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Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von LoneWolf, 21. Juli 2007.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
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    Wien
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    Soll man Ratten zertreten wenn sie lästig werden!

    Und wenn man sie slange gefüttert haz bis sie so groß und fett sind, dass sie einen selber fr3essen wollen? Den, der sie gefüttert hat?

    Ich sage JA!

    Ich werde sie zertreten diese fette Ratte!
     
  2. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
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    Wien
    No, keine Ratten freunde da?
     
  3. Ich oute mich hiermit als Rattenfreundin. Aber nicht jede Ratte ist gleich. :)
    Kommt vielleicht auch ein bisserl drauf an, wo und wie die Ratten leben. Gut genährte Land- oder Wanderratten - fernab der städtischen Kanalistationen - können z.B. verdammt lecker schmecken. Die würd ich nicht zertreten. Wenn man sie selber mit Leckerlis gefüttert hat, dann kommen sie geschmacklich in der Pfanne noch besser.

    Aber zertreten ist in dem Fall echt eklig, denn die Viecher sind im Normalfall ganz schön groß und auch recht flink unterwegs. Normal schlachten wäre besser und dann schauen die Tierchen auf dem Teller auch besser aus :clown: Kopf und Schwanz entfernt man lieber vorm Anrichten oder vorm Kochen. Doch das ist Ansichtssache.

    Von Wiener Kanalratten würde ich lieber Abstand nehmen. Da weiß man die, wo die sich so rumgetrieben haben...Also: lieber mal wieder 'ne Landpartie machen und die Jungs und Mädels Ratten beim rumtollen im Wald oder an Gewässern beobachten. Wennst Appetit kriegst, gibt es auch Züchter, die dir bestimmt gerne eine verkaufen und dann ab damit in die Pfanne. Gute Ratten-Rezepte kannste dir gerne bei mir abholen :)

    :stickout2 v-p
     
  4. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    wo die Wirren irren ...
    eieiei....einerlei...zweierlei...dreierlei...kommt ihr ratten
    schnell herbei...will mich an dem wahnsinn laben...
    mir einen tiefen tunnel graben...
    der so schwarz ist wie die nacht...

    der bedeckt all meine wunden...
    sitze dort seit vielen, vielen stunden...
    geh hinein in jedes wesen...
    in der hoffnung so zu gesunden...

    frage mich was ist das mit mir....
    warum rufe ich ratten als getier.
    da fliegt doch der adler stolz und stark...
    die freiheit ist sein ziel...
    einerlei...zweierlei...dreierlei...
    das ist es was ich will.

    Alice auf dem...[​IMG]
     
  5. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    10.922
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    Wien
    Nein, ich bin krank.

    Ich muss es mir endlich eingestehen. Ich bin krank.

    Habe mich jetzt 12 Jahre selbst bestraft für etwas, das in der heutigen Zeit als Banalität betrachtet wird. In einer Zeit der sexuellen Befreiung und wo jeder mit jedem rummacht, ist Ehebruch eben eine Banalität geworden. Nicht so für mich.

    Nicht das ich bewusst gesagt hätte: "So, jetzt bestrafe ich mich dafür, dass ich mit der Frau von meinem Freund rumgemacht hab, dass ich so meinen Beitrag zu ihrer Scheidung geleistet hab und meine eigene Beziehung kaputt gemacht hab ...."

    Nein, dass war ein vollautomatisierter Selbstzerstörungsprozess, der da in Gang gesetz wurde. Gleich nach der ersten Nacht hab ich gespürt, wie etwas in mir abgestorben ist. Die Liebe ist gestorben in mir. Wieder mal. Dafür hatte ich jetzt Sex. Reichlich und bis zum erbrechen. Das war vor 12 Jahren. Und anstatt einen Rückzieher zu machen habe ich weitergespielt, obwohl ich gespürt hab, wie ich mich selber zunehmend zu hassen beginne.

    Dann hab ich wieder zu trinken begonnen. Super. So konnt ich diese sexuelle Abhängigkeitsgeschichte endlich beenden, weil jetzt fand mich meine neue Prinzessin nicht mehr hübsch. Verständlich. Weil ich entarte zur Unmenschlichkeit, wenn ich trinke. Das war immer schon so. Weil ich trinke nicht, wie ein normaler Mensch sondern schütte das Zeug einfach nur in mich hinein, bis ich bewusstlos werde und nur noch der Körper ferngesteuert herumrennt.

    Halbherzige Rettungsversuche mit 2 klinischen Entzügen konnten den Selbstzerstörungsprozess auch nicht mehr aufhalten. Es war so, als hätte etwas in mir beschlossen, das Leben in mir zu beenden.

    Wegen einem Ehebruch. Schrecklich ist das.

    Ja, ich war recht reich. Nicht so sehr an Geld, da hatte ich mein Auskommen, aber an Lebensfreude und es war viel Sonne mit den normalen Schattentagen. Erträglich und normal. Aber in dieser schwachen Stunde habe ich mich hinreissen lassen, dem Charme dieser Frau zu erliegen. ein schwerer Fehler bei meinem sensiblen, psychischen Gleichgewicht.

    Und ich hasse mich heute noch dafür. Ich hab schon oft gedacht, ich hätte den Hass auf mich selber überwunden, aber immer wieder kommt er hoch und zunehmend wird mein Leben weniger. Jetzt habe ich auch keine Zeit mehr, mich um mein eigenes Leben zu kümmern, weil ich Sorge tragen muss, für die alte Lady, die nicht nur lieb ist sondern auch recht besitzergreifend. Sogar Musikhören wird hier ein Problem, weil es sie in den Ohren schmerzt. Nun, ich pass mich ja die meiste Zeit über an. Manchmal bin ich mehr, dann wieder weniger in der Liebe.. Der Zorn auf mich selber, auf mein eigenes Versagen und Scheitern im Leben hindert mich natürlich auch, immer aus der Liebe heraus zu operieren. Und dann immer wieder diese Rückfälle, diese Quaralsmäßigen.

    Ich kann nicht mehr. Würde ich noch allein leben, wie vor ein paar Jahren, dann würde ich freiwillig wieder auf Entzug fahren. Aber wozu? Um wieder rückfällig zu werden?

    Ich bin Geisteskrank, weil ich etwas unmögliches wollte. Ich wollte eigentlich immer nur diesen Ehebruch ungeschehen machen und mein Leben davor zurück haben. Ein schönes Leben, für das ich schon mal hart arbeiten musste. Statt dessen hab ich es mir immer mehr genommen und bin in diesen 12 Jahren um 36 Jahre älter und kränker geworden.

    Selbsthass bis zum Irrsinn, wegen einem Ehebruch. Einer Banalität sozusagen, in Zeiten wie diesen. Man stelle sich das vor. Idiotisch, nicht wahr?

    Aber es ändert nichts daran. Es ist ein Teil von meinem Leben, für den ich mich selber nie werde lieben können. Alles hab ich mir verziehen und da gab es genug aufzuarbeiten, wenn gleich ich kein Schwerverbrecher war, aber aufzuarbeiten gab es dennoch genug an Ungereimtheiten. Aber diese Geschichte werd ich mir nie verzeihen. Und dass ich mich mit meinem Selbsthass um mein Leben gebracht habe. Es ist ein Teufelskreis. Zuerst hasste ich mich für den Fehltritt und dann hasste ich mich für den lebenszermürbenden Selbsthass.

    Ja natürlich haben auch andere darunter gelitten. Ich weiß. Und am besten konnt ich mich noch hier über Wasser halten, indem ich mich hinter dem PC verschanzt habe und oft schönen Gedanken hinterhergehangen bin, diesem getragen Sein von Gott. Hier ging es mir eine Zeit lang recht gut und ich hab oft auf den Zorn in mir vergessen. Diesen Zorn auf mich selber und hab wieder mehr Liebe zum Leben gefunden. So konnt ich über weite Strecken auch recht entspannt mit der alten Mutter an meiner Seite umgehen.

    Aber jetzt sehe ich, dass der alte Zorn immer noch in mir ist und immer wieder hochkommt, vor allem, wenn ich mich zu sehr in neuen Träumen verlaufe. Wahrscheinlich werde ich ihn mit ins Grab nehmen. Und ich sehe, dass ich nur noch Irrsinn schreibe, daher werde ich wohl besser mal aufhören damit.

    Ich hoffe nur, ich bin wenigstens dafür konsequent genug.

    l.G. Ich!
     
  6. puenktchen

    puenktchen Guest

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    Ratten??:escape:
    nein, natürlich nicht!!!

    zertrete Deine selbstzerstörierischen Gedanken und alte Gewohnheiten die Dir geschadet haben.
    Warum bist Du soooo streng zu Dir selber?
    Wenn eine Frau einem anderen Mann schöne Augen macht scheint sowieso schon in der Beziehung etwas nicht zu stimmen. Womöglich wären sie so oder so irgendwann geschieden worden. Und das ist besser so als wenn zwei Menschen mit aller Gewalt zusammenbleiben müßen wenn sie sich nicht mehr verstehen.
    gruß puenktchen
     
  7. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Nein, ich zertrete keine Ratten, hab sogar die Arbeit als Rattenvertilger abgelehnt und klatsch auch nicht auf Insekten, auch wenn die im Sommer oft nerven. Ich bin einfach nur wütend, wenn ich getrunken habe. Darum trink ich auch meistens nix.

    Eine gewisse Strenge ist mir eigen, ja. Wenn ich nicht streng zu mir selber gewesen wär, wär ich bereits vor langer Zeit zu Grund gegangen. Ich habe viel an mir arbeiten müssen, Erlebnisse aber auch Wesensmerkmale hinterfragen, um einigermaßen in eine menschliche Form zurück zu finden und mich selber, das Leben und die anderen Menschen wieder lieben zu können. Und Frieden zu finden und zufrieden zu sein, mit dem was ich habe. Das wenige aber, was ich erreicht hab war mir heilig.

    Klar, das betroffene Paar hätte sich auch ohne meine Hilfe trennen können. Das wäre fair und gerecht, wenn sie sich in ihrem individuellen Selbstverwirklichungstrip auseinander gelebt haben oder der eine dem anderen einen Fehltritt nicht verzeihen konnte .... na dann hätten sie sich eben getrennt. Ist nicht meine Aufgabe, darüber zu befinden. Ich bin ja kein Moralist, der sein Denksystem anderen drüberstülpt. Aber da waren sie zu schwach dazu. Und gut, es gab ja auch Kinder. Sie hatten ja auch 2 nett Kinder und ich wollte nicht ihr Ersatzvater sein, weil sie ja schon einen guten Vater hatten. Sie haben mich gebraucht, in dieser Situation, einem Keil gleich, mit dem man etwas zusammengehörendes auseinander sprengt. Das wurde auch schon mal ausgesprochen im Laufe der Zeit, und ich war zu dämlich, das rechtzeitig zu erkennen und zu schwach, zu widerstehen.

    Ich weiß nicht, wieso ich dann in dieser unproduktiven Weise so streng zu mir selber war und gleichzeitig auch nachlässig, wenn ich den damit verbundenen Verfall betrachte. Ich erinner mich nur an ein Gefühl großer Traurigkeit, dann kam auch schon recht bald der Zorn über mich oder in mich. Da stehen keine rationalen Überlegungen dahinter. Ich hab einfach nur die Liebe in mir selber getötet. die is einfach abgestorben oder weggeflogen, ich weiß es nicht. Da brauchte es keine Strenge. Einfach nur einen falschen, unbewussten Schritt, angeregt von einem niedrigen Trieb. Und jetzt renn ich seit über 12 Jahren mit diesem kranken Zorn herum.

    l.G.W.
     
  8. Dieser Trieb isses, der Leben erst möglich macht. Und von "niedrig" kann überhaupt keine Rede sein, denn die Entstehung von neuem Leben ist immer und immer wieder ein Wunder der Natur.
    Angelegt ist der "Trieb" bei jedem Lebewesen. Was man draus macht und wie man damit umgeht, steht auf einem anderen Blatt. Das Problem mit den überhöhten Gedanken um das Triebverhalten, haben nur wir Menschen.

    :)
     
  9. puenktchen

    puenktchen Guest

    Hallo Karthasix
    das verstehe ich nicht mit der Liebe in Dir. Es gibt ganz bestimmt einen Weg daß Du aus der Situation wieder rauskommst. Was passiert ist passiert, da kann man nichts machen! Aber man muß auch irgendwann mal das alte Buch zuklappen und ein neues aufmachen!! Das Leben ist kurz und viel zu kurz für düstere Gedanken!! Es gibt viel zu viel Schönes auf der Welt und man darf keinen Tag verpassen, so denke ich. Man muß die Ärmel hochkrempeln und für sein eigenes Glück kämpfen!!
    lG puenktchen
     
  10. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Ich sehe das im Grunde wertfrei. Wenn ich sage niedrig könnt ich genau so sagen ein Ur oder Grundtrieb, Sex, Paarung .... kennt man ja, is ja nett und wenn Liebe dabei is, durch und durch ists um so netter; Gut, dann sag ich eben um es wertfrei darzustellen, einfach einem Sexualtrieb gefolgt, aber das ist nicht unbedingt immer Liebe, die da am Werken ist. Nein, ist es nicht, auch wenns vielleicht so aussieht im romantischen Kerzenschimmer. Wär es die Liebe gewesen, dann wär nicht soviel daneben und rundherum kaputt gegangen. Und dann sag ich mal "Treue" is eigentlich auch ein Trieb. Das is dann im Gegensatz zum reinen Sextrieb den ich als "niedrig" bezeichnet hab, der höhere Trieb. Aber alles wertfrei zu betrachten, liebe Venus. Ich bin ja auch nicht mehr wert als du, nur weil ich ein paar Zentimeter höher bin. :weihna1

    Auch bei manchen Tieren zu beobachten, also keine rein menschliche Erfindung. Es gibt ja meines Wissens Tiere, die ein Leben lang monogam sind, oder nicht?

    Und so ein niedriges Tier wär ich gern geblieben, diesem niedrigen, animalischen Anspruch bin ich aber nicht gerecht geworden, weil irgendwelche dubiosen Wünsche und Bedürfnisse in mir ihr Unwesen getrieben haben, wo keiner mehr nachvollziehen kann, wie die in mich hinein gekommen sind. Wahrscheinlich wars die Palmerswerbung. *hihi*

    Ich war einfach ein wenig unentspannt und daher recht empfänglich. Sag ich einfach so, weils so gewesen is. Und dafür hab ich einen hohen Preis bezahlt, weil statt den Fehltritt zu erkennen und mir selber zu verzeihen und den Retourgang einzulegen, bin ich gegen mein inneres Empfinden weiter vorgeprescht, bis es Bumm gemacht hat, in meinem Kopferl.

    Ich habe einfach den Anspruch an mich selber, ein monogames Tier zu sein und weil ich diesem Anspruch nicht gerecht werden konnte, war ich eben ein bisserl enttäuscht von mir selber. Weil alle Wünsche und Bedürfnisse die von außen in mich hineinprojiziert werden, sei es nun ein Ferrari Testarossa oder ein begnadeter, tanzender weiblicher Körper in meinem Kopf in zartes Palmerstüll gehüllt is alles nur Illusion. Der Zorn aber in mir is keine Illusion, der hat recht manifeste auswirkungen gezeigt. Da löst sich jede noch so hübsche Palmerslady in Wohlgefallen auf.

    naja, danke euch jedenfalls, dass sich da wieder Menschen meinem Kopfirrsinn aussetzen.

    Vergebt mir meine Schuld wie auch ich meinen Schuldigern vergebe. Vergebt mir, dass ich bin wie ich bin, zerissen und konfus, nichts ahnend und nichts wissend. Doof wie eine Scheune voll Stroh. :)

    l.G.W.
     

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