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Alles kann besser werden...

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Regina, 26. Juni 2011.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    http://www.youtube.com/watch?v=wMIGQp4YhuU


    Wer das Ganze überblickt und seine Auswirkungen:
    auf sich, auf den anderen und so auf das Ganze, würde sicher oft sagen:
    "Wenn ich das GEWUSST hätte(!), ich hätte es nicht getan!"

    ..von daher ist der Satz wahr:
    "die einzige "Sünde" die es gibt, ist die Unwissenheit."

    Und doch:
    Wer unwissend handelt, wird mit der Auswirkung konfrontiert werden:
    auf sich, auf den anderen
    und so auf das Ganze.

    So ist es naheliegend was das wichtigste ist, um dem Unheil entgegenzuwirken.
    Das was nicht gewußt wird, bewußt zu machen
    das muss jeder für sich tun, aber manchmal ist es hilfreich, einen der das
    FÜR SICH TUT
    dabei zuzusehen :- )

    Daran erkennt man, was das Wichtigste ist, um echtem Wissen (im Sinne von: sich dessen BEWUSST ZU SEIN) den Weg frei zu machen.

    Es ist zunächst das Erkennen von dem, was nur GEGLAUBT wird
    im Gegensatz zu dem, was tatsächlich GEWUSST wird, vom eigenen Bewusstsein ERFASST wird.




    ..diesem Bemühen ist dieser thread gewidmet..
     
  2. dragonheart7

    dragonheart7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2010
    Beiträge:
    9.780
    Ort:
    im Herzen von Angeln
    ... es stimmt - viele stehen so über den Dingen und meinen, die Weisheit gepachtet zu haben - sie sind so mit sich beschäftigt, und merken so gar nicht, daß sie aufgehört haben, zu leben. Immer wieder dazu lernen zu wollen - sich zu entwickeln ist eines unserer Lebensziele, und ich bin dankbar, wenn ich Menschen um mich habe, die mir den einen oder anderen Denkanstoß geben.
    ... und so macht der Spruch: "Hochmut kommt vor dem Fall " einen richtigen Sinn ....
     




  3. da muss ich dir voll und ganz zustimmen! und das leben kann soooooo schön sein!:thumbup::umarmen:
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Meine Erfahrung ist, dass der Mensch ein zweigeteiltes Wesen ist.
    Ein Teil von Ihm, der sich um sein Denken errichtet
    und ein anderer Teil von Ihm, der sich um seine Emotionen errichtet.
    BEDÜRFNISSE können der einen oder anderen Welt entstammen.
    Auf diese Weise ist das WESENHAFTE oder BESTIMMENDE eines Menschen von der BEZIEHUNG bestimmt, die er ZU SICH SELBST HAT,
    in der Art, wie er IN BEZIEHUNG TRITT zu sich selbst.


    So kann man etwas um einen vorhandenen Mittelpunkt errichten,
    oder etwas errichtet werden, um als Mittelpunkt zu dienen.

    Praktisches Denken oder Handeln verringert die Sensiblität, welche für das in Beziehung treten mit der eigenen Seele
    welche sich aus Emotionalitäten wie Freude, Liebe oder Mitgefühl nährt
    WESENTLICH IST.
    So hat es den VORTEIL, sich auf diese Weise der eigenen Seele zu entziehen, dass man sich so auch dem eigenen Empfinden entziehen kann,
    dass einen SCHWACH, VERLETZLICH und NACKT erscheinen läßt.

    Dieser WUNSCH
    NICHT nackt, NICHT verletzlich, NICHT schwach zu sein, wird vermutlich frueh im Menschen angelegt.
    Mir schien es so, als müsse das IMMER schon so gewesen sein, so erschien es mir LANGE NATÜRLICH auf diese Weise mit mir selbst zu verfahren, da ich ja damit
    GESCHÜTZT, SICHER und STARK mir selbst erschien...

    Das AHA Erlebnis, das dabei heraus kam, lieferte mir, wie so oft, mein Pferd.
    Er war an meiner Art von "Sicherheit" nicht interessiert. Es bedeutet Ihm NICHTS, wenn ich mich so bemühte, "für uns beide" mutig zu sein.
    ERST als ich Ihm nachgab und mich Ihm nackt, verletzlich und meinem Empfinden nach Führungsinkompetent zeigte, war er bereit sich meiner Führung anzuvertrauen.
    Denn erst jetzt erschien ich ihm wahr.

    Da Pferde, in diesem Sinne ungeteilte Wesen sind, kein Gedankengebäude von sich oder der Welt errichten, sondern WESENTLICH
    im WESENTLICHEN verhaftet bleiben, blieb ich dran.
    Ich verzichtete auf Schutz und Hülle und trainierte mich darin, blos und verletzlich und unverhüllt zu sein
    Es fühlte sich an wie ein Muskel der lange schon nicht mehr trainiert worden war, aber irgendwie war mir klar:
    IN WAHRHIT ist DAS der STÄRKERE, BEDEUTSAMERE, WICHTIGERE und LEBENDIGERE Part in mir.
    Wenn ich diesem Teil von mir seine BEDEUTENDE STELLUNG zurückgeben würde, würde alles sich umkehren!
    Und so ist es auch.............

    Wenn man praktisch handelt, zB arbeitet fühlt man diesen Verlust INDIREKT. Die FREUDE nimmt ab und der KOPF gewinnt den Vorrang.
    Es dauert eine Zeit diesen Wechsel wirklich zu vollziehen, aber dann hat man sich von einem "Bauchmenschen" wieder in einen "Kopfmenschen" verwandelt.

    Auch die Umkehrung dieses Prozesses benötigt ZEIT.
    Man braucht im wahrsten Sinne des Wortes wieder ZEIT um zu sich zu kommen

    Diese Art des BEI SICH SEINS bestimmt aber -meiner Wahrnehmung nach- die BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT des Einzelnen.
    Wer auf diese Weise nicht "bei sich ist"kann auch keine Beziehung beibehalten.
    Wichtig ist es mir hier anzumerken, dass das ganze Leben ein "in Beziehung treten" ist.
    Ich gebrauche daher dieses Wort AUCH in einem übergeordneten Sinn.

    Wer diesen verletzlichen Teil in sich nicht beachtet, oder in keiner guten Beziehung zu Ihm lebt,
    wird das in jeder Beziehung reflektieren
    wie der Intellekt sich über den Bedarf der Seele legt
    sie besetzt, besitzt, bestimmt
    Ihre Wahrheit, weil Existenz leugnet
    und sie daher weder achtet noch respektiert

    so wird dieser ZWIESPALT in die Welt getragen

    Ich beobachte dieses Tanzpaar Intellekt und Emotion in mir nun schon eine Zeit und muss sagen
    am Besten dient es meiner Seele, wenn der Intellekt (als Werkzeug der Vernunft) dem Herzen NACHFOLGT
    nur ist diese Welt gerade umgekehrt errichtet
    sie ist nicht um die innersten Bedürfnisse dieses nackten, lebendigen Teiles in mir errichtet, welcher kaum in der Lage ist, für sich selbst zu sprechen,
    bevor er nicht gehört wird,
    sondern darauf angewiesen ist, dass der Intellekt sich auf dessen Seite stellt, auf dass er eine Stimme bekommt und seinen Wert zurück erhält

    vielleicht sollte man das an einem winzig kleinen Ausschnitt zeigen

    wie es gelehrt und gelernt werden kann, ob die Seele der Vernunft dienes soll
    oder die Vernunft der Seele..........

    ein kleines Mädchen steht vor seinem Schrank.
    Es steht oft vor diesem Schrank, denn da sind seine Kleider drin und es wünscht sich HÜBSCH zu sein.
    Eine kleine Prinzessin eben.
    Morgen ist Ihr erster Schultag.
    Die Mutter, der Vater erklären Ihr sanft, dass eine Stunde vor dem Kleiderschrank stehen ab morgen nicht mehr gehen wird
    weil es eben nicht egal ist, wann einer in einer Schule eintrifft.
    Sie üben daher mit Ihr, dieses WICHTIGE RITUAL für sie AM ABEND zu vollziehen, AUCH WENN sie sich dann am Morgen nicht mehr umentscheiden darf :)


    ein kleines Mädchen steht vor seinem Schrank.
    Es steht oft vor diesem Schrank, denn da sind seine Kleider drin und es wünscht sich HÜBSCH zu sein.
    Eine kleine Prinzessin eben.
    Morgen ist Ihr erster Schultag.
    Die Mutter, der Vater erklären Ihr dass sie nun erwachsen wird und da es wichtig ist pünktlich zur Schule zu kommen sich ab nun RASCH zu entscheiden hat,
    was anzuziehen ist. Die Schule und rechtzeitig zu kommen ist wichtiger als die Farbe des Kleides, in dem man dort ankommt


    WAS der Mensch als bezwungenes Wesen LERNT ist seine verletzlich emotionale Seite entweder ZURÜCKZUSTELLEN
    oder sie ab nun ZU BEKÄMPFEN
    anstatt das GEBÄUDE DER NOTWENDIGKEIT, für sich selbst, wegen sich selbst
    SANFT und RESPEKTVOLL um sich selbst zu errichten.

    Versteht es einer diesen schwachen, sanften und hilflosen Teil in sich ZU HÜTEN, wird diese Art der Beziehung sich in der Welt niederschlagen.
    Ebenso wie das Gegenteil davon.

    Jeder Punkt dieser von Menschen errichteten Welt spiegelt diese Beziehung oder nicht Beziehung wieder,
    sie ist IM WESENTLICHEN genau umgekehrt errichtet
    und schändet das, was den Menschen als seelenvolles Geschöpf WESENTLICH macht.
    In Ihr wird der Mensch bedrängt, von alles Seiten gezwungen sich umzukehren
    und so gegen sich selbst zu handeln,
    wobei es nach meiner Beobachtung so ist, dass die Seele verliert.

    Auf diese Weise stehen viele am Ende vor einem Erkennen der Art, dass sie auf wesentliche Art nicht gelebt haben..


    wenn ich also von einer Arbeit nach Hause komme, die im Wesentlichen umgekehrt errichtet ist,
    nicht um den Menschen und seinen Bedarf
    sondern gemäß einem Bedarf oder einer Dienstleistung, in welche der Mensch sich einzufügen hat, gemäß der Vernunft,
    brauche ich ZEIT um wieder über WESENTLICHES sprechen zu können
    das, was DIE SEELE bewegt (und nicht den Verstand).

    Ich schrieb heute in mein Traumtagebuch:
    Das Ego
    beugt die Wahrheit
    beachtet den Eigentümer dieser Wahrheit nicht
    und das,
    was es sich anzueignen versucht,
    gehört Ihm nicht.
     
  5. Bigenes

    Bigenes Sehr aktives Mitglied

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    Jetzt bin ich aber baff.
    Liebe Regina, ich hatte Dich gelesen und dachte, ich säße auf einem anderen Planeten.
    Und eben?
    Eben las ich Dich noch einmal und auch dies Zitat von Dir:

    (71)
    Zu sagen: „Ich weiß es nicht!“,
    ist aller Weisheit Anfang.


    *

    Genau das wurde mir gestern ans Herz gelegt:

    "sage dir immer: ich weiß es nicht, auch wenn du es wissen solltest.
    Nur dann kann dir was zukommen, nur dann bist du offen dafür."


    :romeo:
     
  6. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Bigenes, Du hast gerade ein Lächeln auf meine Lippen gezaubert..und in mein Herz:umarmen:
    ja..laß uns den Planeten umpolen...jeder für sich, ist das schon eine große Sache, aber nicht allein multipliziert die Auswirkung

    Laß Dir berichten, wie es mir weiter ergangen ist: :)

    Den WIDERSTAND aufzugeben ist schwer. Und er wird im wesentlichen durch die ANGST erzeugt,
    was passiert, wenn man sich nackt und schwach und verletzlich dem Dasein präsentiert
    das ZU TUN, war der erste und wichtigste Schritt
    es zuzulassen

    und ehrlich...ich hab das in Gegenwart meines Pferdes das erste Mal (wieder) getan,
    weil sie so gute Brückenbauer sind, für solch unsichtbare Taten
    mir haben die Knie gewackelt und mein Pferd hat mir mit seiner REAKTION gezeigt: geht ja! nur weiter so!

    Inzwischen hab ich zwei Bücher von einem Horsemann namens Bruck Brannaman gelesen
    und es ist sehr bodenständig geschrieben..aber es zeigt GENAU DAS..die Macht von dem was entsteht, wenn man seine Welt um
    diesen Teil seiner selbst neu errichtet
    entgegen allen eigenen Widerständen und Ängsten

    Es macht auch klar, das der Wunsch zu lieben und Liebe zu sein, nicht genug ist

    was es braucht ist zunächst diese INNERE BALANCE, die nur entstehen kann, wenn man diese Beziehung in sich und mit sich
    ausbalancieren kann
    und
    man Bedarf oft der Hilfe

    der Begegnung mit dem Gefühl der Liebe

    die Gefühle des Autors finden sich für mich immer auch im Text und daher begann ich nachzuvollziehen wovon hier die Rede war

    zum ersten Mal war ich (wieder) IN MIR
    ohne eigenen Wunsch oder Schmerz
    und auf diese Weise für mein Pferd da
    für eine Zeit
    aber die Auswirkung war, ist, wunderbar
    auch er kann so ruhig werden und bleiben und "zu sich kommen"
    man zehrt sich nicht gegenseitig auf
    durch Wünsche und Verlangen
    und Ängste
    ich hatte immer versucht "zu machen" oder etwas "zu erwingen" fiel mir plötzlich auf, auch wenn es IN BESTER ABSICHT geschah!

    jetzt war ich bei mir und es ging nicht UM MICH sondern wirklich um den anderen
    ich setzte nur einen Impuls, eine reiterliche Hilfe
    und sah meinem Pferd wirklich zu, WAS ER JETZT DAMIT MACHTE
    ich ließ Ihm FREIRÄUME
    es ging um IHN, nicht mehr um mich
    ich lerne LOSZULASSEN
    um Ihn zuzusehen, was jetzt überhaupt von Ihm kommt,
    anstatt sofort zu denken:
    das ist es nicht, das geht so nicht, warum versteht er mich nicht, und dann an mir zu zweifeln oder an der ganzen Situation
    und dann wieder an Ihm und dann wieder an mir

    und da passiert nun etwas erstaunliches: ich seh Ihm LÄCHELND zu und er beginnt EIFRIG zu werden, weil das jetzt auch für Ihn interessant ist
    in diesen FREIRÄUMEN zu arbeiten
    und es für sich herauszufinden
    was er jetzt mit dem Impuls machen soll
    und wie er sich umsetzen läßt

    dieses GEFÜHL bei mir zu sein, diese Sicherheit und Ruhe erzeugt ein WOHLGEFÜHL in Ihm, das ihn offenbar anzieht
    UND
    auch das ist eine Entdeckung
    ich kann das modulieren!
    Ein Pferd sucht ANLEITUNG und das ist die Art, wie ich sie Ihm zukommen lassen kann
    es ist wie der Unterschied zwischen lächeln und ernster werden

    wenn er einfach NICHT WILL, weil er eben nachsehen muss, ob er diesen Impuls ueberhaupt annehmen muss oder will
    ob eine ANLEITUNG existiert
    und ich verändere die Stimmung ganz sanft von Lächeln auf ruhig und ernst
    aber mehr so wie in dem Such Spiel..heiß/kalt

    heiß (Du machst das richtig, gleich findest Du das Gesuchte)
    oder kalt kalt (nein, da ist es nicht, Du bist ganz weit weg) ..als ANLEITUNG quasi
    beginnt er nun von sich aus zu entscheiden, dass es Ihm lieber ist, das, was immer es ist, zu suchen bzw den Impuls anzunehmen


    in der Begegnung und Beziehung mit Menschen gilt:
    es braucht Mut für das Aussprechen eigener Ängste und Gefühle

    aber DORT wo ich eine LEBENDIGE Beziehung anstrebe
    und der andere das gleichfalls KANN und auch TUT, entsteht LEBENDIGKEIT

    und mit dieser LEBENDIGKEIT entsteht SICHERHEIT

    war es zuvor wichtig es FÜR SICH SELBST zu tun, sich blos zu legen
    ist es in einer Beziehung wichtig
    diesen Mut zu entwickeln

    der Punkt ist nur, ob auch der andere den Mut hat EHRLICH seine Gefühle zu erkennen und ob er sie auch mitteilen kann

    denn es ist schwerer als man denkt!
    wenn die Seele eines Menschen sich zu äußern beginnt ..für den anderen..um verstanden zu werden
    ist das meist wie ganz neu sprechen lernen
    die Sätze sind nicht schön, manchmal nur bruchstückhaft und leise oder nur gemurmelt
    ein Flüstern, ein Wort

    aber das ist die Seele, die gerade eine Stimme bekommt und sich lernt zu äußern,
    genährt von der Hoffnung, das sie gehört, verstanden, angenommen und geliebt werden kann..



    Ich werde mich (natürlich) wieder melden.

    Expedition auf einen anderen Planeten..ja, das Bild hat was!

    Was schrieb ich heute?

    Ein amerikanischer Präsident hat Sinngemäß einmal gesagt:

    "Was zählen die Kritiker außerhalb des Ringes?
    Welche Dich scheitern sehen?
    Du stehst in diesem Ring, zweifelnd und zitternd und blutend und voller Staub
    und weinst,
    gehst so durch Siege und Niederlagen..

    Was zählen Ihre kalten furchtsamen Herzen, die nie das Wagnis eingegangen sind,
    zu lieben."

    Alles Liebe!
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
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    Es gibt eine Stell in dem besagten Buch v B. Brannaman, die sehr schön zeigt, was passiert wenn -diese Ehrlichkeit von der ich sprach-
    diese Offenheit gegenüber den eigenen Gefühlen und Ängsten nicht stattfindet
    ..und wie sie den, der sich eben darum bemüht, verletzen kann

    weil ich das für einen sehr wichtigen Punkt halte
    möchte ich den entsprechende Part aus dem Buch gerne zitieren bzw später kommentieren

    Man kann sehen, sich einfühlen was sich eigentlich abspielte.
    Der Mann, der am Ende sogar das Gericht bemühte um sein Rechtsverständnis durchzusetzen, wollte zu Beginn ein Ziel erreichen,
    seine Stute reiten, aber ohne dafür ehrlich zu arbeiten!
    Weder war er bereit wahre Gefühle, noch offene Empfindsamkeint zu investieren uns so Verantwortung zu übernehmen


    ..ein Teil, dieser LEBENDIGE TEIL in uns WEISS DAS IMMER!
    Aber das Ego sagt: "was für ein Scheiß" Ich will diesen Gaul-für den ich bezahlt habe, endlich REITEN u damit BASTA!
    Darum wollte er auch nicht an der Bodenarbeit teilnehmen.
    Und da er das wußte, denn jeder KENNT die WAHRHEIT in seinem INNEREN, das es nicht GERECHT ist wie er war und dachte,
    wurde er möglicherweise nervös und vergaß den Sattel anzuziehen.

    Das HÄTTE Ihm eine Warnung SEIN KÖNNEN, denn wie dragonheart schon sagte: Hochmut kommt vor dem Fall
    das Ego ist gerne hochmütig und fühlt sich überlegen
    anstatt bescheiden und gleich

    das Brechen des Beines war wie ein Schock, der das Ego zu Fall brachte
    jetzt war sie plötzlich DA die Seele, welcher das Ego bisher keinen Raum geschenkt hatte
    darum entschuldigte er sich

    leider dauerte es nicht lang und dieser Teil von Ihm wurde wieder unterdrückt und der part des Menschen, der das Ruder übernahm,
    das Ego, tat was es glaubte, dass es SICHER macht, obgleich es nichts besitzt und nichts hat und DAS sich NIE ändern wird
    nichts kann und wird das ego je von den wahren Dingen des Lebens verstehen..einfach weil es nicht WIRKLICH LEBENDIG IST

    Dieses SCHLECHTE GEFÜHL, das nach dem Sturz plötzlich da war, das wollte der Mann nicht aussitzen,das wäre die Katharsis gewesen, von der ich früher gerne sprach

    es fühlte sich für Ihn vermutlich besser an in das alte Muster zurückzukehren
    die Schuld auf alle anderen abzuwälzen
    und sich blind dafür zu stellen, was ein solches Verhalten für alle Beteiligten und das Ganze bewirkt

    Die Buddhisten sagen:
    Dein Handeln bestimmt, ob Du ein glückliches Leben hast.

    Das ist wahr

    aber auch Ungerechtigkeiten, die andere an uns vollziehen, können uns ins Unglück stürzen..
    und es bedarf dann eines Barmherzigen oder eines Wahrheitsliebenden oder einfach eines Gerechten
    um einer solch UNGERECHTE Auswirkung Einhalt zu gebieten

    So ist nicht nur das GLÜCK sondern auch das UNGLÜCK
    welches uns widerfährt
    nicht nur von uns selbst bestimmt, sondern auch von allen anderen, die uns begegnen

    daraus ergibt sich eine Verantwortung, die wir mit allen Lebewesen auf diesen Planeten teilen

    http://www.youtube.com/watch?v=IShjmWYuHZ0&feature=related
     
  8. Bigenes

    Bigenes Sehr aktives Mitglied

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    [​IMG]

    Liebe Regina,
    das ist der Schlüssel für ein Miteinander, danke für die Erinnerung.

    Unter dem Deckmantel der besten Absicht, fühlt man sich noch oft berufen,
    erstmal beim anderen was ändern zu wollen, anstatt bei sich selber.

    Die Geschichte aus dem Buch hat es in sich, es arbeitet noch in mir ... [​IMG]

    .
     
  9. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Überleben hat selten etwas mit einem glücklichen oder gar erfüllten Leben zu tun.
    Wenn also einer sagt, zu Besitzen ist gut und meint damit die Gier, dann kann sie nicht stillen, was Ihn wirklich quält:
    die Angst zu wenig zu haben.
    Aber dieser wird sagen, dass der Gütige schwach ist und dumm und nichts haben wird.
    Und doch ist FRIEDEN im Herzen eines Gütigen und UNRUHE in einem Herzen das voller Angst ist zu wenig zu haben.
    Und der, der das nicht erkennen kann, wird lachen über den Demütigen und sagen, dass er schwach ist,
    wobei er nicht versteht, das es allein die Liebe ist, die echte Demut lehrt.

    Durch die Liebe lernt man sich erst einmal hinzusetzen und abzuwarten, den WILLEN in sich zu fördern,
    dass da etwas komme, und sei es noch so gering, an den man man sich wahrhaft erfreuen kann.
    Die Liebe lehrt durch die Sehnsucht nach Ihr die Genügsamkeit.
    Die Angst kann das nicht.
    Das Gefühl das über FRIEDEN oder UNFRIEDEN entscheidet ist die ANGST, aber die Liebe lehrt einen, keine Angst zu haben..

    Nur ist es so, dass einer, erst die RICHTIGEN BEDINGUNGEN in sich erschaffen muss,
    denn einer, der durch äußere Bedingungen Angst und Unsicherheit erlebt, wird durch die Liebe Ihren Sinn erfahren,
    und auch der, der hilft, wie ein Barmherziger, wird sich SELBST als beschenkter fühlen,
    weil er die Dankbarkeit des Verzweifelten fühlt.
    Nun ist es aber so, dass wenn dieser Unfrieden durch INNERE Bedingungen erzeugt wird
    (die Beziehung oder Nichtbeziehung zur eigenen Seele), dass es keinen Samaritaner geben kann,
    der einem solchen hilft.
    Diese Beziehung zu nähren ist stets die eigene Aufgabe, die einem keiner nehmen kann
    und wo einem auch keiner helfen kann..die BEDINGUNGEN für die Hilfe, damit sie überhaupt gegeben werden kann,
    muß zunächst erst jeder SELBT in sich erschaffen,
    denn sonst kommt sie einfach nicht an!
    So gibt es einen Frieden der sich geben und erlangen läßt
    und einen Frieden der sich nicht geben, aber auch nicht erlangen läßt, weil dies bzw die Vorbedingung dafür,
    nur jeder FÜR SICH SELBST erschaffen kann.
    Und es läßt sich nicht erzeugen oder erschaffen durch Wohlstand oder Geld.
    So ist der höchste Besitz eines Menschen nicht um Ihn, sonder in Ihm.


    Was im Inneren eines Menschen geschieht, und wie es geschieht.

    So ist die eigentliche Aufgabe die,
    die Gewichtigkeit der Dinge für sich zu bestimmen,
    keinem anderen kann dies gelingen,
    kein anderer kann es für einen tun,
    so wie man sich auch nur SELBST verfehlen kann
    weil man es zu spät sehen kann,
    was man verloren in sich trägt.

    Güte, das Gefühl dafür und die Bescheidenheit sind Gaben die man in sich finden oder kultivieren kann,
    indem man sich selbst fragen oder sehen, weil beobachten kann, was eigentlich geschieht
    und welche Resultate man erzielt, wenn man ungut, ohne Gefühl und voller Angst vor geht..

    ist man auf dem richtigen Weg, dann WEISS man es, so wie einer WEISS, ob er mit richtigen Schritten als Bewegungen vorankommt
    ist man aber auf dem falschen Weg, weiß man es in gleichen Maße, so wie einer WEISS, ob er breitbeinig geht
    und daher nur mühsam vorankommt

    der Betrug geschieht oft, indem man so vorgeht, aber zugleich von "guten Zielen" spricht,
    aber es gibt keine Möglichkeit durch einen FALSCHEN WEG, ein gutes Ziel zu erreichen,
    so wie es keine Möglichkeit gibt durch einen GUTEN WEG, ein falsches Ziel zu erreichen.

    der gute Weg offenbart sein Ziel oft erst dadurch, indem man Ihn beschreitet,
    während der falsche Pfad, wie gut und sehr man sich auch dabei bemüht, "gutes" oder "nützliches" zu erreichen, nur immer verworrener wird..

    man lasse sich daher nicht von den "Zielen" täuschen, sondern lausche auf die Schritte, die man setzt, den Weg, das Gefühl dabei...

    Immer ist es der Schmerz, der ein Herz falsch reagieren läßt, doch die Aufgabe besteht darin,
    sich nach dem SINN zu fragen
    und auch zu SEHEN wohin es führt.
    Bringt eine Reaktion nicht das hervor, was man sich WIRKLICH wünscht,
    auch nicht das,
    wonach man sich WIRKLICH sehnt, dann sollte man die Demut haben, sich eben das einzugestehen
    Aber allein um eben das erkennen zu können, braucht es schon Demut und Bescheidenheit.

    Demut macht LEER und auf diese Weise kann das Erkennen über die Wahrheit, das Neue..die neue ART die Dinge zu sehen,
    zu einem kommen

    So ist das Erkennen, dass es die Liebe ist, die man sich wünscht und auch ersehnt,
    der erste Schritt, SELBST WENN man noch nicht weiß, wie man sie selbst erlangen kann...

     
  10. blue

    blue Mitglied

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    Danke für die Worte.
    LG
    blue
     

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