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Angst vor der Geburt?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Yamina, 18. Juli 2006.

  1. Yamina

    Yamina Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2006
    Beiträge:
    1.179
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    Hallo zusammen:)

    Mich beschäftigt seit einigen Tagen eine Frage.
    Ich arbeite ja in einem Altenheim.
    Da bin ich ja dauernd mit dem Tod,wenn auch indirekt konfrontiert.
    Den Bewohnern beschäftigt natürlich die Frage nach dem Tod und viele haben Angst davor.
    Also,mit dieser Frage habe ich mich auseinandergesetzt.

    Aber wie ist es eigentlich mit der Geburt? Seit einigen Tagen frage ich mich ob wir vor der Geburt auch solche Angst hatten und dadurch Blockaden im Unterbewusstsein entstanden,die wir verdrängt haben.
    (das durch die Geburt,oder Schwangerschaft Blockaden entstehen können,weiß ich)


    Eine Arbeitskollegin meinte,wir haben dann ja kein Bewusstsein wie jetzt..
    Aber was ist bevor die Seele im Körper des Fötus war?
    Hat die Seele kein Bewusstsein...oder hat sie Bewusstsein und hat keine Angst inkarniert zu werden?

    Eure Meinungen würden mich brennend interessieren...
    Danke schon mal:)

    LG,Yamina:)
     
  2. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    :)

    Da sage ich mal, hat es bereits Jesus schön dargestellt.
    Anstatt zu trauern sollten wie Freudenfeste feiern...
    ... so machtebn es bevor fremde Religionen einzogen auch die Urvölker auf Erden.

    Und unter anderem von Meisterkollege des Jesus den Konfuzius wissen wir auch
    mehr von der anderen Ebene. Da werden Freudenfeste gefeiert, wenn Seelen
    in unsere Höllenebene inkarnieren, wo selbst nicht mal der Friede aus dem jenseitigem
    existiert unter uns. Seltsam nicht ? Ein Mensch in der Hölle hat große Angst davor sie,
    zu verlassen. Ein Mensch der für eine Zeit in die Hölle inkarniert, z. B. gar nicht, obdem
    er Friede, Freude & Harmonie oft gegen das grausamste eintauscht.

    :schnl:
     
  3. Yamina

    Yamina Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2006
    Beiträge:
    1.179
    Hallo Luzifer

    Ich bin ja immer der Meinung das wir bei der Geburt trauern und bei der Beerdigung uns freuen sollten.
    Aber das wäre dann doch ein klein wenig merkwürdig,das in die Realität umzusetzen.:)

    LG,Yamina:)
     
  4. Fingal

    Fingal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2005
    Beiträge:
    3.501
    wie wärs denn, wenn man einfach gar nicht trauert, schließlich ist eine geburt nicht gerade ein ereignis zum trauern wie ich finde. und wer der ansicht ist, dass seelen hier in die hölle inkarnieren, der sollte sich halt mal gedanken drüber machen, ob er kinder haben will oder nicht in dieser schrecklichen hölle hier :D

    hab das mit dem tod und beerdigung und trauer schon in ein paar anderen threads gepostet, wie ich das so sehe, aber ich machs hier gern nochmal.

    man trauert finde ich nur aus selbstmitleid, nicht um die person die gestorben ist. sondern nur wegen sich selbst, weil man nun erstmal keinen zugang/kontakt mehr zu der verstorbenen person hat, die man liebte. man trauert nich weil die person jetzt "tot" ist, sondern weil sie für einen selbst nicht mehr greifbar ist, man nicht mehr mit ihr reden kann, sie nicht mehr in den arm nehmen kann usw....
    deswegen sollte man finde ich nicht trauern, sondern sich lieber freuen dass es dieser person jetzt viel viel besser geht als hier unter uns. aber das wäre selbstlos wenn man das täte und es ist schwer, fast unmöglich würde ich sagen so selbstlos zu sein, dass man nicht mehr trauert. außerdem ist an diesem punkt die schwelle zur gleichgültigkeit ziemlich niedrig, jedenfalls in den augen dritter, was einem aber eigentlich egal sein sollte, was dritte über einen selbst denken. ist es ja aber nicht. schließlich sind wir hier menschen mit gefühlen und die sind nicht umsonst da und lassen sich nicht einfach so abschalten (wir sollen ja auch was dabei lernen). also heisst es auch die trauer als ein gefühl (wenn auch unangenehm) zu genießen.
    als meine omi (an meinem geburtstag :party02: ) starb hab ich geheult wie noch nie zuvor. gleichzeitig wusste ich aber dass es ihr nun viel besser geht und sie keine schmerzen mehr hat und keine sorgen. trotzdem konnte ich mein trauergefühl nicht überwinden und musste es zulassen. es gehört halt zum menschsein dazu, also gilt es das auch auszuleben ;)
    was ich nur immer schade finde ist, dass man von einigen mitmenschen schräg angeschaut wird, wenn man seinen gefühlen freien lauf lässt, sie zulässt. es wurde uns menschlein von der gesellschaft anerzogen "sich zu benehmen" und sich in ein gewisses muster einzufügen (je nach kultur). lug und trug ist da doch vorprogrammiert. das ist scheiße.
    die reichsten menschen sind die, die ihre gefühle leben und denen es egal ist was andere darüber denken.

    viele liebe grüße und gute n8 -fingal-
     
  5. Yamina

    Yamina Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2006
    Beiträge:
    1.179
    Hallo Fingal

    vieleicht war das ein wenig übertrieben von mir,bei der Geburt zu trauern:)
    Sind ja echt süß,die Babys und Kinder (ich liebe Kinder,sehr!)

    Ich meine nur,wenn man bedenkt,das sie noch alles vor sich haben...
    es ist doch wohl so,das wir irgendwie alle Erfahrungen in diesem Leben machen...und die sind,wie ich finde, gerade in der Kindheit + Jugend nicht immer schön...oder ist das nur meine Ansicht???
    (ich kann erst seit 8 Jahren das Leben wirklich geniessen )

    Beim Tod freue ich mich nicht so das ich tanze...
    Es ist einfach so,wenn bei uns im Altenheim jemand nach langem Leiden stirbt,ich froh bin das dieser Mensch endlich erlöst ist.
    ...und ich glaube eben das es etwas nach dem Tod gibt...was und wie weiß ich nicht.

    Deine Aussage,das die Hinterbliebenen eigentlich sich selbst betrauern,sehe ich genauso..wir hatten heute noch auf der Arbeit genau über das gesprochen.

    Man muss etwas Geliebtes gehen lassen,man weiß nicht wohin...
    Wir müssen loslassen,das tut weh...

    Ich habe meine Mutter vor 10 Jahren verloren,es tut immer noch weh...aber nicht weil sie tot ist,sondern weil ich sie vermisse ...obwohl ich weiß das ich sie irgendwann wiedersehe....wie auch immer.Das ist mein fester Glaube.

    LG,Yamina:)
     
  6. Fingal

    Fingal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2005
    Beiträge:
    3.501
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    nur noch ganz kurz, muss nu wirklich schlafen...

    finde Du hast eine gute einstellung.

    zu den kindern:

    auch sie sind, wie Du schon gesagt hast hier um zu lernen und zu erfahren und zwar etwas bestimmtes (weiss nicht obs vorgegeben ist, könnte vielleicht sein...). jedenfalls gehören die verschiedenen erfahrungen in der kindheit auch dazu. egal welche. sie sind teil des ganzen und des lernens auf ihrem weg.
    es gibt solche und solche eltern, die einen bescheren ihren kindern glückliche jahre, die anderen das schreckliche gegenteil. man wird dorthinein geboren, wo es für die seele etwas zu erfahren bzw zu lernen gibt.
    sogesehen müsste man auch kein mitleid haben mit den kindern, die schreckliches erfahren. das wäre aber wiederum unmenschlich und menschen sind wir nun mal ;)
    es ist schwer zu erklären was ich meine, für mich fügt sich alles ganz einfach wie ein 25-teile-puzzle zusammen, aber es zu erklären bräuchte mehr als 1000 teile wahrscheinlich. die zusammenhänge von menschsein und gefühlen meine ich...das zusammenwirken von der "seele eines wesens" in uns und dem menschen, der wir hier sind mit all seinen menschlichen gefühlen in sich....
    einerseits unterscheidet denke ich die seele nicht zwischen gut und schlecht, sie macht ihre erfahrungen und lernt. der mensch aber unterscheidet das sehrwohl mittels seiner gefühle und der erziehung durch die gesellschaft. und diese gefühle wiederum werden zu einem teil der seele....hmmmm ich muss schlafen...:)

    gute n8 ;)
     
  7. Sternenfeuerwerk

    Sternenfeuerwerk Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2006
    Beiträge:
    2.839
    Ort:
    Austria
    Ich kann mir gut vorstellen das man auch als Kind im Bauch Angst hat vor der Geburt, der Übergang ins Leben.
     
  8. Sitanka

    Sitanka Guest

    ich glaube nicht das wir vor der geburt angst haben und ich denke auch, dass wir von unserer grundnatur auch keine angst haben zu sterben, es ist nur so, dass wir ein ganzen leben lang eingeredet bekommen, der tot ist etwas schreckliches, etwas entgültiges, er wird sehr oft als schlecht oder sogar böse dargestellt, daher ist die angst in uns gewachsen.
     
  9. Fingal

    Fingal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2005
    Beiträge:
    3.501
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    wahrscheinlich hängt diese angst auch damit zusammen, dass uns die bewussten erinnerungen an das "vor der geburt" fehlen. es ist die angst vor dem ungewissen, was kommt wenn wir diese welt verlassen -sprich sterben-
    daraus entstehen doch im grunde auch die ganzen verschiedenen religionen. ein glaube an etwas schönes nach dem tod, um sich somit weniger angst einzureden. deswegen verstehe ich die ganzen glaubenskriege nicht. soll doch jeder glauben was er will, warum will jeder jeden reformieren? die hauptsache ist doch dass jeder einzelne mit seinem glauben zurecht kommt und damit glücklich ist.
     
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