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Alfonsinischen Sterntafeln

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Lightdreamer, 13. Juli 2010.

  1. Lightdreamer

    Lightdreamer Guest

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    Hallo,

    ich hab gehört, dass die ganze Astrologie so nicht mehr stimmen kann, weil sie auf veralterten Sterntafeln beruhen :confused:

    lg

    http://www.efodon.de/html/archiv/chrono/topper/2007_topper_alfonsinische_sterntafeln.pdf
     
  2. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.023
    Ehrlich, ich weiss überhaupt nicht, was der Autor des Artikels eigentlich sagen will.
    Geht es jetzt rein um Geburtsdaten vor 1400?
    Die Astrologie arbeitet mit präzisen Planetenpositionen sowie mit exakten Längen und Breitengraden.
    Die Tierkreiszeichen entsprechnen nicht den astronomischen Sternzeichen.
    Irgendwie verstehe ich das Problem nicht.

    lg
    Gabi
     
  3. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hallo

    interessante Perspektiven, aber gleich alles so zu münzen: dass die ganze Astrologie so nicht mehr stimmen kann,

    halte ich für übertrieben.

    Es gibt den siderischen Tierkreis und den tropischen, und jetzt gibts eben auch noch einen alfonsinischen. Ausserdem kennen wir auch den chinesischen TK.
    Die Chinesen können sicher auch mit ihrem Tierkreis wunderbar arbeiten-

    Mal weit ausholend komme ich zu weiteren Ausführungen:

    Wer Widersprüche dieser verschiedenen Systeme ZUEINANDER sieht, der sieht nicht, dass es darauf nicht ankommt, als ob es nur die eine richtige ANSICHT gibt. Das gilt in der Mathematik, aber nicht in dem Symbolsystem Astrologie, wo ein Planet Mars heute für den Aktionismus beim Baden gilt, und morgen in anderen Kontexten für die Kopfverletzung. Usw.

    Gerade die Symbolsysteme erweisen sich als nicht linear messbar. Die Sprache die wir benutzen, ist aber linear. Das zugrundeliegende Etwas ist allenfalls mit Sprache zu beschreiben. Aber kennt andere Gesetze als wie die Sprache oder Logik. Das Gesetz ist ein Werden, - aus dem PRINZIP der Astrologie kommt der Planet, das Zeichen oder Haus zustande. Das eigentliche wahre Prinzip, bleibt uns immer verhüllt. Und doch leitet sich das 1. Haus, das Widderzeichen und der Planet Mars alle von ein und demselben Prinzip ab, stehen je nur in anderen Ebenen und das ergibt Haus, Zeichen und Aspekt usw. Das eigentliche werden wir nie sehen. Mit dem Verstand könnten wir gut Astrologisch arbeiten, wenn wir das Eigentliche sehen würden, damit müssten wir quasi die Perspektive Gottes haben, alles sehen können, alle Kausalitäten. Unmöglich. Wir sind daher immer verloren in einem Bereich des Ahnungsvollen. Aber es lässt sich damit sehr gut arbeiten.
    Es ist doch genaudieselbe Qual, nicht zu wissen, WARUM WIR LEBEN. Wer eine Antwort weiss, ich spiele gern den Skeptiker und überzeuge ihn, dass das , was er dazu auch meinen würde, keine Antwort ist. Keine Antwort zu haben, hindert uns nicht daran, das Leben als geordnet zu empfinden oder überhaupt zu leben. Warum packen wir nicht ein, wenn wir keine Antwort haben? AUFHÖREN! SOFORT! ABer das machen nur Verrückte, Kranke, Selbstmörder.

    Diese verschiedenen Perspektiven.... ist nicht unerklärbar.
    Ähnlich wie Zeit und Raum für uns hier auf Erden anders erlebt werden als in astralen (seelischen) Dimensionen. Usw.. Da ergibt sich jeweils ein Standpunkt, der verschiedene Vorraussetzungen hat. Entweder ich erlebe den Raum innerhalb eines physischen Körpers oder nicht. Beide Male MUSS die Erfahrung völlig anders sein

    Ich kann mir vorstellen, dass das für viele wie NICHTS klingt. Dass es so klingen muss, als sei damit NICHTS gesagt.
    Aber dann sei es so.
    Für mich klingt das vermeintliche Widersprüchliche übrigens auch nach Nichts. Da ist kein Widerspruch - der Widerspruch löst sich aber nicht deshalb auf, weil man ihn nicht mehr sieht, sondern der Widerspruch ist da, weil das lineare Denken diese Widersprüche sehen will.

    Man darf also auch mal die Kehrseite aus dem Boden ziehen, dass man nämlich genauso gut die lineare Sicht auf die Dinge hinterfragen kann.

    Das vermeintliche Logische ist nur eine Sprache, die in einer begrenzten Ebene benutzt wird. Die Ebene wo das Astrologische fassbar wird, kann mit dieser begrenzten Ebene nicht erreicht werden.
    Da kann nicht einfach so ein WORT benutzt werden und dem Skeptiker zB würde alles klar werden und er meint dann Jahre später noch : "wie vom Blitz gerührt, danke WORT, du hast mich erleuchtet."
    Deshalb bleibt es bei Nichtssagenden Erläuterungen dazu. Es gibt keine Worte dazu, nur Umschreibungen, die der Verständnisfähigkeit mehr abverlangen als nur Wortverständnis.

    Eine Brücke wäre, wie gezeigt, dass unterschiedliche Perspektiven nicht falsch sein müssen, vielleicht weniger geeignet. Früher soll es auch mal nur 8 Zeichen gegeben haben. VERSUCHE mal heute, den TK in 8 aufzuteilen, das würde uns als ungeeignet erscheinen. Vielleicht ist das aber nur deshalb, weil wir komplexer geworden sind, ein bisschen potenter, was das mit den Kräften der Planeten und des Kosmos angeht. Früher aber war es logisch kohärent 8 Zeichen zu benutzen statt 12.


    LG
    Stefan
     
  4. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    ...nichts weiter, als "nicht sein kann, was nicht sein draf"


    shimon
     
  5. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Alfonsinische Sterntafeln... klingt wie Schuhbecks Tipps für die Verwendung von Sternanis...
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    So, jetzt hab ich die Niederschrift des Vortrags durchgelesen. So what ... gar nicht uninteressant, diese Untersuchungen eines Historikers über mögliche Geschichten und Werdegänge eines historischen Dokuments. Für die Geschichte der Astronomie wohl eher als Randnotiz zu bewerten; immerhin hat, heißt es, Magellan diese Sterntafeln zur Navigation bei seiner Weltumsegelung verwendet. Astrologisch scheitert die Berechnung von lange zurückliegenden Kalenderdaten (ich rede jetzt von Jahrhunderten...) nicht an unzuverlässigen alten Sternentafeln, das ginge mit unserem heutigen Wissen um die Chaosmechanik der Gestirnbahnen auch anders. Es scheitert schlicht daran, dass die verschiedenen Kalendersysteme mit ihren oft trickreichen Entstehungsgeschichten allenfalls Näherungen an faktische Ereignisdaten erlauben. Und was in historischen Quellen aus lange zurückliegenden Zeiten berichtet wird, ist zumindest dort, wo es von öffentlicher Bedeutung war, ebenso mehreren Schichten von redaktioneller Bearbeitung unterzogen worden wie diese Alfonsinischen Tafeln. Von der Klärung solcher Überlieferungen leben die Historiker...

    Jake
     

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