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Andere nieder machen

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Bibo, 20. Oktober 2009.

  1. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2007
    Beiträge:
    3.069
    Ort:
    sehr im Süden Deutschlands
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    Hi!

    Wir machen andere nieder, um uns selbst im Unterschied zu ihnen zu erhöhen. Warum das? Wenn ich über meinen Nachbarn lästern kann, an ihm das Negative erkenne, hilft mir das, mich selber in ein besseres Licht zu stellen. Es schafft viele Freunde, über andere herzuziehen - es findet sich immer jemand, der mit mir einer Meinung ist, der von meiner Art ist und in den gleichen Club gehört wie ich. Eine Welt in der alle so denken wie ich, das meine ich, ist eine ideale Welt, dann darin muss ich mich nicht anstrengen. Ich will eine Welt, in der alle so sind wie ich. In so einer Welt gibt es keine Bedrohung, nichts Fremdes, daß meiner eigenen Lobpreisung im Wege steht. Dahinter steckt mein Wunsch, über den an dem ich Schlechtes sehe, zu erheben und vor mir selbst zu höhrerem Wert zu gelangen. Aber ich brauche die miesen anderen - was wäre ich ohne sie, über die ich mich erheben kann?

    Mal so gedacht

    Bibo
     
  2. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.846
    Ort:
    hear(hier)
    na wenn alle gleich wären ...wäre totlangweilig ...also kann man sich selbst dahingehend erziehen ...die vielfalt der möglichkeiten zu bewundern ...anstatt immer nur der erste und beste sein zu wollen...:)
     
  3. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2007
    Beiträge:
    3.069
    Ort:
    sehr im Süden Deutschlands
    Aber wünschen wir uns inichz jemandn, der uns wirklich versteht, uns wirlich kennt ? kommt daher nicht der Wunsch nach Seelenpartnerschaft? Uns wirklich verstehn! In den seltensten Fällen ist es doch so, daß wir das Anders-Sein von andern grade wegen ihrer Andersartigkeit geniesen. Wenn wir das Anderssein von Anderen geniesen liegt das nicht an ihrem Anderssein sondern an einer von uns akzeptierten geschmacklichen Übereinstimmung. Wir suchen die Nähe zu denen, zu denen wir eine Übereinstimmung empfinden,, bei denen wir uns irgendwie sicher sind, daß sie "von unserer Art sind" - und das kann auch ein Anders-Sein sein, solange es geschmacklich zu unserem Selbstbild passt und es stärkt -
     
  4. Narlassa

    Narlassa Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    425
    Ort:
    Schweiz
    Hi Bibo,

    Bin auch der Meinung wie Sternenatemzug...
    Es wäre doch langweillig wenn alle genau gleich sind, gleich fühlen, gleich denken... Stell dir diese überlegung mal vor... Für mich kaum vorstellbar.

    Ich denke nicht das der wunsch nach Seelenpartnerschaft kommt. Den ein Seelenpartner ist nich genau gleich wie wir. Ich denke der Wunsch beruht eher auf Gemeinsamkeiten mit anderen. Andere die dich verstehen, andere die deiner Meinung sind. Aber wenn jemand genau gleich ist dan müsste man ja kaum noch miteinander sprechen.

    Ach und meine ganz eigene Theorie über Lästern von anderen Leuten...
    In meinen Augen sind dies Menschen die selbst viel Probleme haben. Diese müssen andere runter ziehen um sich selbst besser zu fühlen und von seinen Problemen ablenken zu können. Eigendlich ist dies somit nur schwäche von der Person die lästert. Geht es jemandem richtig gut, ist zurfrieden, ist glücklich ect. Dan schaut er nicht was der links und rechts macht sondern ist mit sich und seinen Leben beschäftigt. Beispiel mal den häufigen Zickenkrieg unter Frauen: Die eine schaut die andere an und lästert an Haaren, Pickel ect. Aber nur weil sie sich selbst nicht wohl fühlt. Vielleicht ist diese übergewichtig oder hat sonstige Probleme. Wenn Sie sieht das jemand anderes auch fehler hat lästert man und fühlt sich besser weil die eigenen Probleme in den Hintergrund geraten.

    Antisympatie gibt es überall, und dies ist menschlich. Aber jemand nieder zu machen ist einfach nur schwäche. Akzeptieren wir einander so wie wir sind können wir uns so viele Probleme ersparen. Meine Meinung....

    Lg Narlassa
     
  5. Xonolil

    Xonolil Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2009
    Beiträge:
    675
    Ort:
    Wien
    Ich stelle mir das Leben so vor, dass es viele verschiedene Paralellwelten gibt, in denen (nicht allen) es jeweils nur eine Art von Menschen (oder Wesen) gibt. Lange Zeit kann man dort glücklich leben - aber wenn einem dort langweilig wird, macht man meistens etwas verbotenes - und wird als "Bestrafung" in unsere reale Welt hineingeboren. Hier lebt man meistens mit Menschen zusammen, die anders sind, als man selbst. Man sehnt sich aber nach einem Zuhause - und sucht deshalb nach sowas, wie Seelenverwandte (das meiner Meinung nach nichts bringt, weil man noch nicht erfahren genug ist, um wirklich in einer Seelenfamilie sinnvoll leben zu können). Ich glaube, die Sehnsucht nach einem/einer Seelenverwandschaft ist nur Heimweh nach einer Dimension in der man mit Menschen gleicher Art sozial zusammenleben kann - wo man sich untereinander sofort versteht und auf einer Wellenlänge ist.
    Anders betrachtet könnte man meiner Meinung nach sagen, dass unsere reale Welt ein Schlachtfeld ist, in das neugeborene Wesen hineingeboren werden und das für sie richtige Zuhause suchen. Und ältere Menschen versuchen Frischfleisch zu bekommen - dadurch, dass sie Werbung für ihr Zuhause (die Dimension die auf ihrer Wellenlänge ist) machen. Das macht wahrscheinlich den Sinn, dass die Neuankömmlinge dann darunter leiden, in eine Dimension gekommen zu sein, die sie nicht verstehen. Sie leiden darunter, während die Älteren dadurch Spass bekommen, weil sie sich über die unerfahrenen erheben können oder sie für ihren persönlichen Spass mißbrauchen (sozial, geistig, körperlich, ...)

    Oder man könnte das Bild auch anders betrachten: Kennt ihr Fraktale? Chaostheorie? Dort gibt es auch nur an den Grenzen etwas Buntes (Leben). Ich denke, für die Chefs der Dimensionen schaut es oft langweilig aus, wenn alle Menschen in Umgebungen leben, die sie verstehen, in denen sie sich Zuhause fühlen. Deshalb müssen sie auf's "Schlachtfeld" Erde um die Entwicklung (beispielsweise durch neues Wissen oder durch persönliche Erfahrung) foranzutreiben. Die subjektiven Probleme oder Reibungen, die sich dadurch ergeben, erfreuen die Chefs.
    Außerdem, glaube ich, kann man alle Erfahrungen nur ein einziges mal mit derselben Intensität erleben. Wenn man eine Erfahrung schonmal (langfristig) gemacht hat, gewöhnt man sich daran - man wird älter. Dadurch ist dieselbe Erfahrung das zweite mal subjektiv nicht mehr so "groß", weil man selber "größer" geworden ist. Das könnte heißen, dass man sich die Erfahrungen in seinem persönlichen Zuhause für später aufbewahren sollte, dass man später auch etwas schönes erleben kann. Man könnte meinen, dass man auch durch die Erfahrungen auf dem Schlachtfeld Erde "größer" wird - und deshalb die Erfahrungen in der Dimension, in der man sich zuhause fühlt, relativ schwächer sein werden. Aber ich glaube, auch das "Zuhause" entwickelt sich weiter. Und je länger man nicht zuhause war, desto weiter hat es sich in der Zwischenzeit entwickelt und umso länger kann man dann dortbleiben - bis man dort auch alle sinnvollen Erfahrungen gemacht hat und sich wieder langweilt und verbotene Sachen macht. Allerdings habe ich auch Zweifel an dieser Theorie.

    Jedenfalls gibt es hier auf der Erde mehr Menschen, die nicht auf derselben Wellenlänge sind als solche die man versteht. Und mit diesen muss man nun mal zusammenleben obwohl sie "böse" sind. Es kommt darauf an, ob man Fremdes als Bedrohung oder als Bereicherung wahrnehmen kann. Ob man darübersteht, sich über sie erhebt, oder ob das Fremde in seiner Energie stärker ist - und man sich unterlegen und bedroht fühlen muss.
    Ich glaube, das System ist kreisförmig angeordnet: es gibt immer gleichviele Wesen, die "über" einem stehen, als solche, die "unter" einem sind. Auch wenn man oft "aufsteigt" - man geht einfach nur eine Richtung im Kreis. Manchmal nimmt man fast nur Wesen wahr, die unter einem sind, manchmal stören vor allem Wesen, die über einem stehen.

    Ich glaube, andere so akzeptieren, wie sie sind, ist eine gute Möglichkeit um sein "Zuhause" nicht zu wechseln und in der eigenen Identität nicht so (bzw. nicht ähnlich) zu werden, wie die anderen. [Ich glaube, die grundlegende Identität (Wahrnehmungsrichtung) bleibt bestehen - nur die Kultur der dominanten Kräfte, die uns beeinflussen ändert sich.] Allerdings wird das wohl nicht immer so einfach gehen: alle anderen so zu akzeptieren - wenn man sich z.B. bedroht fühlt oder sich als Autorität dem Fremden gegenüber fühlt. Wenn man sich bedroht fühlt, muss man doch instinktiv versuchen, das Fremde so klein zu machen, dass man es unter Kontrolle hat. Und wenn man darübersteht, verleitet dies einen, das Fremde für eigene Zwecke zu benutzen und es so zu verändern, so dass es am besten für einen ist. Ich glaube, dadurch, dass es oft Anreize gibt, das Andersartige nicht so zu akzeptieren, wie es ist, und nicht auf Augenhöhe zusammenzuleben, verändert man sich irgendwie. Solange man nur den Anreizen "gehorcht", ist das aber meiner Meinung nach menschlich (im Lauf der Reinkarnationen lernt man sowieso unterschiedliche Identitätskulturen kennen). Wenn man aber ein Ziel damit verfolgt, dann wird man wahrscheinlich enttäuscht. Ich glaube deshalb, da Menschen noch nicht genügend Erfahrung haben, um soziale Gesetzmäßigkeiten einsetzen zu dürfen/weil sie die Ziele nicht verantworten können, weil sie die Konsequenzen nicht ertragen können.
     
  6. Sadivila

    Sadivila Guest

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    Hi,


    ich denke Andere nieder zu machen, ist dann etwas das hervortritt, wenn wir ein Gefühl mit Angst verbinden. Ich sehe sonst keinen Grund einen anderen Menschen nieder machen zu "wollen".
    Oder der Glaube, das wird dieses Handeln eines anderen Menschen, welches wir nieder machen möchten in uns nicht vorhanden ist.
    Ich denke es ist ein Irrglaube, das wir nicht unter gewissen Umständen zu allen möglichen Handlungen fähig sind.



    lg
     
  7. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2007
    Beiträge:
    3.069
    Ort:
    sehr im Süden Deutschlands
    Was mache ich denn eigentlich genau nieder, wenn ich andere nieder mache? Etwas zeigt sich mir, dessen Anblick ich jetzt nicht aushalten kann. Was kann ich nicht aushalten? Ich halte es nicht aus, wenn mir jemand Dummheit, Sturheit, Ekelhaftigkeit, Hässlichkeit, Neid, Besserwisserei, Ungerechtigkeit, Zorn, Stolz, Angst, Schwäche, Unverschämtheit, Arroganz, Eitekeit usw. usw. zeigt. Immer wenn mir das, was ich ablehene in mir klar verständlicher Form vor Augen gehalten bekomme mache ich den, der es mir zeigt nieder. Ausser, ich bin selbst schon so niedrig, daß ich nicht noch drunter kann -
     
  8. Renate8

    Renate8 Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juli 2009
    Beiträge:
    984
    heute gefunden:

    Zitat aus NGZ//Düsseldorf (RPO). Bisher waren angekündigte Straftaten und Beleidigungen in sogenannten Online-Communitys mehr oder weniger straffrei. In England gibt es nun einen Präzedenzfall, in dem eine 18-Jährige für drei Monate hinter Gitter muss, weil sie gegen eine Schulkameradin auf "Facebook" Todesdrohungen ausgestoßen hatte.//Ende des Zitats

    http://www.ngz-online.de/public/art...desdrohung-bei-Facebook-drei-Monate-Haft.html
     
  9. Ailuranthrop

    Ailuranthrop Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2009
    Beiträge:
    272
    Ich mach niemanden runter ...Sowas intressiert mich nicht .

    Wenn mir niemand was tut ,tu ich auch keinem was .

    So is des :D

    LG
     
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    Irrtum:

    Dann gibt es nur absolute Macht - kein Gut - kein Böse

    und nur Klone deiner Selbst und du wirst nicht wissen was du bist....
     
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