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Albtraum vom geliebten und kürzlich verstorbenen Frettchen

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von skanga, 10. Oktober 2015.

  1. skanga

    skanga Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2011
    Beiträge:
    2
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    Hallo ihr Lieben,

    ich hatte gerade einen Traum der mich verwirrt und beunruhigt. Vielleicht könnt ihr mir helfen zu verstehen, was dieser zu bedeuten hat.

    Ich bin in einem fremden Haus und auf einmal ist mein (vor 5 Tagen verstorbenes) Frettchen Balou mit 2 Frettchen im Raum. Balou sieht ganz schrecklich aus (fast schon zombiehaft) und hat Angst vor mir. Er verbeißt sich immer wieder ganz stark in meine Hände. Das er sich in meine Hände verbeißt , lässt mich im Traum relativ neutral. Ich versuche meine Hände aus dem Verbiss zu lösen (einmal verbeißt er sich so stark, dass ich denke Balou erstickt daran, weil sein ganzer Körper nur noch aufs beißen konzentriert ist) und nehme ihn trotzdem immer wieder in dem Arm und geb ihn ein Kuss auf den Kopf, damit er sich beruhigt. Im Verlauf des Traumes wird er immer ruhiger. Das zombiehafte Aussehen von mein Frettchen schockiert mich allerdings im Traum und löst im Traum Angstgefühle aus. Im Verlauf des Traumes sind auf einmal mein Freund und die Besitzer des Hauses anwesend, allerdings kann ich die Besitzer nicht sicher zuordnen (ich tendiere zu meinen Nachbarn). Ich habe Schuldgefühle gegenüber meinen Frettchen, weil es so große Angst vor mir zu haben scheint, doch ich weiß nicht wirklich was ich gemacht habe. Im Traum glaube ich, ihn gequält zu haben und er deswegen so aussieht. Allerdings gehts den anderen beiden Frettchen im Traum gut. Ich versuche einen ruhigen Ort im Haus zu finden , um mich um meine Frettchen zu kümmern....... Hier bin ich aufgewacht.


    Zum Hintergrund

    Ich liebe meine Frettchen über alles und lebe schon seit 6 Jahren mit ihnen zusammen......

    Vor 5 Tagen ist eins meiner Frettchen unerwartet verstorben. Ich mache mir große Vorwürfe, dass ich nicht bereits Samstag erkannt habe, dass er gehen will und habe ihn (weil ich alles versucht habe , um ihn zu retten) zu zwei Nottierärzten gebracht (was schon Stress ohne Ende für ihn war) und zwangsernährt (was ihn unglaubliche Schmerzen und Übelkeit verursacht haben muss). Sonntag gegen 18 Uhr habe ich endlich verstanden, was der kleine Mann mir sagen wollte, nämlich das er gehen will. Ich war wirklich schlimm zu merken, dass mein Frettchen in seinen letzten Stunden Angst hatte, wenn ich ihn zu mir nahm, weil er dachte, dass ich ihn wieder mit Nahrung quälen will. Ab 18 Uhr habe ich mich von meinen kleinen Freund verabschiedet und er konnte zu Hause und bei seinen 3 anderen Frettchenfreunden um 23 Uhr sterben.

    Ich mache mir auch Vorwürfe, dass man im Nachhinein immer zu wenig Zeit hatte. Oftmals bin ich nur zum Saubermachen, Füttern und kurz knuddeln ins Frettchenzimmer reingegangen. Im Nachhinein wünschte ich, dass ich mir mehr Zeit für die Kleinen genommen hatte...... Ich höre zwar oft von anderen Menschen, dass sie im nächsten Leben als Frettchen bei mir wiedergeboren werden möchten und einige halten mich vielleicht auch für ein bisschen verrückt, weil meine Frettchen wirklich alles haben ,was ein Frettchenherz begehren könnte aber ich bin nie zufrieden mit mir und mit dem was ich schaffe bzw. tue.

    Ich habe Balou auch da beerdigt, wo alle meine anderen verstorbenen Frettchen liegen, was für mich sehr hilfreich ist und mir ein gewisses loslassen ermöglicht aber dieser Traum hat mich richtig erschrocken. Ich hoffe sehr, dass es dem kleinen Kerl jetzt gut geht , denn der Traum hat mich stark verunsichert, dass es nicht so sein könnte. Vielleicht kann mir ja jemand helfen, ob der Traum nur ein innerer Konflikt mit mir selbst war oder ob Balou mir etwas mitteilen wollte bzw. Hilfe benötigt.

    Ganz liebe Grüße Skanga
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.546
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Skanga,

    es ist oft so, dass man sich Vorwürfe macht nicht genug getan, wenn man die Verantwortung über ein Wesen übernommen hat. Schau, was wäre denn gewesen, wenn dein kleiner Freund nur deshalb überlebte, weil Du alles versucht hattest, sein Leben zu retten? Manchmal muss man einfach seine Ohnmacht und Unzulänglichkeit annehmen, denn auch Du bist eine Sterbliche, die nicht immer über Tod und Leben entscheiden kann.

    Du solltest auch daran denken, dass ein Frettchen in der Gemeinschaft seinesgleichen, all das findet, was Du glaubst, deinem Balou vorenthalten zu haben. Vergiss also über den Schmerz nicht die Zurückgebliebenen, die immer noch deiner Fürsorge und Zuwendung bedürfen.

    Bei den Menschen spreche ich davon, dass er erst wirklich gestorben ist, wenn sein Namen nicht mehr genant und im Nebel des Vergessens eingehüllt wird. Warum sollte dies bei der Seele deines Balous anders sein? Hat er nicht seinen Seelenfrieden in der anderen Welt gefunden? Eine Welt, in der es keine Bedürfnisse und Leid mehr gibt? Lass ihm also diesen Frieden und vergiss nicht seinen Namen.

    Du solltest auch nicht Balous wegen, einem anderen Frettchen diesen Namen geben, denn jedes Geschöpf hat es verdient sein eigenes Dasein zu durchleben und nicht das eines anderen. Du hast Balou einen Ort gegeben, an dem Du dich an ihn erinnern kannst und das ist mehr als mancher Seele widerfährt.

    Dein Traum durchlebst Du all die Sorge um Balou und auch dieses Gefühl, nicht genug für ihn getan zu haben. Ein Gefühl, das wie ein Zombie nicht sterben mag und dich aufzufressen droht. Es liegt also nun an dir, ob Du Balou seinen Frieden finden lässt, oder ob er dich weiterhin als ein Gefühl des schlechten Gewissen begleiten soll.

    Für dich und Balou etwas Salbum Salabunde
    Merlin
     
  3. skanga

    skanga Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2011
    Beiträge:
    2
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    Hallo Merlin,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Auch wenn es direkt nach dem Tod eines meiner geliebten Frettchen immer sehr weh tut zu meinen kleinen Freunden zu gehen und man deutlich merkt, dass einer fehlt, versuche ich alles um den Verlust meinen verbliebenen Frettchen so erträglich wie möglich zu machen. Das heißt natürlich, Rituale und Alltag beibehalten. Das einzige was sich ändert, man nimmt sich wieder deutlich mehr Zeit für seine Wussels ;-).

    Die Namen meiner Süßen könnte ich niemals vergessen und mir würde es auch niemals in den Sinn kommen, ein "Ersatzfrettchen" für Balou zu suchen. Ich sehe das genauso wie du, dass es jedes Geschöpf verdient hat sein eigenes Dasein zu durchleben.

    Danke für dein Ansatz zur Deutung meines Traumes. Es hilft mir auf jeden Fall weiter. Ich arbeite daran, mein Gefühlschaos zu sortieren, auch wenn es momentan noch ein auf und ab ist. Aber du hast Recht, Balou soll seinen Frieden finden und mich nicht weiterhin als Gefühl des schlechten Gewissen begleiten. Dieser Satz regt mich dazu an, noch ganz andere Baustellen aufzuarbeiten......

    Wie schon geschrieben, deine Antwort hat mir sehr geholfen. Vielen Dank nochmal dafür und liebe Grüße

    Skanga
     
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