1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Adam, Lilith, Eva ... der Ursprung?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von santara, 7. März 2005.

  1. santara

    santara Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2004
    Beiträge:
    130
    Ort:
    Hessen
    Werbung:
    Liebe Fachleute,

    von euch gibt es ja einige. Leider seid ihr euch nicht immer einig, aber nicht so schlimm, das Leben ist bunt. Meine Bitte geht an alle.

    Es heißt in mehreren "Religionen" in leicht abgewandelter Form, dass Adam vor Eva eine Frau hatte, die Lilith hieß. Ich habe da eine kleine Geschichte, die würde ich gerne mal posten.

    Wenn es stimmt, dass diese Geschichte im wesentlichen den menschlichen Ursprung bildet, dann müssen wir uns nicht wundern, dass es auf unserer Erde so ist, wie es ist.

    Es würde mich interessieren, ob man diese Konstellation mal aufstellen könnte und was dabei heraus kommen würde bzw. könnte. Dieser Gedanke fasziniert mich sehr.

    Wäre es möglich, wenn man an diesen Ursprung ginge, die ganze Kette in dieser Wurzel zu lösen?

    Sollte euch das "zu blöd" sein, dann ist es für mich okay. Lest einfach nicht weiter und lasst es auf sich beruhen. So meine Bitte.

    Doch wenn ihr euch auf diese Konstellation mal gedanklich (oder auch in einer eurer Gruppen) einlassen könntet, dann würde ich mich sehr freuen.

    Hier nun die Geschichte:

    Liebe Grüße
    Santara
     
  2. raeven

    raeven Mitglied

    Registriert seit:
    10. September 2004
    Beiträge:
    77
    Ort:
    Switzerland
    liebe santara,

    von familienaufstellungen habe ich keine ahnung, aber ich möchte dir danken fürs posten dieser geschichte... auch ich habe schon alle möglichen theorien über den anfang der geschichte aufgestellt...
    warum standen in dem garten diese beiden bäume, der baum der erkenntnis... was wäre, wenn sie nicht dagestanden hätten... warum ist es etwas schlechtes, wissen und weisheit zu erlangen... war vielleicht alles so von anfang an geplant... weil das gute ohne das böse nicht sein kann... und sophia, die göttin, die weisheit, matriarchat, all das, was wäre, wenn...
    ich habe so viel über all das nachgedacht, würde auch gerne diskutieren und austauschen drüber... bin aber grad nicht fähig, meine gedanken ausführlicher auszuführen...
    alles liebe, raeven
     
  3. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Liebe Santara,


    um eine Familienaufstellung machen zu können bedarf es

    • eines brennenden Anliegens eines Familienmitgliedes, welches aufstellt
    • oder in Vertretung eines Supervisionsanliegens einer Person, die mit dieser Familie direkt zu tun hat
    • einer tatsächlich existierenden Familie/Organisationssystems.
    Ich halte aus meiner praktischen Erfahrung sowie systemisch-phänomenologischen Sicht nichts davon, Spekulationen nachzugehen sowie virtuelle und erdachte Systeme aufzustellen. Aufstellungen aus Neugier machen aus meiner Sicht auch keinen Sinn. Sie bringen keine brauchbaren Ergebnisse und ich halte sie zudem für nicht angemessen.

    Vielleicht findest du unter den konstruktivistischen Aufstellern jemanden, der dir da zur Hand gehen kann.

    Allerdings: wenn dich die Geschichte so bewegt, dann ist sie eine Familienmetapher über etwas, das in deiner Familie eine Rolle spielt. Vielleicht lohnt sich da genauer hin zu schauen. Wer ist "Gott" bei euch wirklich (welches evtl. ausgeblendete Familienmitglied)?

    Liebe Grüße
    Christoph
     
  4. santara

    santara Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2004
    Beiträge:
    130
    Ort:
    Hessen
    Hallo ihr Beiden,

    danke für eure Antworten.

    Hm, ... eine Familienmetapher. *grübel* Könnte natürlich auch sein.

    Ich lass das jetzt mal wirken :D

    Derzeit fühle ich mich einer Aufstellung nicht gewachsen. Dafür ist zuviel Stress im Büro. Leider! Die Konflikte dort müssen erst mal zur Ruhe kommen. Vorher hab ich keine Power für mehr.

    Ja, mein Thema spiegelt sich auch dort. Und derzeit versuche ich es DORT an der Wurzel zu packen. (Von den Menschen zu nehmen) Sollen doch meine Ahninnen verachten wen sie wollen. Ich NICHT! Bin ein freier Mensch. Wähle selbst: Frieden!

    Immerhin habe ich schon jede Menge unterschiedlicher Männer kennengelernt. Also warum alle verdammen? Ist immer wieder ein netter dabei. Und Achtung ... das kann man auch lernen. Wenn man will, wie ich!

    Kann ich nicht auch SO auf meine Familie wirken? Harmonisierend, meine ich.

    Lieben Gruß
    Santara
     
  5. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Liebe Santara,

    aus deinen wenigen Worten bekomme ich den Eindruck, dass du gegenüber deiner Familie und insbesondere den Ahninnen noch ziemlich "groß" bist. Dein Anspruch, in der Familie etwas zu richten ,deutet möglicherweise darauf hin.

    Eine Aufstellung wird sich wohl kaum umgehen lassen,wenn du das auflösen willst.

    Der Strubbel auf der Arbeit hat vermutlich sehr viel mit deiner Familienverstrickung zu tun. Er wird sich wahrscheinlich mit auflösen, wenn du offen für eine "gute Lösung" im Familiensystem bist.

    Aber denk daran: leiden ist leichter als lösen.

    Alles Gute dir
    Christoph
     
  6. santara

    santara Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2004
    Beiträge:
    130
    Ort:
    Hessen
    Werbung:
    Lieber Christoph,

    ich will nichts unversucht lassen, um meiner Tochter so viel "unnötiges" zu ersparen, als geht. :D

    Außerdem wäre ich schon bei dem ein oder anderen Thema weiter bzw. hätte es gern aufgelöst, weil ich denke, die Zeit ist reif.

    Es will mir aber auch nicht einleuchten, dass ich - obwohl ich so vieles erkannt habe - nur in einer Aufstellung mein Heil finden soll.Vor einigen Jahren noch, musste es auch ohne gehen. Also warum nicht auch heute?

    Weißt du, ich überlege mir, ob ich nicht auch allein durch das intensive Auseinandersetzen mit den Möglichkeiten was für MICH kläre.

    Danke, dass du mir immer wieder hilfst, ein weiteres Puzzle teil zu finden.

    Lieben Gruß
    Santara

    PS: Morgen probiere ich mal ein "Model" aus. Werde berichten ... :D
     
  7. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    liebe santara!

    ich würde das gern zweiteilen. nein, drei teile:

    1.) wo mythen im spiel sind, ziehe ich immer wieder gern auch den c. g. jung zu rate, der solche mythen als spiegel des kollektiven unbewussten betrachtet und mythische gestalten als symbole von kollektiven archetypen. mythen sind durchaus lebendiges, und speziell der mythos von lilith ist meines wissens erst durch das erstarken der emanzipationsbewegungen der frauen so richtig populär geworden. anders rum: die emanzipationsbewegung findet im mythos von lilith ihren symbolhaften archetypischen ausdruck.

    mich würde auch interessieren, welche quelle deiner geschichte zugrunde liegt. es macht ja einen unterschied, ob das eine jahrtausende alte überlieferung oder ob mythologisch verbrämte ideologie der neuzeit ist. in den historischen quellen gibt es meines wissens für lilith nur sehr spärliche belege (ich rede jetzt selbstverständlich nicht von einer realen person lilith, sondern von frühem auftreten des mythos). andere bilder des archetypus "schatten", auch in weiblicher ausprägung, gibt es ja durchaus, und die lilith ist zumindest ebenso oft als dunkles schattenbild gezeichnet worden wie hier als tolerante, weise, starke urahnin - diese version ist mir sogar sehr neu. drum die bitte: woher?

    2. christoph hat schon recht, von den "konstruktivistischen aufstellern" könnte da durchaus was kommen. da werden auch drehbücher aufgestellt, da wäre auch ein mythos aufstellbar. aber was würde sich dann zeigen? auch dort brauchst du einen fokus, der zu dem mythos beziehung aufnimmt - und dann zeigen sich in der aufstellung einsichten in die beziehung dieses individuellen fokus zum mythos. über den mythos an sich erfährst du gar nichts verlässliches.

    ich hab sogar mal eine aufstellung miterlebt, in der eine ... na, ich lass mal jede qualifizierung weg ... aufstellerin auf wunsch einer dame die vertreibung aus dem paradies aufstellte. sogar gott stand da im wissenden feld...

    es war einfach haarsträubend. ein kunterbuntes sammelsurium von projektionen, vorurteilen, als scheinbare wahrnehmungen getarnt, und irgendwann ist das dann einfach gnädig im sande verlaufen, und alle waren so schlau wie vorher oder so dumm wie vorher, ganz nach geschmack.

    3. das interessanteste ist freilich dein persönliches interesse an genau diesem mythos und an genau dieser lilith-ausprägung, die mir schon sehr nach identifikation riecht. und das kann dann durchaus ein aufstellungsthema abgeben ... deines. aber das ist eh schon weiter oben angeklungen.

    alle liebe, jake

    p.s.: zum thema männerverachtung, das in solchen zusammenhängen ja auch immer wieder auftritt und in deinen statements auch - dieser adam als archetypischer dumpfgummi sagt auch was aus darüber, wie feministische mythenbildung mit achtsamer wahrnehmung des gegenübers umgeht...
     
  8. santara

    santara Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2004
    Beiträge:
    130
    Ort:
    Hessen
    Lieber Jake,

    hier die Seite, deren link ich von einer anderen Frau bekam: http://www.hagalil.com/archiv/2000/09/lilith.htm. Ich zitiere kurz aus der Überschrift, den Teil, der vor der eigentlichen Geschichte auf der Seite kommt:

    Eigentlich habe ich nun wirklich nix mit Feministinnen am Hut. Mich regt das eher auf, weil ich es "unnatürlich" empfinde. Sie sind mir zu aggressiv.

    Dennoch verstehe ich ihr grundliegendes "Verletztsein", dass sie dazu bringt, sich "so zu benehmen". Ups, wo kommen denn die Worte wieder her? :rolleyes:

    Heute Morgen habe ich mit meiner Tochter auch eine Aufstellung gemacht: mit ihren Barbie-Puppen. Sie weiß ja von allem nichts, was mit Familienaufstellen zu tun hat. Dennoch hat sie ganz instinktiv die Großeltern hinter uns gesetzt. Bis auf meine Mutter, die saß mir zur Seite.

    Das ganze Bild kam mir komisch vor. Und ihr Wunsch nach einem Geschwisterchen kam raus. Früher wollte sie immer, dass ich es bekomme, jetzt ist "seine Neue" dran. :)

    Ich ließ sich die Szene entwickeln. Erst saß sie neben ihrem Vater und mir. (Was mir zu eng bei ihm war) Omas und Opas nach hinten. Ein (möglicher) Mann an meiner Seite ... No chance. Das passte da nicht rein. Ich habe mir dann mal erlaubt einen "potentiellen" neben mich zu setzen. Der flog im warsten Sinne des Wortes dann raus. "Nö, das will ich nicht." :rolleyes: ... so die Worte. Sie setzte dann irgendwann den Vater weiter hinter, wohingegen ich meinte, dass er da ja nicht gut sitzt (bei Oma und Opa). Dann "durfte" er wieder nach vorne, aber nur ans aüßere Ende, neben seine Frau. Meine Tochter saß schön eingerahmt mit hauptsächlich Frauen und Kindern und so war es für sie okay.

    Noch irgendwelche Fragen?

    Mir ist es jetzt klar. Bestätigt es doch, was ich dauernd dachte: Wehe irgend ein Mann wagt sich an Mamas Seite. Der fliegt raus. Dafür sorge ich. :D

    Okay, ich lass das mal so stehen. Eigentlich darf man nach "Aufstellung" ja nicht drüber reden. :D Aber mir fehlt noch ein Puzzle. :D

    Lieben Gruß
    Santara
     
  9. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    danke, so hab ich das vermutet mit der "aktualisierten" lilith. mir kommt ja eher vor, dass ein mythos, wenn er so in den dienst einer klar ausgerichteten perspektive genommen wird, sehr an kraft verliert und der archetyp sich auf ein vordergründiges abziehbild eindampft...

    was die männer in deiner barbie-aufstellung betrifft ... nimmst du da deine tochter in deine dienste, damit sie dir was "vor-stellt", was eigentlich deins wäre? die klärung deiner position zu früheren/potenziellen partnern? zur stellung der männer in deinem system überhaupt?

    alles liebe, jake
     
  10. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Werbung:
    :blue2:

    Santara,


    mal deiner Tochter zuliebe ein paar klare Worte:

    Kinder so in ein Aufstellungsthema der Eltern hinein zu ziehen (Kinder gehen die Probleme der Eltern überhaupt nichts an!) und sie derart zu missbrauchen halte ich für absolut unverantwortlich.

    Aus gutem Grunde verweigere ich Leuten eine Aufstellung, die für die Eltern aufstellen wollen oder die von den Eltern geschickt wurden.

    Du verschließt dich unter den verschiedensten Ausreden deiner eigenen Konfrontation mit der Wirklichkeit deines (insbesondere Gegenwarts-) Systems. Statt dessen benutzt du deine Tochter. Möglicherwiese ein Zeichen, dass es dir auch ansonsten Recht ist, wenn sie für dich das erledigt und trägt?

    Mein Hinweis: wenn du deine Tochter nicht weiter opfern willst (und sie wird begeistert mitmachen - aus Liebe zu dir), dann stell dich diesbezüglich endlich deiner eigenen Verantwortung.

    Weder die Teilnehmer dieses Forums (bei denen du evtl. gehofft hast, dass sie dir bestätigen, das du keine Aufstellung machen musst?) noch dein Kind können dir deine eigene Verantwortung abnehmen.

    Kinder sind immer lieb - insbesondere tragen sie ALLES für ihre Eltern, was die ihnen aufladen. Und sie tun es so, dass die Eltern nicht merken, dass sie es tun. So sorgen sie dafür, dass die Eltern weiter nicht hinschauen müssen.... aus Liebe...und wenn es sie das Leben kostet.

    Eltern, die sich weigern, hinzuschauen werden zum Schicksal des Kindes. Da kann man dann nichts mehr für das Kind machen. Ich werde jetzt schauen, dass ich mit deiner Haltung in Einklang komme - egal was es deine Tochter kosten wird.

    Liebe Grüße
    Christoph

    PS: Wie weißt du, dass deine Tochter jetzt die Puppen sauber "entrollt" hat? Wenn das nicht geschehen ist, verbleibt sie möglicherweise unbewusst und innerlich in der "Aufstellung". *kopfschüttel*
     

Diese Seite empfehlen