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Alternative Möglichkeiten zur Erlangung tiefer Meditations-Erfahrungen

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von totakam, 19. Juni 2015.

  1. totakam

    totakam Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2015
    Beiträge:
    17
    Ort:
    München
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    Liebe Foren-Mitglieder,

    ich möchte ein paar Zeilen über Alternativen zur klassischen Meditationspraxis schreiben, da es möglich ist, einige der Ziele, die manche durch Meditation anstreben, wesentlich leichter und schneller auf anderen Wegen zu erreichen, über die ich hier im Forum noch nicht viel gefunden habe.

    Die meisten Meditierenden meditieren ja nicht grundlos, sondern haben damit ein bestimmtes Ziel im Blick. In der Regel geht es um eine Verbesserung der seelischen Gesundheit, die Errungenschaft von mehr Harmonie, innerem Frieden oder mehr Gelassenheit, sowie darum, sich selbst besser kennen zu lernen. Manche suchen aber auch nach höheren Bewusstseinszuständen, übernatürlichen Fähigkeiten oder einer Beschleunigung der eigenen spirituellen Entwicklung.

    Wenn man dem Weg der Mystiker folgt, geht es aber früher oder später immer um die Erfahrung der letztendlichen Einheit allen Seins. Eine solche Einheitserfahrung kann dabei sowohl sehr unterschiedlich tief und umfassend sein als auch sehr unterschiedlich lang andauern.

    In der Regel nähert man sich non-dualen Erfahrungen über die sogenannten Core- oder Pleroma-Zustände an, die sich nur einen kleinen Schritt davon entfernt befinden. Core-Zustände sind dadurch gekennzeichnet, dass man in ihnen äußerst angenehme Emotionen erfährt, die von keinerlei inneren Zweifeln oder Ablenkungen gestört werden. Die NLP-Trainerin Connirae Andreas, die bereits vor über 20 Jahren einen Prozess zur Errungenschaft und Nutzung von Core-Zuständen entwickelt hat, nennt 5 solcher Core-Zustände, nämlich: 1. Ruhen im Sein, 2. Innerer Friede, 3. Liebe, 4. Okay-Sein und 5. Eins-Sein (im Sinne des sich vollständig Fühlens).

    Einen kleinen Schritt darüber befinden sich jene Zustände, die im Zen-Buddhismus als Kensho und im Yoga als niedrigste Stufe des Samadhi bezeichnet werden. Diese Zustände verblassen in der Regel aber wieder mehr oder weniger schnell, doch haben sie bereits das Potenzial, Menschen zutiefst zu berühren und sogar zu transformieren. Die niedrigste dieser Samadhi-Stufen wird laut meiner Recherchen als Savichara-Samadhi bezeichnet und ist dadurch gekennzeichnet, dass man dabei die Erfahrung der Einheit mit dem Meditationsobjekt macht, wobei das Wissen über das Objekt, wie z.B. dessen Name und Qualitäten, erhalten bleibt.

    Wenn man diese oberflächlichen Kensho- oder Samadhi-Erfahrungen immer wieder erlebt, werden sie zunehmend tiefer, umfassender und dauerhafter, bis schließlich am Ende der spirituellen Reise die sogenannte Erleuchtung steht, die im Zen-Buddhismus als Satori und im Yoga als Sahaja-Samadhi bezeichnet wird. Im Gegensatz zu den vorübergehenden Kenshos ist ein Satori oder Sahaja-Samadhi permanent, unwiderruflich und all-umfassend und es heißt, dass an diesem Punkt alles Leiden endgültig und für immer endet und man zu Sat-Chit-Ananda bzw. zur Glückseligkeit im zeitlosen Bewusstsein des Seins erwacht.

    Leider zeigt uns die Tatsache, dass es zu allen Zeiten immer nur sehr wenige Erleuchtete gab, dass Erleuchtung etwas ist, das offenbar sehr schwer zu erlangen ist und in der Regel eine vollständige lebenslange Hingabe des spirituellen Suchers verlangt, und dies vielleicht sogar über viele Inkarnationen hinweg.

    Anders dagegen steht es um die Errungenschaft von Core-Zuständen und schwachen Kensho- bzw. den niedrigsten Samadhi-Erfahrungen, die sozusagen die Pforte zu den höheren Meditationsstufen darstellen. Während man in der Regel zwar ziemlich viel und lange meditieren muss, um regelmäßig in diese Gefilde vorzudringen, sind diese Erfahrungen heutzutage dank „neuer“ Entwicklungen im Bereich der spirituellen Methoden und Techniken wesentlich leichter erfahrbar als auf den traditionellen Wegen.

    Und das ist sehr gut so, da die wiederholte Erfahrung kurzzeitiger Samadhi- bzw. Kensho-Zustände laut dem berühmten Yogi Swami Vivekananda und anderen spirituellen Meistern den Königsweg zur Erleuchtung darstellt, die ihrerseits wiederum das Ziel aller spirituellen Suche bildet.

    Einige der derzeit verfügbaren psycho-spirituellen Methoden haben das Potenzial, all jenen kurze Einblicke in Core-Zustände und Einheits-Erfahrungen zu ermöglichen, die sich dafür interessieren und dazu bereit sind, wenigstens ein gewisses Maß an Anstrengung aufzubringen. Die non-duale Erfahrung hält dabei zwar nicht lange an und sie ist wohl deutlich schwächer als die vergleichbare Erfahrung von Meditierenden, die nach vielen Jahren der Suche darauf stoßen. Aber sie ist möglich und lässt sich durch regelmäßiges Üben auch weiter vertiefen.

    Aus eigener Erfahrung und von einigen meiner Bekannten weiß ich, dass folgende Methoden und Workshops in kürzester Zeit die Erfahrung von Core-Zuständen und manchmal sogar Savichara-Samadhis herbeiführen können.

    Das „Enlightenment Intensive“ nach Charles Berner, das „Gnostic Intensive“ und der „Sunyata-Workshop“ nach Zivorad Slavinski, das „No Ego Retreat“ nach Brandon Bays, die „Avatar-Kurse“ nach Harry Palmer, manche Angebote aus dem Bereich des „headless way“ nach Douglas Harding, die Retreats von Stephen Wolinsky.

    Darüber hinaus ist es auch möglich, mit Hilfe von Methoden wie dem Core-Transformation Prozess, dem tiefen PEAT-Prozess oder den verschiedenen Polaritäten-Integrations-Techniken, die es auf dem Markt gibt, kurze Einblicke in die Welt der Non-Dualität zu erlangen, ohne dass man dafür Workshops oder Retreats besuchen muss.

    Wahrscheinlich gibt es noch eine Reihe anderer mehr oder weniger bekannter Methoden, die zu ähnlichen Ergebnissen führen, doch kann ich über diese nichts sagen. Wer aber scharf darauf ist, höhere Bewusstseinszustände zu erfahren, ohne dafür jahrelang zu meditieren, wird mit den eben genannten Verfahren mit Sicherheit auf seine Kosten kommen.

    Bei alledem möchte ich nicht den Anschein erwecken, dass die Erfahrung von Core- oder Samadhi-Zuständen die intensive Charakterschulung eines dauerhaft beschrittenen spirituellen Pfades oder das gesamte Wirkspektrum jahrelanger Meditationspraxis ersetzt. Dies ist natürlich nicht der Fall, doch beschleunigen wiederholte Samadhi-Erfahrungen die eigene Persönlichkeitsentwicklung und die eigene Meditaionsfähigkeit deutlich und sie beseitigt jeglichen Zweifel an der Behauptung der Mystiker und spirituellen Meister aller Zeiten, dass wir mehr sind als was wir zu sein glauben und dass aus einer höheren Perspektive alles EINS ist. Darüber hinaus verschwinden durch non-duale Erfahrungen viele Illusionen und falsche Vorstellungen, die man über das Ziel des spirituellen Pfades in der Regel hat.


    Beste Grüße und viel Freude beim Suchen und Finden!
     
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  2. 0bst

    0bst Guest

    Danke sehr, totakam, welche dieser Methoden zu fortgeschrittenen Meditationserlebnissen hast du verwendet? Welche davon magst du besonders empfehlen?
     
  3. Grey

    Grey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.309
    Ort:
    -
    Was soll man mit "niedriegsten Samadhi-Erfahrungen", wenn Samadhi-Meditation ganz einfach durchführbar ist. Naja, Narren, die lieber vermeintliche "Abkürzungen" suchen, statt zu arbeiten, gab es zu allen Zeiten.
     
  4. totakam

    totakam Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2015
    Beiträge:
    17
    Ort:
    München
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    Hallo Obst,

    von den im Text genannten Workshops und Methoden habe ich das „Gnostic Intensive“, den „Sunyata-Workshop“, einige Methoden von Brandon Bays, einige „Avatar-Kurse“, PEAT, den Core-Transformation Prozess und verschiedene Polaritäten-Integrations-Methoden ausprobiert. Die Workshops von Douglas Harding und Stephen Wolinsky wurden mir dagegen von Freunden wärmstens empfohlen, deren Urteil ich vertraue.

    Für die dauerhafte Selbst-Anwendung sind die in den Avatar-Kursen und von Brandon Bays unterrichteten Techniken, sowie der Core-Transformation Prozess, PEAT und die Polaritäten-Integrations-Methoden am geeignetsten. Ansonsten kann ich sie alle empfehlen, da ich in jedem dieser Workshops wunderbare Erfahrungen machen durfte, die ich für sehr wertvoll halte.

    Du musst wissen, dass ich, bevor ich mit diesen Methoden und Workshops in Kontakt gekommen bin, bereits 16 Jahre lang täglich meditiert hatte, darunter mehrere Jahre sehr intensiv in einem Yoga-Ashram in Indien. Und obwohl ich in all den Jahren bereits erstaunliche Dinge erlebt hatte, haben mir obige Workshops und Methoden dennoch einen gewaltigen zusätzlichen Boost geschenkt.

    Ich meditiere auch heute noch täglich, doch habe ich einige der oben genannten Methoden und Elemente aus den Workshops in meine spirituelle Praxis integriert. Und ich kann nur sagen: "es lohnt sich!"

    Beste Grüße!
     
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