in uns?

    Ich hab ein paar sehr liebe Menschen kennen gelernt, die mit Angst und deren Auswirkungen sehr zu kämpfen haben.
    Und in langen Gesprächen haben wir versucht, die Gründe dafür herauszufinden und Auswege zu finden. Und…das ist nicht so leicht

    Kennst Du das ungute Gefühl in der Magengegend, wenn irgendetwas in Dir arbeitet…wenn Du undefinierbare Angst hast?
    Angst vor der Zukunft…Angst vor der Gegenwart?
    Du kannst es nicht genau sagen was es eigentlich ist. Es ist ein ungutes Gefühl. Das passiert uns ja nicht jeden Tag. Wenn dieses Gefühl da ist fühlen wir uns sehr schlecht. Und vernünftige Argumente helfen uns meist nicht darüber hinweg.

    Kannst du dir vorstellen wie es ist, wenn einen dieses Gefühl nie mehr loslässt?
    Wenn es einen ständig begleitet, wie ein Schatten?

    Ich wollte es mir vorzustellen…ich hab es nicht geschafft.

    Wenn Du jemanden kennst, der damit zu tun hat, dann spar Dir die üblichen Sprüche…es gibt doch keinen Grund Angst zu haben…stell Dich nicht so an…jetzt reiß Dich mal zusammen…und was es sonst noch für schlaue Sprüche gibt.

    Sei für Menschen, die Angst haben derjenige, der zuhört, der Verständnis hat, der sich Zeit nimmt.
    Sei für Menschen, die Angst haben, derjenige der Ihnen die Hand hält, der ein Stück Ihres Weges mit ihnen geht, der ihnen hilft ihr Selbstwertgefühl zu stärken.
    Sie brauchen Dich, sag ihnen…Du schaffst es…Du kannst es.
    Und werde bei Fehlschlägen nicht böse, sondern reagiere verständnisvoll und hilf ihnen, die Gründe zu erforschen und bei Erfolgen spare nicht mit Lob.

    Du wirst fragen…was soll das mit Freundschaft zu tun haben?
    Ich sage…wenn Du einem Menschen zur Seite stehst und ihm hilfst, mit seiner Angst fertig zu werden, dann ist das Freundschaft!
    Und wenn Du Freunde gewinnen willst, dann geht das nur wenn Du auf die Menschen zugehst, wenn Du bereit bist zu geben. Nur wer gibt kann erwarten etwas zurückzubekommen.

    Wenn Du bereit bist einem Menschen mit Angst zur Seite zu stehen, dann kann ich Dir helfen solche Menschen zu finden. Das tu ich nur dann, wenn ich sehe, dass Du es ernst meinst. Eine halbherzige Hilfe macht nämlich viel kaputt. Wenn du anfängst zu helfen und dann wieder damit aufhörst stürzen die von Angst geplagten Menschen in ein noch tieferes Loch als vorher.

    Und glaub mir…es lohnt sich zu helfen, weil es ein schönes Gefühl ist, ein Lächeln auf dem Gesicht eines Menschen zu sehen, der ansonsten nur traurig ist.

    Ich freue mich darauf Deine Meinung dazu zu erfahren.

    Angstfreie Grüsse sendet Dir Konrad
     
  2. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo Konrad

    Ich kenne diese Ängste, von denen Du sprichst, sehr genau. Wir kennen sie wohl alle. Aber ich glaube nicht, dass man jemandem wirklich helfen kann, der von solchen Ängsten geplagt wird. Vielleicht ist es auch gar nicht sinnvoll ihm helfen zu wollen. Seine Angst signalisiert ihm etwas. Und jeder sollte sich Gedanken machen, was diese Angst ihm sagen will.

    Leider aber stellen sich die meisten Menschen diese Frage nie. Sie machen weiter in ihrem alten Trott und sind am Jammern. Oder sie suchen nach irgendwelchen Fluchtwegen, nur um vor der Angst zu fliehen. Fast scheint es, sie wollten sich gar nicht von ihrer Angst befreien.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  3. Elena777

    Elena777 Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2004
    Beiträge:
    417
    Ort:
    in einem schönen Land
    Stelle ich auch immer wieder fest, aber zum Teil geht es mir manchmal auch noch so, z.B. bei realer Angst, also z.B. leide ich unter Höheangst, ich vermeide also, auf einen Aussichtstum zu steigen, oder von einem hohen Gebäude hinunterzusehen. Was die irrationalen Ängste angeht, da bin ich gerade dabei, an mir zu arbeiten und mich diesen zu stellen. Hatte auch schon mal früher an Panikattacken gelitten, meistens war der Auslöser bei mir Kaffee und/oder sehr heißes schwüles Wetter. Doch die Panikattacken sind bei mir (Gott sei Dank) von selber wieder verschwunden und sollten sie wiederkehren, weiß ich jetzt, wie ich mich verhalten muss, habe mir diesbezüglich gute Lektüre besorgt.

    Elena :baden:
     
  4. Spätzin

    Spätzin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. März 2004
    Beiträge:
    192
    Ort:
    im Schwobaländle
    Hallo Miteinander,

    es hat keinen Zweck, jemandem helfen zu wollen, wenn derjenige nicht bereit ist, selbst an seiner Verhaltensweise oder seiner Lebenseinstellung etwas zu ändern und in seinem alten Verhaltensmuster weiterlebt und nur lamentiert :confused:
     
  5. Josephine33

    Josephine33 Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juli 2004
    Beiträge:
    99
    Ort:
    Nähe München
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    Hi Frohmops,
    Angst ist Illusion. Furcht hingegen ist real und Objektbezogen.
    So, es ist wunderbar wenn Freunde einem zur Seite stehen, wenn jemand Angst hat. Leider ist es in der heutigen Zeit auch manchmal einen Entschuldigung geworden, denn ich dachte mir hey angst kann man lösen und zwar auf einfache Art und weise. Du glaubst es nicht, welche Ausreden die Menschen benutzen um ihre Angst zu behalten, denn der Mensch wählt immer das kleinere Übel. Ja, Angst ist das kleinere Übel und bei Angst kommt noch der primäre und sekondäre Gewinn hinzu. Ich muß keine Verantwortung für mein handeln und tun übernehmen.
    Ich habe eine CD gemacht (www.bjb-verlag.de )die CD heißt Angst frei , sehr einfach konzipiert und erklärt, nein, auch wenn ich die CD herschenke, sie liegt nur im Schrank und sie wird nicht benutzt.
    Unglaublich aber wahr.
    Ja, ich bin mit diesem Thema ziemlich frustriert, denn wenn ich jemanden helfe, will er meine Aufmerksamkeit, die er auch gerne bekommt. Jedoch schenkt er sich selber keine Aufmerksamkeit, deßhalb kommt die Angst.Dann schenkt er die Aufmerksamkeit der Angst und nicht sich selber. Teufelskreis. Wenn er nicht selbst sagt, jetzt ist Schluß mit der Angst, keine Chance ihn davon zu befreien.
    Beispiel: Ich habe einen großen Hund. Wenn ich mit ihm spazieren gehe, dann springt er frei jedoch hört er aufs Wort. Dann kommen mir menschen entgegen, die Angst vor Hunden haben, und erwarten und schreien, ich soll den Hund an die Leine nehmen. Wer ist nun entartet? Der Hund der frei läuft oder der Mensch der schreit?
    Jetzt habe ich Angst mit meinem Hund Gassi zu gehen, weil diese Menschen ihre Angst nicht in den Griff bekommen ? Oder? Irrsinn alles.
    Wenn wir die Menschen unterstützen die Angst haben unterstützen wir ihre Entartung, und das geschied gerade. Wenn wir dass machen, leben wir auch in der Illusion, denn Angst ist Illusion.
    Grüße Josephine33
     
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