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Adoption und Familienaufstellung?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Darla, 27. Oktober 2006.

  1. Darla

    Darla Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Oktober 2006
    Beiträge:
    3
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    hallo,

    ich kenne mich nicht gut aus mit dem thema familienaufstellung... man hört von vielen seiten verschiedenes.

    mich würde interessieren, ob es sinn macht eine familienaufstellung zu machen ( bzw. ob das überhaupt geht ) wenn man adoptiert ist. ich kenne zwar meine leiblichen erzeuger, habe jedoch keinen kontakt mehr zu ihnen.

    hat jemand erfahrung damit?

    danke für die info !


    darla
     
  2. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Hallo Darla,

    Grundsätzlich klingt es schon so, dass eine Familienaufstellung bei Dir sinnvoll sein könnte. Du wirst Deine Gründe haben - Du sprichst von Deinen leiblichen Eltern sehr distanziert als von Deinen "leiblichen Erzeugern". Da könnte es schon gut tun, zumindest seelisch mit ihnen ins Reine zu kommen - ohne dass dadurch Deine Beziehung zu Deinen Adoptiv-Eltern irgendwie geschmälert wird.

    Liebe Grüße, Reinhard
     
  3. Darla

    Darla Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Oktober 2006
    Beiträge:
    3
    hallo Reinhard,

    nun, um ehrlich zu sein, hab ich mir von meinen leibl. eltern nichts erwartet und war somit auch nicht unbedingt enttäuscht als ich sie kennenlernte. die vorfälle die es damals gab, führten dazu, dass meine leibl. mutter für mich eigentlich gestorben ist. so bösartig das auch klingen mag. eigentlich will ich weder etwas (bzw. noch mehr) über sie, noch mit ihr erfahren. ich hab einfach abgeschlossen. trotzdem, oder gerade deswegen, meint eine freundin, eine FA wäre sehr wichtig. :confused:
     
  4. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Hallo Darla,

    meiner Meinung nach sind FA`s auch in deinem Fall sinnvoll. Aber nur, wenn du ein echtes Anliegen hast. Nicht so zum Spaß oder aus Neugier.

    1. Deine leiblichen Eltern können aufgestellt werden, sie sind und bleiben deine Eltern. Sie zu ignorieren oder schlechtzumachen ( wie hättest du an ihrer Stelle gehandelt ? ) steht dir auf keinen Fall zu. Wenn es auch sein mag, dass euch ausser der Tatsache Eltern/Kind zu sein gar nichts mehr verbindet....Aber wer weiss ?

    2. Deine Adoptiveltern. Auch diese können auf Seelenebene an einer FA teilnehmen. Ebenso die Familienmitglieder / Sippen deiner Adoptiveltern.
    Es kann sich zeigen, dass du da sehr gut aufgenommen bist ( wie bei deinen leiblichen Eltern ).

    Mein Wunschdenken :
    Idealerweise können du und deine Adoptiveltern deinen leiblichen Eltern den notwendigen Respekt entgegenbringen.
    Und idealerweise auch deine leibl. Eltern Respekt und Dankbarkeit deinen Adoptiveltern gegenüber, ihnen diesen Dienst abgenommen zu haben.

    Alles Liebe
    Harry
     
  5. Darla

    Darla Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Oktober 2006
    Beiträge:
    3
    harry,

    danke für deinen beitrag. nun, ich hab kein problem, weder mit meine ado-eltern noch damit, dass ich adoptiert wurde (ich wusste es von anfang an, denn ich war schon 5 j. bei der ado)
    mein leibl. vater lebt in einem andern land, der kontakt beschränkt sich aus diesem grund auf glückwünsche per post zu feierlichkeiten. zu meiner leibl. mutter kann ich nur sagen: JA, ich hätte anders gehandelt (es gibt sehr viele gründe, warum man ein kind zur adoption gibt... oder warum es zur adoption kommt --- > ein unterschied .. bitte keine diskussion diesbezüglich, ich beschäftige mich mit adoptionen -adokinder- herkunftsmütter - adoeltern über 15 jahren). Wenn bei so einer FA die eltern anwesend sein müssen fällt das ganze sowieso ins wasser. wie gesagt, mit meiner leibl. mutter wird kein kontakt mehr entstehn.. auch nicht mit deren sippe - der letzte endete auf der kripo und einem grichtsbeschluss. um respekt gehts dabei schon lange nicht mehr. auch nicht um verurteilung. geschehenes kann man eh nicht mehr rückgängig machen.
     
  6. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
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    Hallo Darla,

    war das so aus meinen Beitrag rauszulesen ? Dass jemand anwesend sein muss ( physisch ) ? Ich meinte immer nur die Seelen ( anteile ).

    Bitte nichts falsch verstehen :

    Bei einer FA braucht es nur dich, einen Aufstellungsleiter und ein paar Darsteller / Teilnehmer.
    Niemand aus deiner Familie muss dabei sein oder gefragt werden, solange du nur Fragen hast, Themen anschneidest, die dich betreffen.

    Wessen Seele ( der betroffenen Menschen deines aufgestellten Themas ) nicht mitmachen will, wird es bleiben lassen. Niemand wird gezwungen. Bei einer Aufstellung werden Seelen eingeladen, sich der Darsteller zu bedienen und teilzunehmen.

    Liebe Grüsse
    Harry
     
  7. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Liebe Darla,

    Vorweg, bei einer "Familienaufstellung" nimmt man meistens alleine teil - ohne weitere Familienangehörige.

    Es gibt grob gesagt zwei mögliche Ausgangspunkte bei einer Aufstellung :

    1. Ich habe ein bestimmtes Problem / Anliegen, das ich lösen möchte - ein Ziel, das ich erreichen möchte. Da kann in der Aufstellung geklärt werden, was hilft und Hindernisse (evtl. aus der Familiengeschichte - aber nicht nur) erkannt und bereinigt werden bzw. Wege aufgezeigt werden, wie diese Hindernisse gelöst werden können.

    2. Ich will mir gezielt bestimmte Beziehungen in meiner Familie anschauen und verbessern.

    Die Frage ist, wie zufrieden Du mit Deinem Leben bist, ob Du da überhaupt einen therapeutischen Bedarf siehst.

    Dass man viel Unterschiedliches über Familienaufstellungen hört, ist nicht verwunderlich, da es sehr unterschiedliche Formen der Aufstellungsarbeit gibt (die letztlich nur die Methode der Arbeit mit beauftragten StellvertreterInnen miteinander gemeinsam haben). Ein weiterer Grund ist, dass FA's von sehr unterschiedlich qualifizierten Personen angeboten werden (es ist keine Therapieform mit festgelegten Ausbildungsrichtlinien).

    Wenn Du für Dich klären willst, ob eine FA Dir gut tun könnte, frag einfach genauer, was Du Dir diesbezüglich für Informationen wünscht.

    LG, Reinhard
     
  8. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Das hast Du schön auf den Punkt gebracht - SUPER !

    Reinhard
     
  9. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    PS.: Falls das Deine Frage ist : in uns sind Informationen über unsere Herkunftsfamilien gespeichert und in der FA darstellbar, auch wenn wir zu unseren Eltern keinen Kontakt haben - sogar, wenn wir sie nicht mal kennen. In einem Seminar war eine Teilnehmerin, die damals ihren leiblichen Vater nicht kannte. In der Familienaufstellung ergab sich ein Bild seiner Lebensumstände, seiner Ehe, der Halb-Geschwister etc. - die sich erstaunlich genau bestätigten, als die Teilnehmerin nach dem Seminar durch Nachforschungen den leiblichen Vater ausfindig machte.

    Eine Familienaufstellung ist auch dann möglich, wenn man keine Informationen über die Herkunftsfamilien hat und die leiblichen Eltern - aus welchen Gründen auch immer - dazu nicht befragen möchte.

    Liebe Grüße, Reinhard
     
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