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Alkoholismus

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von banjina, 2. März 2007.

  1. banjina

    banjina Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2004
    Beiträge:
    116
    Ort:
    im salzburger Ländle
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    Hallo!
    Ich frage mich, ob es eine Möglichkeit gibt ohne Entzug diese Krankheit loszuwerden.
    Hat jemand Erfahrungswerte - Klientenfälle?
    Also, dass man dann trotzdem ein Gläschen Alkohol trinken kann, ohne wieder dieser Sucht zu verfallen.
    Ich denk mir, dass durch starkes Umdenken eigentlich der Normalzustand wieder erreicht werden müsste.
    Was denkt ihr?

    lg Banjina
     
  2. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
    Hallo Banjina :)

    Wenn es zur körperlichen Abhängigkeit gekommen ist: Nein.

    Wenn eine körperliche Abhängigkeit besteht: Nein, das geht nicht. Das "Suchtgedächtnis" springt sofort wieder an, und die Veränderung im Stoffwechsel ist nicht umkehrbar. Der alte "Level" ist ganz schnell wieder erreicht. Dazu kommt, dass Alkoholkranke nicht um des Genusses willen trinken, sondern wegen der Wirkung. Sehr vielen schmeckt das Zeugs nicht wirklich.

    Das "Umlernen" kann bedeuten, dass die Psyche gesundet. Aber Trinken geht im Falle der körperlichen Abhängigkeit nicht mehr.

    Das denke ich mir nicht, das weiß ich. :)

    Liebe Grüße
    Rita
     
  3. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    Hallo!


    Ich habe in meinem beruflichen Alltag viel mit Alkoholiker zu tun, diese Sucht ist eine schwere Krankheit. Die Erfahrung zeigt, dass "trockene" Alkoholiker bei erneuten Trinken sehr leicht wieder rückfällig werden, auch bei nur einem Glas Wein/Bier oder Sekt.Es gibt kaum Beispiele wo es jemand mit ab und zu einem Gläschen geschafft hätte.
    Ohne Entzug, also Entgiftung kann ein Alkoholiker nicht "trocken" werden.Er muss einfach den Alkohol lassen, ansonsten bleibt er potentieller Trinker ( auch wenn er "nur" ein Quartalsäufer ist).
     
  4. MarionBaccarra

    MarionBaccarra Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2007
    Beiträge:
    403
    Ort:
    NRW
    Nein, wenn einer abhängig ist kommt er nicht einfach mit guten Worten davon los.

    Und schon garnicht ab und zu ein Gläschen.

    Klappt nicht

    Marion
     
  5. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
    Hallo Banjina,

    Der Psychiatrie-Professor Volker Faust erwähnt eine solche Möglichkeit. Die Patienten dürfen dann maximal 30g Alkohol täglich trinken. Das wäre z.B. etwa ein halber Liter Bier. Wie man das erreicht, hat er nicht geschrieben. Ich will mal versuchen, es herauszufinden.
    Gruß
    Otto
    :schaf:
     
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    Hi Ottokar,

    du meinst wahrscheinlich das sogenannte "kontrollierte Trinken". Da gibt es diverse Websites und Foren. M.E. funktioniert das nicht.
    Ein Dazwischen gibt es nicht für den/die Alkoholiker/in. Entweder ganz oder gar nicht.

    LG, v-p

    Hier mal ein Umfragedings zu diesem Thema
     
  7. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
    Hallo Banjina,
    Ich habe es noch nicht gefunden - aber immerhin das hier:
    http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/alkohol.html

    Schönen Gruß
    Otto
     
  8. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
    Hallo Banjina,

    mit dem entscheidenden Stichwort "kontrolliertes Trinken" habe ich es sofort über Google gefunden, z.B. das hier:

    http://www.wdr.de/tv/aks/checkup/20050706_alkohol.jhtml

    Es gibt anscheinend Kurse bei Caritas und Diakonie dafür...

    Schönen Gruß
    Otto
     
  9. Jetzt hätte ich zu diesem Thema mal eine ganz bescheidene Frage: Ab welchem täglichen Quantum "darf" man sich zu den alkoholabhängigen Personen zählen?


    LG feuervogel :liebe1:
     
  10. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
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    Mit einem festen Quantum hat das wenig zu tun, Feuervogel. Abhängig bist du bzw. ein anderer spätestens dann, wenn sich im Falle des Nichttrinkens Entzugszeichen zeigen wie Zittern, Schlafstörungen, Übelkeit, Schwindel etc. Manche bekommen diese Entzugserscheinungen bei einem Promillegehalt des Blutes, bei dem andere schon besinnungslos in der Ecke lägen.

    Liebe Grüße
    Rita
     
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