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Alte & junge Seelen - Ein stempel für eine Persönlichkeitsstörung ?

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von Nordic Bursche 911 119, 6. August 2018.

  1. Nordic Bursche 911 119

    Nordic Bursche 911 119 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo liebe Community,

    bestimmt habt ihr schon mal von dieser speziellen Bezeichnung gehört, es soll also alte und junge Seelen geben. So allgemein dieser exotischer Stempel auch ist, so auch die Erklärung dazu.

    Junge Seelen sollen im Grunde Menschen sein die sehr stark unbewusst leben, unbewusst hier gegenüber bestimmten spirituellen Begebenheiten, aber auch allgemein im Leben.

    Alte Seelen hingegen sind dann diejenigen die gerne mal auf einen schönen Abend mit Freunden verzichten, sie scheuen sich nicht davor zurück, wenig bis kaum Soziale Kontakte zu haben.

    Das alles halte ich persönlich für eine Ausrede, denn unsere Seele ist in erster Linie schon als ganzes vollkommen, die Argumente solcher Menschen sind einfach aus der Luft gegriffen. Es besteht ja bei den meisten ''alten Seelen'' nicht mal eine Verbindung irgendwie zu der Geistigen Welt oder so.
    Nichts geschieht ja vermeintlich ohne Zufall, so auch die Kontakte zu der Geistigen Welt, gerade so etwas aber nutzen dann einige Menschen schnell als eine Bestätigung, um auch so einen exotischen Stempel tragen zu dürfen.

    Ich persönlich verstehe nicht wieso sich Menschen diesbezüglich so offensichtlich selbst belügen, gibt es da in der Psychologischen Literatur ein Begriff für diese extreme Art der Selbstverleugnung ?

    Für mich ist Bodenständigkeit in der Spiritualität und gerade in der bekanntlichen Esoterik sehr wichtig. Es gibt Menschen die klagen gerne und bemitleiden sich selber, und es gibt diejenigen die Trotzt der schwierigen Lebensumstände, den Mut haben, sich dieser Herausforderung zu stellen und als Seele dadurch zu wachsen.
     
  2. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Also erst einmal hat die Vorstellung von Reinkarnation realtiv wenig mit einer Persönlichkeitsstörung zu tun. Ich habe mich selber einmal recht internsiv mit dem Thema beschäftigt, also habe ich da doch etwas Kenntnisse.

    Die Vorstellung der Reinkarnation stammt aus dem Buddhismus (und tlw. Hinduismus), dürfte aber weitaus ältere Wurzeln haben. Sie schließt an die Tradition der Ehrung bzw. Verehrung der verstorbenen an. Es lässt sich schwer sagen, ob hier in einem Kulturkreis nur die Vorstellungen entgleist sind, oder ob tatsächlich etwas dran ist.
    Was dagegen spricht ist, dass sich Wiedergeburt auch in manchen anderen Kulturen oder in Märchen in der einen oder anderen Form wiederfindet. Allerdings lässt sich hier schwer sagen, wie diese bereits beeinflusst wurden.

    Was natürlich zur Frage überleitet, ob es Beweise dafür gibt. Die relativ klare Antwort dazu ist ein klares Vielleicht. Es gab besonders in den 80er und 90er Jahren einige Versuche, über hypnotische Rückführungen Menschen in frühere Leben zurückzuführen. Mit dem Erfolg, dass sie plötzlich ihnen fremde Sprachen gesprochen haben oder sich an Orte und Ereignisse erinnert haben, die nachträglich nachvollzogen werden konnten und sich als real herausgestellt haben. In jedem Fall Wissen, das diese Menschen aus diesem Leben nicht haben konnten.

    Was tatsächlich hinter dieser "Reinkarnation" steckt, wissen wir heute nicht konkret. Grundsätzlich wäre es genauso möglich, dass hier auf Informationen von anderen Seelen (so diese existiert) zurückgegriffen wird.

    So, und wie kommt jetzt das "Seelenalter" ins Spiel? Es gibt im Buddhismus eine Anzahl (nicht schlagen, irgendwas um die 90 Mal, hatte ich mal gewusst) von Inkarationen, die ein Mensch durchleben muss, um "aufsteigen" zu dürfen (wohin auch immer).
    D.h. das Seelenalter zählt einmal grundsätzlich nur diese Inkarnationen.

    Was natürlich ein Nebeneffekt des Seelenalters ist, dass der Mensch natürlich in seinen Inkarnationen lernt, und reifer wird. Und dass es hier einen Entwicklungsweg von einem kaum lebensfähigen Menschen zum "normalen" Menschen und zum total grenzenlosen Menschen (politische Führer, Künstler etc.) gibt.

    Ich habe das wie bereits erwähnt selber einmal genauer betrachtet, bin aber zu keinem eindeutigen Schluss gekommen. Ja, es gibt Menschen, deren Reife sich an den Augen ablesen lässt, und bei denen dann auch die entsprechenden Berechnungen ein adäquates Seelenalter ergeben. Es gibt auch eine gewisse Korrelation mit dem IQ, die allerdings nicht so ganz eindeutig ausfällt. Die Persönlichkeitsentwicklung selber ist zwischen den einzelnen "Seelenaltern" jedoch tatsächlich sehr unterschiedlich.

    Letztlich lässt sich dazu nur sagen ... es ist eine andere Form, die Persönlichkeitsentwicklung zu definieren. Es ist durch den IQ eine gewisse Wertung, die aber auch ohne Reinkarnation da wäre. Ob es tatsächlich einen Entwicklungsweg über Reinkarnation gibt, ob wir auch Themen aus Vorleben mitnehmen, das ist eher eine Glaubens- denn Wissensfragen.

    Es hat also in keinster Weise mit Ausrede oder Selbstverleugnung zu tun, sondern in sehr hohem Maß ganz einfach mit Anlagen, der (bereits frühkindlichen) Persönlichkeitsentwicklung, dem Zugang zu Bildung und der lebenslangen Arbeit an der eigenen Persönlichkeit und den eigenen Themen.
     
  3. Romulus

    Romulus Sehr aktives Mitglied

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  4. Nordic Bursche 911 119

    Nordic Bursche 911 119 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    186
    Also du bist auch so ein Mensch, der nicht an bestimmte spirituelle Begebenheiten glaubt ? :D :ROFLMAO:

    Wir nehmen nichts aus früheren Leben mit, jede Inkarnation ist ein neues Abenteuer, ein neuer Körper, ein neuer Lebensabschnitt.

    Eine Ausrede wird es ja erst dann, wenn man sich selbst diesen Stempel aufdrückt, oder nicht ?
     
  5. Nordic Bursche 911 119

    Nordic Bursche 911 119 Aktives Mitglied

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    ''Seelenheimat'' ist zum Beispiel auch so ein Thema, was so welche Menschen dann gerne für sich beanspruchen, und immer mehr als ein Grund für ihre angebliche ''Andersartigkeit'' nutzen.

    Ich bezeichne so welchen Gedankenstrukturen als ,,spirituelle Sphären''. Spirituelle Sphären sind Wunschdenken und Tagträumerei, es ist eine Ebene der unendlichen Möglichkeiten, da wo unter anderen kein Schmerz und keine Trauer Platz findet. Hauptsache nicht mit beiden Füßen in der Realität stehen, sonder weiter Luftschlösser bauen.
     
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    Du meinst eine sehr reife Person (du nennst sie alte Seele) muss einen hohen IQ haben?
    Ich schmunzle.
     
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  7. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

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    (y) Daher interessieren mich frühere und spätere Leben nicht. Ich bin jetzt hier.
     
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  8. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Wofür sollte es eine Ausrede sein? Etwas nicht zu können? Etwas doch zu können? Natürlich kann man alles als Ausrede verwenden, vor der toten Oma bis hin zum Leben selbst (sehr beliebt).

    Was den Glauben betrifft ... na ja, ich habe auch eine recht spannende Histore ... es ist mir nur egal, weil's mir in dem Leben nichts bringt. Weil es einerseits so ist wie es halt jetzt gerade ist, und weil man selber im jetztigen Leben weitaus mehr tun kann, als diese ganze Reinkarnationsgeschichte bringt. Ist zwar ganz nett es zu erfahren, aber weiter bringt's einen nicht wirklich. Und wenn ich wieder reinkarnieren sollte, dann ist das ein nettes Goodie ... aber erst mal muss ich dieses Leben so gut wie möglich leben.

    Das ist halt leider ein Irrglaube, der in der Esoterik leider gefördert wird ... arbeite deine Vorleben auf, und du bist jemand völlig anderer. Nur ... so funktioniert's leider nicht. Wenn, dann binden Vorleben nur noch geringe Energien ... und jeder Energieverlust schwächt uns natürlich. Aber wir binden im aktuellen Leben so viel Energie unnötig, dass es auf das bisschen alte Energien auch nicht ankommt ... sofern man nicht gerade zum Guru aufsteigen will - und das habe ich nicht vor.
     
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  9. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Nö, drum schrieb ich ja auch "eine gewisse Korrelation". Es stimmt schon, dass die "alten Seelen" mehr Ruhe ausstrahlen, mehr Lebenserfahrung haben ... nur ... es hat mit dem IQ nur indirekt etwas zu tun. Genauso wie der so beliebt zitierte EQ nichts damit zu tun hat. Weil der eine halt ein technischer Maßstab ist, der Andere oft nur eine Ausrede.

    Letztlich geht es darum, mit den Dingen die einem im Leben begegnen bestmöglich umgehen zu können. Das geht mit IQ (eigentlich mit den analytischen Anteilen davon) leichter, EQ hilft sich helfen zu lassen oder Netzwerke zu bilden (emotionale Qualitäten).

    Und die Aufgabe ist ganz simpel ... genau das im Leben zu entwickeln. Wobei man sich halt mit entsprechenden Grundlagen umso leichter tut drauf aufzubauen.
     
  10. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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    Na ja, was ist Realität? Aber das würde zu weit führen ....

    Natürlich findet sich in der Esoterik auch sehr viel Wunschdenken. Jeder möchte sich gerne eine schönere Welt erträumen. Nur funktioniert das eben nicht. Träumen hat noch nie jemandem irgendwas gebracht .... das Tun ist halt wichtig.

    Nur ... man muss einen Menschen eben auch dort abholen, wo er steht. Du kannst noch so weise Ratschläge geben, wenn sie jemand auf Grund seiner Denkstruktur oder seiner psychischen Dispositionen für sich nicht integrieren oder umsetzen kann, dann hilft das alles nichts. Und das ist es halt, was viele Menschen in die Esoterik zieht ... die Hoffnung auf ein besseres Leben ... und dass es ihnen gemacht wird, dass sie selber nichts dafür tun müssen, als nur ein bisschen Energieausgleich dafür zu zahlen. Und das stimmt halt nicht bzw. nur sehr bedingt.
     
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