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>6 Mio Tote im CONGO für das Vergnügen der Industriestaatsbürger

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Akwaaba, 11. November 2008.

  1. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.451
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    Es geht wieder los...
    Vorgeschoben werden Zwistigkeiten zwischen Stämmen, vor nicht allzu langer Zeit,
    der Völkermord 1994 zwischen Hutu und Tutsi...
    Damals hat sich das Militär aus Ruanda nach Ostcongo abgesetzt und hat sich dort in den Bergen verschanzt.
    Sie plündern, morden und vergewaltigen...
    Dieses Militär ist allerbestens ausgerüstet, Kleidung und Waffen.
    Woher haben die das Geld?
    Aus dem Verkauf von Rohstoffen, überwiegend COLTAN.


    Die Bevölkerung lebt in Angst und Schrecken...
    Daneben gibt es noch diverse Milizen und die Armee von Congo,
    doch der Staat ist so gut wie machtlos und praktisch nicht präsent,
    bittet nun Angola um Hilfe.

    Die ca. 17000 UN-Truppen können und wollen anscheinend nicht richtig helfen,
    ihre Präsenz ist eher mit Skandalen verknüpft (angeblich auch Vergewaltigung, Verkauf von eigentlich kostenlosen Hilfsmitteln).

    Ein aktueller Bericht

    Die Bevölkerung lebt in Angst und Schrecken...
    Ein Flüchtlingslager wurde von Tutsi-Rebellen geplündert und in Brand gesteckt, 50000 fliehen.

    Kämpfe flackern auf, die UN rückt vor... Rebellen gegen Staatsmilitär...

    Eigentlich geht es NUR um Coltan (chemischen Formel (Fe,Mn)(Nb,Ta,Sb)2O6 ),
    das die "Erstwelt-Länder" für Handys, Computer, Gamebox etc. braucht.

    Nach über 100 Jahren Ausbeutung im Collonialstil werden heute bestimmte Gruppen aufgewiegelt,
    die ihre Waffen gegen billigsten Verkauf meistens dieses Minerals finanzieren.

    WER SIND DIE AUFKÄUFER ???
    WER SIND DIE ENDVERBRAUCHER ???
    WER SIND DIE WAFFENLIEFERANTEN ???
    WIE KANN DAS MORDEN BEENDET WERDEN ???
     
  2. Muggle

    Muggle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2006
    Beiträge:
    3.421
    Ort:
    Norddeutschland
    - Durch eine Revolution des Finanzsystems!

    Kriege sind "gut" fürs Wirtschaftswachstum und dieser ist für die Aufrechterhaltung des Systems so unerlässlich wie die Schulden, insbesondere der Staatsverschuldungen.
     
  3. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.451
    Das alleine wird meiner Meinung nach nicht reichen.
    Die Sucht nach Gameboys, Handys etc. etc. ist zu groß.

    Und der Congo ist weit weg....

    LGA
     
  4. Groovy1974

    Groovy1974 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. April 2008
    Beiträge:
    5.037
    Ort:
    Planet Erde
    Soweit ich mal gelesen habe wird der Rohstoff zum grössten Teil für die Raumfahrt gebraucht. Hier wird so verdammt viel Geld gespart, da man es ja so günstig einkaufen kann. Daher kann auch noch so lange für Afrika gesammelt werden, es wird sich so nix ändern, da es nicht gewollt ist.
    LG
    Groovy
     
  5. JuergenMei

    JuergenMei Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2008
    Beiträge:
    136
    Was damals in Ruanda passiert ist, ist unglaublich grausam. Ich habe dazu ein sehr interessantes Buch gelesen. Es hiess: We wisch to inform you, that tomorrow we will be killed with our families.

    Damals haben die UN Truppen zugeschautund der Nobelpreissträger Annan hat das Massaker befürwortet! Heute leben die grössten Mörder aus Ruanda in Belgien und Frankreich in Villas unter politischem Asyl.

    Die Vereinten Nationen sind nur eine Bande die darauf achtet, dass in Afrika das passiert, was Europa und den USA ermöglicht den grössten Gewinn zu machen. Praktisch sind das Kolonistische Besatzungstruppen.
     
  6. Groovy1974

    Groovy1974 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. April 2008
    Beiträge:
    5.037
    Ort:
    Planet Erde
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    Ja, das sind sie leider immer noch. Nur schön, daß man es dank den Medien inzwischen flächendeckend verschönern kann und sich selbst die Heiligkeit einredet.

    Die "Guten" sind oftmals nur die wahren Bösen, die sich unter dem Tarnmantel des Retters und Weltenverbesserers tarnen.

    Trauriges Spiel!

    LG
    Groovy
     
  7. SPITZKEIL

    SPITZKEIL Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2008
    Beiträge:
    486
    Ich kann das auch bald nicht mehr ertragen.
    Wir brauchen Kriege um unseren Luxus zu halten.
    Natuerlich mit Friedenstruppen und Medienmanipulation.
    Schoen Waffen streuen damit andere Staaten klein bleiben und der Westen oben bleibt.
    Und dann in der Glotze mit Bir und Chips zuschauen,wie andere sich die Koepfe einschlagen.
    :schmoll:
     
  8. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.451
    Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind mehr als eine Million Menschen im Ostkongo von Lebensmitteln, Trinkwasser und Medizin abgeschnitten. "Diese Menschen sind in sehr großer Gefahr", warnte WHO-Sprecher Paul Garwood in Genf. Es handle sich dabei sowohl um Flüchtlinge als auch um Bewohner der Region. Zudem warnte die Organisation vor einer Choleraepidemie in der Provinz Nordkiwu. Quelle

    Unter den mehr als 250'000 Flüchtlingen in Goma und Umgebung breitet sich die Cholera nach dem Bericht eines Unicef-Helfer bereits aus. «Wir fürchten, dass dort, wo wir aus Sicherheitsgründen nicht helfen können, die Cholera katastrophale Ausmasse annehmen kann.»

    Im völlig überfüllten Flüchtlingslager Kibati wurden bereits fast 50 Krankheitsfälle gezählt. Helfer des Roten Kreuzes versuchten inzwischen mit dem Bau von Latrinen, die katastrophalen hygienischen Verhältnisse zu verbessern. Quelle

    Und noch weiter nördlich, im Distrikt Haut-Uélé an der Grenze zum Sudan, hat die aus Uganda und Südsudan in den Kongo geflohene Rebellenbewegung LRA (Widerstandsarmee des Herrn) weite Landstriche unbewohnbar gemacht (siehe Karte). Wie früher in Uganda überfallen hier die von Sudans Arme ausgerüsteten LRA-Kämpfer Dörfer und verschleppen Frauen und Kinder als Rekruten und Sklaven. Mangels Schutz durch die Armee hat die Bevölkerung Selbstverteidigungsmilizen gebildet. Rund 75.000 Menschen sind auf der Flucht; laut UNO sind etwa 10.000 Quadratkilometer komplett entvölkert. Quelle

    Ohne Worte
     
  9. Famela

    Famela Mitglied

    Registriert seit:
    8. April 2007
    Beiträge:
    122
    Ort:
    Bayern
    da kann ich "spitzkeil" nur recht geben,
    ich versteh die welt nicht mehr......
    gewisse menschen, die dafür verantwortlich sind, das das morden..etc nicht aufhört haben doch gar kein gewissen mehr....also wenn ich wüßte, dass wegen mir, meiner anweisung hin...meinen entscheidungen...tausende von menschen...egal in welchem land....morden, sich gegenseitig schlachten....ich könnte keine nacht mehr schlafen.
     
  10. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.451
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    Ich kann auch kaum schlafen, wenn ich an die Zustände denke.

    Insbesondere, weil sich seit dem frühen Kollonialismus bis heute kaum etwas geändert hat,
    außer den verantwortlichen Personen und wie man das "Ding" nennt.

    Hier hört man nur "die gewissenlosen Barbaren" und vergißt,
    dass es unsere weißen Vorfahren waren, die den Grundstein dafür gelegt haben.

    LGA
     
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