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ANGST - unsere 3 tiefsten ängste und die rede von nelson mandela

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von yogini75, 30. Januar 2013.

  1. yogini75

    yogini75 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2013
    Beiträge:
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    Ort:
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    in anlehnung an das buch ‘die göttliche matrix’ von gregg braden, seite 183 - 189

    die wurzel unserer negativen erfahrungen lässt sich auf drei ängste zurückführen:

    1. – angst vor trennung und verlassenheit
    2. – angst vor minderwertigkeit
    3. – angst vor hingabe und vertrauen


    wir sind fast alle von dem gefühl durchdrungen, allein zu sein – in jedem menschen wohnt das unausgesprochene gefühl, von der quelle unserer existenz getrennt zu sein – selbst im grossen gebet der christenheit heisst es: ‘vater, der du bist im himmel’ – die quelle dort oben und wir hier unten, gefallen auf die erde und alleingelassen (geburtstrauma)

    so sind auch alle süchte des menschen die verzweifelte suche nach der wiedervereinigung mit unserer quelle, dieses tiefe gefühl der sehnsucht des eins-mit-allem zu stillen

    weil wir unsere unbewussten ängste verdrängen, brauchen wir uns nie mit den tiefen verletzungen unseres lebens zu beschäftigen, doch sie lauern unbewältigt in uns, bis etwas passiert und wir sie nicht mehr ignorieren können

    (gezielte vereinzelung: vom stamm zur gruppe zur grossfamilie zur kleinfamilie zum paar zum single …)


    nahezu wir alle tragen das gefühl mit uns herum, nicht gut genug zu sein – dieses niedrige selbstwertgefühl ist meist unbewusst, aber es bildet die grundlage der haltung uns selbst, dem leben und den anderen menschen gegenüber

    wir streben vielleicht nach grösserem, doch tief in uns sitzt der zweifel, ob wir es denn auch wert sind

    auch von der kirche wird uns seit jahrhunderten eingeimpft, wir seien schuldige sünder, ja oft sogar, dass allein die tatsache, wir seien auf der welt, der erlösung bedarf

    unsere angst, nicht der liebe, des wohlstandes des erfolges oder der gesundheit wert zu sein, die wir uns wünschen, sorgt dafür, dass unsere beziehungen, unsere gesundheit und unser wohlbefinden unsere angst vor minderwertigkeit widerspiegeln

    (louise hay: ‘gesundheit für körper und seele’ – sehr empfehlenswertes buch zur arbeit am selbst! – sie war 1984 die erste, die dieses programm in nahezu allen menschen benannt hat: ‘ich bin nicht gut genug’)


    fast jeder von uns hat das gefühl, dass es gefährlich ist, anderen menschen, der weisheit unseres körpers oder einer friedvollen welt zu vertrauen – wie auch, wo wir doch durch die medien täglich genug gründe für diese haltung gezeigt bekommen, dass wir in einer furcherregenden und gefährlichen welt leben, und dass der planet auf dem wir leben, ein beängstigender ort ist

    wir sollten lernen, uns der intelligenz des universums anzuvertrauen, die in jeder situation vorhanden ist

    wenn wir etwas ändern wollen, dann müssen wir unser selbstbild und unser weltbild ändern – aber das gehört zu den schwierigsten aufgaben, die uns im leben gestellt werden

    (einer der ersten schritte zur heilung unserer seele ist: TV abschalten und sich der angstmache durch die massenmedien entziehen!)

    ------------------------------------------------

    antrittsrede nelson mandela:

    jeder mensch ist dazu bestimmt, zu leuchten!

    unsere tiefgreifendste angst ist nicht, dass wir ungenügend sind,
    unsere tiefgreifendste angst ist,
    über das meßbare hinaus kraftvoll zu sein

    es ist unser licht, nicht unsere dunkelheit,
    die uns am meisten angst macht


    wir fragen uns, wer ich bin,
    mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen?
    aber wer bist du, dich nicht so zu nennen?
    du bist ein kind gottes

    dich selbst klein zu halten, dient nicht der welt -
    es ist nichts erleuchtetes daran, sich so klein zu machen,
    dass andere um dich herum sich nicht unsicher fühlen -
    wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die kinder tun

    wir sind geboren worden, um den glanz gottes, der in uns ist,
    zu manifestieren

    er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen
    und wenn wir unser licht erscheinen lassen,
    geben wir anderen menschen die erlaubnis, dasselbe zu tun

    wenn wir von unserer eigenen angst befreit sind,
    befreit unsere gegenwart automatisch andere

    (nelson mandela - ehem. staatspräsident südafrika - auszug aus seiner antrittsrede 1994
    geschrieben von marianne williamson: 'a return of love' - 1992)
     
  2. shiva74

    shiva74 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2004
    Beiträge:
    161
    Ort:
    Ruhrgebiet
    Ich kann Dir in allem nur absolut zustimmen. Ich liebe diesen Text, den Nelson Mandela bekannt gemacht hat! Es ist so klar und deutlich, was wir zu tun haben. Doch leider scheint es keinen Schalter zu geben, dieses Licht in uns einfach einzuschalten, oder vielleicht besser, die verrammelten Fensterläden endlich aufzustoßen, sondern es ist ein Weg heraus aus der Dunkelheit und dem sich selbst klein machen.

    Es gibt auch einen interessanten Artikel, der sieben Grundängste des Menschen beschreibt, in Anlehnung an die sieben Chakren:

    w w w.sein.de/archiv/2012/juni-2012/die-sieben-grundaengste-und-die-sehnsucht-der-seele-nach-entfaltung.html
    (einfach die Leerzeichen entfernen)

    Ich erspare mir seit letztem Sommer auch Fernsehen und Radio, und beschäftige mich lieber mit meinen eigenen Abgründen, als denen von anderen Menschen in zum Teil weit entfernten Gegenden, wo ich in dem Moment eh nichts ändern kann, und mir die negative Energie nur die Kraft raubt, etwas bei mir selbst zu verändern.
     
  3. lumen

    lumen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    7.471
    Ort:
    Weltenbummler

    Ja. Ganz genau. So ist es. Danke für den Text von Nelson Mandela.
    Jeder kluge Mensch beschreibt das Gleiche.

    Sehr schön.:thumbup:

    Herzliche Grüße von Lumen
     
  4. babooshka

    babooshka Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2009
    Beiträge:
    761
    Ort:
    hin terder hecke
    Heißt es denn nicht, nicht gut genug zu sein?
     
  5. yogini75

    yogini75 Neues Mitglied

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    planet erde
    schön dass es dir gefällt, ich hatte schon irgendwie das gefühl, dass du damit etwas anfangen kannst
    genauso wenig, wie man keine tüte glauben beim lidl kaufen kann - ein bisschen suchen muss man schon, aber es lohnt sich!
    :D - da hat man ja eigentlich auch genug mit zu tun ...
    danke für den link! ich bin begeisterte leserin von SEIN.DE

    hier aus dem artikel nur eben die benennungen dieser 7 ängste:

    Die sieben Ängste:
    Die Angst vor Haltlosigkeit
    Die Angst vor Wertlosigkeit
    Die Angst vor Überforderung
    Die Angst vor Unzulänglichkeit
    Die Angst vor Kontrollverlust
    Die Angst vor Sinnlosigkeit
    Die Angst vor Integritätsverlust

    und ansonsten ein gutes buch zum thema angst: fritz riemann 'grundformen der angst'
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2013
  6. Tanita

    Tanita Mitglied

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    Mit der Angst vor Minderwertigkeit kommt ich gerade nicht klar. Was genau ist das?
    Angst vor Trennung, bzw. Verlassenheit, ja, da ist auch ein sehr intensiver körperlicher Schmerz fühlbar. Durchgeschnitten zu werden tut einfach weh.
    Angst vor Hingabe und Vertrauen, auch klar, wer springt schon freiwillig in den Abgrund? Totale Hingabe ist wohl erst dann möglich, wenn die Angst vor dem Tod, also der Trennung vollständig überwunden wurde.

    ABER: Angst vor Minderwertigkeit? Die Frage, wie wertig etwas ist, ist doch rein subjektiv. Kein Tier hat doch Angst vor Minderwertigkeit. Insofern verstehe ich nicht, wieso das eine Grundangst sein sollte.

    Das einzige Problem ist doch dabei wohl wieder die Angst vor der Trennung, wenn man von anderen als minderwertig betrachtet wird, bzw. sich selbst als minderwertig ansieht, oder? Wenn man etwas nicht gut, bzw nicht gut genug gemacht hat, gibt`s Tadel o.ä.. Das tut weh, bzw. wirkt trennend. Und Trennung ohne umfassendes Vertrauen ist wie Tod.
    Also ist doch die Angst eigentlich immer dieselbe, - die Angst vor Trennung, oder? Und die wiederum kann doch nur dann überwunden sein, wenn man sich in sich als vollständig erkennt und fühlt, oder? Dann kann die "äußere" Trennung keine innere Todesangst mehr auslösen. Also gibt`s doch nur das eine Hilfsmittel: Bewusstheit, Bewusstheit, volle Bewusstheit. Vollständige - geistige - Selbsterkenntnis und vollständige - körperliche - "Selbsterfühlnis".

    Tanita
     
  7. yogini75

    yogini75 Neues Mitglied

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    schon in der kindheit sagt man uns so etwas wie: 'du bist böse, du hast schon wieder eine tasse kaputt gemacht, du bist zu nichts zu gebrauchen'
    und dann in der schule oft so etwas wie: 'du bist dumm, aus dir wird nie etwas'
    und in der kirche sowieso: 'du bist ein sünder, du bist schuldig' usw.

    daraus entsteht ein programm, wo wir uns sagen, dass wir ungenügend sind, falsch sind, unwürdig sind und zu nichts taugen - eben die sog. minderwertigkeitskomplexe

    daraus entsteht die versagensangst, dass wir uns nichts zutrauen und dass wir es nicht wert sind, alle fülle des universums zu bekommen

    kompensieren tun wir das auf alle nur mögliche art und weise, indem wir uns über andere erheben und sie schlecht machen oder indem wir uns immer wieder schuhe kaufen um uns besser zu fühlen oder auch tolle autos fahren, um uns und anderen zu zeigen, wir gut wir doch sind

    dass man im grunde alles auf die eine angst zurückführen kann, dass wir allein gelassen sind, das kann ich auch nachvollziehen - ich hörte mal den satz:

    'des menschen grösste und tiefste sehnsucht ist die nach gemeinschaft'

    wobei ich da noch einen schritt weiter gehen würde: es ist die sehnsucht nach der wiederverbindung mit der quelle, da wo wir alle herkommen - übrigens auch max planck nennt diese quelle GOTT, aber das wort hat nun mal einen unangenehmen beigeschmack ...
     
  8. Tanita

    Tanita Mitglied

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    Und was meinst Du, weshalb fühlen sich die Menschen auch in Gemeinschaft so einsam? Vielleicht liegt es ja nur an meinem Wahrnehmungsfocus, aber Einsamkeit scheint allgegenwärtig zu sein. Ich kenne sooooo viele Menschen, die sich einsam fühlen und ganz furchtbar unter Einsamkeit leiden, und zwar auch dann, wenn sie in Beziehung sind. Der Hunger nach Verbindung wird einfach nicht dauerhaft gestillt. Es scheint mir, als wäre die Gemeinschaft/Verbindung wie die Möhre des Esels, der er ständig, - den Karren hinterherziehend - nachläuft und dabei nicht mehr sieht, was alles um ihn herum ist.

    Tanita:)
     
  9. yogini75

    yogini75 Neues Mitglied

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    nebeneinander her leben ist ja auch keine gemeinschaft

    zum einen haben wir verlernt, unsere energie aus der quelle zu ziehen, also von da, wo wir alle herkommen, auch genannt gott - das war die ur-trennung, und weil wir die immer spüren, suchen wir, werden süchtig und versuchen alles nur mögliche

    und dann sind wir wie ein C, und erwarten, dass ein anderes C uns glücklich machen soll und wir so zum O werden, ganz werden, heil werden

    aber das geht nicht, niemand anderes kann für unser glück verantwortlich sein ausser wir selbst - erst müssen wir wieder jeder für sich zum O werden indem wir diese verbindung zur quelle wieder herstellen, und dann können wir uns auf andere einlassen

    was du beschreibst, das fällt sicher nicht nur dir und mir auf, aber die menschen sind ja auch schon so sehr durch die massenmedien in angst voreinander gehalten, dass man keinen mehr trauen mag - und sich öffnen oder gar outen sowieso nicht - so ist es eben oft nur ein neben einander her leben - mit masken tragen, denn so kann man nicht verletzt werden

    geht nur so ca. 2-3 jahre gut, dann wechselt man zum nächsten partner ...
     
  10. Tanita

    Tanita Mitglied

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    Ich bringe da ja immer gerne den Vergleich mit den zwei einseitig flügellahmen
    Vögeln, die sich zusammenbinden, um dann gemeinsam fliegen zu können. Tatsächlich wird daraus ein verheddertes Herumgeflattere.
    Aber Dein Vergleich gefällt mir auch ganz besonders gut, denn wenn sich zwei selbständige Os zusammentun, dann entsteht das Bild der liegenden Acht, - das Unendlichkeitssymbol. Und das mag ich:).

    Tanita
     
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