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Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Regina, 1. Oktober 2004.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    Also ich erwachte heute mit einem seltsamen (klaren) Traum. Im Traum erinnerte ich mich, dass ich schon des öfteren an diesem Ort (im Traum) war.
    Dieser Ort ist eine Schulklasse oder (wenn man an das Alter der Personen denkt) besser Studiengruppe. Wir treffen uns so ein mal die Woche zu einer Vorlesung.
    Schon im letzten Traum meinte jemand ich soll mir doch endlich das Vorlesungsverzeichnis ansehen..doch wie immer habe ich keine Zeit. Nur dieses Treffen einmal die Woche habe ich fix in meinem Terminplan verankert und nehme mir so einfach diese Zeit...
    Die Klasse ist nicht die fleißigste. Aber es ist echt lustig mit Ihnen. Ich würd ja ganz gern mehr lernen, aber immer lenkt irgendeiner ab.
    Der eine erzählt von seiner Selbständigkeit..
    Der andere von der geplanten Hochzeit..
    Immer wenn einer davon erzählt bin ich sozusagen "mitten drin" im Ereignis und erlebe es mit.
    So kommen wir im Stoff nicht besonders gut weiter.
    An diesem Tag lehne ich am Tisch der Sekräterin die im selben Gang untergebracht ist wie die Türe zum Unterrichtszimmer. Ich lehne also dort ohne genau zu wissen warum. Und irgendwer spricht mich auf die Problematik an..das der Unterricht bei uns nicht weitergeht.
    Ein anderer fragt wieviele Vorlesungen ich besuche..
    Andere Vorlesungen? Der Gedanke ist mir fast schon peinlich..keine.
    Ich arbeite 32 Stunden, wie soll ich da mehr Vorlesungen schaffen?
    Ob ich mich zur neuen Vorlesung von unserem Professor einschreiben will?
    Das löst ganz neue Gedanken bei mir aus..ich hab mein Studium abgebrochen.
    Ich will die Sekretärin bezüglich der Anrechenbarkeit gemäß dem alten Studienplan (nach dem ich noch studiert habe und der inzwischen durch einen neuen ersetzt wurde) fragen. Sie verweist mich an eine andere Dame, die auch an Ihren Schreibtisch steht.
    Sie zeigt mir zunächst die anderen Vorlesungen, dann meint sie das bezüglich der Anrechenbarkeit weiß sie auch nicht. Sie ermuntert mich jedoch mich für eine andere Vorlesung (über Hyänen..mein Schwerpunkt im Studium waren die Caniden und Ihr Verhalten) von unserem Professor einzuschreiben.
    Ich wache auf und muss nachdenken ob ich tatsächlich wieder begonnen habe Vorlesungen zu besuchen..

    Was haltet Ihr von dem Traum?
     
  2. Yojo

    Yojo Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    327
    Ort:
    Nähe Nienburg/Weser
    Liebe Regina,
    danke für das Seelenfutter. Darf ich mich vorstellen? Yojo, dein Kommilitone. Du träumst meine Träume, ja, es hätte genauso gut meiner sein können. Da es meiner war....

    Nun, wir studieren in der Universität des Lebens. Wir haben einen Studienschwerpunkt, etwas, was uns zutiefst bewegt, was wir als unsere Lebensaufgabe betrachten, hierüber Kenntnis zu erlangen, und, vor allem, hiermit zu wirken, hiermit zu dienen.
    Wir stellen fest, daß es nach normal menschlichen Überlegungen nicht in der Ernsthaftigkeit vorangeht, wie wir es gerne wollen. Wir träumen von vernachlässigten Vorlesungen, zu wenig Zeit, und sehen im Traum unsere schiere Unfähigkeit weiterzukommen.
    Und dennoch, was mir ganz besonders auffällt an deinem Traum sind Worte wie:
    Dies ist nichts anderes als Seelenkommunikation, du erlebst es mit, so erzählen dir die Seelen ihre Geschichte. Und nun bringe es mal in Verbindung mit deinem Studienthema/Schwerpunkt:

    ...der eine erzält von seiner Selbständigkeit, der andere von seiner Hochzeit....!

    Nun, liebe Regina, wasimmer sich im Herzen der Bedeutung von Caniden verbirgt, die Caniden erzählen es dir, du erlebst es mit ihnen. Es ist eine neue Art Erkenntnis zu erlangen, so daß wir sie, aufgrund ihrer "nicht-linearität" nicht einordnen können in unser Denkschema des "universitarsichen Fortschrittes". Und dennoch, bist du selbst immer wieder erstaunt, wie tief dein eigenes Verständnis vom Objekt deines Studiums bereits geworden ist. Und andererseits immer wieder bewußt wie weit du noch von deinem letzten Ziel entfernt bist, es vollständig zu verstehen und zu begreifen.

    Diese Streben nach tiefem und wahrem Wissen im Geiste der Liebe kommt in deinen Beiträgen zum Ausdruck. Und der Lernstoff übermittelt sich durch Liebe:

    Diese in dir wohnende Liebe kommt im gesamten Traum zum Ausdruck, an jeder Stelle. Es gibt keine Ecken. Und die Wege der Enthüllungen der Geheimnisse sind verschlungen. Es ist wie ein wunderbarer, sehr abwechslunsgreicher Lebensweg. Und die Universität von der du geträumt hast ist nur ein Aspekt des Begreifens in der Universität deines Lebens.

    Der Fortschritt in deinem Kernthema ist nicht linear meßbar...

    Es ist ein wunderbarer Traum, wie gesagt, mein Traum, ganz genauso, ganz genau dieselben...

    Dieselbe Uni, der Studienschwerpunkt variiert.

    Und ich sehe an dir diese Leidenschaft in der Verfolgung von deinem Ziel...

    Dies soll dir, liebe Regina, liebe Kommilitonin, Mut machen, der Traum ist gut, und sagt dir, daß du auf dem richtigen Weg bist....
    :blume: :blume: :blume: :blume: :blume:
    Alles Liebe von Yojo
     
  3. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Danke das Du antwortest.

    Caniden ist (wie Equiden) ein Überbegriff und fasst sämtliche hundeartigen Raubtiere zusammen.
    Ich habe mich einmal im Bewußtsein eines Hundes(?) wiedergefunden (das ist der Grund warum ich so "sicher" schreiben kann was Tiere sind oder nicht sind..es war für mich einer der beindruckensten Momente meines Lebens)..so habe ich sozusagen auf dem geistigen Weg verwirklicht, was ich (im Studium) im Außen nie vollendete..doch es brachte mir Erkenntnisse die mich keine Universität der Welt hätte lehren können.
    AL auch Dir
    Regina

    Nachsatz: was verbirgt sich im Herzen eines Caniden?
    wie der Hund in unserem Volksmund schon sagt stehen sie der emotionalen Schwingung dessen nahe was wir Treue nennen.
    Der Wolf ist Gott treu (diesen urspr. Instinkten), der Hund dem Menschen...
     
  4. Augen

    Augen Guest

    Ja,
    wie wärs mal mit einer Neuen Vorlesung?
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Ah ja
    Vorschlag?
    Anregung?
    Kritik?
    LG
     
  6. Augen

    Augen Guest

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    Einfach mal was GANZ NEUES. ok?



    Vielleicht eben Keine 'Vorlesung' - sondern ein Stück JETZT.

    (so ganz nach osho)





    Na, wie wärs?

    Ready for Life?

    keine Ausflüchte mehr??
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Ich bin mir nicht ganz klar was Du in mich hineinprojezierst, aber wenn Du mehr Worte benutzen willst, können wir das vielleicht klären

    Regina
     
  8. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    ich träumte (heute) ich stehe in einem Haus..er erinnert mich an das Haus meiner Pflegemutter, das ich sehr gemocht habe.
    Ein altes Bauernhaus..neu adaptiert. Die Leute wollten es lang nicht kaufen ich erinnere mich nicht genau..irgend etwas negatives (soll) dort angeblich sein..doch dort war/ist nichts negatives(..inzwischen ist auch die alte Tante meiner Pflegemutter dort (friedlich) gestorben.)
    Unter dem Haus fließt ein Bach durch und man hört Ihn, wenn es wirklich still ist unten durch rauschen
    es ist ein schönes Haus und jedes Detail strahlt Liebe aus. Auch der Offenstall nebenan
    Gut..ich stehe in diesem Haus und dieses Haus erinnert mich daran..auch dort die Steinfließen..ein Gang der zur Terasse führt
    ich stehe im Gang und sehe auch nur den Gang und ein bischen was vom Licht der Terasse.
    Etwas stört..Wasser fließt über den Gang und ich versuche es abzudrehen. Ich finde auch den Hahn, aber das Wasser fließt immer noch..nur eben jetzt aus der anderen Richtung..wenn ich dort das Wasser abdrehen will muss ich vor Richtung Terasse..ich will mich beeilen, den das Wasser fließt ja.
    Aber plötzlich, noch während ich vorlaufen will, erkenne ich, dass ich nackt bin.
    Das ist ein Problem und ich weiß Augenblicklich nicht, was ich tun soll.
    Ich mache es im Traum ebenso wie hier im Leben..ich wende mich an Gott.
    wenn ich das tue, steht alles still.
    alles was eine Bedeutung hat oder keine hebt sich auf
    ich frage nichts, ich sage nichts, ich bringe mein Denken zum Stillstand.
    Es ist dort (im Traum) genau wie hier..ich fühle Gott in mir
    das ist eigentlich schwer zu beschreiben, aber es ist wie das baden in Licht oder Wärme. Dort wie hier ist das Gefühl von Licht so stark, das man verleitet ist die Augen zu öffnen, weil man meint dann die Helligkeit zu sehen (so stark ist diese Wahrnehmung)
    Doch im Traum ist sie noch stärker
    so stark kann ich dieses Gefühl hier selten in die Realität bringen
    ich bin neugierig, ich öffne die Augen, ich bin wach

    LG
     
  9. Alia

    Alia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2003
    Beiträge:
    4.583
    Ort:
    WestfALIA
    im Traum "spricht" das Haus immer vom eigenen Körper,- vom eigenen Ich. Wie ich gelesen habe, war deine Pflegemutter ein liebevoller Mensch, dem du vielleicht - möglicherweise auch unbewusst - nacheifern möchtest. Vielleicht waren es "Ihre" Charakterzüge, die dich durch dein Leben leiteten und denen du in dieser Welt nacheiferst. Dies könnte auf die "Schönheit des Hauses" schließen, in dem du dich sooo wohl fühltest.
    Es waren ihre "alten Werte", die sie in die Außenwelt brachte. Diese "Alten Werte" sind auch Tradionsreich, voller "Magie und Riten". Niemand in unserer Zeit hält mehr gerne an diese Traditionen fest,- für den "Modernen Mensch" sind sie "überaltert",- nicht mehr erstrebenswert.

    Ein Bach wird im allgemeinen "Glückbringend" genannt. Wo Wasser hell und klar fließt, spricht man auch von "Quellen",- die ein wenig "Wohlstand" versprechen. Möglicherweise hatte deine Pflegemutter nicht an Not zu leiden.

    Das Licht, das dir entgegen strahlt kann davon sprechen, das ein wenig von ihren "Licht" in dir selber ist. Es ist/scheint, als würde sie dir aus einer anderen/besseren Welt entgegen lächelt.

    Der Abschnitt mit dem Wasser.......könnte hier - aus meiner Sicht - darauf schließen, das du in einem gewissen Konflikt steckst. Vielleicht ist es etwas, was deine Pflegemutter hatte (Familie, Kinder, Verwandte, Freunde ua.) du aber noch nicht. Deswegen bist du nun "bloß"/Unbekleidet. Das ist vielleicht manchmal ein "Makel" an dir,- so will es dein Traum mitteilen.

    Aber - so denke ich - brauchst du "Dies" auch nicht. Dein "GOTTVERTRAUEN" sagte dir bereits, das etwas "wäre", wenn es sein müsste. Wenn Kinnder, Freunde, Verwandte sein sollten, dann wären sie bei dir. Deine "Aufgabe" so scheint es, ist eine "Anderre", als die Deine Pflegemutter,- aber dennoch sollst du ihre "Werte" in dir aufbewahren und leben.-Auf deine persönliche Art.

    Alles LIEBE
    ALIA
    ---------------------------------
    OMNIA VINCIT AMOS
     
  10. Yojo

    Yojo Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    327
    Ort:
    Nähe Nienburg/Weser
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    dieser Traum ist in sich selbst völlig schlüssig und erklärt sich selbst, von selbst und in sich selbst.
    Schönes Haus und so weiter, Erinnerungen, Probleme: du gehst daran sie zu beheben.
    Problem nicht mehr behebbar, völlig überraschend, du siehst keine Kraft und Macht in dir weiterzukommen, Ende der Fahnenstange: du bist nackt.
    Du wendest dich Gott zu. Das gesamte Szenarium in dir und außerhalb dir kommt zum stehen. Du wachst auf, der Traum ist zuende, (im Traum), ein neues Blatt wird beschrieben (im Leben).

    Wunderschöner Traum.

    Schönes Fenster auf eine ganz besondere Seele: Regina.

    Über die Details möchte ich nicht spekulieren, denn ich halte sie für irrelevant. Die Lösung besteht in der Zuwendung zu Gott. Völlig egal welche Probleme.

    Alles Liebe von Yojo
     

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