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An die Welt gefesselt

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von LichtMagier, 14. Dezember 2010.

  1. LichtMagier

    LichtMagier Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2010
    Beiträge:
    4
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    In einem Bauernhaus, dass um die Jahrhundertwende gebaut wurde, lebte ein alter Mann. Das Markenzeichen des Alten war eine goldene Taschenuhr, die er bei jeder Gelegenheit aus der Tasche zog, um sie mit liebevollen Blicken zu Umgarren. Die Menschen im Dorf dachten, dass der alte Ruppert mit seiner Uhr aufsehen erregen wollte, aber das lag nicht in seinem Sinn. Er liebte die goldene Taschenuhr – die einzige Erinnerung an seine vor Kurzem verstorbene Frau Helga. In der Hochzeitsnacht legt ihm Helga, die Uhr unter den Kopfpolster, als Geschenk. Am Abend bevor sich Ruppert zu Bett legte polierte er sie und legte sie auf einen kleinen Polster im Wohnzimmer. Auch an diesem Abend. Nachdem er sich in der Früh aufgerafft hatte, war der erste Weg immer zu seiner goldenen Taschenuhr, auch an diesem Morgen, doch sie war verschwunden. Beraubt von einem Langfinger. Ruperts Traurigkeit nahm von Tag zu Tag zu und einige Tage später starb er.
    Der Dieb versteckte die Uhr in einer alten Holzschatulle. Als er von Ableben des alten Ruppert erfuhr, legte er das gute Stück auf den Tisch um Fotos für eBay zu schießen. Da blickte ihn der alte Ruppert auf der Rückseite der Uhr an und sagte: „Vielen Dank, dass Du die Uhr gestohlen hast, jetzt bin ich endlich frei und bei meiner Frau Helga. Wir fliegen gemeinsam durchs Jenseits und sind glücklicher als je zuvor. Die Uhr war das Einzige, das mich auf dieser Welt gefangen hielt, möge sie Dir Glück bringen!“
     
  2. suenja

    suenja Guest

    :danke: Der Kern deiner Geschichte gefällt mir sehr gut.

    Liebe Grüsse
    Suenja:)
     
  3. sonoio

    sonoio Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2010
    Beiträge:
    974
    ...sehr schön :)
     
  4. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2010
    Beiträge:
    10.781
    Ort:
    Frankfurt/Main
    Ein feines Beispiel dafür, dass „Gut“ und „Böse“ allein aus der subjektiven Betrachtungsweise des Einzelnen entstehen und niemals All-Gemeingültig eigenständige Existenz besitzen können.
    Im Auge meiner eigenen Betrachtung komme ich dabei allerdings zu der Auffassung, dass es für mich heilsamer und vor Allem nachhaltiger ist, selbst loslassen zu lernen (worunter ich aber garantiert kein Nein zum Leben oder gar die Flucht in einen bequemen „Frei“tod verstehe;)) –
    anstatt vom großen „Guru Welt“ verprügelt und beklaut zu werden – um „meine Lektion“ zwangsweise eigebläut zu bekommen. :)
     
  5. Mipa

    Mipa Guest

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