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Aktueller Zeitgeist

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Berian, 8. Dezember 2010.

  1. Berian

    Berian Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2002
    Beiträge:
    82
    Ort:
    Chiemgau, Bayern
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    Hallo miteinander,

    ich beobachte in den letzten Wochen und Monaten eine Veränderung bei den Menschen um mich. Aber auch insgesamt in der Gesellschaft. Ich würde gerne wissen, ob Ihr ähnliche Beobachtungen macht.

    Die Leute werden zunehmend egoistischer. Kaum jemand hört noch zu, interessiert sich für das, was andere sagen. Die Aggressivität steigt, es wird wegen Kleinigkeiten gestritten. Es herrscht allgemein eine sehr seltsame Stimmung.

    Viele haben auch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen oder machen sich Sorgen, haben Angst, sind Unsicher, depressiv etc.

    In letzter Zeit schlafen viele Menschen immer wieder schlecht. Viele sind am Limit des erträglichen.

    Irgendwie wird alles immer verrückter. "Normal" ist schon nicht mehr "normal".

    Das sind nicht nur meine Beobachtungen sondern auch andere erzählen mir solche "Geschichten", die sie gesehen/gehört haben.

    Nun meine Frage: geht's Euch auch so? Merkt ihr auch solche Dinge an Euren Mitmenschen - oder gar an Euch selbst?
    Oder liegts an mir?

    Und: was ist da los?
    Es scheint ja fast schon ein gesellschaftliches Problem zu sein...

    Danke,

    Nils
     
  2. Dirtsa

    Dirtsa Mitglied

    Registriert seit:
    7. April 2009
    Beiträge:
    299
    Ort:
    Steiermark
    Nein ich denke hier nicht an ein gesellschaftliches Problem. Ich denke eher dass unsere Gemütszustände auch äußerlich beeinflußt werden.
    fosar-bludorf.com/Tempelhof/
    Sieh mal
     
  3. premiumyak

    premiumyak Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2010
    Beiträge:
    2.180
    Ort:
    München
    Das scheint mir in erster Linie ein Problem der Ausrichtung zu sein, aber der Umstand, daß ich in meinen Beobachtungen keinen Trend ähnlich Deiner Beschreibung gemacht habe heißt nicht, daß da nichts dran wäre ;-) Deswegen wünsche ich Dir auch, daß Du es Dir bei allen Unahnnehmlichkeiten doch so gut wie möglich gehen lassen kannst und wieder festen Boden unter den Füßen gewinnst !
     
  4. Tatzelwurm

    Tatzelwurm Mitglied

    Registriert seit:
    11. Dezember 2009
    Beiträge:
    349
    Ort:
    Brannenburg

    Hallo Nils,

    beides, es hat was mit der Gesellschaft im allgemeinen zu tun, aber auch mit Dir ganz persönlich.

    Die Phänomene, die Du beschreibst, die gibt es verstärkt. Aber bei Dir scheint nur das stattzufinden, Du erlebst die andere Seite nicht. Und genau das hat was mit Dir zu tun.

    Warum ist das so?

    Die gesellschaftlichen Veränderungen werden von sehr vielen wahrgenommen und bringen immer mehr Menschen dazu sich neu zu orientieren. Sie stellen sich vermehrt Fragen, gerade nach der Spiritualität und nach der Geistigen Welt.
    Als Schamanin und Geistheilerin stelle ich erfreut fest, dass vermehrt Menschen kommen, denen war früher alles Alternative suspekt. Aber da ihre gewohnte Welt zusammenbricht, sie nur noch Blockaden und Widerstände wahrnehmen oder gar krank werden und auf die übliche Art nicht weiter kommen, suchen sie Geistheiler und Schamanen auf. Etwas, das sie sich vor Jahren nie hätten vorstellen können. Und plötzlich entdecken sie, wie stark ihre Vorurteile gewesen sind. Sie werden immer offener für völlig neue Dinge, finden zu Themen, die sie, als alles noch wie früher funktionierte, nie interessiert hätten.

    Die Menschen spüren verstärkt, so wie Du, Aggression, Härte, Leere und entweder sie resignieren oder sie machen was dagegen. Und diese neue Erfahrung bereichert ihr Leben und sie erzählen es andern weiter, die ähnlich an der Welt zweifeln.

    Es hat was mit Dir zu tun, dass Du zu dieser Bewegung noch keinen Kontakt hast, dies noch nicht spüren kannst.
    Vielleicht musst Du Dich auch auf den Weg machen mit Menschen zusammenzukommen, die beginnen ganz anders zu denken und zu handeln?
    Netzwerke werden in diesen Zeiten immer wichtiger. Bau Dir eins auf. *empfehl* Und mach immer mehr Dinge, die Du nie zuvor gemacht hast.


    Viele Grüße, Tatzelwurm
     
  5. Berian

    Berian Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2002
    Beiträge:
    82
    Ort:
    Chiemgau, Bayern
    Hallo und danke für Eure Antworten!

    @Dirtsa
    HARP, ELF und Co. sind für mich Themen, mit denen möchte ich mich nicht zu intensiv auseinandersetzen. Da krieg ich einen Knoten im Hirn! :)
    Was aber nicht heissen soll, daß ich es nicht für möglich halte.

    @premiumyak
    Danke für Deine Wünsche :)

    @Tatzelwurm
    Danke für Dein ausführliche Antwort. Ich möchte gerne näher darauf eingehen. Du empfiehlst mir Dinge zu tun, die ich nie zuvor tat. Ich vermute Du meinst damit Dinge in spiritueller Richtung.

    Diesen Rat möchte ich zum Anlaß nehmen und ein bischen ausführlicher über mich zu schreiben - bin neugierig was Du darauf antworten wirst...

    Seit über 20 Jahren sind spirituelle Themen für mich wichtig. Zuerst theoretisch in Form von Büchern, dann -endlich- praktisch, da ich ähnlich denkende Menschen fand. Vor fast 10 Jahren fing ich damit an, sehr viel mit englischen Medien zu arbeiten. Geistheilung, Workshops, Seminare, Übungskreise etc. waren wie eine zweite Heimat für mich.

    Es war herrlich. Endlich - so empfand ich es - fing ich an zu leben! Endlich fand ich Freunde, die wie ich dachten. Ohne jetzt angeben zu wollen, aber ich glaube man mochte auch mich, man meinte, ich würde irgendwann mal ein Medium, ein Heiler oder sonstwas werden. Zwar glaubte ich nicht so recht daran, aber ich war bereit für alles. Ich wollte es sich einfach so entwickeln lassen wie es kam, ich war zu allem bereit.

    Vor 5 Jahren dann bekam ich von heute auf morgen massive gesundheitliche Probleme. Es war mir nicht mehr möglich so regelmäßig zu den Übungskreisen etc. hinzufahren. Ich war in echter Not!

    Es ist nur schwer zu glauben, wie schnell man von seinen "Freunden" fallen gelassen wird. Vor allem, wenn man sie für "spirituell orientiert" hält. Von den meisten habe ich von dem Tag an nichts mehr gehört, als ich krank wurde. Zwei hielten noch hin und wieder E-Mail-Kontakt, bis auch der abbrach.

    Es hat 2 Jahre gedauert, bis dieser Verlust aller Freund nicht mehr weh tat. Und in dieser Zeit - meine gesundheitlichen Probleme halten immer noch an - verlor ich auch die geistige Welt. War es bisher immer so gewesen, daß ich mich verbunden fühlte, sobald ich nur daran dachte, so ist es seither (und auch jetzt noch) so, als wäre da niemand mehr da.

    Empfand ich es vorher stets so, als wären sie alle um mich herum, meine Freunde von "drüben" - so ist es jetzt wie ein leeres Zimmer. Keiner mehr da.

    Du wirst jetzt sagen, "doch die sind da, nur bist Du aufgrund Deiner inneren Einstellung nicht in der Lage sie zu spüren, hören etc.".

    Nein, das denke ich nicht. Ich denke wirklich: die sind alle weggegangen. Es fühlt sich so an. Und ich kann den Unterschied, ob es an meiner inneren Einstellung liegt oder ob es tatsächlich so ist, durchaus erkennen und auch spüren.

    Mein Netzwerk, wie Du es nennst, ist also vor 5 Jahren zerbrochen und auch mein Netzwerk "drüben" ist dahin. Was bleibt ist ein völlig allein-gelassen-sein (irdisch wie geistig) mit nach wie vor massiven gesundheitlichen Problemen.

    Ich gebe zu, daß ich in dieser Zeit sehr viel gelernt habe, mehr als ich auf 1000 Workshops hätte lernen können. Aber schön ist es nicht :(

    Und dann kommen jetzt immer mehr die beschriebenen Veränderungen in der Welt, im näheren Umfeld, in der Natur, bei den Mitmenschen, in der Gesellschaft usw. dazu, so daß ich da stehe und mich nur noch wundern kann, was das alles soll. Als wäre ich im falschen Film.

    Und ich rufe und schreie in die geistige Welt, manchmal schimpfe ich auch - aber keiner hört hin, keiner ist da. So geborgen wie ich mich früher fühlte - so verlassen fühle ich mich jetzt.

    Es ist -nach meinem Empfinden- als wäre diese Welt im wahrsten Sinne des Wortes von allen guten Geistern verlassen worden. Und was sich jetzt noch hier tummelt - naja...

    Ja, ich weiß. Ich bin wahrscheinlich selber schuld, es liegt an meiner Einstellung, es liegt daran, daß ich mich auf diese Dinge konzentriere, dem negativen zu viel Beachtung schenke etc. Das sind diese spirituellen 0815-Antworten die ich zur genüge kenne und die ich für ganz, ganz schlimm -und falsch- halte.

    Denn ich will die Welt sehen wie sie wirklich ist. Nicht durch eine rosarote Brille, mir selbst was vormachend, krampfhaft lächelnd am scheinbar guten festhalten. Das kenne ich von meinen früheren Freunden und von vielen spirituellen Menschen zur Genüge.

    Und darum mache ich die Augen auf, freue mich am schönen - erkenne auch das weniger schöne. Und sehe immer mehr, wie das Schöne zerstört wird, immer seltener wird. Ohne, daß ich das jetzt durch meine Einstellung beeinflussen würde!

    So, jetzt bin ich mal gespannt auf Deine Antwort, an der mir viel liegen würde :)

    Danke und alles Gute,

    Berian
     
  6. premiumyak

    premiumyak Sehr aktives Mitglied

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    Wenn Du das Wenige Schöne sehen kannst, dann ist das vielleicht alles, was Du momentan tun kannst und ich denke Du hast recht, wenn Du schreibst, es bringe nichts, die Augen vor dem Unerfreulichen zu verschließen. Gerade gestern hatte ich auch wieder einen kleinen Tiefpunkt, weil ein paar Dinge, die ich euphorisch angeleiert hatte zerplatzt sind.
    Bislang war ich fast ausschließlich literarische Fremdkontake mit der Esoterik, aber dadurch bin ich auch auf ein Buch von Martia Nelson gestoßen :
    `Der Weg zum wahren Selbst`.
    Für viele mag das voller abgedroschener Floskeln stecken, mir hat es allerdings etwas gebracht. Zum Beispiel, daß auch Schmerz und Frustration zum Leben gehört. Sie empfiehlt dann `in den gefühlten Schmerz hineinzuatmen`.
    Ich stelle mir das so vor, daß ich spüre, wie der Atem kommt und geht und gleichzeit das eigene Leid und die Trauer. Aber durch das Fühlen des Atmens erscheint das Unangenehme quasi vom ersten Platz verdrängt - noch vorhanden - aber immerhin etwas `abstrakter` zu werden und Platz zu bieten für ´eigene, neue´ Gedanken.
    Mit den besten Wünschen für Deine Genesung - Jens
     
  7. Tatzelwurm

    Tatzelwurm Mitglied

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    Hallo Berian,

    aus Deinem Text lese ich eine hohe Erwartungshaltung an Deine Freunde heraus. Du sprichst von fallen gelassen werden. Dabei übersiehst Du aber, dass Veränderungen zum Leben dazu gehören. Und gerade Krankheiten schmeißen einen nicht selten ins "Aus", sorgen aber durch den Abstand und die Auszeit für eine kraftvolle Zeit des reifens und sich veränderns. Diese Veränderungen führen fast immer auch zu einer Veränderung des Freundeskreises. Unter Umständen löst sich dieser sogar komplett auf.
    War bei meinem auch so. Und das war nicht das schlechteste, denn jetzt habe ich einen, der wirklich zu mir paßt.

    Du übersiehst, dass Du ganz stark in einem Kreis des Lernens eingebunden warst. Durch Deine Krankheit fielen Eure Lebenswelten auseinander und Du hattest anscheinend die Erwartung, dass die damaligen Freunde oder "Freunde" dann mit in Deinen privateren Kreis mitwandern würden. Das passiert aber nicht automatisch, denn die Bedürfnisse sind ja ganz andere.

    Hattest Du damals nur diesen Freundeskreis aus der Lernecke oder hast Du Dir auch privat einen aufgebaut? Aus so einem brechen in der Regel weniger weg, weil sie einen viel eher mit allen Höhen und Tiefen kennen, nicht nur in der Rolle des Heilers, des Mediums, o.ä..

    Machst Du den ehemaligen Freunden nur Vorwürfe, dann bleibst Du ständig im Außen mit Deiner Wahrnehmung. Und dann kommst Du nicht so leicht in Bewegung, um mit den veränderten Bedingungen Dir was Neues aufzubauen.
    Groll macht nicht wirklich flexibel.

    Eine Krankheit ist eine massive Veränderung. Und manchmal braucht es die auch, selbst wenn das nicht immer gleich zu erkennen ist.

    Sie bugsiert einen nämlich schnell aus einer Welt des Scheins.

    Sie zwingt einen nach innen zu gehen und aus einer Abhängigkeit von Lob und Bestätigung herauszutreten. Du warst in der Zeit davor sehr im Außen, es war Dir wichtig wie andere Dich wahrnehmen und Dich bestätigen. So ein Bedürfnis ist verständlich, spirituell bringt es Dich keinen Schritt weiter.

    Die Krankheit sorgt dafür, dass Du den Kontakt zur Geistigen Welt nicht mehr so selbstverständlich nehmen kannst, wie zuvor, sondern ihn Dir wieder erarbeiten musst. Und zwar diesmal unabhängig von der Bestätigung durch die andern. Das ist etwas mühsamer.

    Stellst Du Dich dieser Aufgabe oder trauerst Du nur dem Alten nach? Erarbeitest Du es Dir aktiv wieder Kontakt zu kriegen oder wartest Du, dass die das von der andern Seite für Dich lösen?

    Und schon wieder ist da dieser Groll und die Schuldzuweisung nach außen. Sie haben Dich verlassen. Angeblich.
    Nö, nicht sie. Sondern Du weigerst Dich beharrlich Dir den andern Zugang zu ihnen zu erarbeiten.
    Weggegangen sollen sie sein?

    Den Freunden wirfst Du vor, dass sie Dich verlassen haben, obwohl sie doch spirituell orientiert sind. Wie stand und steht es denn mit Deiner eigenen Spiritualität, wenn Du merkst, dass das gewohnte Zimmer leer ist und Du wirst nur maulig und ziehst Dich in eine Ecke zurück, anstatt Dich im Haus umzuschauen.
    Wo ist Deine ganz persönliche Kontaktmöglichkeit und zwar vollkommen unabhängig von einem Kreis, der Dir dauernd Bestätigung liefert? Mach Dich mal auf die Suche danach.

    Du hast dran gearbeitet auf spirituellem Wege andern zu helfen. Wie weit bist Du gekommen, wenn Du annimmst, die Geistige Welt würde den Kontakt abbrechen? Hättest Du das auch so Deinen Klienten erklärt, dass die in der Geistigen Welt so handeln? Ich glaub (oder hoffe) jetzt mal eher nicht.

    Wenn es um andere Menschen geht, würdest Du tatsächlich annehmen, dass sich die Geistige Welt von jedem zurückzieht? Nee, gib's zu, das ist jetzt einfach nur Deine enttäuschte und bockige Interpretation. Aber enttäuscht hast Du Dich selbst, nicht die Geistige Welt. Die wartet auf Dich immer noch, so wie sie es all die Jahre über gemacht hat.
    Und zum Glück sind die Herrschaften geduldig. (Bei mir übrigens auch. *g*)

    Du schreist und sie hören angeblich nicht. Doch, tun sie. Aber vielleicht arbeitest Du mal wieder dran Deinen Kanal auf sie einzustellen? Wie soll man jemanden Antworten geben, der gar nicht zuhören kann?

    Das Positive kannst Du tatsächlich nicht mehr wahrnehmen, weil Du es immer mit dem Alten vergleichst. Und irgendwie hab ich den Verdacht, dass Dein Blick nicht auf das Neue gerichtet ist, sondern darauf, dass alles wieder so werden soll wie früher.
    Das bringt aber nur Stagnation.

    Mit Deiner Einstellung hast Du Dich ja noch gar nicht auf den Weg gemacht neue Menschen kennenzulernen, kein Wunder, wenn Du die positiven Veränderungen gar nicht sehen kannst.

    Was brauchst Du, um Dich aus der Einsamkeit rauszuarbeiten?
    Was brauchst Du, um Dich wieder von Neuem auf die Geistige Welt einzustellen und Dich anzubinden, ohne von den andern abhängig zu sein?
    Was brauchst Du um Deinen Groll und Deine Blockaden loszulassen?

    Du musst das alles nicht alleine schaffen, hol Dir Hilfe. Aber die Entscheidung zur Veränderung, die muss von Dir kommen.


    Viele Grüße, Tatzelwurm
     
  8. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    1.855
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    Braunschweig
    @premiumyak
    Um es ganz einfach auf den Punkt zu bringen: Die Übung wirkt weil du den Schmerz zulässt, ihn akzeptiert.

    @Tatzelwurm
    Guter Beitrag:thumbup:

    @Berian

    Wie sehen denn die richtigen Antworten aus? gibt es überhaupt etwas das allgemeingültig "richtig" ist? meiner Meinung nach NEIN, es gibt Antworten die für den einzelnen richtig sind, aber auch nur für eine gewisse Zeit.

    Du stempelst diese Meinung als falsch ab und sagst du willst die Welt sehen wie sie wirklich ist? Du kannst die Welt nur sehen wie Sie wirklich ist wenn du alle Brillen absetzt, wirklich alle auch die vorgefassten Meinungen in deinem Kopf. Und diese vorgefassten Meinungen sind noch da, das heißt du siehst immer noch nicht was wirklich ist sondern nur was du sehen willst.

    Alleine die Behauptung du könntest unterscheiden ob es sich nur so anfühlt dass in der geistigen Welt niemand mehr ist oder ob es wirklich so ist... wer sich so sicher ist belügt sich selbst um sich weiterhin vorzumachen alles unter Kontrolle zu haben.

    Akzeptiere du hast dein Leben nicht unter Kontrolle. Du kannst es schlicht und einfach nicht kontrollieren.
    Weder kannst du kontrollieren wann ein Hoch noch wann ein Tief kommt und du kannst dich auch nicht vor diesen Erfahrungen drücken. Akzeptiere einfach dass jetzt ein Punkt ist an dem es in die Tiefe geht, wie du diesen Abstieg erlebst liegt an dir. Das weißt du aber gleichzeitig wehrst du dich gegen diese Tatsache und nimmst dir damit selbst das bisschen Kontrolle dass du noch besitzt.

    Du merkst dass du immer noch nicht ganz unten angekommen bist und du hast Angst noch tiefer zu fallen. Warum kannst du dich nicht einfach fallen lassen? Aufhalten kannst du es nicht, denn das liegt einfach nicht in deiner Macht.

    Probiere doch einfach mal die Übung von premiumyak vielleicht hilft es dir zumindest etwas Abstand zu gewinnen. Denn erst wenn du wirklich unten angekommen bist kann es auch wieder Bergauf gehen. Du steckst gedanklich und gefühlsmäßig noch voll im Moment des fallens fest, erwartest du wirklich in so einer Situation alles neutral betrachten zu können?

    Hör auf dich selbst zu belügen, das was du siehst ist das was du dir vor machst und das was du nicht sehen willst.
    Wenn du dich so lange schon mit Esoterik beschäftigst müsstest du doch einige Methoden kennen die dir helfen wieder zu dir selbst zu finden, das bringt mich zu der frage ob du es bisher nur halbherzig versucht hast, nur unregelmäßig die Übungen gemacht hast oder es doch ganz ausgelassen hast weil du nach ein oder zwei versuchen den Eindruck hattest es bringt nix...

    Ordne deine Gedanken und lass deinen Gefühlen wieder mehr Raum damit sie dort hinfließen können wo sie hin gehören...dann sieht auch die Welt gleich wieder ganz anders aus.
    Du kämpfst momentan mit dir selbst, einerseits suchst du Bestätigung um die Selbstlüge aufrecht zu erhalten, andererseits willst du da raus weißt aber nicht so recht wie...lass einfach los, dann ordnet sich auch alles von selbst (zumindest bis zu einem gewissen Punkt).

    Deine Einstellung beeinflusst dich mehr als du denkst, denn wenn du sie wirklich fallen lassen würdest wäre deine Sicht nicht so Kurz sondern würde sich ins unendliche Erweitern und dich in deinem ganzen Sein dermaßen überwältigen dass du gar nicht in der Lage wärst irgendwelche Worte für das zu finden was sich dir da offenbart hat und es wäre sicherlich nicht so negativ wie du es letztendlich doch stehen lässt.
    Das weißt du, warum hältst du trotzdem so krampfhaft fest?

    Niemand sagt du sollst übermäßig positiv sein, aber es sagt auch niemand sei so negativ wie jetzt. Sei doch ganz einfach nur! Nur weil du nicht krampfhaft positiv sein willst bewegst du dich ins negative und krallst dich dann dort krampfhaft fest und behauptest dabei noch neutral zu sein, das bist du nicht! Hör auf mit dieser Selbstlüge! Erst dann bist du wieder frei und es kann wieder weiter gehen...

    Solange du behauptest deine Gedanken, deine Gefühle oder deine innere Einstellung würde dich nicht beeinflussen bist du weit weg von der Realität und damit weit weg von der Neutralität die du dir offenbar doch sehr wünscht.

    Lass einfach zu was du ohnehin schon lange weißt.

    Lieben Gruß,
    Anakra
     
  9. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
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    10.922
    Ort:
    Wien
    Wenns Entwicklungen in diese Richtung gibt, dann nicht erst seit Wochen oder Monaten. Aber es liegt an beiden, an mir und an den Anderen, kommt auf die Begegnungen und die Schwingung des Tages an.
     
  10. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
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    hallo berian,

    danke für deine offenen worte. tatzelwurm hat dazu schon einiges wesentliches gesagt.
    für mich stehst du vor einem wichtigen schritt, der einen starken anlauf erfordert.
    dazu musst du dich neu formieren und deine energien neu fokussieren.
    das tief gehört dazu.
    richte deine antennen neu aus und wende dich ohne groll an die geistige welt.

    lg winnetou:)
     
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