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Absprache im Himmel oder Gerechtigkeit im Leben?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Angie74, 4. Mai 2009.

  1. Angie74

    Angie74 Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2005
    Beiträge:
    62
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    Hallo Ihr Lieben,
    ich habe ja schon seit ewigen Zeiten hier nichts mehr gepostet aber immer oft mitgelesen ;o)
    Am Wochenende allerdings habe ich etwas erfahren was mich sehr, sehr stark beschäftigt und irgendwie meinen Glauben doch etwas durcheinander bringt.
    Ich bin ja ein Mensch der schon daran glaubt das alles was im Leben passiert schon abgesprochen ist, bevor man auf die Erde kommt. Seit gestern allerdings frage ich mich, ob irgendjemand da oben so selbstmasochistisch sein kann und sich wirklich so ein verkorkstes Leben aussucht.
    Oder gibt vielleicht doch jemand da oben der Gerechtigkeit verteilt?

    Nun zu der Geschichte die sich genauso zugetragen hat.

    Es handelt sich um meine erste große Liebe, die aber durch Intrigen nie richtig zustande kam.
    Er hatte dann jahrelang eine andere Freundin. Die Beziehung zerbrach ebenfalls nach längerer Zeit. Er begann zu trinken.
    Dann ein Discoabend vor 17 Jahren. Er, seine Schwester und noch 3 weitere Freunde machten sich einen schönen Abend in einer nicht weit entfernten Diskothek. Als es nach Hause ging, fuhr seine Schwester das Auto, da er völlig betrunken war. Dies ging ihm nicht schnell genug, er mußte unbedingt fahren. Ich habe bis heute nicht verstanden, warum die anderen dies zugelassen haben. Unterwegs hat er noch 2 13jährige Tramper mitgenommen. Sie fuhren zu 7ent im Auto. Völlig überladen.
    Dann in einer scharfen Kurve passierte das Unglück, viel zu schnell prallte das Auto gegen einen Baum und bleib dann senkrecht an einer Hauswand stehen.
    Die Schwester und einer der Tramper, verstarben sofort an der Unfallstelle. Alle anderen wurden schwer verletzt geborgen.
    Er war wochenlang im Krankenhaus, hat dann irgendwann auch eine Gefängnisstrafe für diesen Unfall bekommen.

    2 oder 3 Jahre nach diesem Unfall hatten auch wir wieder Kontakt, haben viel geredet und uns super gut verstanden. Allerdings war es für mich unvorstellbar mit ihm wieder zusammen zukommen, ich konnte mit dem Wissen das er 2 Menschen auf dem Gewissen hat nicht leben. Ich weiß garnicht mehr, warum aber aus irgendeinem Grund habe ich dann auch den Kontakt abgebrochen.

    Irgendwann erfuhr ich dann das er eine Freundin hat und auch ein Kind. Ich habe mich sehr für ihn gefreut, schien er doch sein Leben im Griff zu haben.

    Dann gestern, eine Bekannte erzählte mir das er seit 2 Jahren im Rollstuhl sitzt, ein Arbeitsunfall, Freundin und Kind haben ihn verlassen.

    Ich dachte, och nee… Was ist das nur für ein Leben? Sucht man sich sowas wirklich aus, reicht es nicht das man mit der Realität, durch einen großen Fehler 2 Menschen auf dem Gewissen zu haben, leben muß, nee da muß man auch noch solch ein Schicksal erleiden.
    Eigentlich hätte man dann doch gleich sagen können, man stirbt bei dem Unfall ebenfalls oder gibt es doch jemanden da oben der für Gerechtigkeit sorgt, der z.B. sagt du hast 2 Leben genommen also kannst du nicht so weiterleben als wäre nix passiert.

    Was meint ihr?

    Was mir bei meinen Gedankengänge noch so eingefallen ist, ist das ein weiterer Mitfahrer von damals der ebenfalls schwerverletzt gerettet wurde, vor 2 Jahren an einem schweren Krebsleiden verstorben ist. Er hat also auch noch gelitten
    Warum dann nicht gleich, damals? Will man so leiden? Was soll man denn dadurch noch lernen oder gehört das alles irgendwie zur Mission um anderen Leuten was beizubringen?
    Was meint ihr?

    LG eure Angie

    PS: Ich wußte nicht genau wohin damit, bitte verschieben wenn der Thread hier nicht richtig ist!
     
  2. eQuality

    eQuality Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2009
    Beiträge:
    55
    Zitat von Hermann Hesse:

    "Das Leben stellt jedem eine andre, einmalige Aufgabe, und so gibt es auch nicht eine angeborene und vorbestimmte Untauglichkeit zum Leben, sondern es kann der Schwächste und Ärmste an seiner Stelle ein würdiges und echtes Leben führen und anderen etwas sein, einfach dadurch, daß er seinen nicht selbstgewählten Platz im Leben und seine besondere Aufgabe annimmt und zu verwirklichen sucht. Das ist echtes Menschentum und strahlt immer etwas Edles und Heilendes aus, auch wenn der Träger dieser Aufgabe in den Augen aller ein armer Teufel ist, mit dem man nicht tauschen möchte."

    weiteres Zitat von Hermann Hesse:

    "Der Mensch ist nichts Festes, Gewordenes und Fertiges, nichts Einmaliges und Eindeutiges, sondern etwas Werdendes, ein Versuch, eine Ahnung und Zukunft, Wurf und Sehnsucht der Natur nach neuen Formen und Möglichkeiten."

    Diese beiden Zitate stammen aus dem Buch "Lektüre für Minuten" und passen meiner Ansicht nach sehr gut zu diesem Thema.


    Wie Einstein so schön sagte denke ich auch nicht das Gott Würfelt geschweige dem im Stile von Schere, Stein, Papier vor der Geburt ausknobelt wie es jemanden im Leben ergeht. Himmel gibt es nicht. Genauso wenig ein Paradies wo 70 Jungfrauen warten. Alles ist Energie, das kann die Physik bestätigen. Gerechtigkeit ist etwas sehr Relatives. Denn wer ist der Richter? Gott sicher nicht. Jeder muss seine Erfahrungen machen und gerade wenn sie scheinbar ungerecht sind haben sie bestimmt einen großen Erfahrungswert. Dennoch glaube ich an das Gesetz von Aktion=Reaktion das alles Ausgleicht und immer und überall herrscht. Das gibt es auch in der Physik.

    Es scheint zwar makaber wenn Menschen leiden müssen jedoch würden sie vermutlich nicht leiden wenn sie es nicht müssten^^ Hört sich schlimm an ist aber die Dualität des Lebens. Ohne Böse kein Gut, ohne Negativ kein Positiv und ohne Leid keine Freude.
     
  3. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
    2.906
    Ort:
    Las Terrenas, Dom.Rep.
    Hallo eQuality
    Da hast du zwei unglaublich gute Zitate von Hermann Hesse herausgesucht.

    Ja, so sehe ich das auch.
    Diese einmalige Aufgabe zu erkennen und danach zu handeln, das ist es, was uns zufrieden machen und den inneren Einklang bewirken kann.

    Aber wie erkennen wir diese einmalige Aufgabe?
    Die astrologische Psychologie kann uns wertvolle Hinweise geben. Es ist der Aszendent, in dem die Lebensverzauberung und der Schatz des Lebens verborgen sind.
     
  4. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    5.295
    Ort:
    Coburg
    Wir leben in einem gegensätzlichen System gemäß dem Polaritätsgesetz. Bekannt ist diese Erkenntnis seit 1705 durch Sir Isaac Newton.

    Das Leid wird deshalb beansprucht und angenommen, damit später (und sei's nach dem physischen Dasein) die Freud ihren Platz bereiten kann.

    Das hiesige Leben findet innerhalb von einem (vor-) bestimmten Zeitraum statt.

    Es wurde von Jedem vorher ausgesucht, so spektakulär sich das jetzt auch anlesen mag. Es ist die Erfüllung und die Absolvierung von vorher zugeteiltem Lebens - Karma. Ich weiß, damit steht nun der sog. "freie Wille" wieder in Frage und der normale Mensch kommt damit in den geistigen Konflikt, weil er es nicht fassen kann. Denn das geistige Bewusstsein fordert den "freien Willen".
     
  5. Rubensfan58

    Rubensfan58 Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2009
    Beiträge:
    44
    Ort:
    Reichertshausen
    Du hast vollkommen recht. Bevor wir inkarnieren, egal auf welchen Planeten, ist von vorneherein klar, wie unser Leben ablaufen wird. Der Tag der Geburt, ebenso wie der Tag des Todes stehen von vorneherein fest.

    Ebenso steht fest, was wir in der jeweiligen Dualität leben werden, ob als Opfer oder Täter. Und dieses hat ein jeder von uns, in der hunderten von Leben die wir bereits geführt haben, gelebt.
    Entscheident ist jedoch, wie wir uns entwickeln und wie wir die Dualität meistern werden, um dann dabei die absolute Erleuchtung zu erlangen. Das muß und soll unser aller Bestreben sein.

    Und auch das, was wir denken, tun und handeln, kommt wiederum auf uns zurück.

    Wie sagte Jesus vor 2000 Jahren? Wer barmherzig ist, wird Barmherzigkeit erlangen und bekommen.

    Also wird derjenige, der Leid verbreitet, auch Leid erhalten. Darum seid aufrichtig zueinander, denn nur die Wahrheit ist das richtige. Denke positiv, so wirst Du positives bekommen. Dasselbe gilt genauso, für das negative im Leben.
    Es ist ein kosmisches Gesetz der Anziehung. Denke Dir, ich bin reich, ich bin gesund,ich bin fröhlich, ich bin glücklich. Und genau das wirst Du im Übermaße bekommen. Je mehr Du bereit bist dazu, anderen behilflich zu sein, anderen aus der Not zu helfen ohne Hintergedanken, umso mehr erhälst Du zurück.

    Ich grüße Euch recht herzlich................

    Fritz
     
  6. leitihaha

    leitihaha Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2009
    Beiträge:
    36
    Ort:
    Tirol
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    Nun ja ich denk so, jeder von uns fängt bei NUll an und hat halt die Chacne durch selbstdisziplien und oder ähnlichem etwas aus seinem Leben zu machen, da kommen dann auch die Charaktäre an die sich der einzelne Mensch im Laufe der Jahre aneignet, dein Freund kenn ich jetzt zwar nicht aber er hatte wie ich gelesen habe mehr mals die Chance etwas richtig zu machen und hat es immer wieder verabsäumt, weshalb sollte jedem vom Himmel also Schuld sein an der Sache, wir sind irgendwann alle selber alt genug uns um etwas zu kümmern und meistens passiert halt irgendein Schicksalschlag und jeder hat meiner Ansicht nach ein Ablaufdatum, scahu der eine wird 90 und hat 2 mal einen Krebs besiegt und der andere stirbt mit 18 und hat gerade erst den Führerschein, was ich damit sagen will ist das es keine gerechtigkeit gibt und auch nicht über tot oder nicht tot bestimmt wird, es passiert halt einfach per "Ablaufdatum"

    mfg
     
  7. camau1966

    camau1966 Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2008
    Beiträge:
    57
    Das ist auch genau das was ich denke und versuche danach zu leben. Einfach ist es nicht, manchmal erscheint es uns fast nahezu unmöglich.

    Super Beitrag!
     
  8. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    5.295
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    Die Gesetze bestehen und existieren.

    Wir sind Menschen und sollten in erster Linie auch als Mensch denken und nicht wie "Vollkommene", was ein Mensch schon aufgrund der Polarität von Mann oder Frau sein kann.

    Deshalb gilt:

    "Irret euch nicht!
    Gott läßt sich nicht spotten.
    Denn was der Mensch sät,
    das wird er ernten."
    (Galater 6,7)

    "Alles im Universum folgt einem gerechten Gesetz,
    dem Gesetz der Kausalität,
    dem Gesetz von Ursache und Wirkung,
    dem Gesetz des Karma."
    (Gautama Buddha)
     
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