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An einem Dienstag am Wannsee.

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Shimon1938, 20. Januar 2012.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.741
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    Heute vor 70 jahren, am 20. Januar 1942, haben 15 Nazibürkraten die Ermordung der europäischen Juden Beschlossen. Dieses Datum ist in die Geschichte eingegngen als "Wannsekonfrenz". Dieses Datum ist auch ein Übergang vom "Entschluss" (schon im Hitelers "Mein Kampf dargelegt und später von der Nazi-Spitze übernommen) hin zum Ausfuhrung als ein "bürokratischer Prozess". Die Protokolle sind erhalten und wurden unter anderem vom taz veröffentlicht und belegen, das es nicht allen Hitere, Göring und Himler waren, die für die Ermordung der Juden in Eurapa verantwortlich waren. Es waren viel mehr ganz normale Techokraten, die am Wannsee zusammnkammen. Sie und andere stellte die Fahrpläne für die Todeszüge zusammn. Die waren auch diejenigen die erst die Giftgaswagen und später Zyklon B entwickelt haben. (Ihr "Verharmloser, und "Vergleichzieher" könnt euch von der Art und Ausmass der bürokratischen Handlungen auf www.taz.de überzeugen!)


    Wir, die heute an diesem Tag Gedenken, aber auch die Nachgeborenen, müssen uns davor hüten iregndwelche Analogien zwischen den Machern der Shoah und heuteigen zahlreichen Menschenrechtsverletzungen zu ziehen. Die Vernichtung der Juden in Europa entzieht sich jeglicher Vergleichbarkeit. Die Protokolle der Konferenz machen deutlich wie die Schreibtischtäter solche Prozesse in Gang setzen und am Schluss nur sagen: "Wir haben bloss Befehle von Oben ausgeführt!".


    Shimon
     
  2. sage

    sage Guest

  3. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    16.741
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    Witzenhausen/Hessen in BRD
  4. sage

    sage Guest

    Na ja..Du kennst ja einige User...wenn sie nur etwas scuhen müssen, wird´s hier schnell OT.
    Ich hab mir damals das Stück "Die Wannseekonferenz" angesehen...es ist schon erschütternd, wie Menschen(jedenfalls waren sie, anatomisch betrachtet, der menschlichen Spezies angehörig) so sachlich über die Ermordung von Millionen Menschen sprechen und dem Gesprochenen zuhören konnten...und dies dann auch noch durchführten.


    Sage
     
  5. sage

    sage Guest

    Und "selbstverständlich" wird die Echtheit der Protokolle in gewissen kreisen bezweifelt....in den kreisen, die bis heute noch der Nazi-"Herrlichkeit" nachtrauern...

    http://www.h-ref.de/vernichtung/wannsee/wannsee-konferenz.php


    Sage
     
  6. UdoMichael

    UdoMichael Mitglied

    Registriert seit:
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    Sorry, ja die Villa hab ich besichtigt, hübsch am Wannsee gelegen!! Aber die Zeiten hab ich vergessen. Mich interessiert die Vergangenheit und auch die Zukunft nicht, die kann ich eh nicht ändern, alles was zählt ist das hier und jetzt.Also wozu diese grausamen Zeiten jedes Jahr in Erinnerung rufen, ich hab auch angehörige im 2. Weltkrieg verloren. Ja und kann man es mit Geld vergülden?!! NEin, unmöglich, also wozu das ganze wieder und wieder unschuldigen vor Augen halten. Hätten wir zu diesen Zeiten gelebt würden wir vieleicht haute ganz anders reden, aber die Zeugen dieser Zeit sterben weg. Was bleibt steht in den Schmier ääääh Geschichtsbüchern als verdrehte Wahrheit um heute noch dennen ein schlechtes Gewissen einzureden damit diejenigen wieder Geld für einen neuen Krieg bekommen. Der ewige Kreislauf, deswegen bringts nix sich ne 9mm durch den Kopf gehen zu lassen, es geht einfach immer so weiter!! Und täglich grüßt das Murmeltier, schnallt nur noch keiner. Lasst früher endlich ruhen, alles was zählt is JETZT!!
     
  7. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    16.741
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    wenn es dir noch nicht aufgefallen ist: aus der vergangenheit erwächst gegnwart und zukunft... deswegen müssen wir die vergangenheit kennen!


    shimon
     
  8. Diaengel

    Diaengel Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2009
    Beiträge:
    192
    Ja, ich habe mich in der Schule mit dem Thema auseinandergesetzt.
    Ja, ich habe mit der Schule ein Konzentrationslager besichtigt.
    Ja, ich war und bin entsetzt darüber, dass so etwas geschehen ist.

    Meine Eltern waren zur damaligen Zeit Babys. Sie hatten keinen Einfluss darauf.
    Jetzt habe ich selber erwachsene Kinder.

    Das einzige, was ich zur heutigen Zeit noch machen kann, ist meinen Kindern aufzuzeigen, wozu Menschen fähig waren und sind.
    Verändern kann ich die "Geschichte" nicht mehr.

    Es wurde 1000fach dokumentiert, millionenfach diskutiert - ändern können wir es nicht mehr.

    Und wenn Marionetten-Merkelchen im Gedenken einen Kranz niederlegt, oder all die anderen Politiker, dann kann man davon ausgehen, dass sie eine Pflichtübung absolvieren.

    Mir hat man als Kind öfter den Satz an den Kopf geworfen: Zu unserer Zeit hätte es Dich nicht gegeben - Du wärst vergast worden. Dumme alte Leute die meinen Anblick im Rollstuhl nicht ertragen konnten.

    Hat die Geschichte was verändert ? Okay, ich darf leben - aber das war es auch schon. Der Zwang der Sparmaßnahmen zwingt mich wieder in die Knie. Ich werde wieder an den Rand der Gesellschaft gedrückt. Trotz Inklusion oder früherer Integration. Wen kümmert das ?

    Betrauern wir also weiterhin die Geschichte - dann haben wir etwas getan. Ich werde auch als Randnotiz ins Gras beissen irgendwann. Und dann gibt es die Contergan-Skulptur. Danke für die ganzen Kranzniederlegungen ... sag ich dann jetzt schon mal.

    Es ist einfacher den Toten zu gedenken.

    Shimon, wer wird Deine Mission weiterführen, wenn Du mal nicht mehr kannst ??

    Wir werden erschlagen mit Infos, Filmen, Büchern, Diskussionen, Dokumentationen - jedes Zuviel erreicht genau das Gegenteil - man verdreht nur noch die Augen und tut es einfach nur noch ab.
    Man lässt uns nicht "verarbeiten" und verinnerlichen.

    Diaengel
     
  9. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    16.741
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    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom.

    du fragst: wer meine missison erfüllen wird, wenn ich nicht mehr hier bin? also ich hoffe, das alle es tun werden, die mit mir am 8. dez. die erinnerungstafel an mein wohnort enthüllt haben...(meien kinder werden es sicher nicht tun...sie haben etwas anderes zu tun)

    ich glaube, erinner ist wichtig und auch trauern... verarbeiten ist sehr schwirig, dietraumatische erinnerungen begleiten uns ein leben lang...

    alles gute von shimon
     
  10. Der Tor von Gor

    Der Tor von Gor Neues Mitglied

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    Beiträge:
    9.772
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    Wien
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    Woran soll sich eine Generation erinnern die nicht mal im Ansatz dabei war ?
    Woran soll sich eine Generation erinnern die die Zeit damals nicht kannte und somit nicht nachvollziehen kann ?

    Und meine Gegenwart und meine Zukunft wurde sicher nicht von Hitler oder dem Massenmord bestimmt . Schlimm was da war aber man sollte eher nach vorne blicken statt in der Vergangenheit zu verweilen .
     
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