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Angst vor dem Sterben

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von lunaengel, 10. März 2009.

  1. lunaengel

    lunaengel Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2007
    Beiträge:
    552
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    hallo ihr lieben,

    ich hoffe in diesem bereich ist es richtig, ich möchte einfach mal meine gefühle und ängste los werden, wer weiss vielleicht bekomme ich hilfe, oder es geht jemandem ähnlich? :)
    ich habe ziemliche angst vor dem tod. als ich noch jünger war, hatte ich noch angst vor krankheiten (immer noch leicht vorhanden) aber ich habe herausgefunden, das es eigentlich eher die angst vor dem tod ist. wenn ich darüber nachdenke das ich auf einmal nicht mehr da bin, das alles hier um mich herum so endlich ist, bekomme ich es wirklich mit der angst zu tun, ein verzweifeltes, panisches gefühl macht sich in mir breit. ich weiss nicht genau was schlimmer ist, zu wissen ich bin nicht mehr da, oder die art und weise zu sterben. es wäre für mich das schlimmste mit einer schweren krankheit ins krankenhaus eingeliefert zu werden und zu erfahren, es geht zu ende und auf den tod förmlich zu warten, ich glaube die müssten mich völlig unter medikamente stellen um das nicht mitzubekommen, leute mir schnürt sich so die kehle zu.
    es gibt momente da bin ich ganz fest davon überzeugt das wir uns auch den tod erschaffen und die art und weise wie wir sterben, aber dann mal wieder.....
    manchmal wenn ich schon einen krankenwagen höre, bekomme ich panik. meine eltern werden immer älter, ich habe angst einen geliebten menschen zu verlieren...
    gibt es wirklich ein leben danach??

    liebe grüsse
     
  2. jako

    jako Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2009
    Beiträge:
    13
    Ort:
    Momentan in Buxtehude
    Liebe Lunaengel,

    genauso wie Dir ging es mir vor vielen Jahren, als ich noch eine junge Mutter war und einen Knoten in der Brust feststellte. Ich hatte damals noch keinen festen Glauben und vor allem keine tiefe Beziehung zu Gott und Jesus. Meine Beschwerden konnte ich heilen (darüber schreibe ich auf meinen diversen Webseiten), aber von diesem Moment an wurde die Suche nach Gott und dem Sinn des Lebens "Chefsache". Ich hatte dann später das Glück einen ganz besonderen charismatischen Menschen kennenzulernen, der mich auf wundervolle Weise über alles aufklären konnte. Ich hatte viele Gotterfahrungen, die mich mit der Zeit alle meine Ängste und Zweifel verlieren ließ. An Gott zu glauben, aber nicht ans ewige Leben macht einfach keinen Sinn. Dann kann ich ebenso Atheist sein und mir die Kirchensteuer sparen:D

    Um all meine Zweifel loszuwerden, fing ich damals an, jeden Tag mich mit Gott zu unterhalten. Er wurde zu meinem ständigen Ansprechspartner. Ich stellte ihm viele Fragen und bekam Antworten. Das ist heute noch genauso.

    Ich wünsche Dir sehr, dass auch Du Dein Gottvertrauen findest und somit alle Deine Ängste verlierst.

    Es grüßt Dich herzlich

    jako
     
  3. Sabbah

    Sabbah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2009
    Beiträge:
    5.327
    Ort:
    Wien
    @lunaengel

    wenn überhaupt, suche deinen Frieden im Islam.
     
  4. Chris39

    Chris39 Mitglied

    Registriert seit:
    16. Oktober 2008
    Beiträge:
    202
    Ort:
    Wien
    Hello lunaengel:)


    Unsere Welt! Die Welt der Wahrnehmung andererseits ist die Welt der Zeit, der Veränderung, der Anfänge und der Enden. Sie
    beruht auf Deutung, nicht auf Tatsachen. Sie ist die Welt der Geburt und des Todes, gegründet auf den Glauben an
    Mangel, Verlust, Trennung und Tod. Sie wird gelernt statt gegeben, ist selektiv in ihren Wahrnehmungsschwerpunkten,
    instabil in ihrer Funktionsweise und falsch in ihren Deutungen. Tod in sich ist eine Gedankenform und Überzeugung. Warst du schonmal Tod
    dass du sagen kannst wie er schmeckt:)? Wenn du dem ANFANG näher kommst, fühlst du, wie dich die Angst vor der
    Zerstörung deines Denksystems befällt, als wäre es die Todesangst. Es ist die Angst des vergänglichen in uns, der Tatsache ins Auge zu sehen,
    dass es der Form unterliegt und nicht ewig ist, es ist nicht das wirkliche ICH sondern das Instrument "Mensch" was du bist!

    Es gibt keinen Tod, aber es gibt einen Glauben an den Tod. Du, der du die Erlösung fürchtest, wählst den Tod. Leben und Tod, Licht und Dunkelheit, Erkenntnis und
    Wahrnehmung sind unversöhnbar. Die Welt wird nicht durch den Tod verlassen, sondern durch die Wahrheit! Der Tod ist ein Versuch,
    den Konflikt dadurch zu lösen, dass man sich gar nicht entscheidet, zu leben! Alle Formen von Krankheit, sogar bis zum Tod hin, sind körperliche
    Äußerungen der Angst vor dem Erwachen. Schlaf ist ebenso wenig eine Form des Todes, wie der Tod eine Form der Bewusstlosigkeit ist. GOTT liebt
    die wirkliche Welt in der Tat, und diejenigen, die ihre Wirklichkeit wahrnehmen, können die Welt des Todes nicht sehen. Denn der Tod ist nicht von der wirklichen Welt, in der alles das Ewige widerspiegelt. Es ist mehr ein übergehen von der Form in das formlose wenn man Erfahrungen gesammelt hat, ein ständiger Kreislauf, spiel der Formen, wie ein Kind im Sandkasten eine Burg baut und wieder zerstört um was neues zu erschaffen. Vergehen um geboren zu werden, herrlich!
    Der HEILIGE GEIST führt dich zum ewigen Leben, aber du musst deine Investition in den Tod aufgeben, sonst siehst du das Leben nicht, obwohl es dich überall umgibt.
    Für mich existiert kein Tod, es gibt nur ein weit verbreitetes Konzept davon, Gedankenformen, Vorstellungen und Angst! Deshalb schmeiß deine Gedanken über Bord und genieße dein Leben:umarmen:

    alles liebe Chris
     
  5. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Hallo lunaengel,
    ob es ein Leben nach dem Tod gibt kann ich nicht mit Sicherheit sagen.
    Doch ich kenne deine Ängste, ich hatte das bis vor ein paar Jahren auch so ähnlich. Ich konnte einfach nicht so weit denken, was passiert, wenn ich sterbe, was dann sein wird. So weit reichte meine Vorstellungskraft nicht. Dann bekam ich regelrecht Panik. Ich habe mich da richtig reingesteigert, musste aber immer wieder darüber nachdenken...
    ... bis ich an einem Aufstellungswochenende teilnahm, aus dem sich ein netter Nebeneffekt ergab. Ich war zwei oder dreimal in der Rolle eines Verstorbenen. Und allen ging es sehr gut (dem einen erst, als die Lebenden ihn in Ruhe gelassen hatten). Es war wirklich ein sehr gutes Gefühl. Seitdem glaube ich, dass es nicht zu Ende ist mit dem Tod. Und das Wichtigste, seitdem ist diese panische Angst vor dem Tod (odernichtwissenwasdanachist) ziemlich verschwunden. Wenn ich jetzt mal darüber nachdenke, ist es nicht so schlimm.
    Wenn ich das Martinshorn höre, bin ich auch erst beruhigt, wenn ich all meine Lieben in Sicherheit weiß.
    Meine Eltern werden auch immer älter :rolleyes:logischerweise... Mittlerweile denke ich, es gehört dazu, dass sie irgendwann von mir/uns gehen. Ich bin zwar darauf vorbereitet, doch wenn es so weit sein sollte, wird es bestimmt hart. Ich weiß es nicht. Ich denke in letzter Zeit allerdings immer öfter daran, das es gut ist, wenn die Eltern vor den Kindern gehen und nicht umgekehrt. Zur Zeit sind in meinem Umfeld einige Kinder, die gerade ihren Vater verloren haben. Es ist zwar zu früh, doch ich denke es ist besser so, als umgekehrt. Ich kenne nämlich eine ältere Dame, die ihren einzigen Sohn überlebt hat. Es ist nicht leicht für sie, er war zwar schon erwachsen, doch immer wenn sie auf den Friedhof geht, fragt sie sich warum er und nicht ich.
    Eberesche
     
  6. lunaengel

    lunaengel Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2007
    Beiträge:
    552
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    guten morgen ihr lieben,

    vielen dank für die antworten :)
    wisst ihr ich befasse mich seit gut einem jahr mit dem wünschen (platt ausgedrückt) also ich lese esther und jerry hicks zb. sprich wie wir uns alles, aber auch alles selber erschaffen im leben. ich habe wahnsinnige erfahrungen gemacht, das wenn ich mir etwas vorstelle und wünsche ich es auch wirklich bekomme oder der zustand wirklich eintritt.
    sie schreiben, alles erschaffen wir, also auch den tod. wenn wir erschaffen, erschaffen wir bewusst oder unbewusst, also müsste der grösste teil der menschheit den tod eher unbewusst erschaffen, hier wären wir wieder, das macht mir angst, woher will ich wissen was ich mir da unbewusst zusammenbraue
    nun würd ich schon gern im idealfall :D so 93 jahre alt werden und im schlaf sterben wenns geht, quasi im schlaf einschlafen wie erschaffe ich das? :confused:

    liebe grüsse
     
  7. Altersvorsorge

    Altersvorsorge Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2009
    Beiträge:
    17
    ich nicht ängstlich zu sterben, aber ich ängstlich vom Lassen jemand spezielles hinteres…
     
  8. Ludwig

    Ludwig Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2009
    Beiträge:
    124
    Ort:
    zwischen Bonn und Koblenz
    Du brauchst keine Angst vorm sterben zu haben. Schrecklich kann nur die Art des Todes sein. Das Leben nach dem Tod ist wunderbar. Jeder Mensch der für die Ewigkeit nicht reif ist, weil er den Sinn des Lebens und den heiligen Gral nicht gefunden hat, kommt in ein neues Leben um seine Erkenntnisse zu vervollkomnen. Du hattsest in deinemjetzigen Leben bestimmt schon Schlüsselerlebnisse, die dir an frühere Leben Erinnerungen gebracht haben, ohne dass du wusstest was es war. Ich selbst sehe Szenen aus früheren Leben bei meinen Meditationen. Achte darauf ob dir wildfremde Menschen vertraut vorkommen, ob du an einer Stelle bist, von der du meinst, du wärst vor kurzem schon einmal da gewesen oder achte auf ein Erlebnis, bei dem du überlegst wann du das schon mal so erlebt hast.
     
  9. Snake83

    Snake83 Mitglied

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    190
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    Bei Hildesheim

    Ich glaube, dass es wenige Menschen gibt, die keine Angst vorm Sterben haben. Man kann sich halt nicht vorstellen, wie es ist, wenn man tod ist.
    In letzter Zeit stelle ichbei mir Herzrythmusstörungen fest.
    Den ganzen Tag ist nicht, aber wenn ich mich dann abends ins Bett lege, merke ich richtig, wie es manchmal stolpert. Und dann fängt es an zu rasen, weil ich dann richtig Angst kriege.
     
  10. Kno1968

    Kno1968 Neues Mitglied

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    23. März 2009
    Beiträge:
    1
    Ort:
    Steiermark/Österreich
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    Hallo Lunaengel

    Ich denke, deine Angst vor dem Sterben ist die Angst vor dem Unbekannten. Man weiß nicht, was passiert, wenn wir sterben. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Verfallen wir zu Erde? Ist alles aus? Werden wir in die Hölle verdammt?
    Ich kann dich beruhigen und kann dir auch sagen warum.
    Ich habe mit 28 Jahren meinen ersten Bruder, mit dem ich ein sehr inniges Verhältnis hatte an einen epileptischen Anfall verloren. 3 Jahre darauf nahm sich mein zweiter Bruder das Leben. (Ganz zu schweigen von den Quallen, die meine Eltern durchmachen mussten). Nach dem Tod meines ersten Bruders verfiel ich dem Alkohol. Trotzdem oder gerade wegen den Verlust meiner Brüder befasste ich mich mit dem Leben nach dem Tod und schrieb in weiterer Folge ein Buch mit dem Titel "Der Tod - Brücke zur Ewigkeit, um anderen Menschen dadurch Trost zu spenden. (Mir war in der Nacht, als mein erster Bruder verstarb, eine Gestalt im Schlafzimmer erschienen. Ich sagt zu meiner Lebensgefährtin noch: "Siehst du nicht, dass da jemand am Fußende steht?" Zu diesem Zeitpunkt wußten wir noch nicht, dass er vorausgegangen war. 1998 Machte ich eine Entziehungskur und krempelte mein Leben um. Seitdem bin ich trocken. 2005 wurde dann eine Gehirntumor bei mir diagnostiziert. Es mag jetzt vielleich unwahrscheinlich klingen, aber es berührte mich persönlich kaum. Ich hatte nicht Angst um mich. Ich hatte nur Angst um mein Kind, meine Frau und meine Eltern, die schon so viel durchmachen mussten. Ich selbst legte mein Leben in Gottes Hände. Die Angst vor dem Tod hatte ich schon längst abgelegt. Es mag komisch klingen, aber ich bin dankbar für meinen Tumor. Er hat mir geholfen, innerlich zu wachsen. Das Leben ist eine lange Reise. Wir sind hier auf Erden, um Prüfungen zu erfahren. Wenn die Reise beendet ist, kehren wir wieder heim. Eine Heimkehr ist etwas wunderschönes. Freudig werden wir empfangen. All das, was uns beengt, wird abgelegt (Krankheiten, physischer Körper..). Und dennoch können wir bei unseren Hinterbliebenen sein. Tief in unserem Inneren trägt diese Wahrheit jeder Mensch. Er braucht Sie nur zu finden.
     
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