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Ärzte wollen Heilpraktiker entmachten

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Luckysun, 29. Mai 2017.

  1. Luckysun

    Luckysun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    9.648
    Ort:
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    Danke, das wollte ich auch noch erwähnen, und dann hab ichs vergessen...
     
  2. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    21.356
    Ort:
    ursprünglich mal Hamburg
    Ja. Und damit ist das Bild, was einige hier zeichnen wollen, hinfällig.

    Es ist eben NICHT so, dass alls Fälle von Scharlatanerie bei den "Alternativen" ausgeschlachtet werden.
    Und es ist auch NICHT so, dass die Fälle dummer und unfähiger Ärzte mehrheitlich unter den Teppich gekehrt werden.

    Dieses Zerrbild wird nur gerne von den Fans der Alternativen aufgebaut, damit die "Alternativen" eben weiter als arme verfolgte Helden der Wahrheit dastehen können.
     
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  3. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2010
    Beiträge:
    26.483
    gerahmt (y)
     
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  4. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Nun, was passiert, wenn z.B. ein Blutdruckmedikament weniger Inhaltsstoffe hat. Der Blutdruck steigt wieder. Kaum ein Art wird das hinterfragen, sondern er wird einfach die Medikamentendosis erhöhen. Das gleiche gilt für alle Medikamente, wo die Dosis durch "probieren" ermittelt wird. Noch schlimmer ist es bei der Dosierung bei älteren Menschen oder Kindern, die ja bei den wenigsten Medikamenten weder korrekt definiert noch die Disierung und Wirksamkeit durch Stundien hinterlegt sind.

    Über die, über die wir sprachen ... im Bereich Potenzmittel.

    Und, Du meinst ich führe ein Verzeichnis aller Schandtaten der Pharma? Damit ich sie ganz dringend als Nachweis für's Eso-Forum habe? Was bildest Du dir ein?

    Tja, natürlich kann man es auch pessimistisch sehen, wenn man der Pharma das Millardengeschöft erhalten möchte ....

    Und genau das ist der Fehler. Denn dann wird wirtschaftlich gedacht ... und manche Krankheiten werden dann halt nicht beforscht, weil sie keinen oder zu wenig Gewinn abwerfen. Dafür gibt's aber die 10.000ste Auflage von irgendeinem Medikament, dass grosse Gewinnmargen abwirft.

    Nein, wenn nur die Forschung staatlich ist, dann entfälllen die Marktregeln für die Produktion nicht. Nur kann der Staat regulieren, was beforscht und wie produziert wird.
    Und ja, wenn indische Firmen billiger in der gleichen Qualität produzieren können (nachweisbar, mit Chargenprüfung), dann steht es ihnen auch zu. Das ist sowieso letztendlich das Endergebnis ....

    Ok, das ist dein Fall an den Du denkst.
     
  5. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
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    Wien
    So wie ich den deutschen HP verstehe, darf dieser auch medizinische Diagnosen stellen. In Österreich ist das - ausgenommen in den eigenen Fachbereichen - Alternativen und Energetikern nicht erlaubt. Da haben wir also schon mal einen gravierenden Unterschied, den man nicht verallgemeinern darf. Wenn ich das schweizer Recht richtig interpretiere, dann sind dort Heiler auch freier in der Gestaltung als in Österreich.

    Wie sehr jemand geeignet ist, eine medizinische Diagnose zu stellen, ist sehr schwer zu beurteilen. Ob jemand lieber einem Arzt vertraut, der 80% des Gelernten bereits wieder vergessen hat, weil er's nie gebraucht hat, oder jemandem der sich 20% des Wissens in seinem spezifischen Gebiet halt angelesen hat.
    In jedem Fall ist es so, dass beide als Geschäftsleute zu einer reellen und verantwortungsvollem Handeln verpflichtet sind ... und so wie in jedem Geschäft fühlen sich dann halt mindestens 50% der Ausübenden nicht an diese Vorgabe gebunden - aus Glauben, aus nicht wissen, aus persönlichen Problemen.
     
  6. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Von welchem Blutdruckmedikament sprichst du genau? Was alles passieren könnte, wenn irgendwas aufgetreten wäre, und was das für Auswirkungen hätte hat doch keine Relevant für unser Gespräch. Die Frage ist: tritt das auf, wenn ja, wie oft, wer ist verantwortlich, kann man was dagegen unternehmen? Wenns gar nicht auftritt, brauchen wir nicht darüber reden, denn dann funktionieren die momentanen Strukturen ja anscheinend.

    Nochmal: das sind keine Generika, sondern Fälschungen. Versuch einmal, den Unterschied zu verstehen: Generika sind zugelassene Medikamente von registrierten Pharmaunternehmen, die von angemeldeten Apotheken abgegeben werden. Wovon du sprichst sind illegale Produkte die auf dem Schwarzmarkt bzw durch sog. rogue pharmacies im Internet vertrieben werden. Gerade bei Potenzmitteln oder diversen high machenden Schmerzmitteln (Valium, Trama) kommen die sehr häufig vor, weil die Käufer oft keinen gesundheitlichen Bedarf haben und sie auf legalem Wege nicht bekämen.

    Ich bilde mir ein, dass wenn du Behauptungen aufstellst, sie auch belegen können solltest. Du hast behauptet, diese Fälle hätte es gegeben. Das stimmt offensichtlich nicht.

    Es wäre genauso ein Milliardengeschäft, wenn die Industrie verstaatlicht wäre. Nur würde das Geld halt nicht vom freien Markt kommen, sondern vom Steuerzahler. Die Leute, die dort arbeiten, wollen genauso bezahlt werden, für die macht es keinen Unterschied.

    Ich will deinem Wirtschaftsverständnis ein wenig auf die Sprünge helfen: wenn es "die 10.000ste Auflage von irgendeinem Medikament" ist, ist die Gewinnmarge denkbar niedrig, weil - wie du ja selbst sagst - 10.000 Mitbewerber auf dem Markt sind, mit denen man sich den Markt teilen muss. Gibt es diese Mitbewerber nicht, hat man den globalen Markt ganz für sich allein. In Amerika fördert der Staat solche Entwicklungen durch gelockerte Regulierungen, seitdem sind Orphan Drugs dort trotz dem Nischenmarkt ein Milliardengeschäft. Das Businessmodell wird in diesem Artikel ganz gut beschrieben.

    Ja, das ist normalerweise das Endergebnis. Deswegen gibt es aber Patente: Damit man in den 20 Jahren, bis dieses Endergebnis eintritt, seine Forschungskosten wieder drinne hat.

    Das denke ich so, weil es so ist. Informier dich ein wenig, wer Unternehmen wie Phoenix oder Celesio sind, dann verstehst du vielleicht, warum ich recht habe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2017
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  7. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

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    ursprünglich mal Hamburg
    Es kommt dabei nicht nur auf den Jemand an, sondern auch dem Verfahren und Hilfsmittel, derer er sich bedient.

    Wenn irgendjemand mit einem Pendel überzufällig stimmige Diagnosen erstellen könnte, so wäre das auch wissenschaftlich wasserdicht nachweisbar. Ohne diesen Beleg ist eine solche Diagnose-Methode einfach nur BLÖDSINN zu nennen und hat in einer Praxis NICHTS aber auch rein GAR NICHTS zu suchen. Und es ist erst Recht sehr kritikwürdig zu behaupten, mit solchen Methoden richtiger zu liegen als Ärzte mit wissenschaftlich plausibleren Diagnoseverfahren.
     
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  8. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wien
    Das Medikament kannst Du dir aussuchen. Der Vorgang ist bei allen diesen Medikamenten der gleiche ... Trial and Error ... wenn der Blutdruck nicht weit genug sinkt, dann wird halt die Dosis erhöht oder auf ein anderes Medikament gewechselt. Aber letztendlich bleibt's bei der Dosiserhöhung.
    Gleiches gilt für Schmerzmittel (wobei die halt auf Grund ihrer Schädlichkeit in der Dosis sehr begrenzt sind).

    Die Verantwortlichkeit ist klar. Für die Dosierung ist der Arzt verantwortlich, für ggf. fehlende Studien das Pharmaunternehmen.

    Lass mal den arroganten Blödsinn, da sind schon andere eingefahren.
    Es gibt sowohl "billige" Generika bei denen die Wirkstoffmengen nicht stimmen bis hin zu Placebos, als auch Fälschungen mit beliebigen Inhalten.

    Warum? Nur weil mein Leben nicht daraus besteht, die Verfehlungen der Medizin zu sammeln? Ärmlich, deshalb Wissen abzusprechen.

    Doch, weil die Vorgaben nicht von einem geldgeilen Management sondern von einer neutralen Stelle (z.B. dem nationalen Wissenschaftsbeirat) getroffen werden können.

    Ok, diese dümmliche Arroganz beantwortze ich mal nicht.

    Und wenn es keine Patente mehr gibt, bzw. die Patente im Gegenzug ausgetauscht werden (welches Modell auch immer angewendet wird), und die Forschungskosten bereits vom Staat bezahlt sind, dann stellt sich die Frage nach einer Amortisation der Forschungskosten nicht mehr. Hier lassen sich beliebige Modelle anwenden. Auch Patente unter staatlicher Kontrolle wären denkbar, die dann halt zwischenstaatlich ausgetauscht werden.


    Natürlich, es ist immer alles so wie es ist. Und es ist immer ganz wichtig, dass sich nichts ändert ... denn dann würden sich ja die Beteiligten keine goldene Nase mehr verdienen und Investoren könnten die Sozialsysteme nicht mehr abzocken. Dann würde blöderweise das Steuergeld tatsächlich den Patienten zugute kommen ....
     
  9. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    12.824
    Ort:
    Ruhrgebiet
    Du hast de Frage zwei Mal in diesem Thread gestellt und sie wurde nicht beantwortet.
    Ingesamt in der letzten Zeit in verschiedenen Threads wurde die Frage etliche Male (auch von mir) gestellt und es gab nie eine konkrete Antwort.

    Hier die Information etwas weniger reißerisch als im Eingangspost: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/75985/Heilpraktikerwesen-sollte-reformiert-werden

    Mit heilpraktischen und generell alternativen Methoden kann man rein gar nichts behandeln, was über eine Befindlichkeitsstörung (und die braucht überhaupt nicht behandelt zu werden, weil jeder sie ab und an hat und diese eh von selbst wieder weggeht) hinausgeht.

    Fazit: alles, was HPs veranstalten, ist sinnlose Geldschneiderei und ich bin unendlich froh, dass das langsam aber sicher im publiker wird!
    Ein Gesetz dagegen ist mehr als überfällig.

    Es ist sicherlich zu verkraften, ein paar Euronen für homöpathische Sächelchen, Engelswurz, Pendelei, Moxen usw. sinnlos zum Fenster rauszuschmeißen, was aber nicht zu verkraften ist, ist das, was in den Köpfen der Kunden passiert.

    HPs brauchen Kunden ohne Hintergrundwissen und Kunden, die nicht viel fragen, idealerweise welche, die nicht parallel zum Arzt gehen - denn dann würden ihre absurden und mitunter gefährlichen Machenschaften schnell auffliegen.

    Und gerade diese Kunden sind besonders gefährdet, wenn sie denn mal tatsächlich richtig krank werden.

    Die Angst vor der bösen "Schulmedizin", die ja gar nicht "ganzheitlich" (was immer das sein soll) werkelt, nicht an die Ursachen herangeht (böser Marketing- Gag) und "nur" Symptome bekämpft (auch Unsinn, denn Ernährung, Sport, Psychohygiene sind kostenfrei inbegriffen, will aber keiner hören) ist geschürt und ein Nocebo- Effekt, mangelnde/keine Compliance im Ernstfall auf den Weg gebracht, falls solche Kunden sich überhaupt noch freiwillig in sinnvolle Behandlung begeben, an der auch noch zwangsläufig die "böse Pharma" beteiligt ist ... .
     
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  10. KassandrasRuf

    KassandrasRuf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2013
    Beiträge:
    2.336
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    Na endlich, denke ich mir und hoffe, dass auch was von den Forderungen umgesetzt wird.

    Das deute ich jetzt als ziemlich übersteigerte Selbstwahrnehmung. Und dass Du von Datenschutz und den Gründen für Schweigepflicht im medizinischen Bereich keinen blassen Schimmer hast....
     
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