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Alptraum...mal wieder:(

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Elodia, 3. Mai 2009.

  1. Elodia

    Elodia Mitglied

    Registriert seit:
    17. April 2005
    Beiträge:
    57
    Ort:
    Albstadt
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    Ich hatte vor 2 Nächten ein ganz furchtbaren Traum, der hat mich fast innerlich zerrissen...Gestern Abend, bzw Nacht habe ich mich gar nicht getraut ins Bett zu gehen und war die halbe Nacht wach...aus Angst, wieder so was schlimmes zu träumen.
    Ich träumte, dass meine Mutter (zu der ich ein wunderbares Mutter - Tochter Verhältnis) habe, mit dem auto gegen einen Baum fuhr und sofort tot war. ICh sah, wie sie mit geöffneten Augen tot im Auto lag. - Allerdings sah sie nicht aus wie meine Mutter, aber ich wußte, es IST meine Mutter.
    Ich fuhr zum Elternhaus um meinem Vater bescheid zu geben, zu sagen, dass etwas ganz schlimmes passiert war. Da saß meine Mutter auf dem Sofa und hat gestrickt. Ich fragte sie was sie da macht und dass das nicht sein kann.
    Dabei stellte sich heraus, dass sie ein Geist war. Alles was sie tat, war ganz selbstverständlich. sie sagte: so lange deine Kinder so klein sind, werde ich nicht ins Licht gehen, sie brauchen mich noch.
    Das komische war, dass nur ICH sie gesehen habe. Mein Bruder und mein Vater sahen sie nicht. Meine Mum und ich...wir sind die besten Freundinnen, ich liebe meine Mutter sehr. Ohne sie bin ich nur die Hälfte und ohne mich ist sie nur die Hälfte. - Das nur nebenbei...
    die Traumsituation änderte sich und ich lag im Bett meiner Oma, im Haus meiner verstorbenen Großeltern. (Meine Oma hatte Lungenkrebs und ich schlüpfte immer als Kind unter ihre Bettdecke)
    Meine Mutter und meine Oma unterhielten sich, meine Oma lag mit dem Rücken zu mir. Meine Mutter sagte zu meiner Oma: so, jetzt ist Zeit zu gehen...da dreht sich meine Oma im Traum zu mir um und sie war am verwesen. Da nahm sie mich am Arm und meinte: komm doch mit mein Mäuschen....
    Da hab ich mich selbst aus dem Traum gerissen...hab mich dazu gezwungen aufzuwachen...was soll denn das? Was hat das zu bedeuten?
    Ich träume oft so schlimme Sachen,die mich total verspulen und an manchen Tagen aus der Bahn werfen. Meine schlafparalysen sind besser geworden. Die Alpträume aber nicht....
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.548
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hallo Elodia,

    Autos verkörpern in unseren Traumen das Bestreben den eigenen Raum zu erweitern, wenn es da nun zu einem Unfall kommt, wird das als Angst vor dem Versagen gesehen. Mit der Mutter verbinden sich die grundlegenden Gefühle und Emotionen. Das bedeutet nun, dass du befürchtest die Versagungsängste könnten zum Tod deiner Gefühle (Mutter) führen. Diese Gefühle sind jedoch noch nicht Tod, sondern lediglich erstarrt, dies wird mit den geöffneten Augen ausgedrückt.

    Diese Erkenntnis soll nun auch die Ratio (Vater) erreichen, indem du dich in deine frühere Lebenskonstruktion (Elternhaus) begibst. Dort findest du dann auch wieder zu deinen alten grundlegenden Gefühlen (Mutter) zurück. Indem die Mutter auf dem Sofa sitzt, soll ein Ambiente von Vertrautheit, Geborgenheit und Kreativität erzeugt werden.

    Bei dieser Betrachtung wird dir klar, dass dieses Bild eine Illusion ist (Geist). Indem die Mutter zu dir spricht, soll eine intuitive Erkenntnis in deine Betrachtung einfließen. Dabei geht es mit den Kindern symbolisch um eine Entwicklung oder Sache, die jedoch noch in den Anfängen steckt. Dir wird also klar, dass die alten Gefühle noch so lange erforderlich sind, bis diese Sache „erwachsen“ geworden ist. Wie ich schon erwähnte ist das alles intuitiv, denn rational (Vater/Bruder) kannst du das nicht erkennen.

    Wie in vielen Träumen wird nun mit dem Szenenwechsel die ganze Sache nochmals nachdrücklicher durchgespielt. Das Bett ist auch wieder ein Ort der Ruhe und Sicherheit und die Oma verkörpert die gleichen Werte, wie die Mutter, nur werden diese noch weiter zurück in der Vergangenheit mit den Werten der realen Oma verbunden. Wie zu sehen ist, haben sich diese Werte von dir abgewandt, indem sie dir den Rücken zukehrt. Auch hier wieder der intuitive Wunsch (Zitat der Oma) lieber den alten Werten zufolgen eingebracht (komm doch mit). Mit dieser Sequenz soll ein Gefühl der Wehmut und der Trennung erzeugt werden.

    Wie man sehen kann, wird in diesem Traum das traumatische Gefühl aus Versagungs- und Trennungsängste erzeugt. Das ist dann auch der Auslöser für die Schlafparalyse.

    Um den Albträumen zu begegnen, ist es schon einmal gut, dass du das Traumgeschehen aufgeschrieben hast, damit wurdest du mit der Sache nochmals in der sicheren Realität konfrontiert. Du wirst damit vom Getriebenen im Traumgeschehen zum realen Akteur.

    Es ist auch gut, dass du dir auch versuchst durch neutrale Betrachter neue Impulse zu suchen. Ein weiterer Schritt währe nun sich nach einem spirituellen Begleiter umzusehen, der dich in deinen Träumen beschützen könnte (Engel, Feen, Elfen use.). Das hört sich nun ein wenig abgehoben an, hat aber einen tiefenpsychologischen Hintergrund.

    Bevor du am Abend in den Schlafzustand dämmerst, solltest du dir dabei nochmals deinen Begleiter bildhaft vor Augen führen und dir ganz bewusst eine kleine Formel (Gebet) verinnerlichen (z.B. ... beschütze und begleite mich in den Träumen). Diese Formel kannst du noch ein wenig ausgestalten, denn sie soll in dir ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit erzeugen (man nennt so etwas auch Autosuggestion).

    Leider lässt sich dem Traumgeschehen mit keiner Strategie begegnen, denn die Angst nimmt hier keine konkreten Formen an, sondern agiert latent im Hintergrund. Du kannst aber dennoch in einer Visualisierung dich mit dem Traumgeschehen nochmals konfrontieren, damit würde die direkte Angst zum Traum als solchen abgebaut und du könntest auch aus sicherer Warte heraus, den richtigen Umgang damit lernen.

    Dazu suchst du dir ein behagliches und ruhiges Plätzchen, an dem du Ruhe und Entspannung findest. Nachdem du die Augen schließt, lass auch Ruhe in dir selbst einkehren. Wenn dies geschehen ist und sich ein Gefühl der Schwere eingestellt hat, versuche dir das erste Szenenbild in deinem Traum vorzustellen und lass deinen Gedanken freien Lauf. Das wird dir sicherlich nicht gleich gelingen, dennoch wird das Zwischenziel der Entspannung schon einmal den Erwartungsdruck aus deinen Träumen nehmen. Die Konfrontation und Auseinandersetzung mit den Ängsten ist ein ganz wichtiger Schlüssel, um den richtigen Umgang mit ihnen zu lernen. Halte dir immer vor Augen, dass Ängste für dich eigentlich deine Freunde sind, die dich vor Gefahren beschützen sollen.

    Ja und letztlich ist da noch die eigentliche Ursache des Traumes zu klären und aufzuarbeiten.


    Ein wenig Feenstaub für deine Träume :zauberer2
    Merlin
     

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