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Altwerden im Heim..oder?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von MarionBaccarra, 18. Januar 2007.

  1. MarionBaccarra

    MarionBaccarra Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2007
    Beiträge:
    403
    Ort:
    NRW
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    Hallo

    Ich hoffe, ich habs an die richtige Stelle gesetzt.

    Altwerden im Heim..oder?

    Jeder möchte natürlich zu Hause alt werden.

    In den eigenen vier Wänden.

    So gesund wie irgendmöglich.

    Auf keinen angewiesen zu sein.

    Das ist ein frommer Wunsch.

    Unser Land..(Deutschland) VER GREISST:

    DIE MENSCHEN WERDEN IMMER ÄLTER

    Pflege zu Hause?

    KAUM ZU BEZAHLEN...

    WIE SEHT IHR DAS?


    Marion
     
  2. Juddl

    Juddl Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2004
    Beiträge:
    100
    Hallo Marion,

    was spricht dagegen, solange man für sich selbst sorgen kann, Zuhause zu bleiben?

    Zu einem Heim gibt es noch andere Alternativen; es gibt ambulante Pflegedienste mit ausgebildeten Fachkräften (wo ich auch arbeite), die die Angehörigen unterstützen können.

    Leider geht das Altwerden meist mit Krankheit einher; gesund alt werden bis zum Tod - das wünscht sich natürlich jeder - dann bräuchten wir auch keine Heime.

    Wenn die betreffende Person absolut nicht ins Heim möchte und auch sonst möglichst keine Hilfe möchte - das gibt es nicht selten- ist das etwas schwierig.
    Es gehört Einsicht dazu und man (auch die Angehörigen) muß realistisch sein.
    Ich denke, das größte Hinderniss ist, sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht und diese auch annehmen zu können.

    Juddl:morgen:

    PS: man muß auch nicht alles selbst bezahlen - die Krankenkassen sind ja auch für solche Fälle da - auch wenn es immer mit ihnen schwieriger wird...
     
  3. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Ich kenne einige ältere Menschen, die in einer Alters-WG leben. Find ich ne tolle Lösung und werd ich dann in so dreissig oder vierzig Jahren auch mal für mich in Betracht ziehen :)

    Sollte einer unserer noch lebenden Elternteile nicht mehr alleine leben können, kann er jederzeit bei uns einziehen. Das haben wir denen auch schon längst mitgeteilt.

    Ich finde eine ordentliche Mischung von Jung und Alt toll. Das fehlt heute in unserer Gesellschaft. Schade, dass man Oma und Opa nur zu Geburtstag und Weihnachten sieht. Und wenn sie dann im Altersheim sind, vergisst man sie. Höchstens fallen sie einem noch ein, wenn man grad mal wieder ne Finanzlücke hat feststellt, dass man viel zu lange auf das Erbe warten muss.

    :morgen:
     
  4. bineken

    bineken Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Dezember 2006
    Beiträge:
    2.024
    Ort:
    Lünen, Nähe Dortmund/NRW
    Nur Alt zu sein, reicht nicht aus, um finanzielle Unterstützung für einen Heimaufenthalt zu bekommen. Ein Heimplatz ist richtig teuer (es sei denn, es handelt sich um sogenanntes, betreutes Wohnen) und eine finanzielle Unterstützung durch die Pflegekasse bekommt ein Mensch nur, wenn er PFLEGEBEDÜRFTIG ist, dass heißt ganz exakt, dass der Menschen nicht mehr in der Lage ist, seine Körperpflege allein zu erledigen. Und mit der Hilfe für zuhause sieht es genauso aus. Ich denke, solange ich noch jung bin, kann ich mich kümmern... z.B. um neue Denkmodelle - ich könnte mir Wohngemeinschaften zwischen jung und alt vorstellen (gibt es ja wohl auch schon) oder Wohngemeinschaften von älteren Menschen, die sich gemeinsam die Finanzierung einer Hilfskraft teilen. Alleine in der Wohnung zu bleiben ist für viele Ältere schwer und finanziell können sich nur wenige eine Haushaltshilfe leisten.
    Oder wie ist Deine Frage gemeint? Liebe Grüße Bineken
    Wir Menschen sind Engel mit einem Flügel. Um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen.
     
  5. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.276
    Ich pflegte meine Mutter einige Jahre und würde mich immer wieder für die Pflege zu Hause entscheiden.

    Schwierig war die mangelnde Information, die eine Pflege erleichtert.
    Mit der Krankenkasse stand ich nach einiger Zeit auf Du und Du.

    Da meine Tanten in Pflegeheimen leben, kam eine Unterbringung dort für mich nicht in Betracht.
    Ich kannte den Ablauf, die Sorgen und Nöte, die meine Tanten dort hatten und haben.

    Meine Mutter hat mir die Entscheidung überlassen, doch ich hatte mich schon Jahre vorher entschieden.
    Als Belastung habe ich die Pflege nie angesehen, eher als Bereicherung.
    Wir hatten, trotz der schlimmen Krankheit meiner Mutter, eine schöne Zeit und sie hat es mir noch zueletzt gesagt, ich hätte ihr nie das Gefühl vermittelt eine Last zu sein - und es war auch für mich keine Last.
     
  6. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
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    Der Pflege im gewohnten Umfeld - sprich zu Hause - würde ich immer den Vorrang geben, solange das machbar ist.

    Um sich für oder gegen ein Pflegeheim zu entscheiden, sollte man vorher das Pflegeleitbild und das Pflegekonzept der Einrichtung und auch das Haus selbst anschauen, um vergleichen zu können und sich ein Bild zu machen, was angeboten wird und was man wirklich möchte.
    Ist Schulmedizin das alleinige A und O der Pflegedienst- und Heimleitung oder werden auch alternative Behandlungsmethoden angeboten bzw. gern gesehen?

    Ich arbeite derzeit in einem kleinen privaten Heim (in D) mit nur 13 Bewohnern und muss sagen, dass ich das für die Betreuten als schon ziemlich gut an ihre Bedürfnisse angepasst empfinde. (was nicht heißt, dass es nicht noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, daran arbeiten wir grade)

    Vorstellen könnte ich mir nicht, dass ich freiwillig in eines der ortsansässigen Heime mit 50 bzw. 70 Betten wechsele. Massenabfertigung, alle 2 Stunden Rundgang: Tür auf, Decke hoch, Vorlage gewechselt, Intimpflege, Bettlägerigen gedreht und fachgerecht gelagert, Decke runter, Tür zu. Ich kann mir ein Urteil drüber erlauben, weil ich in dem einen Heim davon gelernt habe und vom anderen mehrere Kolleginnen kenne.

    Alternative Wohnformen sind im Kommen.
    Wenn der Tod und das Sterben noch klarer ins Bewusstsein vieler Menschen dringen, werden sie sich auch intensiver damit auseinandersetzen, wie sie selbstbestimmt einmal ihr Leben vollenden möchten. Es gibt hier bei uns schon Mehrgenerationenhäuser, sowohl welche mit staatlicher Trägerschaft als auch Privatinitiativen, die sich am verlorengegangenen Großfamilien-Selbstversorgungsprinzip orientieren.
    Betreutes Wohnen ist auch eine nette Idee.

    Ich hoffe, dass ich im Falle eines Falles ganzheitlich pflegende Fachkräfte um mich habe, die eine gute psychosoziale Begleitung auf dem Kasten haben und nicht an irgendwelchen lebensfernen Paragraphen kleben.
     
  7. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.276
    Ich denke, wenn man über genügend Geld verfügt, dann kann ein Heim und die Pflege durchaus gut sein.

    Leider leben meine Tanten in keinem solchen Heim, obwohl sie über die finaziellen Mittel verfügen. Doch die Kinder wollen noch erben, dies ist der Punkt, den ich nie verstehen werde.

    Bei der häuslichen Pflege kann man nicht reich werden und ich fand dies immer sehr schlimm, wenn mir andere unterstellten, was man nun alles für das Pflegegeld anschaffen könnte.
    Das Haus meiner Mutter gehörte mir damals zur Hälfte und wenn sie sich für ein Heim entschieden hätte, dann hätte ich ihr meine Hälfte überschreiben lassen, denn ich wäre mir unglaublich schäbig vorgekommen nur um mein Erbe zu erhalten meine Mutter in ein billiges Heim zu geben.

    Dort wo Du arbeitest kann ich mir vorstellen, dass die Pflege und die Betreuung gut ist. Doch ich glaube solche Heime sind selten

    Ruschka
     
  8. MarionBaccarra

    MarionBaccarra Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2007
    Beiträge:
    403
    Ort:
    NRW
    Hallo Danke für eure Antworten

    Ich finde auch, die Möglichkeiten,

    des alternativen Wohnens sehr praktisch.

    Zum beispiel eine Senioren WG.

    Da haben sich doch schon Schauspieler die jetzt auch in die Jahre gekommen sind, für gemeldet.

    Merer alte Leute mieten oder kaufen sich ein Haus.

    Jeder hat seine kleine Wohnung.

    Und eine Wohnung wird als Treffpunkt für alle genommen.

    So ist jeder für sich,aber wenn er z. B. Kartenspielen möchte..oder was auch immer, gibt es auch einen Platz dafür.

    Ich pflege auch meine Mutter.

    Sie kann noch fast alles alleine machen.

    Ich mache ihr nur ihre Wohnung sauber.

    Und sorge für Essen, und die Einkäufe.

    Wenn sie aber wirklich mal die Hilfe eines Pflegedienstes bräuchte, da sehe ich Probleme.

    Weil sie auch immer allein sein möchte, und keine Fremden in ihre Wohnung will.

    Was ich ja auch irgendwie verstehen kann.

    Pflege, bedeutet aber auch Geld.

    Der Pflegedienst ist wunderbar, garkeine Frage,
    aber wenn ich mehr Pflege brauche..dann schauts doch schon wieder anders aus.

    Ich finde alt werden in dieser Zeit schwer.


    Liebe Grüße

    Marion
     
  9. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.276
    Die Möglichkeit des alternativen Wohnens ist auch eine tolle Sache, solange man sich einigermaßen helfen kann.

    Was ist, wenn dies nicht mehr geht?
    Als meine Mutter zu uns zog, konnte sie noch laufen und sehr vieles selbst erledigen.
    Innerhalb eines halben Jahres war es dann vorbei.
    Informationen für die häusliche Pflege kommen spärlich, wenn überhaupt.
    Meine Mutter bekam die Pflegestufe 3 und dies bedeutet, dass ich mir Hilfe suchen mußte.Der Betrag von der Kasse war wesentlich geringer, als der den meine Mutter im Heim bekommen hätte.
    Hilfsmittel gibt es auch, nur es fehlt die Zeit um sich zu informieren.
    Im Heim geht das alles ratzfaz.Da wartet man nicht Monate, bis der Rollstuhl bewilligt wird, sondern man bekommt ihn einfach.

    Der Sachbearbeiter der Krankenkasse sagte mir, dass sich nur der geringe Prozentsatz für eine häusliche Pfelege entscheiden.
    Von dem Pflegegeld hatten wir nichts, denn ich kaufte davon Hilfsmittel, Verbandsmaterial und alles was dann so gebraucht wird.
    Mit der Zeit entwickelte ich mich zum Experten, was die Pflege zu Hause betraf und konnte mein Wissen schon oft weitergeben.

    Natürlich muß man sich im Klaren sein, dass kaum Zeit für einen selber bleibt.
    Doch wir hatten alles vorher in der Familie besprochen.

    Auch ein gutes Verhältnis sollte man zueinander haben, denn sonst geht es schief.

    Die Härte fand ich, dass jedes halbe Jahr ein Pflegedienst beauftragt werden mußte, der dann schriftlich bestätigte, dass die Pflege gesichert sei.
    Dies ist sehr nervig, denn sie schauen überall nach und kontrollieren.

    Meine Mutter starb auch im Kreis der Familie, so wie sie es sich immer gewünscht hatte
     
  10. MarionBaccarra

    MarionBaccarra Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2007
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    Früher war es anders.

    Selbstverständlicher, das man die Eltern pflegt.

    Welche Wohnung hat man den heute?

    Auch der Patient, Mutter oder Vater wenn er alt ist, möchte seine eigenen vier Wände mit seinen eigenen Möbeln.

    Das finde ich vollkommen in Ordnung,

    ich würde es auch wollen.

    Wer hat den schon 3 1/2 oder 4 1/2 Zimmer?

    Es hat auch ein bischen was mit dem Platz zu tun.


    Bei den Bauern, schauts anders aus.

    Marion
     

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