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Aggressivität und Symbiose

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Lamia1, 30. März 2015.

  1. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
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    Hallo!

    Ich halte es für denkbar, dass eventuell auch eine pathologische Symbiose mit einem (realen und/oder internalisierten) elterlichen Objekt dazu geführt haben könnte, dass der Copilot des Fluges 4U9525 Andreas Lubitz ein exorbitantes Aggressionspotenzial akkumulierte, welches sich kürzlich eruptiv durch seinen Suizid und die Exekution von 149 Menschen entlud. Anstatt mithilfe der nötigen (und offensichtlich auch vorhanden gewesenen) Aggressivität den Trennungs- und Loslösungsprozess von den Eltern zu initiieren, entledigte er sich seiner Wut und seines Hasses möglicherweise "alternativ" durch den bewusst und willentlich herbeigeführten Flugzeugabsturz über den französischen Alpen.

    Soweit ich informiert bin, kehrte Andreas Lubitz periodisch bei seinen Eltern ein. Er besaß sogar eine Zweitwohnung in deren Nähe. Offenbar gelang es ihm nicht, sich auf emotionaler Ebene sowie räumlich von seinen Eltern zu distanzieren und abzulösen. Dass einer symbiotischen Bindungsgewalt unterworfene Menschen nicht selten auch unter depressiven Episoden leiden, ist meines Wissens kein Geheimnis. Sucht ein Symbiotiker bzw. Narzisst die Fusion mit dem unbewusst ersehnten omnipotenten Objekt aus der Kindheit vergebens, wird er womöglich depressiv, da er sich selbst ohne jene Verschmelzung als psychisch instabil, sozial inkompetent und kontaktunfähig erlebt. Hierzu passen wiederum die Charakterbeschreibungen, die von Nachbarn, Bekannten und Freunden über Andreas Lubitz abgegeben wurden. Sie äußerten beispielsweise, dass Lubitz zurückhaltend, auffallend ruhig und stets freundlich gewesen sei. Derartiges habe ich schon über so manchen Amokläufer gehört, wenngleich ich selbstverständlich nicht generalisieren möchte.

    Manche der Betroffenen scheinen sich schlussendlich mit der Allmacht des Todes identifizieren zu wollen, indem sie selbst zum Mörder und/oder durch Selbstmord Teil von ihm werden.

    Diese psychologischen Ansätze müssen keineswegs der Realität entsprechen, zumal ich nur wenig über die persönlichen Hintergründe von Andreas Lubitz weiß. Theoretisch halte ich meine Gedanken aber für plausibel.

    Viele Grüße

    Lamia1
     
  2. Gelbfink

    Gelbfink Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2015
    Beiträge:
    1.282
    Ort:
    Bayern
    Pluto-Mars Konjunktion, ist vermutlich die Antwort
     
  3. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
    Beiträge:
    4.819
    Hallo Leute!

    @Lamia1 ´s Ansatz die Themen Aggressivität und Symbiose zusammen auftreten zu lassen ist genau richtig.

    Aggressivität und Symbiose haben eine Gemeinsames Ziel: Die Auflösung der Polarität.
    - Aggressivität will, dass ein Pol den anderen Pol zerstört. Geht nicht.
    - Symbiose will, dass beide Pole friedlich Koexistieren. Geht nicht.

    Pole Konkurrieren immer. Die Pole sind immer Feuer (Ego) und Wasser (Schatten).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schatten_(Archetyp)
    Die Ursache von Schatten ist der Heroismus (Feuer)

    Ego und Schatten sind die Pole.
    Ego Lebt um die Schatten zu zerstören.
    Schatten Leben um das Ego zu zerstören.

    Die Energie, die im "Kontrast" steckt, der "Abstand" zwischen den Polen, ist erzeugter nicht freigesetzter Schmerz. Wie bei einer Feder: Ruhezustand: Keine Spannungsenergie. Ausgelenkter Zustand: Spannungsenergie.

    Feuer (Ego) st die Auslenkende Kraft. Wasser (Schattenreich) die Rückstellkraft. Je Siegreicher das Ego ist, desto Größer ist die Spannungsenergie und die Rückstellkraft. Neue Siege sind Kraftraubender. Die In Spannung investierte Energie ist Blockiert. Und sie hat eine Struktur: die Struktur der Blockaden. Das Korsett: Erde. Karma.

    ---

    So: Die Gesellschaft, so wie wir sie kennen: ist Heroisch. Und deshalb Korsettiert. Ihre sich selbst bescheinigte vermeintliche Existenz-Pflicht ist der Sieg über das Wasser. Der Kampf gegen die Schatten. Gemeinschaft als Organisierte Solidarität gegen die Schatten. Die Kultur des Seelen-Massakers. Heroismus.

    ---

    Solche Dinge wie z.B. Naturkatastrophen, Unfälle usw.. sind Korsett-Zerstörungen.
    Erde wird Vernichtet. Seele wird Befreit. Seele ist Luft: freie Energie. Das, woraus Feuer Erde erzeugt. Und das, was Wasser aus Erde erzeugt.

    ---

    Wasser ist der Vollstrecker der Natürlichen Gerechtigkeit. Es ist Karma-Vernichtung. Die Befreiung der Seele. Die Befreiung aus dem Korsett.

    [​IMG]



    Ob Man selbst mit Feuer oder Luft unterwegs ist, erkennt man an der eigenen Einstellung zum Schmerz.
    Ist er jemals ungerecht?
    - Ja: Feuer (Heroisch)
    - Nein: Luft (Gerecht)

    Heroismus ist der Kampf gegen die Gerechtigkeit. Es ist Selbstgerechte (Schütze/Feuer1) von seiner vermeintlichen Wichtigkeit berauschte (Löwe/Feuer2) Aggressivität (Widder/Feuer3). "It´s Livid and it´s Lies"



    Es ist nichts anderes als Schmerzmittel-Sucht. Der Kampf gegen die Gerechtigkeit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. März 2015
  4. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
    Beiträge:
    4.819
    Yoga ist da wesentlich entspannter! :D :D

     
  5. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.798

    Na und? Deine Familie ist halt so mies daß du da möglichst schnell möglichst viel Abstand dazu willst und spätestens mit Anfang 20 nur noch alle 3 Monate mit denen telefonieren willst.

    Ist schlimm genug, aber andere Leute haben nunmal halt gute Familien wo man jederzeit GERNE zum Quatschen oder Abhängen hinkommt.



    Mal wieder eine völlig haltlose, schwachsinnige Möchtegerndiagnose von dir...
     
  6. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.798
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    Kompletter Blödsinn.

    Manche Leute haben einfach Suizidgedanken. Warum? Weil sie es als möglichen Ausweg aus einer leidhaften emotionalen Situation ansehen. Suizidanten wollen nicht sterben, sie wollen in dem Zustand in dem sie gelebt haben nicht weiterleben. Da geht es ncith um Todessehnsucht sondern um Sehnsucht nach einem Ende einer bestimmen leidhaften Situation.
     
    Nica1 und Villimey gefällt das.
  7. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
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    Wieso Blödsinn?

    Der Grund, den Du für einen Suizid anführst, passt meiner Ansicht nach kaum zu Andreas Lubitz. Ein Mensch, der sich einer unerträglichen Lebenssituation entziehen möchte, wird wohl kaum 149 unschuldige Menschen zu Tode führen! Wozu?

    Und nur, weil manche Menschen aus dem von Dir genannten Grunde Suizid begehen, ist die von mir angeführte, alternative Ursache für Selbstmordhandlungen gleich Blödsinn? Du solltest wirklich einmal lernen, differenzierter zu denken. Es gibt eben nicht nur A oder B.

    Auf Andreas Lubitz passt meiner Meinung definitiv eher das Allmachtsbestreben und die daraus resultierende Todessehnsucht, die ich im einleitenden Artikel beschrieben habe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. März 2015
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