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ADS, Depression, Wut und Teufelskreis, brauche Rat

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Mr.B.Rasta, 9. Mai 2007.

  1. Mr.B.Rasta

    Mr.B.Rasta Mitglied

    Registriert seit:
    26. Februar 2004
    Beiträge:
    291
    Ort:
    München
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    Hallo

    ich schreibe hier weil ich nicht weiß wie ich mit meinen Zuständen jemals im Leben auf die Beine kommen werde, obwohl ich eigentlich voller Talente bin, die ich nicht anbringen kann, weil ich irgendwie nicht richtig hier bin.
    Ich weiß nicht ob ich mich einfach ausklinke und keinen Bock auf das "Scheißleben" habe, weil es mich eh nur fertgmachen will oder ob ich ne richtige Krankheit habe.

    Ich steh neben mir und zwar so daß ich oft an allem Möglichen anstoße(also auch richtig mit der Schulter am Türrahmen), daneben fasse, mir andauern Dinge aus der Hand fallen, weil meine Aufmerksamkeit sich an irgendeinen anderen Ort wegträumt.
    Viele Leute haben mich schon gefragt wo ich denn bin, wenn meine Augen so leer sind, in meiner Ausbildung vor 9 Jahren hat sich die ganze Klasse totgelacht wenn mir jemand vor den Augen rumgewedelt hat und ich nichts mehr mitbekommen hab.
    Unter Leuten sein fällt mir auch mitlerweile oft sehr schwer, wobei ich früher eher so ein Charmeur und Playboy war, doch irgendwann hab ich mich so verbarikadiert dass ich der ganzen Welt irgendwie fremd geworden bin und den Anschluß ans Leben und die Weiterentwicklung verpaßt hab.

    Ich finde mitlerweile keine Ruhe mehr, ich kann nie entspannen, ich häng hier im Forum ab und sollte mich um was anderes kümmern. Ich hab keine Mitte und überhaupt keinen eigenen Willen, vielleicht will ich auch nur Aufmerksamkeit, dass sich jemand mit mir beschäftigt.

    meine jetztige Lebenssituation ist für mich immer noch wie ein Fluch und ich weiß nicht wie ich mit dem ganzen umgehen soll und wehre mich von meiner inneren Einstellung dagegen.

    Das ist alles durcheinader was ich hier schreibe, aber im Moment kann ichs selber nicht ordnen.

    Ich bin 26 und fühl mich als ob mein Leben vorbei ist, immer wieder bin ich mal ausgebrochen aus meinem Käfig, hab was erlebt und dann ist alles wieder schief gelaufen, ich bin ständig angespannt, nie gelassen, immer nur im Kopf ohne das sich was konstruktives tut.
    Hab kein Selbstbestimmtes Leben mehr sondern friste ein Sklavendasein(ist zwar ne heftige Aussage ,aber so fühl ich mich) in das ich mich wegen meinen dummen Schuldgefühlen hineinbegeben hab
    Ich pass auf die Kinder meiner Freundin auf, damit sie ihre Ausbildung fertig machen kann, bekomm dafür Kost und Logis und ein bischen was dazu

    Ich wollte es von Anfang an nicht, aber ich konnte noch nie Nein sagen, vor allem nicht in einer depressiven Phase, in der ich mich erniedrigen hab lassen vom feinsten, bis nur noch Wut da war.
    In 3 Wochen ist sie fertig, aber ich kann ncht wie versprochen in die Freiheit, denn sie ist ja jetzt schwanger om 6. Monat und hofft dass das Kind mein angeblich verschlossenens Herz wieder öffnen wird.

    Was mich so wundert an mir, das ich nicht schon letztes Jahr gehen konnte, obwohl ich nichts anderes wollte.
    Etwas in mir konnte nicht gehen oder ich hatte Angst, oder ist es das Karma was mich gehalten hat?
    Wie behindert kann man nur sein?
    Ich sehe gut aus, im normalfall bin ich fast allen Menschen sympathisch, aber ich schaffe es seit meiner Jugend nicht mehr zu leben, als ob ich behindert wär.
    Ich sag immer ich hab noch nie wirklich gelebt, weil ich den größten Teil meines Lebens in Depression verbracht hab, mit abwechslung durch Manie, ständige Tagträumerei, Ruhelosigkeitund Nervosität, die alles vermiest.

    Hab ja noch mit den Nachwirkungen eines Traumas zu tun, das ich miir in Indien geholt hab und dann mehrer Monate mich mit Angstattacken, Verfolgungswahn und so was rumgeschlagen hab.
    Danach hab ich mich angefangen so richtig in meiner Welt zu verkriechen, ich will endlich raus aus diesem Schleier.

    Ich schaffe es nicht mehr irgendwas aufrecht zu erhalten, ich zieh mich immer wieder zu tief zurück.
    Immer wieder verbessere ich meine Leben, dann wird es wieder besser, doch ein bischen Frustration macht mich todeswütend(wie kleines Kind), aber ich fühl mich in meiner Lage so aussichtslos gefangen dass ich vielleicht deshalb retardiere?!?:confused:

    Ich hätte eigentlich bock mit einem Kumpel richtig intensiv Musik zu machen, machen wir gerade ab und zu um dann auch mal Auftreten zu können, aber wenn jede beschissene Bandprobe zum Kampf wird da hin gehen zu können, macht einfach nchts mehr Spaß, denn ich muß mch ja um die Kinder meiner Freundin kümmern, weil sie vom arbeiten so fertig ist und ich KANN sie auch nicht im Stich lassen, weil sie ja jetzt schwanger ist. Ich mach das jetzt alles seit September mit, obwohl ich keinen Bock habe, weil ich zu meinem manischen Wort stehe.
    Eigentlich wollte ich immer nur Gutes
    Eine Zeitlang hab ich gedacht es kommt noch Milch aus meiner Brust, so mütterlich war ich, aber ich kann und will nicht mehr.
    Ich hab gedacht, ok zieh das jetzt durch, du wirst es überleben und du hast Ihr eine Zukunft ermöglicht, auch wenn du mal wieder übertrieben und den heiligen mit dir hast durchgehen lassen.
    Jetzt häng ich noch oft bis spät in der Nacht hier im Forum um "Zeit für mich" zu haben, aber das is alles nix.

    Sollte jemand sich die Frag stellen wieso ich auf 2 Kinder aufpasse die nicht von mir sind:
    Ich kenne meine Freundin seit 10 Jahren und wir waren insgesammt fast 5 Jahre davon zusammen, dann hat sie 2 Kinder von nem anderen bekommen,
    der is weg und hätte sie dieses Jahr nicht ihre Ausbildung fertiggemacht wär sie verfallen, deswegen kam mir der Gedanke ich könnte auf die Kinder aufpassen und würde am Wochenende noch zusätzlch arbeiten gehen.

    Wir haben nie voneinander loslassen können und sie war immer davon überzeugt das wir füeinander bestimmt seien...

    Ich dachte ich muß das tun, weil ich durch meine Schuldgefühle immer denke ich sei für alles verantwortlich(davon bin ich jetzt vielleicht kuriert, für immer!)

    Ich hab mich voll übernommen und habs letztes Jahr in meiner Depression nicht mehr geschafft einen Schlussstrich zu ziehen, sondern hab mich wehr- und willenlos meinem "Schicksal" überlassen.

    Ich wollte immer mal normal leben, war aber immer hinter ner Glasmauer aus Komplexen und Angst.
    Ich wollte doch nur mal ein paar schöne Jahre mit Freunden verleben, Musik machen, nicht be jedem netten Mädchen gleich an Zukunft denken müßen, und Sachen machen die mich interessieren, ganz normal halt, aber es darf einfach nicht sein, dass ich mal sowas wie Lebensfreude hab.

    Immer ist alles verboten und hinter einer Glasmauer und ich meistens in irgendeiner Angst gefangen, in die ich mich hineinsteigere, hinter der ich mich verstecke...

    Ich versuch nochmal die Symptome aufzuschreiben, denn ich hab gerade einfach keine innere Ruhe ein klares Eingangsposting zu schreiben.


    Zaghaftigkeit, Rastlosigkeit, Wut gegen mich und mein Umfeld, Hassattacken,
    todunglücklich sein, Konzentrations und Aufmerksamkeitsstörungen
    "wofür soll ich mich anstrengen es scheitert doch eh wieder"-denken , ich kann mich auf nichts und niemanden einlassen, weil ich immer rase und so Überhastet und angespannt bin
    extreme innere Zustände wie Vibrationen, tagelange Schlaflosigkeit, auf einmal empfinden von kosmischer Liebe für alles und jeden, komische Sachen passieren, wenn ich gut drauf bin sehe ich überall nur smileys in bäumen, Wolken, Essensresten im Teller, Stoffalten, als ob alles mit mir sprechen würde, oder mich spiegelt???

    Ach das wichtigste!!!

    Ich kann nicht loslassen, ich kann irgendwie nichts loslassen, mein inneres Leben dreht sich im Kreis, ich denke nur an die Vergangenheit, tageintagaus

    Wenn etwas besser wird weil ich dran arbeite, reiße ich bald darauf wieder alles ein und abgrundtiefer Hass überkommt mich, den zwar meistens nur ich abbekomme, aber irgendwann wed ich nicht mehr Herr meiner selbst sein.

    Nur irgendwann hab ich in Wut und Verzweiflung angefangen meine Freundin verantwortlich für die Lage zu machen, weil ich ihr im Dezember schon gesagt habe dass sie eine Tagesmutter nehmen soll, aber sie wollte mich wohl nicht so gehen lassen, obwohl ich einfach hätte gehen können.
    Ich bin zu nichts verpflichtet, ich hab

    Ich hab mich so reingesteigert in die Opferrolle und versinke darin und dann erscheint alles nur noch aussichtslos und der Gedanke daran meine Freundin sitzen zu lassen, macht mich genau so fertig wie dazubleiben.
    Ich weiß ncht was ich aus meinem Leben machen kann und soll, das zermürbt mich und durch meine Ruhelosigkeit halte ich es eh nirgends lange aus, oder es mischt mich wieder auf weil irgendwas undefinerbares mit mir durchgeht.

    Oh ,mann, was für ein furchtbarer Beitrag, so unzusammenhängend und ungeordnet, aber ich weiß einfach nicht wie ich die Geschichte rüberbringen soll,
    vielleicht weiß ja einer was zu sagen, oder das richtige zu fragen,
    danke, Mr.B.Rasta
     
  2. pilzkillz

    pilzkillz Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2006
    Beiträge:
    78
    hi,

    Mir ging es eine zeitlang ähnlich wie dir, es wurde ADS festegestellt, ich hatte Depressionen, bin immer tiefer gesunken, Opferrolle.... ziehmlich ähnlich.
    Schule immer so lala gewesen, immer nicht wirklich da gewesen, zerstreut....
    Dann kurz ne Psychotheraphie anfangen - abgebrochen....
    Gekifft...wurde alles nur noch schlimmer, Abweisung von nem Mädchen...
    aufgehört zu kiffen und dann richtig absturtzt..
    Ich dachte ich bin verrückt, hab mir immer wieder gesagt du bist verrückt,
    hoffentlich werd ich jemals wieder normal etc....
    Dann entgültig aufgehört zu kiffen, Sport gemacht (joggen fitnesstraining)
    Es wurde besser.... aber noch ALLES andere als gut.
    Ich hab dann angefangen mich für Spiritualität zu interessieren.... hab bücher gelesen, ziehmlich viele...
    Ich hatte wieder ein Ziel... Gott zu finden.... Habe fest geglaubt das es
    ihn gibt...
    Ich hab ihn noch net gefunden aber ich weiss das er da ist, durch Zeichen usw...
    Es sind immer noch Blockaden und Ängste in mir, ich bin also
    noch immer dran....
    Aber es geht mir trotzdem immer besser....
    Naja ich kann hier jetzt nicht alles erzählen wenn du ICQ hast oder so ??
    Ich geb dir gerne Tipps und Unterstützung

    MfG
     
  3. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Mr.B.Rasta,

    die Symptome, die du beschreibst kannst du gut dazu verwenden einen Homöopathen zu konsultieren. Ich denke, das wird dir helfen.

    Du bist ganz normal, es ist nur in deinem energetischem System etwas durcheinander gekommen.

    Gute Besserung!
     
  4. Mr.B.Rasta

    Mr.B.Rasta Mitglied

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    Bin ich schon, hat auch einiges gebracht, bleibt aber zäh.
    Behandle z.Zt mit Anarcadium.
    Nur ich hab einfach keine eigene Basis in meinem Leben und das gefühl das mein Leben nicht mir gehört macht mich einfach fertig.

    Das mit dem durcheinandergeratenen System hab ich jetzt schon öfter gehört, hab auch ein paar heftige spirituelle Erlebnisse gehabt und auch in Indien ein paar deftige Bekanntschaften gemacht, die mich langfristig durcheinander gebracht haben.
    Hab auch wieder mit Yoga usw angefangen, aber erst wenn ichs mal wieder kontinuierlich mach wird es auch gut bleiben.

    Wenn ich mit >Freunden mal wegbin und einfach mal kurz loslassen kann merk ich auch immer wieder das ich eigentlich doch ganz im Ordnung bin, ist halt ne heftige Lebenssituation zur Zeit:kuss1:
     
  5. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Ich habe - oder fast schon hatte - aufgrund von extremen Schlafentzugs eine permanenten Anspannung. Durch einen guten Homöopathen kann ich endlich wieder schlafen und so regenerieren. Weiters habe ich auch noch Migräne und sonstige Wehwehchen (wie jeder andere auch), die mit dem richtigen Mittel, die genau mein System ansprechen, verschwinden können.

    Du brauchst Geduld, selbst die besten Homöopathen sind selten Hellseher.

    Ach ja, zu ADHS oder ADS - mein Kind war hyperaktiv, ein Heilpraktiker (darf sich in Ö nicht so nennen) konnte sie heilen.
     
  6. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

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    Hi Mr.B.Rasta

    mit ADS und solchen Sachen kenne ich mich nicht aus,
    aber so von weitem betrachtet hab ich nicht den Eindruck, dass du dich so radikal zwischen alles oder nichts entscheiden musst.
    Das kapiert doch die müdeste Freundin, dass du deine Portion an Freiraum brauchst, da lässt sich doch sicher ein Deal machen.

    Und mir fällt ein: Könnte es sein, dass du die Schuldzuweisungen und die Opferrolle brauchst, um dich aus der Selbstverantwortung rauszuhalten?

    Den Job mit zwei Kleinkindern würde ich auch von den Anforderungen her nicht unterschätzen. Da ist es total schwer sich zu zentrieren. Deswegen brauchst du Zeit für dich, um aus dem Teufelskreis rauszukommen...

    K.S. :liebe1:
     
  7. slow26

    slow26 Mitglied

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    Mein Bruder, drei meiner Ex-Freundinnen sowie einige von meinen Freunden haben ADS. Ich kann sehr gut mit solchen Menschen umgehen. besonders liebe ich ihre versteckten besonderen Talente.Ich kann jetzt auf die schnelle nur anmerken das Ritalin und ähnliche medikamente die Symptome nur für den Moment lindern, diese kommen aber (besonders die Wut) bei abklingen doppelt so stark zurück. canabis hilft, is aber auf Dauer keine Lösung. Eine Beschäftigung in der man aufgeht, wie Kampfsport oder das erlernen eines Instrumentes ist nach meiner Erfahrung der beste Weg..

    Alles Gute slow:winken5:
     
  8. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Bei ADS und ADHS arbeiten die beiden Gehirnhälften nicht synchron und ein Hormon ist nicht ausreichend vorhanden oder wird zu schnell abgebaut - bei meinem Kind war es eine Fehlfunktion der Hypophyse, die bekanntlich alle hormonellen Vorgänge als oberste Instanz im Körper steuert.

    Da kann ich mir gut vorstellen dass fernöstliche Sportarten helfen; zumal die Übungen Körper und Geist harmonisieren.
     
  9. Mr.B.Rasta

    Mr.B.Rasta Mitglied

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    München
    Hab mit Tae Kwon Do angefangen in diesem Jahr, da ich aber vor jeder Trainngsstunde streiten mußte ob es ok ist dahin zu gehen oder nicht, hab mir nach einer besonders intensiven Auseinandersetzung ne ziemlich heftige Knieverletzung nach 5 minuten AufwärmTraining geholt, weil ich noch so aufgelöst vom diskuteren war, oder einfach nicht wirklich bei mir.
    Der Versuch war also auch umsonst
     
  10. Mr.B.Rasta

    Mr.B.Rasta Mitglied

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    Das mit der Selbstverantwortung ist so eine dumme Sache Saraswati, ich will ja keine Verantwortung und ich wehre mich mit aller Kraft gegen die unaufhaltsame Tatsache das ich Vater werde, weil ich die Stuation nicht wahrhaben will.
    Meine ganze Kraft geht für das ablehnen und unzufriedensein mit der Situation drauf
    Eine Frau, bei der der Gedanke mein Leben mit ihr und 3 Kindern zu verbringen mich alles andere als fröhlich oder macht.

    Ich dachte vorher:" Na gut jetzt ziehs durch, danach kannst ja gehen", aber jetzt bin ich gefesselt und es geht nichts mehr:"

    Ich war nicht mal fähig klare Grenzen zu setzen und jetzt macht mich die Ausweglosigkeit fertig, weil ich einfach keinen Bock drauf hab und ich es nicht akzeptieren will das es so ist.
    Ich habs auch vorher nicht geschafft mein Leben in die Hand zu nehmen, das Problem lag immer in mir, aber die Situation jetzt ist das letzte was ich brauchen kann, ich hasse ja schon seit über einem Jahr vor mich hin.
    Ich konnt mich nicht befreien

    Eins meiner größten Probleme war immer die Selbstbestimmung, immer bin ich zu was gezwungen worden, ist alles verboten worden oder vermiest worden, seit ich klein bin, nervt mich dieses Scheißleben, das doch eigentlich so toll ist.
    Nie konnte ich frei sein, ich hab das schöne Gefühl des Lebens vielleicht noch nie kennengelernt, deswegen steck ich wahrscheinlich auch so voller Neid und Wut. Immer nerv ich wenn ich so bin wie ich bin, als Kind war ich zu anstrengend und jetzt bin ich auch zu laut, zu irgendwas, das kotzt mich so an. Ich will endlich mal leben!!!!!!
    Lebendigsein, ichsein dürfen, aber ich verbiets mir ja selber.
    Dreh mich lieber im Kreis und bin wütend

    Ich fühl mich noch viel zu jung für eine Familie und dieser Kleinkinderalltag zermürbt mich. Ich bin immer wieder draufgekommen das ichs sogar angefangen hab es zu lieben, aber irgendwann kippt es immer um und der Hass siegt wieder.
    Äußerlich macht sich das bei mir nur duch schlechterwerdende Organisation und miese Laune bemerkbar, innerlich könnte ich explodieren, brüllen und was weiß ich
    Ich hab mal zu meiner Freundin gesagt: Wie soll ich mich auf under Kind freuen wenn wir nicht mal einen Scheißtag hatten uns alleine mal drauf zu freuen und es uns gut gehen zu lassen, die jüngere Tochter "blockiert" seit einem halben Jahr jede Nacht das Bett, das wir nicht mal Arm in Arm schlafen könnten.
    Ich habs satt, ich wills auch mal guthaben:

    Der ganze Zauber des 1.eigenen Kindes ist weg weil ich schon alles kenn

    Egal wie kindisch das jetzt klingt, aber mir ist mein Leben lang alles vermiest worden und jetzt vermies ich mir selber alles, das macht keinen Spaß mehr.
    Lebensfreude ist irgendwie ein Fremdwort für mich.


    Nie hab ichs geschafft mich mal selber glücklich zu machen und immer passiert was um mir alles zu vermiesen. Nie konnt ich einfach mal unbeschwert leben
    Ich habs einfach satt zu dumm zum normalen leben zu sein.
    Außerdem ist es ein furchtbares Gefühl zu denken das mein eigenes Kind mir mein Leben verbaut.
    Ich konnte nie Nein sagen oder mich öffnen, oder habs irgendwann verlernt.
    Für keine Selbstentwürdigung bin ich mir zu schade.
    Weil ich selber so oft in der Famlie entwürdigt worden bin???

    Ich hab keinen Bock auf den ganzen Scheiß, ich will mich um mich kümmern und das hat nichts mit nem Egotrip zu tun.
     
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