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am anfang war es wüst und leer.

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von MorningSun, 23. Januar 2007.

  1. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    12.689
    Ort:
    wo die Wirren irren ...
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    nun laufe ich schon zwei tage mit dem gedanken an die ur-formel in
    mir, herum. was ganz schön anstrengend ist, die datenbank läuft auf hoch touren. dann frage ich mich ob das noch von nöten ist.
    was kann ich wirklich mit diesen ganzen informationen anfangen.
    das war auch der grund, warum ich, dazumal mein philosophie-studium geschmissen habe. es war so verkopft die ganze sache. wenig raum zur lebendigkeit. ich brauchte aktion. bewegung im aussen und im inneren.
    was nutzt denn alles wissen, wenn mehr an grauer theorie vorhanden ist, als
    liebende schwingungen zu dem was ist, hier im jetzt. egal ob es meiner vorstellung von machbarkeit entspricht.
    das mysterium des lebens ist nicht ein problem, dass gelöst werden muss, sondern die wirklichkeit, die erfahren werden muss.
    meine erfahrungen sind mein grösster schatz. etwas anderes besitzten wir vielleicht gar nicht. erfahrungen lösen sich auch nicht auf, in der vergänglichkeit, ich denke diese energie bleibt immer bestehen, ausserhalb von raum und zeit...und das schon seit äonen....
    ich habe mir über den satz, in der bibel, das hirn verwunden...
    am anfang war es wüst und leer......
    und dann entsteht im inneren ein bild...eine legende....eine geschichte......
    es ist immer das subjektive innere bild...aus dem ich meine wahrheit trinke...
    und wenn es wüst und leer war...macht es für mich einen sinn...das wir es mit unseren gedanken angefüllt haben. vielleicht ist das mysterium leben gar nicht so kompliziert wie wir es machen.
    ich muss meistens meine ganzen kräfte aufbieten, um dieser fülle standzuhalten, diese überwältigende ordung...diese schönheit....
    es genügt mir, dass ich geduldig, die schwierige wissenschaft lerne, zu LEBEN.

    wir menschen sind es doch letzendlich die das bild von der "wahrheit" auf diesem planeten prägen. aus diesem ganzen konglomerat von worten und buchstaben... einen sinn zu erkennen....die puzzelteile zusammen zufügen,
    die unendliche wahrheit...die im intuitiven wissen verborgen liegt.....
    es sind die träume aus dem unterbewusstsein, die uns als ahnungen oder ideen, oder botschaften, zur verfügung stehen.
    also kein direktes bücherwissen.

    was bedeutet es für euch.....
    am anfang war es wüst und leer........
    alice
     
  2. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2006
    Beiträge:
    6.140
    Ort:
    Dort wo jeder willkommen ist
    :zauberer1

    Für mich am Anfang es nicht wüst und leer war, wenn ich z. B. meine Geburt als Anfang hernehme.....
    ...war es irgendwie wie jetzt, ich hatte 10 Finger, einen Kopf,.....es war nur anders

    Wüst und Leer ist für mich ein Ende. Etwas worin ich mich verstricke. Und zugleich der Startschuss für einen Neubeginn.

    Wenn es wüst und leer ist, sollten andere Wege beschritten werden....

    Lg

    :clown:
     
  3. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    "wüst" assoziiere ich mit Wüste = "ohne Leben"

    leer heißt für mich "ohne Form" - also keine Gestalt-ung - somit keine Begrenzung - also kein Raum - ohne Raum, ohne Leben und ohne Zeit - das blanke Nirwana - das Alpha und das Omega - das Ende ist der Anfang

    LGInti
     
  4. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Liebe Alice!

    Was du schreibst spricht mich absolut an. War die letzten Tage so mit urmeln beschäftigt, dass ich diesen deinen Thread glatt übersehen hatte... Also ich finde gar nicht, dass man alles verstehen sollte. Und als Seele, die in erster Linie künstlerisch erlebt, ist mir der sinnliche Zugang zur Welt und zum Sein auch der direkteste und angemessenste. Ich hielte es für seelische Verarmung, wenn wir alles auf die Logik reduzieren wollten... Warum mir trotzdem die Suche nach der Ur-Formel so ein Daueranliegen ist? Das entspringt einem tiefen inneren Impuls, den ich schon lange in mir trage, einer Hypothese, die sich wahr anfühlt, aber noch nicht vollständig in die Klarheit durchgebrochen ist... Es geht um den Zusammenhang in allem, eine Entschlüsselung. Die sollte aber nicht alles noch komplizierter machen, sondern einen ganz neuen und unmittelbaren Bezug zum Wissen ermöglichen... Und es hat sich im Laufe des Threads gezeigt, dass es viele mögliche Wege zu ein und demselben Zugang gibt, der sich dann aber doch entzieht, solange die erleuchtete Klarsicht ausbleibt. Es ist ein Spiel geworden für mich, aber auch ein Weg durch verschiedene metaphysische und weltliche Wissenschaften. Leiten lasse ich mich von den Anregungen, die mir das Leben zuträgt und durch die Impulse der Menschen, die miturmeln und vor Allem durch das eigene innere Erleben.

    Deine poetischen Bilder unmittelbarer Seelenschau empfinde ich als große Bereicherung für mich und als kraftvolle (aber nicht grelle) Farbe für's Forum. Was wir beide, jede auf ihre Weise betreiben, erlebe ich nicht als Widerspruch... Intuitiver Erkenntnisweg...
    :liebe1: K.S.
     
  5. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    12.689
    Ort:
    wo die Wirren irren ...


    ja ich hatte auch zehn finger und zehen, als ich zur welt kam.:)
    so hatte ich das nicht gemeint. erst war ja wohl nichts. leere.
    wir menschen haben versucht uns der kosmischen "sprache" zu bedienen. und haben uns selbst eine welt geschaffen durch erfahrungen...sei es das wir eine unendlich lange zeit gebraucht haben um das feuer zu handhaben...und es als lebensnotwendiges element zu erkennen. oder all die prohpeten, die uns von ihren visionen erzählten und wir sie einfach übernommen haben, und nicht nur das, wir haben von jahrhundert zu jahrhundert interpretiert.... und nichts
    evolutionäres auf der bewusstseinsebene geschaffen. geschlechterkonflikte bestehen immerhin noch fort. auch an der machtbessenheit hat sich ja nicht viel verändert. wir produzieren am laufenden band opfer und täter. und ich denke, daran kann etwas nicht stimmen. da wir alle aus der gleichen schöpfung stammen.:liebe1:
    alice
     
  6. ichbinichbinich

    ichbinichbinich Mitglied

    Registriert seit:
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    ich fühle zurzeit eher die fülle, die mich fast mit ihrer erdrückt.
    jetzt meditier ich mal über wüst und leer.
    mal sehen was kommt.
    ein baum ein grüner baum mitten in der wüste..gggrrrrrrrrr:escape:
     
  7. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    12.689
    Ort:
    wo die Wirren irren ...
    die wüste ist nicht leer und ohne leben, du würdest staunen wie belebt sie ist,
    allerdings im verborgenen, da ist das auge und die innere stimme gefragt,
    die in dieser unwirklichen wüste das leben endeckt. einsicht und kraft blühen immer im verborgenen.
    alice
     
  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    alice
    ja da hab ich schon öfters gestaunt, es war auch nur eine Assoziation - es ist für menschliches Leben halt sehr schwer in einer solchen Umgebung zu leben.....
    mir war beim schreiben klar dass dies so verstanden werden könnte, wie du es jetzt siehst und doch bleibe ich dabei - wüst=ohne (physisches) Leben
    ich würde sagen sie keimen im Verborgenen aber die Blüte öffnet sich immer in die Welt - das ist dann das was geist-seele in der Physis zu offenbaren vermag.
    LGInti
     
  9. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
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    12.689
    Ort:
    wo die Wirren irren ...


    liebe saraswati

    das ist es was ich meine. intuitiver erkenntnis weg.
    ich bin den worten, der wissenschaft und den propheten gefolgt, habe ihnen gelauscht.. und bin doch immer wieder auf mein herz und meiner sprachlichen und geistigen begrenztheit gestossen. bis ich wieder zum kinde in mir zurückgekehrt bin. dieses wollte ich nähren, als kind war die wahrheit leicht wie eine feder. das vertrauen in die sonne und dem höchsten allein, nicht in den nachreden von propheten. die leere kommt und geht, so wie wolken kommen und gehen. wenn ich in der wüste überleben will....muss ich mich von fremden wahrheiten fernhalten, diese stillen nicht meinen hunger, wohl kann ich den legenden folgen, mich mit ihnen freuen....den acker muss ich selbst bearbeiten, damit er mir ernte bringt.... im schweisse meines angesichtes mache ich aus der leere aus der wüste.....einen ort...der mich zum ewigen verweilen einlädt...
    ich nutzt die kosmische leidenschaft um meine form zu erbauen, in der
    wüsten leere des selbst....ich bin ein ton, in dieser universellen overtüre...


    ich bin herrin meiner sinne. bin ich es ??? ich bin es!!! so sei es!!!
    alice
     
  10. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Niemandsland / Neutrale Zone
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    In Bezug zur Leerheit steht wohl das Wort "wüst" für undefiniert/unerschaffen ... ;)
     
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