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Ahnen und Ahnenlinien

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von npaul, 6. Oktober 2010.

  1. npaul

    npaul Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. August 2010
    Beiträge:
    7
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    Hallo zusammen,

    bin auf eure Meinung gespannt ;)

    Wir alle stammen von Vorfahren ab, unseren Ahnen, deren direkte Verbindungen wir mehr oder weniger weit in die Vergangenheit zurückverfolgen können. Schnell entsteht bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema ein verästeltes Gebilde, an dessen Spitze wir stehen. Ebenso wie wir, hat jeder der Vorangegangenen selbst einmal an der Spitze seiner Ahnenlinie gestanden, war Nachfahre und wurde wahrscheinlich im Laufe seines Lebens zum Vorfahren, zum Ahnen. Die meisten lebenden Menschen durchlaufen diese Entwicklung vom Nachfahren zum Ahnen, bei einigen endet jedoch die Ahnenlinie mit ihnen als letztes Glied, wenn keine Kinder, (also weiterfolgende Nachfahren) vorhanden sind.
    So setzten sich die Linien von Generation zu Generation immer weiter fort. Der Ahnenbaum wächst und die Menschheit als Ganzes wird durch diese Entwicklung weiter getragen.

    Aus meiner Sicht, und der des abendländischen Schamanismus, gibt es 3 Ahnenlinie mit denen wir verbunden und die für uns von Bedeutung sind. Es sind:
    - die Ahnenlinie mütterlicherseits
    - die Ahnenlinie väterlicherseits
    - und die Ahnenlinie unserer eigenen Inkarnationen

    Wir als Erwachsene stehen an der Spitze dieser drei Ahnenlinien und bilden somit die Summe der Erfahrungen, Erlebnisse, Schicksale und Entwicklungen unserer Ahnenlinien.
    Wir als Spitze der Entwicklungskette vereinen all das, was sich in unseren Ahnenlinien an physischer, energetischer und spiritueller Entwicklung, oder anders ausgedrückt- an menschlicher Entwicklung - herausgebildet hat, in uns.

    Das bedeutet auch, dass wir in der Lage sind (Offenheit, Neugierde und Verständnis vorausgesetzt), diese Ahnenlinien überblicken und verstehen zu lernen. Wir können uns aus dieser exponierten Position heraus anschauen, was in unseren Ahnenlinien gut gelaufen ist und was weniger gut.
    Wenn es uns möglich ist dies unvoreingenommen zu beobachten, halten wir damit einen Schlüssel für die aktive Einflussnahme auf unsere eigene Entwicklung in den Händen.
    Ich bin mir nicht sicher ob unsere Ahnen diese Möglichkeit ebenfalls hatten, doch wir haben diese Möglichkeit, unterstützt durch die heutige Zeitqualität und die immer stärker werdende Bewusstseinsentwicklung, auf jeden Fall!!

    Unsere Ahnenlinien sind aber auch Entwicklungslinien, und wir als Lebende stellen die aktuelle Spitze dieser Entwicklung dar. Teil unserer Aufgabe hier auf Erden ist es nun, den nach uns Kommenden eine wiederum weiterentwickelte, höhere Plattform zu bieten, als die, von der aus wir gestartet sind.

    Die „neue Biologie“ zeigt uns eindrücklich, dass dies nicht nur ein theoretisches Modell, sondern Realität ist, doch dazu an anderer Stelle mehr. Sie geht noch einen Schritt weiter und zeigt, dass wir aktiv Einfluß auf unsere Entwicklung nehmen können und damit sogar unseren Genpool umschreiben oder ergänzen können. Andere Disziplinen wie z. B. die Quantenphysik unterstreichen dies, indem sie zeigen, dass wir durch unsere Gedanken und unser Bewusstsein direkt Einfluß auf die Realität nehmen können. Sind diese Einflüsse intensiv genug, werden sie in unseren genetischen Code eingeschrieben.
    Dies ist wichtig zu wissen, denn nun entsteht ein Spannungsbogen aus dem was wir momentan als Spitze unserer Ahnenlinie sind, sowie dem, was wir als Einsichten über ein wirkliches Leben, für unsere Entwicklung und unsere Zukunft umsetzen wollen. Dieser Spannungsbogen ermöglicht es uns, aktiv unser Leben und unsere Lebensweise zu gestalten, macht uns frei und mündig, und schafft die Möglichkeit unser Leben jederzeit zu ändern.

    Wir können uns also ansehen, was in unseren Ahnenlinien gut oder weniger gut war, was erfolgreich und weniger erfolgreich war und über die gesamten Ahnenlinien hinweg unsere Schlüsse ziehen. Wir können aus dem gelernten unsere eigenen Entscheidungen für unser Leben treffen.

    In allen Fällen gebührt unseren Ahnen für ihre Lebensleistung Achtung und Respekt. Jeder wird aus seiner damaligen Sicht, seinem Kenntnisstand und seinen Möglichkeiten entsprechend, die für ihn scheinbar richtigen Entscheidungen getroffen haben. Haben diese sich im Nachhinein als nicht so gut herausgestellt, so ergibt sich daraus keine Schuld oder ähnlich negative Etikettierung. Was im Leben gut und weniger gut war, zeigt sich oft erst denen, die nach uns kommen. Das gilt auch für uns!

    Dies bedeutet jedoch nicht, in einen unkritischen Ahnenkult oder Ahnenverehrung zu verfallen, ganz im Gegenteil. Es ist unsere Aufgabe das was war möglichst als Beobachter zu sehen und klar zu entscheiden, was wir heute in unserer Zeitqualität, für uns als gut und wert ansehen. Ebenso klar gilt es zu entscheiden, was wir nicht mehr haben wollen und welche Muster zu meiden sind. Das Gute erkennen und aus dem Schlechten lernen. Nur so können wir uns weiter entwickeln, so funktioniert Evolution, bewusst und aktiv, nur selten durch Zufall, falls es so etwas überhaupt gibt.

    Gleichzeitig bedeutet diese Sichtweise auch die Zusammenfassung und Verschmelzung aller Epochen und früheren Kulturen in uns selbst. In uns und für uns gibt es keine Trennung zwischen megalthisch, keltisch, germanisch, früh-, mittel- oder hochmittelalterlich, usw., denn wir hatten in vielen früheren Kulturen und Epochen Ahnen leben, die auch heute noch ein Teil von uns sind. Menschen, die Erfahrungen mit Rückführungen oder besser noch schamanischen Ahnenreisen haben, können dies bestätigen. In vielen indigenen Kulturen ist so etwas noch lebendiger Bestandteil des Lebens.

    Wie kann es also sein, dass jemand bestimmte Kulturen oder Epochen ausblendet, oder die Vermischung/ Zusammenfassung von Elementen aus verschiedenen Epochen ablehnt? Ist er/sie doch selbst ein Mischergebnis derselben!

    Diese Bedeutung für unsere heutige Entwicklung ist nicht zu verwechseln mit wissenschaftlich klaren Definitionen bestimmter Kulturen, Epochen, Stämmen oder spezifischen Zeitabschnitten. Diese sind wertvoll und wichtig, um mehr über die Vergangenheit zu lernen. Daraus Schlüsse für das jetzige und zukünftige Leben zu ziehen ist jedoch etwas ganz anderes.

    Sabotiert also nicht jeder, der sich an einer Epoche oder gar einer Stammeskultur fest hält und sich bemüht, so wie damals zu leben, oder deren Werte möglichst authentisch „nach zu ahmen“, damit nicht den Entwicklungsauftrag unsere Ahnenlinien?

    Können wir unsere Ahnen nicht viel mehr dadurch ehren, dass wir das Gute ihres Seins und ihrer Zeit erkennen und zeitgemäß übernehmen?
    Und indem wir aus dem weniger Guten, das sie nicht sehen konnten, lernen und dadurch die gleichen Fehlentscheidung vermeiden?

    Manchmal scheint es mir als flehten die Ahnen: „Seht was wir Gutes hatten, seht was wir nicht sehen konnten und dadurch Fehler machten. Trefft bessere Entscheidungen als wir es konnten. Wir sind für euch da und helfen euch dort, wo wir es vermögen“.

    Erkennen wir diese Zusammenhänge, so können wir unseren Ahnen nicht nur Achtung und Respekt entgegen bringen, wir können sie aktiv in unser Leben einbinden. Wir können sie um Rat und Hilfe bitten, wenn wir altes Wissen erforschen und in unsere heutige Zeit transferieren wollen. Die Ahnen haben ein Interesse daran das sich die Ahnenlinie mit uns gut weiter entwickelt, denn es ist auch ihr Lebenswerk.

    Unter „gut“ ist in erster Linie eine menschliche Entwicklung gemeint. Technologisch, intellektuell und physisch haben wir uns sicher weiter entwickelt, nur auf der menschlichen/ethischen Seite scheint es noch erheblichen Nachholbedarf zu geben.

    Nehmen wir doch den Entwicklungsauftrag unserer Ahnenlinien an, indem wir die Übersicht über das Vergangene mit den aktuellsten Erkenntnissen Wissen schaffender Disziplinen verbinden, und gestalten unsere Zukunft wie wir es für richtig halten.

    Herzliche Grüße, Norbert
     
  2. ALnei

    ALnei Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2007
    Beiträge:
    10.182
    hi.

    mE agieren wir in allen fällen zeitgemäss,
    denn dieser entwicklungsauftrag, wie du ihn nennst,
    ist ein essentieler programm (auch (des menschen))
    worin auch das nachahmen enthalten ist.
     
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