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Am Anfang war das Wort

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von myriama, 27. Januar 2016.

  1. myriama

    myriama Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2016
    Beiträge:
    14
    Ort:
    München
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    1)Am Anfang war das Wort
    Am Anfang war das Wort, so beginnt die Entstehungsgeschichte in der Genesis, dem wichtigsten Buch der Menschheit, dem Gesetz Gottes. Die Worte wurden inspiriert von Gott. Ein altes Buch, doch es hat immer noch Gültigkeit. Es ist wichtig für die Menschen, um sich zu orientieren über die Gesetzmäßigkeiten und über den Sinn des Lebens. Die Erschaffung der Erde, die Erschaffung Adams, die Entwicklungsgeschichte des Menschen ist ein Leitfaden für viele Menschen. Das Wort Gottes, ein Leitfaden für die Menschheit, ein ewiges Werk.

    Wie begann es? Wie entstand die Erde? Wie entstand das Universum?

    Viele Philosophen und Wissenschaftler gehen dieser Frage nach. Jeder kommt zu einem Ergebnis und doch sind sie sehr unterschiedlich. Diese Fragen führten mich zu einem ereignisreichen Pfad, eine Entdeckungsreise auf der Suche nach meinem Ursprung. Ich verfolge meinen Weg zurück durch viele Leben und komme an den Ursprung in dem Erkennen: Ich bin.

    Am Anfang war das Wort, so sprach Gott: Ich bin das Wort. Ich bin die Quelle allen Seins.

    Er ging ebenso auf Entdeckungsreise, um die Quelle seines Seins zu ergründen.

    Am Anfang war das Wort und das Wort wurde Gesetz. Es trafen viele Energien aufeinander, die sich auch erkannten in dem: Ich bin.

    Das Bewusstsein des Alls begann zu erwachen wie aus einem Tiefschlaf.

    Alle erkannten plötzlich: Ich bin und du bist auch. Es wurde lebendig im All. Das Erwachen aus dem Tiefschlaf begann vor langer Zeit. Die Strukturen, die Energien, alles war schon da. Alles erwachte plötzlich wie aus einem Dornröschenschlaf und begann sich zu erkennen in dem Bewusstsein, ich bin Leben. Das All wurde lebendig.

    Gott erkannte: Es ist so viel Leben und Bewegung im Raum.

    Er begann sich zu erforschen und entdeckte so vieles und erkannte, alles, was ist, bin ich selbst.

    Er konnte eine große Unruhe feststellen. Diese Unruhe war die Unordnung im Raum. Er begann das Chaos zu sortieren, die Energien einzuordnen, die Strukturen zu formen und das Wesentliche des Seins zu erkennen in allen Elementen. Er erkannte, es ist alles Teil von mir, ich bin es selbst. Er erkannte die Unruhe und wünschte sich die Ruhe. Er begann sich selbst zu sortieren, denn alles, was war, war auch er.

    Er suchte die Strukturen in ihrem Wesen zu erkennen und zu formen, um sie zusammenzufügen zu einem Ganzen. Er erschuf das Universum mit all seinen Strukturen, mit allen Sternen, Planeten und Milchstraßen. Er ordnete ihnen ihre Bahnen zu, worin sie sich bewegen konnten. Jeder bekam seinen Platz zugeordnet. Es wurde geordnet und geformt, bis die Ordnung im Raum entstand. Das Chaos war geordnet.

    Gott Vater blickte sich um und sagte: Das Werk ist gut. Alles, was ist, bin auch ich.

    Er erschuf die Sternensysteme, die Planeten, die Sonnensysteme und ordnete sie nach einem Prinzip des Gesetzes, das er in sich trug.

    Er begann sich zu fühlen in allen Einzelheiten. Das Universum wurde hellwach. Das Bewusstsein von allem, was ist, ist das Erkennen von allen Wesenheiten, Energiewellen, ein Potenzial an Kraft, ein Potenzial an Wärme. Alles begann sich zu erkennen, und zu erwachen.

    Dann begann er sich auf Einzelteile zu konzentrieren, sie zu formen und viele wundersame Werke entstehen zu lassen, in der Kraft des Gesetzes, das er in sich trug.

    So entstand auch der Planet Erde. Ein Kind Gottes, eines von vielen und doch einzigartig in seiner Form und in seinem Lebensrhythmus. Die Erde wurde erschaffen durch die Liebe Gottes.

    Gott erkannte sich in allem, was ist. Er setzte den Samen seines eigenen Seins in die Mutter Erde. Die Mutter Erde erkannte sich in ihrem Wesen. Sie begann zu erwachen wie aus einem Tiefschlaf.

    Sie wurde sich ihres eigenen Wesens bewusst. Es war ein Erwachen und der Beginn eines neuen Kreislaufs. Ich bin, so sprach die Erde. Die Erde begann zu erkennen: Ich bin und du bist auch. Dieses „du bist auch“, war Gott Vater, der zu ihr sprach: „Du bist ein geliebtes Kind von mir, ich habe dich erschaffen nach meinen Gesetzen. Du bist Teil von mir, du bist ebenso ich. Du bist entstanden nach den Strukturen der Gesetzmäßigkeiten.

    Das bedeutet: Alles, was ist, trägst du auch in dir und so bist du vollkommen.“

    Die Erde entwickelte sich in dem Bewusstsein, ich bin. Mutter Erde sagte: „Ich brauche die Liebe, um blühen zu können.“

    Gott Vater sagte: „Mein Kind, ich gebe dir meine Liebe.“

    Mutter Erde sagte: „Ich brauche die Kraft, um mich formen zu können.“

    Gott Vater sagte: „Mein Kind, ich gebe dir meine Kraft.“

    Gott Vater erschuf in Verbindung mit der Mutter Erde den Körper der Erde.

    Er sprach: „Es werde Licht.“ Und es ward Licht.

    Er trennte Licht und Schatten. Er trennte die Meere und formte feste Elemente zu einem Ganzen. Er formte die Berge, er formte den Körper der Mutter Erde.

    Er trennte Himmel und Erde. Er ließ Leben entstehen.

    Die Erde wurde lebendig. Die Erde ist das Leben selbst, denn sie wurde geformt durch das Gesetz. Der Odem des Lebens wurde eingehaucht. Die Erde ist das geliebte Kind vom allumfassenden Wissen, vom göttlichen Prinzip, vom Urprinzip. So wie alles erschaffen wurde von ihm, ist alles Teil von ihm. Ebenso die Menschen, welche erschaffen wurden, sind Teil von ihm. Wir alle tragen das göttliche Prinzip in uns, denn wir sind Teil von diesem göttlichen Prinzip.

    Wir tragen dieses göttliche Prinzip in uns, das Ursprungswissen von der Entstehung allen Seins. Wir alle sind Teil vom Ganzen. Alles beginnt mit dem bewusst werden: Ich bin. Alles beginnt mit dem Erwachen, wie aus einem Tiefschlaf.

    Wir werden auch erwachen wie aus einem Tiefschlaf, und uns erkennen in diesem göttlichen Prinzip, denn wir sind Teil vom Ganzen und tragen das Ganze in uns. Als Teil dieses göttlichen Prinzips sind wir auf die Erde gegangen um Erfahrungen zu machen, über viele Millionen von Jahren.

    Die Erde hat uns ihren Nährboden zur Verfügung gestellt, damit wir unsere Erfahrungen machen dürfen.

    Damit wir erleben können, wie es ist, wenn wir abgetrennt sind, von diesem göttlichen Prinzip, wenn wir in die Vergessenheit gehen, um uns in der Kleinheit zu erleben. Wir sind schon lange auf Wanderschaft, auf einer langen Reise. Immer wieder kehren wir zurück von unserem Ursprung auf die Erde, bis wir irgendwann wieder zu unserem Ursprung zurückkehren. Durch viele Leben und Erfahrungen sind wir schon gegangen. Durch viele Nöte und Leiden, durch viel Zerstörung, durch viele Ängste. Immer wieder gehen wir in die Erfahrung, in diesen zentralen Punkt auf der Erde, wo wir Mensch sind. Ich bin mit Leib und Seele Mensch. Ich vergesse, wo ich herkomme und wer ich bin. Ich bin nur noch Mensch. Mit all meinen Eigenschaften stehe ich auf der Erde und bin dieser Mensch. Wir erleben uns in vielen Variationen. Wir sind weit weggegangen vom Gefühl der Entstehung und doch waren wir auch mit dabei und tragen dieses Wissen in uns.

    Über viele Leben sind wir in die Erfahrung gegangen, um Gott zu dienen und ihm die Erfahrungen zu bringen, die wir auf der Erde machen. Irgendwann kehren wir zurück zu diesem göttlichem Urprinzip mit all unseren Erfahrungen. Wir bringen sie zu Gott. Gott nimmt sie als Geschenk auf. Wir lösen uns auf in dem universellen Licht und sind nur mehr dieses Licht und haben alles Wissen in uns, alle Erfahrungen und Einzelheiten, denn es ist nichts getrennt vom anderen.

    Darum haben wir schon alles in uns, wenn wir auf die Erde kommen, um weitere Erfahrungen zu machen.

    Die Erde ist sehr viele tiefe Erfahrungen eingegangen, die sie mit uns Menschen miterlebt hat.

    Sie hat uns in der Tiefe aufgefangen und sie hat sich unserer angenommen, weil sie wusste, wir sind Teil Gottes und sie ist es ebenso. Wir sind alle Teile vom Ganzen.

    Sie hat unsere tiefen Erfahrungen aufgenommen und umgewandelt und aufgelöst und zurückgegeben an das Ursprungswissen, welches sich mit jeder Erfahrung vergrößerte.

    Das Ursprungswissen ist: Ich bin. Doch mit jeder Erfahrung vergrößert sich das universelle Wissen. Je weiter wir uns entfernen von unserem Ursprung, umso schwerwiegender werden die Erfahrungen. Je mehr wir vergessen, wo wir herkommen, umso tiefer werden die Erfahrungen, umso bedrängender werden die Erlebnisse, umso lauter werden die Hilferufe. Die Hilferufe sind sehr laut. Die Erde ist mitgegangen, eingetaucht mit uns, hat unsere Leiden und Schmerzen aufgenommen, um das maximal Mögliche im Bereich der anderen Seite des Ursprungs zu erfahren.

    Auch sie schreit nun um Hilfe, dass jeder kommen möge und seine Anteile wieder zu sich nehme. Die Anteile hat sie aufbewahrt wie in einer Schatzkammer. Sie wartet, dass du kommst und dir deine Anteile holst, damit du wieder vollkommen bist, mit allem, was dich ausmacht. Dass du deine Erfahrungen mitnimmst – alle, die du gesammelt hast und zurückkehrst in der Vollkommenheit, um zu erkennen, du bist auch alles, was ist.

    Du trägst alles in dir, denn du bist Teil vom Ganzen und das Ganze ist immer gleich viel. Alles, was ist, ist göttlich.

    Am Anfang war das Wort, und das Wort wurde Gesetz. Das Wort war: Ich bin. Es ist der Beginn allen Seins und allen Werdens. Es war der Beginn und die Bewusstwerdung von dem, was ist. Am Anfang war das Wort und das Wort war: Ich bin. Ich bin nicht geworden. Ich war schon.
     
  2. reinwiel

    reinwiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2008
    Beiträge:
    2.606
    Ort:
    In Pörtschach am Wörthersee
    Dann ist also Mutter Erde für alle Menschen ein wichtiges Gottwesen, das Gott Vater zur Seite gestellt ist? Und wir Menschen waren schon immer präsent, sind nie geworden, weil wir schon waren? In Mutters Schoß?

    Meines Wissens heißt es nicht: Am Anfang war das Wort.... sondern es heißt Im Anfang war das Wort. Und Mutter Erde ist nicht vorhanden.

    "Im Anfang" meint "Im Urgrund", den Urgrund der Ewigkeit. Weit vor jedem Erschaffen. Es ist jener Urgrund der Möglichkeiten und der Kraft, wie dies als Größe nur in Gott liegt und deshalb eben Gott selbst ist.

    Anders gesagt: Alles ging aus diesem Urgrund hervor, hatte dort seinen Ursprung. Zuerst lediglich als vorhandene Idee, wie sie sich im Wort präzisiert. Es handelt sich hierbei um ein prinzipielles Verhältnis, ohne Vorgang. Erst daraus entsteht ein Geschehen.

    Doch wie dieses Geschehen abgelaufen ist und noch immer abläuft, da ist ein ganz anderes Kapitel und Thema. Allerdings ein interessantes.
     
    Janchen und johsea gefällt das.
  3. JCSGIL

    JCSGIL Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2015
    Beiträge:
    557
    Und: Die Genesis beginnt mit Im Anfang schuf Gott.

    Im Anfang war das Wort ist der Beginn des Johannesevangeliums.
     
    Ischariot, Colombi und Bukowski gefällt das.
  4. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.659
    Sehr richtig, JCSGIL! (y)

    Wenn ich einmal zitieren darf:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelium_nach_Johannes
     
  5. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.659
    Und das ist ein guter Grund dafür, sich für sprachliche Themen zu interessieren! (y)
     
  6. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
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    Hallo und Willkommen erstmal im Forenrund, myriama!

    Nun da würde meinereins nicht so deutlich auf die Unterschiede hinweisen, sondern
    von der Blickrichtung eher versuchen in dem Bereich Übereinstimmungen zu finden.

    Die Darlegung in der Genesis widerspricht grob betrachtet, auch chronologisch
    gesehen, kaum den Erkenntnissen, die wir von der Entstehung der Erde haben.
    Eine interessante Frage ist jene des Blickpunktes bei der biblischen Schilderung.
    Von wo aus betrachtet, würden diese Schöpfungsaspekte am ehesten mit unseren
    wissenschaftlichen Erkenntnissen übereinstimmen?

    Also salopp gesagt:​
    Wo im Raum müßte sich ein Beobachter befinden, um jene Eindrücke
    die in der "Schöpfung" geschildert werden, auch so nachvollziehen zu
    können? Diese Frage finde ich schon einer näheren Betrachtung wert.


    Aber wie auch immer, hätte ich auch eine andere Frage an Dich:
    Kannst Du die Essenz, also das was den Grundton deines Posts
    ausmacht vielleicht nochmal in kurzen Worten zusammenfassen,
    damit ein klarer Eindruck Deiner eigentlichen Intention
    für die Erstellung dieses Threads entstehen kann?

    Ich persönlich finde das alles etwas zu umfangreich, um
    hier einen klaren, diskusionsfähigen Faden zu finden ;)


    liebe Grüße - Ischi​
     
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  7. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.659
    Dieser Bitte möchte ich mich anschließen. :)
     
  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Herzlich willkommen im Forum

    Sie kommt immer wieder auf einen Punkt zu sprechen - nämlich:

    Aus diesem leitet sie die Entstehung der Erde ab - aber alles ursprüngliche "IchBin" IST in allem Gewordenen enthalten, oder besser alles Gewordene ist Teil dieses Ursprunges. So verstehe ich das.

    Dazu den inhaltlichen Bezug zu meinem threat:
    http://www.esoterikforum.at/threads/ichbin-gott-und-wer-bist-du.194576/

    So wie ich sie verstehe, spricht sie nicht von unterschiedlichen Gott-Wesenheiten.

    Es erscheint so unbedeutend, ob man im oder am Anfang sagt, aber ich halte das auch für einen wesentlichen Unterschied.
    Am bezeichnet einen Zeitpunkt, Im bezeichnet einen Ort und zwar einen "inneren" Ort, es ist ein Hinweis auf einen (in diesem Fall geistigen) Inhalt.

    LGInti
     
    ralrene, starman und Ischariot gefällt das.
  9. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    5.102
    Ort:
    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
    Wir sind schon in der Anthropogenesis angekommen,
    dass heißt wir Unterscheiden nicht mehr unter jenen die fest auf automatische Erlösung glauben,
    und jenen die gerne die Fehler bei sich selbst sehen.
     
  10. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
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    Das erste Problem bei dieser Schilderung sehe ich darin, dass die Dinge in unserem Universum nicht erschaffen, sondern geboren werden. Es gibt auch keinen großen Plan (das Wort[Gedanke]) und die Ordnung ist nur in unseren Köpfen, aber nicht im Universum.

    Die einzige Konstante in diesem Universum ist das Kommen und Vergehen. So wie unser Planet aus dem Chaos geboren wurde, so wird er am Ende auch wieder vom Chaos ausgelöscht und damit auch die Erinnerungen.


    Merlin
     
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