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Angst vor Veränderung..

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von wallecer, 16. März 2013.

  1. wallecer

    wallecer Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2013
    Beiträge:
    12
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    Warum haben wir eigentlich so viel Angst vor Veränderungen?
    wo liegt dieses Angstzentrum bzw wie kommen wir darüber hinaus?
    wir blockieren uns tag für tag selbst um nichts ändern zu müssen..um nicht auf unser inneres zu hören..
    wer von euch hat den absprung geschafft? und wenn wie?
    wo sitzen diese Ängste? wie macht man sie ausfindig?
    gibt es techniken um sie ausfindig zu machen?
    kann man sie überwinden und einfach seinen weg gehen?
    das herz meldet sich immer wieder, man hat immer wieder ideen und trotzdem bewegt man sich nicht...das ist doch eigentlich schade..
    mir gehts gerade genauso deswegen stell ich mal diese fragen in den raum..
    freu mich auf eure antworten...
    lg wallecer
     
  2. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Das Altbekannte ist vertraut, das Neue unbekannt. Man weiss nicht, was einem nach dem nächsten Schritt erwartet. Das kann Angst machen. Ich hatte relativ lange das Gefühl, in/durch eine Nebelwand zu gehen. Gehen - aber absolut nichts sehen, nichts wissen. Eine grosse Herausforderung für das Vertrauen.

    Hm, Ideen...... Wie tief sind diese Ideen im Herzen verankert? Sind es einfach "nur" Ideen vom Verstand her, oder sind es Träume, Visionen, Herzenswünsche? Dann KANN es leichter fallen, den Zweifeln und Ängsten im Verstand nicht zuviel Raum zu geben, sondern auf das Herz zu hören. Diesen Traum in den absoluten Fokus zu stellen.

    Vielleicht ist die Zeit noch nicht reif ist dafür; muss noch etwas aufgelöst werden. Zweifel z.B., oder eben Ängste. Schalter zum Umlegen gibts dafür leider keinen, kann man nur selbst Schritt für Schritt... sich ihnen stellen, anschauen, gehen lassen. Manche Ängste sitzen im Wurzelchakra, Thema Urvertrauen.
    Gerade im vergangenen und in diesem Jahr war und ist viel Innenschau gefragt, um herauszufinden, was die tiefsten Herzenswünsche (abseits des Egos) sind, um uns zu positionieren; zu sagen, wohin der Weg gehen soll.

    LP
     
  3. MeinHerz

    MeinHerz Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2012
    Beiträge:
    810
    Ort:
    Deutschland, hinterm Wald gleich rechts
    Ich weiß nicht ob man es nur auf die Angst beschränken sollte.

    Eine ehemalige Kollegin von mir hat sich radikal geändert. 30 kg abgenommen, Kontaktlinsen statt Brille. Plötzlich hielten die Männer ihr die Tür auf und sie wollte es auskosten.
    Sie trennte sich von Mann und Kindern, kündigte ihren Job um zu einem Mann zu ziehen den sie aus dem Netz kannte.

    Einerseits fand ich sie mutig, aber ich habe sie auch nicht verstanden.
    Ich glaube es liegt auch daran wie groß unser Verantwortungsgefühl ist um solche krassen Veränderungen durchzuziehen.
    Oft stellt man seine eigenen Wünsche hinten an. Warum auch immer :)
     
  4. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Hallo Wallecer,

    In erster Linie ist nach meiner Meinung das "Sich-Selbst-Bewusst-Werden" der erste und wichtigste Schritt um seine eigene Angst zu verstehen. Aus dem Grund kann ich nur bewusst von mir schreiben - ich bringe das dadurch zum Ausdruck, dass ich die verallgemeinernde "man"-Form aus meinem Wortschatz bewusst gestrichen habe...

    ...erst wenn ich mich nicht mit anderen Menschen vergleiche oder identifiziere, bin ich in der Lage mich selbst zu erkennen und zu verstehen --- ansonsten versuche ich andere Menschen zu verstehen, das kann ich nicht.

    Meine Erkenntnis zur Angst begann als ich bewusst eine tiefgreifende Veränderung in meinem Leben versuchte objektiv zu beleuchten. Objektiv ist dabei als Subjekt schwierig, besonders wenn es um mich selbst geht.
    Bildhafte Sprache mit einem Bezug auf Beispiele ist für mich eine verständliche Ausdrucksweise. Also nehme ich das Beispiel "Trennung von meinem geliebten Schatz".

    Subjektiv verliere ich einen besonderen Menschen, den ich geliebt habe und ich werde nie wieder so glücklich sein und bin ganz alleine --- objektiv sieht das ganz anders aus:
    1. Kann ich keinen anderen Menschen "besitzen" - ergo kann ich auch keinen Menschen verlieren.
    2. Jeder Mensch ist ein Individuum - ergo sind alle Menschen besonders, dass dann nichts Besonderes mehr ist.
    3. Ich habe Familie, Geschwister und Freunde - ergo bin ich selbst nach einer Trennung aus einer Partnerschaft nicht alleine.
    4. Jede Zeit, jeder Mensch und jede Beziehung hat ihre Eigenheiten, die es so immer nur einmal gibt, nie wirklich 100%ig wiederholbar sind - ergo werde ich selbst in einer bestehenden Partnerschaft nie wieder so fühlen/erleben wie in diesem Moment - ergo ist der Gedanke nach gleichbleibendem Glück unerfüllbar. Die Aussage: "Ich werde nie wieder so glücklich." ist für jede Zukunft immer richtig, egal ob Trennung oder bestehende Partnerschaft...

    ...wobei ich bei der tiefgreifenden Veränderung angelangt bin, die objektiv keine tiefgreifende Veränderung ist, sondern lediglich eine Veränderungen aus dem Kontingent der stetigen Veränderungen, die sich mit dem Ablauf aller Dinge - der Zeit - ergeben.

    So wird aus dem subjektiven unglücklichen Verlieren eines besonderen Menschen --- objektiv lediglich eine Trennung zweier Menschen. Und warum macht mir so etwas Angst?

    Weil ich in der Gewohnheit Sicherheit finde, das Gewohnte kenne ich und kann reagieren ------- ?????????

    Wenn ich etwas kenne, warum muss ich dann reagieren? Und was ist re-agieren? Ich agiere wie immer, wie zuvor. Das ist schon ein Problem, denn wenn ich wie zuvor agiere, handele ich unbewusst - immer wieder im gleichen Muster --- auf was?
    Die Zeit ist stetige Veränderung, also re-agiere ich mit gleichbleibendem Muster auf immer wiederkehrende Ereignisse? Das ist unlogisch!
    Stetige Veränderung und gleichbleibende Reaktion kann nur zu einer auseinander drifftenden Kluft führen, zu dem was wirklich IST und dem was sich in meinen Gedanken zu ereignen hat - die Sicherheit des Gewohnten ist ergo nichts als eine Scheinwelt, die so nicht wirklich ist!

    Nach dieser Erkenntnis habe ich begonnen bewusst auf dem was ist nicht zu re-agieren, sondern bewusst zu ANTWORTEN - denn das Jetzt ist niemals die SELBE Wiederholung der Vergangenheit, es kann ähnlich sein, aber in der Ähnlichkeit werde ich immer auf Situationen stoßen,die ich noch nicht erfahren habe, die Zukunft wird also immer neu geschrieben.
    Seit dem plane ich nicht mehr, denn wenn ich planen würde, müsste ich auf jedes Ereignis das eintreffen kann, eine Lösung haben - merkst Du wie unlogisch und unmöglich das ist!?!?!? Es gibt einen schönen Spruch, in dem eine Weisheit steckt:
    "Planung bedeutet den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen!"
    Den Irrtum das ich nicht alle Situationen, die möglich sind, kennen kann und so auch nicht auf ALLES vorbereitet sein kann.

    Die wirkliche Bedeutung ist mir irgendwann klar geworden. Es geht nicht darum zu verstehen das sich alles Verändert und wir keine Angst vor der Veränderung haben müssen, sondern um die eigene Verarsche uns selbst gegenüber...
    ...ich sollte Angst davor haben, das ich mich durch scheinbare Gewohnheit in Sicherheit wiegen lasse, wo es keine Sicherheit gibt!

    In Wirklichkeit ist ALLES - IMMER möglich. Durch Gewohnheitsdenken verdränge ich diese Tatsache und bringe mich erst recht in Gefahr. Ich denke durch Planung kann mir nichts passieren, verwende meine Energie für die Planung und lehne mich dann in Sicherheit alles getan zu haben zurück. Passiert dann irrtümlicherweise etwas anderes zufällig - habe ich keine Energie um darauf zu re-agieren (ich wüsste auch garnicht wie, denn es ist doch eine neuen Situation).

    Ich plane nicht mehr, ich lasse die Zukunft im Jetzt auf mich zukommen und mache dann mit voll angagierten Bewusstsein das Beste aus der Situation. Ich habe keine Angst mehr vor der Zukunft die ich nicht kenne, vergesse die Vergangenheit als Gwohnheitsmuster und lebe bewusst im Jetzt - das ist Leben genießen im Glück des Augenblickes.
    Es gibt keine Wiederholung, sondern objektiv gesehen immer nur das was im JETZT - IST...

    ...und das ist so wie es ist, selbst wenn es eine Trennung ist.

    Tja, eine Veränderung ist doch immer die Chance etwas Neues zu erleben - ist das nicht das, was das Abenteuer "Leben" ausmacht?
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2013
  5. Mondblumen

    Mondblumen Guest

    Eine Veränderung kann auch ein "sich verlieren" bedeuten.
     
  6. enna

    enna Mitglied

    Registriert seit:
    26. März 2011
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    548
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    Niedersachsen
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    Danke Lifthrasir,

    wie immer wunderbar beschrieben und auf den Punkt gebracht.
    Es erfüllt mich mit Dankbarkeit Dir begegnet zu sein. :kiss4:

    lg enna
     
  7. Darkhorizon

    Darkhorizon Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juli 2008
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    8.279
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    nieder-und oberbayern
    ..sei mir nicht böse...aber was du hier schreibst liest sich für mich "für alles was du machst brauchst du keine verantwortung übernehmen".."genieße den augenblick des momentanen lebens"...na ja, wenn ich heute zb. eine beziehung eingehe, vieleicht auch noch kinder dadurch entstehen..muß ich nicht dann vorher schon wissen was für eine verantwortung ich damit trage?..
    oder zählt das heute garnichts mehr?..dachte ich bin alles andere als konservativ. [​IMG] ...nein ich weiß es..bin nur alles andere als verantwortungslos..;)
     
  8. Seelenengel

    Seelenengel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2012
    Beiträge:
    1.303
    Ort:
    Bayerm
    hat mit traumatischen ereignissen zu tun,..schocks zb ..ihn der kindheit..usw..Lg Rebecca
     
  9. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Warum sollte ich Dir böse sein?

    Nur war das Thema des Thread "Angst vor Veränderung" --- nicht "Verantwortung für eigenes Handeln". Ich weiß, ich schreibe gerne und viel, hätte ich noch das Thema Verantwortung mit berücksichtigt, wäre mein Beitrag zu einem Roman expandiert.

    Nicht zu planen, den Moment so zu nehmen wie er ist und dann das Beste daraus machen, schließt nicht aus, dass ich für meine Handlungen Verantwortung übernehme. Im Gegenteil, wer mich aus dem Forum kennt und meine Beiträge gelesen hat, der weiß dass ich auch besonders für die bewusste Übernahme von Verantwortung für eigene Handlungen in Bezug auf die Goldene Regel in Ehrlichkeit zu sich selbst plädiere.

    Wenn Du meinen letzten Satz aus dem Beitrag, indem ich aussage, das eine Veränderung immer eine Chance auf etwas Neues ist - nur im Zusammenhang mit dem Beispiel der Trennung deutest und dann Verantwortungslosigkeit in meine Worte interpretierst - könnte ich Dich verstehen...

    ...doch mein gesamter Beitrag ist lediglich ein Beispiel um die Prozesse der Ängste, so wie ich sie erfahren haben - zu erklären, wie - was - warum. Und eben nur um das Thema "Angst vor Veränderungen".

    Vielleicht ist es jetzt deutlicher? Denn ich möchte für meine Partnerin sehr viel Verantwortung übernehmen - und versuche ihr trotzdem nicht meine Ansichten aufzuzwingen. Trotzdem kann immer eine Trennung erfolgen, denn die Entscheidung zur Trennung liegt doch nicht zwangsläufig nur bei mir wegen meinen Erkenntnissen zu Ängsten vor Veränderungen.

    Verantwortung und die persönlichen Ziele von Handlungen sind ein vollkommen anderes Thema - nicht minder interessant.


    P.S. Das JETZT immer so zu nehmen wie es kommt und dann das Beste daraus machen ist nach meiner Meinung das Leben bestmöglich zu genießen - ja - aber doch nicht auf Kosten anderer Menschen in einer Verantwortungslosigkeit - das schrieb ich nicht. Das "Beste" machen, bedeutet doch eher eine Beschreibung einer Optimierung. Wenn ich etwas optimiere, dann werden alle Faktoren berücksichtigt und optimiert, nicht nur ein Faktor, das wäre dann nicht das Beste, sondern das Angenehmste.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. März 2013
  10. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

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    7. August 2008
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    n.ö.
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    hallo lifthrasir,

    du hast es von einer mentalen verstandesmässigen ebene gut beleuchtet.
    aber angst ist ein gefühl und muss auch emotional verarbeitet werden.
    ansonsten würde ja jeder leser eines esonterischen buches sofort aufsteigen.

    lg winnetou:)
     
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