1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Angst schon ewig vor dem Tod

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von gaby, 2. April 2005.

  1. gaby

    gaby Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2004
    Beiträge:
    228
    Ort:
    Noch im Mühlviertel, Oberösterreich
    Werbung:
    ich möcht die lange geschichte kürzen...seit meinem 15. lebensjahr kommt diese angst - nur abends, und dabei überkommt mich ein gefühl der verzweiflung, dass ich schreien und weinen könnte. die angst, betrifft die vernichtung des ich/selbst. ich beschäftige mich seit 20 jahren mit esoterischen themen - immer auf der suche nach einer bestätigung einem beweis, innerem wissen, einem fingerzeig, whatever für die ewigkeit der seele, für gott, etc.

    wenn ich eure beiträge lese, hab ich immer so viel hoffnung. ich wurde leider weder mit engelbegegnungen, noch mit stimmen, noch mit obe`s gesegnet (obwohl ich mich an eine oobe als kind erinnern kann - da hat mich ein freundliches wesen durch die luft gewirbelt) - vielleicht weil ich es mir so sehr wünsche.
    in " gespräche mit gott" hab ich gestern wieder mal gelesen, dass unser "vergessen" einen sinn hat, und wir uns darüber nicht grämen sollen und nicht versuchen sollen diese dinge aufzudecken, da wir diese existenz nur durch unser "vergessen" genauso leben können. das leuchtet mir auch ein. trotzdem hab ich oft mit gott gehadert und ihn gefragt, warum er mir nicht ein wenig hilft - meine seele oder mein selbst leichter macht!

    hab auch noch 1-2 hinweise, dass diese sterbeangst ev. total künstlich, bzw. aus der kindheit entsprungen ist und gar nicht wirklich was mit dem tod zu tun hat. das erste ist, dass es NUR abends, bzw. nachts auftaucht - eigentlich immer vor dem einschlafen wenn es dunkel ist - nachts wenn ich mal aufwachen, nicht mehr. tagsüber kann ich die angst bewusst nicht erzeugen - abends sofort.
    2. hab ich gemerkt, dass die selbe angst kommt wenn meine kleine tochter nachts zu weinen beginnt - das selbe gefühl von unbehagen und angst taucht dann auf. das klingt doch sehr nach kindheitstrauma oder?

    meine mama hat mir gesagt sie erinnert sich, dass sie mich 1 x allein gelassen hat und ich weinend nachts im finstern zimmer am gitterbett gestanden bin...

    - vielleicht kennt ihr sowas?
    PS: ich möchte keinen psychologen aufsuchen - ich schaff das!

    Danke euch schon jetzt! :)
     
  2. Damura

    Damura Guest

    Hi Gaby.

    Ja ich kenn was ähnliches. Einmal hatten wir Besuch. Mein Patenonkel mit seinem Hund. Mein Pflegebruder wachte nachts auf und weinte und als meine Mutter die Tür öffnete um nach ihm zu sehen, sprang der Hund unbemerkt an ihr vorbei und schoß auf den Jungen zu und bellte ihn an. Er ist dann die Angst vor Hunden solange wir ihn bei uns hatten nicht mehr losgeworden.

    Ich bin als Kind auch einmal allein gelassen worden und ich wurde wach und niemand war mehr da. ich war eingeschlossen und ich hatte einen Alptraum gehabt, in dem meine Eltern mit dem Wagen zwischen Fliegenpilzen hin und herschleuderten und dann verunglückten (ich erinnere mich an den Traum als sei es gestern gewesen) - ich habe dann die Balkontür aufgemacht und bin im Schlafanzug durch das Dorf gerannt und hab um Hilfe geschrien was das zeug hielt. ;)

    Ich denke schon, dass Deine Angst vor dem Einschlafen mit dem Alleingelassenwerden zu tun haben könnte, es ist naheliegend. Du weißt nicht, wie lange Du da am Bettchen gestanden hast und Du weißt nicht welche Ängste da in Dir waren, vielleicht sogar Panik. Das Gefühl verlassen worden zu sein, eingesperrt in einem Gitterbett.

    Ich hab das Gefühl, dass Dir nur helfen kann, Dir ganz bewußt klarzumachen, dass das jetzt nicht mehr passieren kann. Das Du erwachsen bist, dass Du Dir helfen kannst und das Dich keiner "allein" läßt.

    Gab es in Deinem Leben sonst noch Anzeichen für so eine spezielle Angst - also Angst vor dem Verlassenwerden ? Ich klammere zum Beispiel sehr an Partnern ... ;)
     
  3. gaby

    gaby Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2004
    Beiträge:
    228
    Ort:
    Noch im Mühlviertel, Oberösterreich
    Liebe Damura!
    Danke für Deinen einfühlsamen Beitrag.

    Nein, eigentlich nicht - zumindestens beim ersten Nachdenken fällt mir nichts ein. Bei mir ist es eher gegenteilig. Ich klammere nicht in Beziehungen, beim ersten Mal ging die Trennung von mir aus, und bei meinem jetzigen Partner gibt es diese Angst vor dem verlassen werden auch nicht. Irgendwie weiß ich, dass ich in diesem Leben damit keine Sorgen habe - war auch bis jetzt so.

    Doch manchmal wenn Thomas weg ist, und es ist Abends und ich bin allein, fühlt sich das sehr komisch an und ich frage mich, wie ich das in´den 2,5 Jahren in denen ich allein gelebt hab, ausgehalten habe. Das war aber nach der Trennung, und wahrscheinlich war ich happy mal mein eigenes Leben zu leben.

    Nein im Moment fällt mir nichts ein. Als Kind war ich extrem anhänglich an Freundinnen, und auch sehr........ah da fällt mir was ein. Ich brauche Körperkontakt sehr!!! Ich hab mich als kleines Mädchen an unsere Verwandten gehängt, und wenn jemand mir über die Haare oder die Wange streicht - sogar wenns ein fremder Mann ist, (klingt komisch ich weiß) könnte der von mir fast alles haben - sprich ich bin sooo froh über diese Berührung, dass ich mich total fallen lasse. Vielleicht ist das ja was atypisches.

    Dadurch dass sich diese Angst "verkleidet" hat, war es eben schwierig sie zu erkennen; weil wenn ich mir nur sagen müsste: du bist jetzt erwachsen, wärs ja leicht - ich arbeite schließlich viel an und mit mir. Aber da es eigentlich um die Angst vor dem "verlöschen" war, konnte ich mir eben ohne "Beweise" nicht helfen. Aber vielleicht ist es ja gut dass ich keine Beweise bekommen hab bis jetzt? So konnte ich die Angst besser orten?

    lg
     
  4. SEK-E3

    SEK-E3 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. April 2005
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Salzburg
    Liebe Gaby!

    Lässt sich deine Angst definieren? Ich meine damit welche Art von Angst du hast, die Umstände wo/wann sie auftritt sind ja mittlerweile klar.
     
  5. Raphael 0022

    Raphael 0022 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2005
    Beiträge:
    518
    Ort:
    Frankreich franz./deutsche Grenze
    Liebe Gaby,

    als erstes möchte ich dir ein ganz tolles buch empfehlen, geschrieben als roman, basiert aber auf den erfahrungen des autors. ich denke, das wird dir mehr klarheit verschaffen, was ist nach dem tod......
    Titel: Die Kapelle von Monplaisir, Autor Axel Philippi. das kannst du über amazon bestellen. ISBN 3-89427-239-2 vom Aquamarinverlag.

    Zu diesen nicht greifbaren ängsten, schlage ich dir eine rückführung in dieses besagte leben vor. wenn du es wieder erleben darfst, kannst du verstehen und das muster auflösen. lies aber vielleicht doch zuerst das buch.
     
  6. Aurelia

    Aurelia Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2005
    Beiträge:
    333
    Werbung:
    Liebe Gaby

    ich kenne solche Gefühle auch. Aber: auch wenn sich niemand solche Gefühle der Angst und der Hilflosigkeit wünscht - ich denke es hat durchaus seinen Nutzen.
    Angst und Hilflosigkeit sind fundamentale Erlebnisse im Leben eines Menschen, es sind Grenzerlebnisse, die uns unsere eigene Nichtigkeit erbarmunglos vor Augen führen. Es sind Erlebnisse, die uns auf den Boden der Realität zurückholen, nämlich, dass wir hier in dieser Welt keine Bleibe haben, egal wie gemütlich wir es uns machen.

    was ich gegen solche Gefühle gemacht habe: ich habe mich gefragt, woher sie kommen, bin ihnen nachgegangen, habe mich ihnen gestellt - und habe sie dadurch vollkommen bewusst gemacht. Ich habe also mein Bewusstsein entwickelt - und je bewusster du bist, desto weniger musst du solche Gefühle durchleben.

    Grüsse
    Aurelia :)
     
  7. gaby

    gaby Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2004
    Beiträge:
    228
    Ort:
    Noch im Mühlviertel, Oberösterreich
    @sek-e3: die definition ist: angst vor der auslöschung - vor dem nicht mehr existieren, was das/mein ego zu tode *g* ängstigt. das gefühl irgenwann nicht mehr zu sein. auch nicht als entkörperlichtes wesen...

    @aurelia: ich lebe so bewusst wie ich kann und arbeite an und mit mir, schon seit ich ein teenager bin. was mich von vielerlei ängsten - bis auf diese befreit hat... ich denke mittlerweile, es hat mit meiner kindheit zu tun - nicht damit, dass ich ein unbewusstes leben führe - das tu ich sicher nicht. ich hab immer wieder phasen, wo ich einfach nur reagiere und nicht ganz klar da bin, aber die gleichen sich mit denen aus, wo ich in meiner mitte bin..

    @raphael: danke für die buchempfehlung. werd ich mir bestellen

    lg an alle
     
  8. Leprachaunees

    Leprachaunees Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2005
    Beiträge:
    1.417
    Hallo Gaby,
    ich weiss, du willst von "Psycho - Blabla" nix wissen,aber so sehr ich versuche deine Texte zu verstehen, bzw.zu verarbeiten, um so mehr drängt sich der verdacht auf, das was in deiner Kindheit nicht in Ordnung war.
    Ich muss dazu sagen, dass ich ähnliches schon oft in meiner arbeit erlebt habe ( bin gelernte Erzieherin, studiere nebenbei sozialpädagogik, Schwerpunkt Psychologie, habe familienhilfe gemacht,mit schwer erziehbaren Kindern und Jugendlichen sowie mit körperlich gehandicapten menschen gearbeitet und arbeite momentan in einem Projekt mit psychisch erkrankten Menschen aller altersgruppen.). Womit ich aber keineswegs sagen will, du brauchst einen "Seelenklempner", aber so ein besuch kann helfen einiges auszuschliessen. Denn nach deinen Texten würde ich als erstes versuchen in deiner Kindheit, deinen jetzigen Wohnverhältnissen und denen deiner Kindheit nachforschen. wo gibt es übereinstimmungen? Was hast du als Kind an sozialen Kontackten erfahren? Wie gestalten sich deine Partnerschaften? Wie gehst du mit deinem Kind um (erlaubt bedingt rückschlüsse zur eigenen Erziehung)? Quasi würde ich das ganze erst mal von der Soziologischen Seite angehen. Ist hier alles O.K., kann man immer noch gucken, was es im übersinnlichen Se´ktor so auf sich hat. Was ich damit bezwecken will, ist eine möglichst umfassende Anamnese, um dann eine Diagnostik und eine daran anschliessende Therapie auszuarbeiten. Klingt jetzt wie Medizin, aber im Prinzip funktioniert das ja auch ähnlich.

    Wünsche dir trotz deinen Ängsten einen wunderschönen entspannenden abend,
    Leprachaunees :)
     
  9. wollemh

    wollemh Guest

    Hallo gabi,ich denke es ist nicht die Angst vor den Tod,sondern eine starke Verlustangst,Angst alleine gelassen zu werden,dein Erlebnis in deiner Kindheit spricht dafür.Unser Unterbewußtsein zeigt nie die wahre Angst die in uns steckt,es sucht immer eine andere Angst um die Wahrheit zu verbergen warum das so ist stammt wahrscheinlich aus der Urzeit deshalb sind Menschen mit Angstneurosen so schwer therapierbar,manchmal hilft eine Tiefenpsyochlogische Behandlung um die wahren Ängste zu erkennen und dann mehr oder weniger erfolgreich zu behandeln.Ich bin kein Psychologe beschäftige mich aber seit 20 Jahren damit,ein Mensch der mir sehr nahe steht hat das gleiche Problem nur in viel stärkerer Form und 24 stunden am Tag.Ich kann dir nur den Rat geben nimm psychologische Hilfe in Anspruch es kann passieren das deine Ängste sich in Laufe der Jahre verstärken oder neue Ängste hinzukommen.Ich will dir keine Angst machen,aber wenn du jetzt was dagegen tust sind deine chancen auf Heilung sehr hoch.Ich wünsch dir viel Glück und allles Gute,ich glaube fest daran das du es schaffst :kiss3:
     
  10. gaby

    gaby Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2004
    Beiträge:
    228
    Ort:
    Noch im Mühlviertel, Oberösterreich
    Werbung:
    an euch alle für eure lieben beiträge, inspirationen und unterstützung. ich bin sicher, die angst hilft mir, mich selber zu entdecken und neu zu gestalten. ich habe ein buch gefunden: the journey! denke, damit hab ich ein gutes instrument.

    abgesehen davon, dass ich selber schon draufgekommen bin, dass es etwas mit meiner kindheit zu tun hat. hab geschrieben dass die angstgefühle genauso auftauchen wenn meine kleine nachts weint oder? seeehr interessant *gg*. ich denk ich habs bald!

    nochmal danke für eure lieben worte!
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen