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Albträume nach Meditation

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von hosomono, 2. Juli 2013.

  1. hosomono

    hosomono Mitglied

    Registriert seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    132
    Ort:
    düsseldorf
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    Liebe User,

    Ich versuche seit ca. 6 Monaten mehr oder weniger regelmäßig zu meditieren.
    Wenn ich es am Tag mache und danach meinen gewohnten Alltag gehe, habe ich auch keine Probleme.

    Ich versuche jedoch auch oft im Bett vor dem Einschlafen zu meditieren und dann aus der Meditation Einzuschlafen, was mir zwar gut gelingt, nur habe ich danach Albträume.

    Und das ist ja nicht der Sinn der Sache:confused:

    Da es jedesmal passiert gehe ich davon aus, dass es kein Zufall ist.
    Die Träume sind immer verschieden, es geht nicht um irgendein Thema. Ich wach danach auf, kann mich nicht bewegen, habe erst Angst und schlafe dann wieder ein. Meistens geht's dann mit Albträumen weiter und die ganze Aufwachprozedur beginnt von vorn. Erst habe ich auch Schwierigkeiten wach zu werden, denke bin wach, schlafe aber im Grunde noch.

    Ich habe keine bestimmte Meditationstechnik. Einfach Augen zu und auf den Atem konzentrieren, bis ich für eine Weile abgeschaltet habe.

    Ich bin ziemlich Ratlos:confused:

    Es wäre sehr nett, wenn mich irgendwer aufklären könnte, da das Meditieren mir so dann auch nicht viel Freude bringt.

    Allen liebe Grüße,
    Hosomono
     
  2. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
    Meditieren ist eine Technik.
    Wenn du mich dein Auto reparieren lässt wird das nichts (weil ich nichts davon verstehe).

    -> Mach es ab jetzt richtig :->) ok?
     
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    :) Naja das ist doch klar: wenn Du deine Hirnwellen vor dem Einschlafen in Richtung Schlaf- bzw. Traumniveau via Meditation herunterfährst, dann erreichst Du im Schlaf ein anderes Bewusstsein als ohne Meditation. Genauso erlangst Du ja auch bei einer morgendlichen Meditation im Laufe des Tages ein anderes Bewusstsein als Du es ohne Meditation tätest.

    ...Du träumst Dich auf diese Weise also in Dein Unterbewusstsein hinein und das zeigt Dir deinen "Alb". Also sehe ich 2 Möglichkeiten: a) vor dem Einschlafen nicht mehr meditieren, oder b) noch zielgerichteter meditieren und so die Hirnchemie so beeinflussen, daß während des Schlafes keine Albträume mehr entstehen. Ein Albtraum ist ja am ehesten ein Anzeichen von Unruhe. Vertiefst Du die Meditation, vertiefst Du die Ruhe und wirst möglicherweise nach eine Weile auch vor dem Einschlafen meditieren können, ohne mit Albträumen darauf zu reagieren. Es ist vermutlich eine Frage der Übung.

    Daher vielleicht die Frage: was genau tust Du denn vor dem Einschlafen? Was ist denn Meditation für Dich, wenn Du sie vor dem Einschlafen oder währenddessen durchführst?

    lg
     
  4. hosomono

    hosomono Mitglied

    Registriert seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    132
    Ort:
    düsseldorf
    Liebe Trixi Maus,

    Ich konzentriere mich auf das einatmen und zähle jeden Atemzug bis 10. Dann beginne ich von . Das mach ich so lange bis ich wirklich an nichts anderes mehr denke. Dann höre ich auf und genieße das Gefühl einfach leere im Kopf zu haben. Wenn ich dann merke, dass wieder Gedanken aufkommen, höre ich auf Dreh mich auf die Seite:) und Schlaf dann auch ziemlich schnell ein.
    Ich habe normalerweise keine Albträume, höchstens 1 mal im Jahr oder so, deswegen verwundert es mich ja auch so, dass ich immer danach schlecht Träume.

    Und zu Terramarter möchte ich sagen, was kann ich schon groß falsch machen. Ich entspanne doch nur in dem ich mich auf meinen Atem konzentriere.

    Lg
     
  5. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    :)

    Spontan dazu eine Verständnisfrage: beeinflusst Du deine Atmung, oder beobachtest Du sie?

    Stelle mal sicher, daß Du sie nicht beeinflusst, sondern sie nur beobachtest, in ihrer körperlichen Erscheinung. Was hebt sich, was senkt sich wie tief und hoch? Wo bewegt sich etwas, wie setzt es sich im Körper fort? Wenn Du den Atem nicht beeinflusst, dann kann ich mir nicht wirklich vorstellen, daß Du dich so in Albträume hineinatmen kannst.

    Eine andere Sache in Deinem Eingangspost habe ich übrigens vergessen mit Worten zu bedenken:
    "Normalerweise" ist es ja so, daß wenn der Geist wach ist, er auch Kontrolle über den Körper hat. Bei Dir ist das zwischen den Traumphasen anders. Man könnte es so nennen, daß Dein Geist mit der in ihm gelegenen Willenskraft nicht im Körper ist.

    Jetzt könnte man philosophieren und sich überlegen: ja wo ist der Geist denn dann, wenn nicht im Körper? Das wäre eine esoterische Herangehensweise. Oder man betrachtet es physiologisch: die Hirnspannung reicht nicht aus, um die motorischen Zentren zu aktivieren. Sie reicht aber aus, um Dir eine Bewusstheit über dein waches Selbst zu bescheren. Ich kenne das aus meiner Kindheit und stelle es mir beängstigend vor: einerseits ist man froh, daß man den Albtraum hinter sich hat. Andererseits liegt man ohne Kontrolle über den Körper im Bett. Man kommt sozusagen vom Regen in die Traufe. Denn das Liegen im eigenen Körper ohne die Fähigkeit ihn zu bewegen ist ohne Zweifel ebenfalls ein "Albtraum".

    Auf der anderen Seite halte ich es auch für normal, daß man so etwas erlebt, wenn auch nicht für gewöhnlich. Ich glaube auch weniger, daß es richtige und falsche Meditation gibt, sondern für mich ist Meditation letztlich ein individueller Ausdruck unserer Seele. Man kann nicht richtig oder falsch meditieren, es gibt nur unterschiedliche Wege, an Meditation herangeführt zu werden. Manch einer findet den Zugang in sich selbst, andere bedürfen eines Lehrers. Wenn Du deine Gedanken durch eine Achtsamkeit auf Dein Atmen zur Ruhe bringen kannst, bist du für mich ein Kandidat für die erste Variante des Herangehens an Meditation, die durch Selbstversuch geschieht.

    Aber egal wie ich es bedenke: grundsätzlich besteht in mir jetzt die Frage, ob Du deinen Atem beeinflusst oder nicht. Beeinflusse ihn nicht, und möglicherweise wirst Du dann auch ganz in Ruhe schlafen und die Problematik mit der Schlafstarre verschwindet. Ach ja, und wenn Du mal wieder in der Starre landest und wach dabei bist, dann versuche doch mal, was da helfen könnte. Meinetwegen wieder atmen, oder vielleicht singen. Innerliches Singen wäre eine gute Idee. Im Grunde alles, was die Angst nicht in den Vordergrund treten lässt.

    Hm... und eigentlich bist Du am Kern dran, würde ich sagen: an der Angst. Eigentlich kannst Du froh sein, daß Du mit so wenig Aufwand durch Meditation an Deine Angst herangeführt wirst. So lernst du sie kennen und damit auch denjenigen Teil von Dir, den Du noch nicht lebst, weil Du unbewusste Ängste hast.

    lg
     
  6. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
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    Ich hab auch nur unter die Motorhaube deines Wagens geschaut - aber wenn es danach nicht mehr läuft (Alpträume) - dann hab ich vielleicht doch mehr gemacht.

    Ohne viel Übung ist man sich nicht aller seiner geistigen Schritte (in oder außerhalb der Meditation) bewusst.
    oder?



    Trixi Maus stellt dazu gute Fragen - zb:
     
  7. hosomono

    hosomono Mitglied

    Registriert seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    132
    Ort:
    düsseldorf
    @ Triximaus
    Ich bin mir absolut sicher, dass ich meine Atmung nicht beeinflusse. Das habe ich wohl am Anfang gemacht, als ich mich ganz neu mit der Meditation beschäftigte. Damals habe ich dann versucht, besonders tief ein und auszuatmen. Aber klar habe ich danach auch recherchiert und einiges gelesen und bin immer wieder auf die Aussage gestoßen, dass der Atem nur beobachtet werden darf.
    Daran habe ich mich auch gehalten, ich Atme wie immer und irgendwann Steige ich einfach ein meinen Atem zu beobachte und fange an zu zählen.

    Ich denke wirklich nicht, dass ich etwas falsch mache oder eine falsche Technik nutze, da ich wirklich nur meinen Atem beobachte.

    Bei mir ist es tatsächlich so, dass ich alleine mit der Meditation begonnen habe und nie an einer geführten teilgenommen habe. Ich mache Selbsterfahrungen in dem Gebiet und ich merke, dass ich Fortschritte mache. Es tut sich etwas. Selbst die Träume haben sich verändert.

    Ok, es sind Albträume und die stören meinen Schlaf, aber Trix Maus hat recht, ich bin anscheinend meinem Unterbeweußtsein näher gekommen. Das alles näher an die Oberfläche kommt und zugänglicher für mich wird.

    Ich habe auch noch mal meine Träume überdacht, da alle diese Albträume sehr lebendig waren habe ich sie auch alle in Erinnerung.
    Ok, wie gesagt die Träume habe immer ein anderes und manchmal ein noch so wirres, unsinniges Haupthema:)
    Aber in jedem meiner Träume sind als Nebenfiguren meine beiden Katzen zu sehen, denen immer etwas passier. Zb. Sie fallen aus dem Fenster, hauen ab, verletzen sich gegenseitig...

    Ich denke mir nun, dass ich womöglich eine unterbewußte Angst habe, dass meine Katzen irgendwas passieren könnte. So lächerlich sich das anhört, eine andere Erklärung habe ich nicht, dass beide in jedem Albtraum mit drinn sind, auch wer es nur eine kurze nebengeschichte ist.

    Das schlimmste ist die Schlafstarre. Manchmal bin ich bei Bewußtsein, dann schaffe ich es auch aus der Starre rauszukommen, in dem ich mir Sage:" so, jetzt bewege ich langsam die Finger, dann die Füße....." , aber das klappt nicht immer, denn oft ist es so, dass ich sofort wieder wegdrifte, zwar denke ich wäre wach aber schon wieder Träume und das wiederholt sich dann, aufwachen, einschlafen..... Und dann wird's echt zur Quälerei. Wie gesagt aber nur nach Meditation.

    @ Terramarter
    Ok, was ist denn dann Dein Vorschlag?
    Aber sag nicht, mach es richtig :)


    Liebe Grüsse
     
  8. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
    Also erstens, mach es richtig! :->) (nur Spass)
    Zweitens ist es leicht es richtig zu machen, wenn man genau weiß wie es geht (und das theoretisch so weit verinnerlicht hat, dass man es im Praxismoment dann auch wirklich parat hat).

    1) Zuerst stimmst du dich ein - bestens mit einem möglichst positiven Objekt (Dankgebet, buntes Mandala (vielleicht selbst gezeichnet), Buddhastatue,...) zwing dir aber bitte nichts auf - es soll was sein, was gut zu dir passt, was dir vom Herzen gefällt. Du musst irgendwie auf den Weg kommen (nicht auf einen abwegigen) - deshalb nimm etwas, das keine Möglichkeit in Richtung Unwohlsein für dich offen lässt. Das war die Vorbereitung, der rote Teppich.

    2) Solltest du dir vorher überlegt haben, worum es in dieser Meditation geht - vielleicht gibt es etwas das du verstehen möchtest, vielleicht möchtest du dir eine Frage beantworten die dich schon lange beschäftigt, oder du möchtest einfach über Mitgefühl meditieren, die grundsätzliche Natur von Freude, Geduld vielleicht,... Das war der zweite Teil. Wenn du dieses Objekt das du dir ausgesucht hast, genau umrissen hast, wenn es scharf und klar vor dir erscheint, hast du den zweiten Teil abgeschlossen.

    3) Im dritten Teil verweilst du ruhig auf diesem Objekt. Und du achtest darauf, dass es scharf und klar und deutlich bei dir bleibt. (Das gelingt mit Übung dann immer besser.) Wenn du Fortschritte machst, merkst du es daran, dass dein Geist immer friedvoller wird. (Ein empfehlenswert angenehmes Gefühl, wie du dir vorstellen kannst...

    ...und jetzt sind Albträume fast unmöglich

    Gute_Nacht, hosomono

     
  9. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512

    (und wenn du es vor dem sanften Einschlafen noch schaffst, dein schönes Gefühl der ganzen Welt zu widmen, und allen Wesen - dann wird dein Erfolg auch nicht verloren gehen. Und der nächste Morgen wird ein guter Morgen...

    Guten_Morgen, hosomono :->)

     
  10. VioBlena

    VioBlena Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juli 2013
    Beiträge:
    67
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    Ich bete vor jeder Mediation und wenn das Gefühl in mir abebbt und somit die Meditation zuende ist, bete ich nochmals.
    Vllt solltest Du dies auch mal versuchen und nicht gleich aus der Mediation heraus einschlafen.

    Vio
     
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