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Agression auf die Mutter

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Arcturianerin, 2. Juli 2009.

  1. Arcturianerin

    Arcturianerin Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2009
    Beiträge:
    179
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    Hallo!

    Im Traum war ich ca. 20 Jahre alt, ging zur Fachschule und hatte mein eigenes Auto. Eines Tages kam eine Schulfreundin und bat mich, sie am Freitag von zu Hause abzuholen und mit zur Schule zu nehmen und wieder zurückzufahren. Ich willigte ein. Am Donnerstag Abend jedoch musste ich sehr lange arbeiten und so wurde es 5 Uhr früh und ich sagte zu meiner Mutter, das ich unter diesen Umständen heute wohl nicht zur Schule gehen werde und so auch nicht die Schulfreundin mitnehmen kann. Meine Mutter begann darauf zu pochen, sie bestand auf meine Schulpflicht! Da wurde ich sehr wütend auf sie, ich packte sie richtig am Kopf und schüttelte sie und brüllte rum und war sauer und sagte ihr das sie überhaupt keine Ahnung habe und sich raushalten soll! Dann kam mein Vater hinzu und sie jammerte vor ihm rum wie arg böse ich bin. Ich hatte nun Angst von ihm eine geknallt zu bekommen, wegen des körperlichen Angriffs auf meine Mutter aber die Ohrfeige blieb aus. Ich ging darauf in mein Zimmer und sendete SMS mit der Mitschülerin, welche ich eigentlich abholen wollte. Dabei stellte sich heraus, das sie 150km entfernt von mir wohnte und ich damit 300km an einem Tag hätte fahren müssen! Das war eindeutig zu viel und ich nahm mir vor, beim nächsten Versprechen erst mal genauer nachzufragen. Da klingelte das Telefon meiner Eltern und ich ging ran. Mein Ex war dran aber er verstellte seine Stimme und machte sich wohl einen Spass aus der Aktion. (Tatsächlich war ich als ich 20 Jahre war, mit ihm zusammen). Dann erzählte er mir, das seine Freundin lesbisch geworden ist und deswegen seit 2 Wochen Schluss ist. Es gab wohl auch Streit zwischen den beiden und er hatte eine Bisswunde am rechten Oberschenkel. Wir verstanden uns ganz gut aber Liebe war da nicht mehr, stellte ich so für mich fest.

    Ganz schön viel. ;) Am meisten interessiert mich die Deutung des Streits mit meiner Mutter. Ich habe sie ja im Leben nie so hart angepackt!

    Arcturianerin
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.537
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Zunächst soll das Traumgeschehen in eine Gefühlswelt in der Vergangenheit verlegt werden. In eine Zeit, in der du begonnen hast deine eigenen Wege zu gehen. Es geht in deinem Traum aber nicht nur um eine Sache von damals, sondern mehr um deine aktuelle Situation.

    Die Fachschule verdeutlicht das Lernen für einen Übergang in eine neue Lebensphase und das Auto verkörpert den Wunsch, deinen persönlichen Freiraum zu erweitern. Die Schulfreundin symbolisiert ein Gefühl in dir, das dir sehr vertraut ist und mit dieser Sache in Zusammenhang steht. Es ist aber auch ein Gefühl, das du nur aus deinem Pflichtbewusstsein heraus mit dir herumschleppst.

    Irgendwie kommst du im Traum zur Erkenntnis, dass du im Augenblick an einem Punkt angelangt bist, bei dem es dir ratsam erscheint einmal eine Pause einzulegen. In diesem Wunsch nach Ruhe und Besinnung möchtest du auch nicht die Gefühle mit dir herumschleppen, welche sich mit der Schulfreundin verbinden.

    Da meldet sich aber mit der Mutter deine oberste Instanz in Sachen Gefühle und Emotionen zu Wort und erinnert dich daran, dass diese eine Verpflichtung für dich sei. An dieser Stelle vermute ich einmal, dass gerade diese Situation Anlass war, den Traum in die Vergangenheit zu legen, denn mit dieser Sequenz möchtest du dich von all´ den so genannten „Pflichten“ und Zwängen mit einem emotionalen Rundschlag befreien. Mit großer Wahrscheinlichkeit dürften diese Gefühle mit einer realen Situation aus der Vergangenheit in Verbindung stehen.

    Indem du dich auf dein Zimmer begibst, möchtest du dich in deine Seele zurückziehen. Mit der SMS trittst du mit der bewussten Sache (Freundin) in Verbindung und möchtest das für dich verbindlich klären. Ganz tief in deinem Inneren verbreitet sich aber ein übermächtiges Schuldgefühl, dich für deine Emotionen zu entschuldigen und begründest dies, dass ja alles viel zu weit von dir entfernt sei und du es deshalb auch nicht schaffen kannst.

    Mit dem Telefon und dem früheren Freund soll dann ein Gefühl der Demütigung in dir erzeugt werden. Mit der abschließenden Sequenz mit der lesbischen Freundin soll lediglich dein heutiges Verhältnis zu ihm kurz betrachtet werden, was dann auch in der Erkenntnis endet, dass da keine Liebe mehr sei. Diese Passage hat jedoch mit dem eigentlichen Traumgeschehen wenig zu tun und ist lediglich eine abschweifende Anmerkung.


    Ich wünsche dir eine kleine Urlaubsreise nach Avalon, denn dort gibt es für die Seelen keine Schuld und keine Pflichten.

    Merlin :zauberer2
     
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