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Achtet mich

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von MaTrixx, 4. Januar 2008.

  1. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
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    Bin die Erste vom Letzten,
    verachtet und geehrt,
    bin Jungfrau, Hure, Heilige,
    von vielen verwehrt

    Bin vermählt und ledig,
    die Schwester meines Mannes,
    bin die,
    die gebar und niemals geboren,
    meine Kinderschar ist groß

    Bin Vater und Mutter meiner Geschwister,
    werde geschaffen durch sie,
    bin richtende Trösterin,
    die, die verneinende Wasser vereint

    Bin die Anstoß erregende,
    Eklige und Prächtige,
    feuergeglühte,
    windgezügelte,
    bin die, die ich sein werde


    Bin die Erste vom Letzten,
    verachtet und geehrt,
    bin Jungfrau, Hure, Heilige,
    von vielen verwehrt​


    :liebe1:
     
  2. Bigenes

    Bigenes Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2005
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    2.936
    Ort:
    Hamburg

    Bunte Blümchenmuster. Gestreift, kariert, gepunktet. Über Kreuz und über Eck. Papierschwalben. Schiffchen aus Papier. Der Sensemann geht um. Die Vielsprecher und diejenigen, die zuhören können. Von Fall zu Fall verschieden. Fallbeispiele. Testdurchlauf. Querschläger. Ins Hintertreffen geraten. Subsumieren. Akribisch. Fanatisch. Asozial und superreich. Sie wollen etwas darstellen. Der Hang zum angeben, prahlen, protzen. Im Gegensatz zur stillen Bescheidenheit.


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  3. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Ich -Bin Rede/Nag Hammadi Schriften

    wenn etwas so nahe an der Quelle ist, ist es gut auch die Inspirationsquelle bekannt zu geben oder zu wissen...

    auch mich hat diese Schrift sehr inspiriert...
     
  4. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
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    2.139
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    Ganznah
    Bin die Erste von Letztem,
    verachtet und geehrt,
    bin Jungfrau, Hure, Heilige,
    von vielen verwehrt

    Bin vermählt und ledig,
    die Schwester meines Mannes,
    bin die,
    die gebar und niemals geboren,
    meine Kinderschar ist groß

    Bin Vater und Mutter meiner Geschwister,
    werde geschaffen durch sie,
    bin richtende Trösterin,
    die, die verneinende Wasser vereint

    Bin die Anstoß erregende,
    Eklige und Prächtige,
    feuergeglühte,
    windgezügelte,
    bin die, die ich sein werde


    Bin die Erste von Letztem,
    verachtet und geehrt,
    bin Jungfrau, Hure, Heilige,
    von vielen verwehrt






    Inspiriert von der Hymne an Isis 3. oder 4. Jh. n. Chr.
    endeckt in Nag Hammadi


    :liebe1:
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    SPRUCH DER GÖTTIN

    Ich wurde gesandt von der EINEN Kraft.
    Und ich bin zu denen gekommen, die an mich denken.
    Und ich bin bei denen zu finden, die nach mir suchen.
    Schaut mich an, die, die ihr an mich denkt!
    Und ihr Hörer, hört mich!
    Ihr, die ihr auf mich wartet, nehmt mich bei euch auf!
    Und Ihr, die Ihr mich seht, verbannt mich nicht aus eurem Gesichtskreis!
    Lasst weder eure Stimme mich hassen noch verweigert mir Euer Hören!
    Seid nicht unwissend über mich, überall und jederzeit!
    Seid auf der Hut unwissend über mich zu sein!
    Denn ich bin die Erste und die Letzte, gemäß Eures Wissens über mich.
    Ich bin die Geehrte und die Verachtete, gemäß Eures Wissens über mich.
    Ich bin die Hure und die Heilige, gemäß Eures Wissens über mich.
    Ich bin die Gattin und die Jungfrau, gemäß Eures Wissens über mich.
    Ich bin die Mutter und die Tochter, gemäß Eures Wissens über mich.

    Auf diese Weise bin ich die Glieder der Einen Mutter.
    Als diese Eine bringe ich keine Söhne hervor, doch die Vielen sind meine Söhne.
    Als diese Eine sind meine Hochzeiten zahlreich, doch ich habe mir keinen Ehemann genommen.
    Auf diese Weise bin ich die Hebamme, die selbst nicht gebiert.
    Auf diese Weise bin ich der Trost meiner Geburtsschmerzen.
    Auf diese Weise bin ich die Braut und der Bräutigam.
    Und obgleich es mein Ehemann ist, der mich gezeugt hat, bin ich die Mutter meines Vaters und die Schwester meines Gatten.
    Und doch ist mein Ehemann mein Ursprung.
    Ich bin die Dienerin von dem, der mich gezeugt hat
    und doch bin ich Herrscherin über meinen Ursprung.
    Aber der EINE ist es, der mich gezeugt hat, noch vor der Zeit, am Tage der Einen Geburt.

    So ist er mein Ursprung und ich nahm meinen Ursprung in Ihm zur rechten Zeit
    So stammt alle meine Kraft von ihm.

    Auf diese Weise bin ich das Zepter seiner Macht in der Jugend,
    und er ist die Stütze meiner Kraft, wenn ich schwinde.

    Und was immer er will, das widerfährt mir, denn ich bin sein Weib.

    Auf diese Weise bin ich die Stille, die unerreichbar ist,
    und der Gedanke, dessen Bewegungen zahlreich sind.
    Auf diese Weise bin ich die eine Stimme, deren Klänge viele sind,
    und das eine Wort, dessen Erscheinung zahlreich ist.
    Ich bin das Aussprechen meines Namens(!).
    Darum sagte ich Euch, seid nicht unwissend über mich!

    Warum liebt ihr mich, obgleich ihr meine Früchte hasst,
    und warum hasst Ihr meine Früchte, obgleich Ihr mich liebt?

    So hört auf mich zu verleugnen und erkennt wer ich bin,
    und ihr, die ihr mich kennt, verleugnet mich nicht mehr.
    Denn Ihr, die ihr die Wahrheit über mich sagt,
    verbreitet Lügen über mich,
    und ihr, die ihr nicht wisst, wer ich bin,
    habt bereits die Wahrheit über mich gesagt.

    Denn Ihr, die ihr mich kennt, seid zugleich unwissend über mich,
    und Ihr, die Ihr mich nicht erkannt habt,
    habt gesehen, was ich bin.
    Denn ich bin die Erkenntnis und das, was nicht erkannt werden kann.
    Ich bin das Offenbarte und das Unoffenbarte, obgleich ich umgekehrt erscheine.
    Im Unverhüllten bin ich das Verhüllte.
    So bin ich der Kampf im Unverhüllten und die Versöhnung der Kämpfenden, die nicht gesehen werden kann.
    Darum gebt acht auf mich!

    Denn ich bin die, die verachtet ist, und doch bin ich die Große.
    So achtet meine Armut und meinen Reichtum und seid nicht hochmütig mir gegenüber,
    da ich auf die Erde geworfen bin.
    Daher werdet Ihr mich nur finden, wenn Ihr demütig Eurem Erkennen gegenüber seid,
    denn ich werde zu jenen kommen, die mich nicht verachten und nicht verlassen,
    auch wenn ich verstoßen werde, von jenen die glauben, dass sie mich erkannt haben.
    Und doch werden die, die mich erkennen, in alle Königreichen Ihre Erkenntnisse wiederfinden.

    So achtet auf mich, auch wenn ich unter die Verachteten geworfen bin
    und an die niedrigsten Orte verstoßen wurde.
    Lacht nicht über mich!
    Liefert mich nicht jenen aus, die Mangel leiden, durch ihre Hartherzigkeit.

    Ich aber bin barmherzig und ich bin grausam.
    Also seid auf der Hut!

    Hasst nicht meinen Gehorsam, da ich Euch nicht Gehorsam erscheine
    und liebt nicht meine Enthaltsamkeit, da ich mich Eurer nicht enthalte!
    In meiner Schwachheit lasst mich nicht im Stich!
    Und fürchtet euch nicht vor meiner Kraft!

    Denn warum verachtet ihr meine Schwäche
    und verflucht meine Stärke?

    Ich aber bin die, die in jeglicher Furcht ist,
    und so bin ich die Stärke in Eurem Zittern.
    Ich aber bin die, die voller Furcht ist,
    und doch bin unversehrt am Ort meiner Freude.

    So bin ich unverständig gegenüber dem, was Euch das Denken ist,
    und doch bin weise.
    Warum hasst ihr das, was ich in euren Gedanken bin,
    obgleich ich nicht in Euer Denken bin?

    Bin ich doch ohne Worte bei denen, die still sind.
    Und auf diese Weise erscheine ich Ihnen und spreche zu Ihnen.
    Warum hasst Ihr also das, was ich bin?
    Etwa weil Ihr den Geist habt?
    Etwa, weil ich wie ein Gedankenloser unter Geistlosen für Euch bin?

    Ich bin die Weisheit Eures Geistes
    und der Instinkt derer, die nichts von mir wissen.

    So bin ich die Richtstatt für die gebildeten Geister und die Unwissenden.

    Ich bin die, deren Abbild groß ist,
    und ich bin die, die kein Abbild hat, bei denen, die nichts von mir wissen.

    Ich bin die, die gehasst wurde, um Ihrer selbst willen überall,
    und die, die geliebt wurde, um Ihrer selbst willen überall.

    Ich bin die, die „das Leben“ genannt wird,
    doch ihr habt mich „den Tod“ genannt.

    Ich bin die, die „das Gesetz“ genannt wird,
    doch ihr habt mich „die Gesetzlosigkeit“ genannt.

    Ich bin die, die ihr verfolgt habt,
    und ich bin die, die ihr erbeutet habt.
    Ich bin die, die ihr zerstreut habt,
    und ich bin die, die ihr gehortet habt.
    Um dessen Willen, was ich in Euren Gedanken bin
    Daher habt Ihr Euch für mich geschämt und wurdet zugleich schamlos mir gegenüber.

    Doch ich bin die, die keine Feste zu feiern begehrt, und die, deren Feste zahlreich sind.
    Ich bin die, die nicht klein ist gegenüber Gott und ich bin die, deren Gott groß ist.
    Ich bin die, an die ihr gedacht habt, als Ihr klein ward
    und doch habt Ihr mich verachtet.
    Ich bin ohne Weisheit, und doch geht Weisheit von mir aus.
    So verachtet Ihr mich und doch denkt Ihr immerfort an mich.

    Ich bin die, die sich vor Euch verborgen hat,
    und doch seid Ihr vor mir in Erscheinung getreten.

    Wenn ihr euch Selbst zurück haltet, werde ich mich Euch offenbaren.
    Aber wenn ihr begehrt vor mir in Erscheinung zu treten,
    werde ich mich vor euch verbergen.

    Die, die mir gegenüber unverständig sind,
    zu denen kommt das Verstehen über mich nur mit Mühsal.

    So nehmt mich ruhig zu Euch auf, lehnt nicht ab, was ich bin,
    und das Verstehen über mich kommt zu Euch mühelos.

    Nehmt mich dort auf, wo ich Euch schamlos erscheine,
    oder bleibt unverständig mir gegenüber und raubt weiter von den guten Dingen
    in schamloser Weise.

    Nehmt das, was Euch als Schande erscheint, ruhig in Euch an,
    denn nur aus Scham darüber, was ich in Euch bin,
    seid Ihr schamlos mir gegenüber geworden.

    Diese Scham macht Ihr meinen Gliedern zum Vorwurf und schändet sie dadurch.

    So kommt ruhig zu mir, ihr, die ihr mich erkennt,
    und ihr, die ihr meine Glieder kennt,
    erkennt, dass das wahrhaft Große stets durch das Kleine gestaltet wird,
    das alles Wertvolle durch das darunter liegende erhalten wird.

    Kommt zu Eurer Kindheit,
    und verachtet sie nicht, weil sie Euch klein und gering erscheint.

    Der Wert der kleinen Dinge, die Ihr gering erachtet,
    wird dadurch erkannt,
    da sich durch sie erst wahrhaft großen Dinge gestalten
    und die Unbrauchbarkeit großen Dinge wird dadurch erkannt,
    dass ohne diese kleinen Dinge, die Ihr als gering erachtet,
    die Großen zerstreut werden und verloren gehen.

    Warum verflucht ihr mich also dort, wo ich Euch gering erscheine
    und ehrt mich in den Dingen, die Euch groß erscheinen?

    Ihr habt mich verwundet, weil Ihr mich verachtet habt
    und ihr hattet Erbarmen mit mir, weil Ich Euch erbarmenswert erschien.

    Doch Ihr trennt mich von den Großen, das ihr als erstrebenswert erkannt habt.
    Auf diese Weise vertreibt Ihr mich, und müsst mich nun zu Euch zurückholen.

    Ich kenne die Ersten, die für Euch Groß sind, doch jene, die nach Ihnen genannt werden, kennen mich..

    Denn die, die Ihr gering geachtet habt und daher vertrieben habt,
    deren Wert habt Ihr nicht erkannt
    doch die, Ihr als Groß erachtet, kennen mich nicht.

    Ich aber bin das Verstehen von denen, die mich kennen
    und die Ruhestätte von dem, den ich kenne.

    Ich bin das Wissen meiner Erkundigung
    und das Finden derer, die nach mir suchen.
    Ich bin die Gebieterin meiner Bitten,
    und die Botschaft derer, die mich kennen.

    So bin ich die Erkenntnis meiner Kraft und die Bitte meiner Rede,
    so bin ich der Ratschluss meines Wortes und der Berater der Großen,
    die ausgesandt wurden durch mein Wort.

    Denn der Geist eines jeden Mannes ist in mir,
    und jeder Frau nimmt Ihre Wohnstatt in mir.

    Die Ehre ist so entstanden wegen mir
    und die Schande.

    Die Versöhnung ist so entstanden wegen mir
    und die Ablehnung.

    Das Fremde nimmt in mir seinen Ursprung
    und das Anverwandte.

    Ich bin das Wesenhafte und die, die ohne Wesen ist.

    Die, die durch mich sind, da sie aus dem Zusammensein mit mir gekommen sind,
    kennen mich nicht,
    doch die, durch die ich bin, da sie aus der Einheit mit mir gekommen sind,
    kennen mich.

    So kennen mich jene nicht, die mir nah sind,
    und jene, die mir fern erscheinen, haben mich bereits erkannt.

    So bin ich an dem Tag, an dem ich euch nahe erscheine, fern,
    und dort, wo ich euch fern erscheine, bin ich Euch nah.


    Denn ich bin die Güte des Herzens
    Und ich bin die Widrigkeit der Natur
    DURCH EURE WAHRNEHMUNG VON MIR

    Ich bin die Größe der Schöpfung
    und der Gebärgrund aller niederen Naturen
    DURCH EURE WAHRNEHMUNG VON MIR

    Ich bin die Erkenntnis der Einzelnen
    und die Frage der Vielen
    DURCH EURE WAHRNEHMUNG VON MIR

    Ich bin das, das ergriffen wird
    und das, das nicht ergriffen werden kann
    DURCH EURE WAHRNEHMUNG VON MIR

    Ich bin die Vereinigung
    und das Zerstreuen
    DURCH EURE WAHRNEHMUNG VON MIR

    Ich bin das Bewahren
    und das Befreien
    DURCH EURE WAHRNEHMUNG VON MIR

    Ich bin das zur Ruhe kommen
    und der Aufbruch
    DURCH EURE WAHRNEHMUNG VON MIR

    Ich bin der Fall
    Und der Aufstieg
    DURCH EURE WAHRNEHMUNG VON MIR

    Ich bin die Verurteilung
    Und der Freispruch
    DURCH EURE WAHRNEHMUNG VON MIR

    Ich bin ohne Fehler
    und der Ursprung aller Verfehlungen kommt zugleich aus mir.

    So begehrt mich jeder, der mich sieht,
    doch die Liebe, die nichts begehrt, ist in mir.

    So sieht jeder mich an, doch keiner sieht, was ich bin.

    So kann jeder mich hören, doch keiner fasst meine Rede.

    So wird Kein Wort von mir gehört, obgleich die Anzahl meiner Worte groß ist.

    Hört mich an und seid sanftmütig mir gegenüber,
    obgleich Ihr meine Belehrung in Härte empfangen werdet!

    Ich bin die, die Euch in Furcht versetzen wird,
    und doch bin ich es, die man zu Boden schleudert.

    Der Nährboden meines Geistes ruht in mir
    und so kenne ich meinen Namen
    Ich bin die, die diesen Namen ausruft,
    und ich bin die, die Ihn erhört.

    Ich trete in Erscheinung bei der Benennung meines Namens
    und doch bin in der Erscheinung meines Namens nicht zu finden.

    Ich bin die Verteidigung der Wahrheit
    und doch verteidige ich selbst die Wahrheit nicht.
    Denn ich bin die, die man „die Wahrheit“ nennt
    und ich bin die, die man „das Unrecht“ nennt.

    So ehrt Ihr mich, um dessen Willen, was Ihr zu achten begehrt
    und so stellt Ihr Euch gegen mich, um dessen Willen, was Ihr zu richten begehrt.
    Doch Ihr achtet nur das, was Ihr zu achten begehrt
    und werdet von diesem Begehren gefangen genommen.
    Und Ihr richtet nur das, was Ihr zu richten begehrt
    und nehmt es dadurch gefangen.

    Aber das Richten und Beachten ist IN EUCH.

    So werdet Ihr zu Boden geworfen von dem, das Ihr gerichtet habt
    und verführt, von dem, den Ihr geachtet habt.

    Denn wenn Ihr von jenen gerichtet werdet, die Ihr zu Boden geworfen habt,
    wie wird Ihr Richtspruch lauten und wer von Ihnen wird Euch freisprechen?

    Und wenn Ihr von jenen verführt werdet, die Ihr begehrt,
    wer von Euch wird Ihnen widerstehen?


    Denn wenn Ihr von dem gefangen genommen werdet, das Ihr selbst begehrt,
    wer von Euch wird sich seiner Gefangenschaft widersetzen?
    Und wenn Ihr auf das Urteil jener wartet, die Ihr verachtet habt, wer von Ihnen wird Euch freisprechen?

    So seid Ihr gefangen und verurteilt durch BEIDES!
    Das was Ihr begehrt UND das was Ihr verachtet!

    Durch das was in Euch ist, seht Ihr das, was Ausserhalb von Euch selbst ist.
    So zeigt Eure Außenseite Eure Innenseite und das was Ihr dort seht, ist das was in Euch selbst ist.
    Denn der, der eure Außenseite bildet,
    ist auch der, der eure Innenseite gestaltet.
    und was ihr außerhalb von euch selbst seht, das ist in eurem Inneren.

    Es wird dadurch offenbar und es ist wie Euer Gewand,
    das Ihr zu tragen beschlossen habt.

    Hört auf mich, ihr die Ihr mich hören könnt,
    und Ihr, die Ihr mich erkennt, lernt von meinen Worten.

    Denn ich bin das Hören, das in jeder Hinsicht annehmbar ist.
    Und doch bin ich das Aussprechen von dem, das nicht zu erreichen ist.

    Ich bin der Name der Stimme und die Stimme meines Namens.
    Ich bin das Wort des Buchstabens und die Offenbarung seiner Trennung
    durch die Buchstaben dieser Worte.
    Ich bin das Licht des Einen, der mich gesandt hat
    und die Offenbarung der Dunkelheit, da dort kein Licht ist.

    Die, die Ihr mich hört, hört mich nun an!
    Nehmt mich bei euch auf und verbannt mich nicht länger aus Eurem Gesichtskreis!

    Ich wurde gesandt von der EINEN Kraft, die mich geschaffen hat
    und ich bin die Offenbarung dieser Einen Kraft.

    Das Nennen meiner vielen Namen,
    wird den Namen des Einen nicht erschüttern.

    Ich aber werde seinen Namen aussprechen.

    Daher seht nun auf seine Worte und alle Schriften, die sich darin erfüllen.
    Gebt acht, ihr Hörer, und auch ihr Boten, die Ihr gesandt wurdet,
    und ihr Geister, die Ihr von den Toten auferstanden seid!
    Denn ich bin es, die allein existiert.
    Und ich habe niemanden, der mich zu richten vermag.

    Denn zahlreich sind die Illusionen der Worte und Ihrer Formen,
    welche in Zügellosigkeit und Begehren enden und mich schänden
    zum Preis kurzlebiger Vergnügungen,
    welche jene, die nach mir streben, gefangen halten,
    bis sie nüchtern werden und hinauf eilen an ihre Ruhestätte.

    Wenn Sie Ihre Trunkenheit abgeschüttelt haben, werden Sie mich dort wiederfinden, und sie werden leben,
    und sie werden nicht wieder sterben.

    (Quelle Nag Hammadi Schriften, Bronte (NHC VI,2) ff, Übertragung R.S.)
     
  6. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

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    Danke Regina für die wundervollen Texte.
    Ich kenne die Texte sie komprimierter und in Auszügen daraus.

    :kiss4:
     
  7. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

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    Viele Generationen habe ich
    kommen und gehen sehen,
    Seit Jahrtausenden habe ich
    Städte aus dem Sand
    aufstreben gesehen
    und wieder zu
    Staub und Asche
    werden sehen,
    jene Asche aus der
    wieder Grünes erblüht

    Bitte klagt nicht,
    weint nicht um mich,
    gebt niemandem Schuld

    Jene Elementarteilchen,
    die sich von Atom zu Atom,
    von Molekül zur Zelle
    zu Neuem fügen,
    sich dem Licht entgegenstrecken,
    sich aus meiner Krume nähren


    Bitte klagt nicht,
    weint nicht um mich,
    gebt niemandem Schuld

    Ich habe Fieber,
    ein Nebeneffekt meiner Wunden,
    die ich geduldig aushalte,
    forme täglich diese Welt neu,
    verschiebe Berge und Täler,
    schüttle mich, bäume mich auf,
    gebe und nehme,
    seid Jahrtausenden

    Bitte klagt nicht,
    weint nicht um mich,
    gebt niemandem Schuld

    Viele Kulturen habe ich
    kommen und gehen sehen
    auch dies nährt meine Krume
    doch es langweilt mich,
    dass ihr euch wiederholt
    in eurer Umweltzerstörung,
    in eurer Selbstzerstörung,
    doch ich weiß,
    dass ihr lernen müsst

    Ich klage nicht,
    ich weine nicht um euch,
    gebe niemanden Schuld

    Den ihr kommt aus mir,
    ihr seit meine Kinder
    und keiner von euch
    wird in Milliarden von Jahren,
    wenn die Sonne
    sich zum Roten Riesen aufbläht,
    um mich weinen


    Alle meine Werke copyright by: keinverlag.de
     
  8. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

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    es geht nicht um copyright MaTrixx
    aber wer die Quelle weiß, der sollte bemüht sein, sie zu nennen..
    viel zu oft ist es geschehen (aber ich denke nicht, dass das hier Deine Intention war..), dass Menschen die Quelle kannten und sie bewusst verschwiegen, weil sie dachten, es könnte Ihre "Macht" aushöhlen oder in Frage stellen.
    Und obgleich sie in Wahrheit keine Macht besaßen und kein Verstehen, hielten Sie es anderen vor, zu verstehen, was dort geschrieben stand, was die Quellschriften Ihnen zu sagen hatten...

    Jesus (und das Thomas Evangelium selbst und seine Geschichte ist ein GUTES BEISPIEL dafür) klagt genau dieses Verhalten im TE an:

    DARUM meine Bitte und darum auch mein Hinweis, (und dies gilt auch für meine Texte (siehe Lehre der Leere etc.), sie nur mit entsprechendem link zu kopieren).
    Ich will, dass jeder SICH SELBST ein Bild machen kann...sobald es sein Bestreben ist.

    LG

    Regina
     

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