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24-Stundenbetreuung : die Betreuungsperson darf NICHT pflegen !

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Gawyrd, 11. Januar 2008.

  1. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    .

    "Laut Gesetz dürfen Personenbetreuer keinerlei Pflegetätigkeiten durchführen. Darunter fallen auch Arbeiten wie die Medikamentendarreichung oder die Körperpflege, die nur diplomiertes Gesundheits- oder Krankenpflegepersonal durchführen darf. Die Tätigkeit der Personenbetreuer ist damit auf Hilfestellung in der Haushalts- und Lebensführung eingeschränkt - wie Einkaufen oder Kochen." Zitat aus Pflegeamnestie läuft aus - Die Presse

    :wut2: Wäre es möglich, die Hauspflege noch dümmer gesetzlich zu regeln, als es derzeit in Österreich geschieht ? Die Betreuungsperson, die 24-Stunden beim Pflegebedürftigen verbringt, darf NICHT pflegen. Sie darf ihn weder waschen, noch ihn nach dem Einkoten reinigen oder Windeln wechseln. Sie darf ihm nicht aus dem Bett helfen und in den Rollstuhl setzen. Sie darf bei ihm gar nichts. Sie "darf" dasein und den Haushalt führen - und den Pflegebedarf sehen, aber ihn nicht erledigen. Dafür muss man zusätzliche diplomierte Pflegekräfte ins Haus holen. (Was dann im Monat zu Gesamtkosten um die 4.000 Euro führen würde.) Und wenn der Pflegebedürftige in der Nacht einkotet - dann muss man ihn im Kot liegen lassen, bis in der Früh die diplomierte Pflegekraft kommt ...

    Eine "Lösung" der Pflegeproblematik, die der legalisierten Betreuungsperson das Pflegen VERBIETET ???

    Und da wundern sich die Politiker, dass nicht gleich ab 1. Jänner der große Run auf die legale 24-Stunden-Hauspflege-Verhinderung einsetzt ???

    .
     
  2. Sali

    Sali Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2007
    Beiträge:
    107
    upppsss.und ich dachte, nur unser gesundheitssystem versagt. wie will der österreichische staat denn die kosten tragen,wenn es leute trifft, die diese imensen kosten nicht sellbst tragen können *lol* wieder durch die brust ins auge gedacht,was?

    dann sollte ich wohl nach österreich auswandern,ihr werdet wohl jede menge
    deutschsprachiger qualifizierter krankenschwestern brauchen?

    kannst du mir mal ggf mailen?nen link schicken?
    nee, im ernst jetzt. hänge nicht so sehr an meinem mutterland miit unserer angie-würd die lieber im sandkasten den in berlin sehen

    lg aus bayern
     
  3. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Hallo

    Schon heftig wenn man das so liest....7 Pflegestufen....und wie sind diese eingeteilt?
    Knappe 150Euro für die eins....in welchen Zustand befindet sich diese zu pflegende Person?
    Zum Glück herrschen solch Zustände hier in Deutschland noch nicht....!

    LG
     
  4. Asgard

    Asgard Mitglied

    Registriert seit:
    29. Dezember 2007
    Beiträge:
    37
    Ort:
    Graz Umgebung
    hallo zusammen,

    nun, ich kann nur aus eigener Erfahrung erzählen. Vielleicht gibt das euch einen kleinen Einblick:

    Unsere Großmutter ist seit über 7 Jahren Pflegefall. Nach drei Schlaganfällen war es die ersten 5 Jahre schon sehr schwer. Wechselbad der Gefühle bei ner 88 jährigen: vom Kleinkindverhalten zur fluchenden bösen "Alten". Sorry, für die Ausdrucksweise, aber es war hart.

    Dann, ein Sturz. Viel zu wenig und falsche Versorgung durch die Klinik. Seit 2 Jahren liegt sie nun im Wachkoma, Pflegestufe 7, Rund-um-die-Uhr-Betreuung absolut notwendig. Sie wollte nie in ein Heim, das wollten wir auch nicht. Wäre auch nicht leistbar. Wie Gawyrd schon anmerkte: Kostenpunkt bei Stufe 7, ca. 4.000 bis 5.000 monatlich. Unterstützung in der Stufe 7: knapp 1.500,-

    Also, ne einfache Milchmädchenrechnung: es geht sich hinten und vorne nicht aus.

    Kurz nach ihrem ersten Schlaganfall, haben wir um eine Kur angesucht, hätte ihr toll geholfen. O - Ton von der Krankenkasse: Bei ihrem Alter zahlt sich das doch eh nicht mehr aus!!! Abgelehnt.

    Die Pflege alter Menschen ist in Österreich jetzt schon ne schlimme Sache und steuert immer mehr in die nächste Katastrophe. Und unsere hohen Herren in der Politik schauen zu und legen die Hände in den Schoß.
    Logisch eigentlich, den bei deren Gehältern können sie es sich locker leisten ihre Eltern und Großeltern in ein Heim zu stecken.

    @ Sali

    Oh, ja Personal brauch ma dringend, egal woher, hauptsache leistbar!! :liebe1:



    Nachdenkliche Grüße
    Asgard
     
  5. jan68

    jan68 Guest

    Hallo,

    ach ja, langsam dreht die Politik in Mitteleuropa durch. Der nächste Schritt wäre dann, daß die Mutter ihrem Kind keine Nasentropfen mehr geben darf, weil das ja eine medizinische Behandlung ist. Bisher war Staatswesen ja noch etwas, was sich in Grenzen hielt. Aber mittlerweile bildet sich im außen eine klare Aufforderung aus: "Mensch, nimm dein Leben wieder in deine eigene Hand!"

    Ich hab lange überlegt, was an der heutigen Magie dran ist, die die ganze Welt umspannt. Da muß es doch etwas geben, was neu ist!? Die Religionen und diverse Vereine die sie vertreten ist es übrigens nicht, weil die gibt's schon länger. Mag sein, daß ein Vatikan da auch mitmischt, aber die sind weniger das Thema, daß diese Magie herforgebracht hat, als geschickte Nutznieser dieser Magie.

    Dann viel mir etwas auf: Nationen, sprich Volker hat's immer gegeben. Das gab's bis in die Steinzeit zurück, halt als Sippe. Priester hat's auch gegeben. Nur was neu ist, sind Staaten, die Nationen regieren.

    Man könnte meinen, Indianerhäuptlinge seine auch sowas gewesen, wie heutige Staatschefs. Doch dem ist nicht so. Der Rat hat geraucht und z.B. entschlossen mit den Nachbarn Krieg zu führen. Dann war der Beschluß jedoch kein Befehl, sondern die Kriegshäuptlinge haben dann mit den Kriegern des Volkes gesprochen und führ ihren Kriegszug geworben. Wer wollte, machte mit. Nur bei einem Angriff auf's Dorf machten alle bei der Verteidigung mit. Nun, nicht wegen eines Befehls, sondern weil sie ihre Familie und ihren Besitz verteidigten.

    Heute gibt es Staatsregierungen, die entscheiden und das Volk dann mit Staatsgewalt zwingen, diese Entschlüssle umzusetzen. Und sie berufen sich darauf, sie wären vom Volk gewählt und würden dieses legitim vertreten. Im Falle des Krieges bedeutet das, die Regierung entscheidet und der Soldat wird dann an die Front gezwungen. Er wird nicht gefragt, ob er dsich dem Krieg anschließen will, sondern eingesperrt, wenn er es nicht tut. Das ist keine Volksvertretung, weil sie das Volk nur so weit vertritt, wie's ihnen gerade in den Kram paßt.

    Wenn die Menschen mal kapieren, das sie keinen solchen Staat brauchen, dann würde sich da einiges ändern. Vorbild für so eine Zukunft sind für mich die Kommunen, den ich möchte Politik nicht generell abgeschafft wissen. Das wäre total bescheuerter Extremismus! nur, wenn ein Bürgermeister mist baut, muß er seine Bürgern in die Augen schauen. Und so könnte man z.B. Bürgermeisterversammlungen einberufen und die Wählen dann einen Kanzler aus ihrer Mitte. und die Bürgermeisterversammlung beschließt auch die Gesetze und muß ingesammt ihren Bürgern in die Augen schauen! Das wär doch mal eine Idee.

    Der Staatsapparat westlicher Demokratien ist unnötigst aufgebläht. Da wird so getan, als bräuchte man eine Regierung, die tagtäglich Gesetze verabschiedet. Dabei wird der bei nur ständig umgerührt, ohne das sich etwas wesentliches ändern würde. Früher haben Gesetzbücher auch teils Jahrunderte gegolten und es hat genauso gut funktioniert. Deshalb braucht man diese zichfach gemobbelte Staatsstruktur nicht wirklich. Man sieht ja was dabei für Dünnpiff raus kommt!

    In Deutschland wird gleich 4-fach regiert: Kommunen, Länder, Bund und EU!!! Würde doch eine Regierung reichen, oder? Aber man hat 4 und die bauen trotzdem so eine Mist, wie das Beispiel dieses Threads zeigt.

    Das ist Wahnsinn. Und vor allem ist es ein Luxus, den weder wir, noch die Umwelt sich leisten kann.

    Ich kann nur für Deutschland sprechen, aber wenn man sich auf eine Regierung beschränken würde, die direkt vom Volk gewählt wird, und das Grundgesetz mal konseqenz umgesetzt würde, dann wäre Politik etwas edles und positives. Das wäre dann ein freies Land mit freien bürgern, weil wenn der Bürgermeister irgend ein Blödsinn verabschiedet, wird er beim Bäcker darauf festgenagelt und nächstes mal nicht mehr gewählt. Gerade in Deutschalnd sieht man doch, das man die Politik nicht wirklich zur Rechenschaft ziehen kann. Hat man die CDU, kann man nur die SPD wählen, um dann doch nur wieder bei der CDU zu landen. Und wenn man pech hat, bekommt sogar niemand das, was er/sie gewählt hat. Oder hat irgendwer für die große Koalition gestimmt? Ich glaub's ja nicht!

    Man übertrage das auf seine eigenen Staat und wird im Prinzip das selbe finden.

    Alles Liebe
    Jan

    Alles Liebe
    Jan
     
  6. ifunanya

    ifunanya Aktives Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,

    im Moment qünschte ich mir so etwas gäbe es auch bei uns. Zumindest für die stationäre Unterbringung. Ich will euch auch erzählen, warum ich so etwas sage.

    Im Moment arbeite ich in der stationären Pflege und betreue einen schwerstmehrfachbehinderten jungen Mann. Dieser ist seit seiner Geburt schwerstbehindert, da er eine Fehlbildung des Gehirns hat udn noch ein paar andere Sachen. Heißt auf gut Deutsch. Er kann weder reden, noch sehen,nicht allein sitzen oder laufen. geschweige denn allein essen etc.pp. Heißt eigentlich nichts geht ohne Hilfe. Dieser junge Mann ist jetzt 20 Jahre alt.
    Die Mutter ist gesetzlich als Betreuerin bestellt und sie verabreicht außerplanmäßig Medizin ohne uns zu informieren, setzt nach ihrem Gutdünken Medikamente an, die der Junge unbedingt benötigt und erwartet, dass wir es auch geben. Wir lehnen ab, dnn fängt der Streß richtig an. Mami ist teilweise 24h bei ihrem "Kind". Liegt bei ihm im Bett, weil ihrer Meinung ja der Junge nicht schlafen kann...
    Dieser Junge kann dadurch die gnaze Nacht nicht schlafen, da er ständig befummelt wird, gelagert wird, ständig mit der Babyflasche gegängelt wird zu trinken, das heißt er ist wach und unruhig. Dieser Mann neigt auch noch zu Krampfanfällen. Er bekommt da ein Tropfchen Medizin, da ein Zäpfchen für dieses udn dort noch ein Klistier und was es nicht alles gibt.
    Dazu kommt noch, das Mami selber fix und foxi ist und völlig überlagert. (Jeder der sich etwas auskennt, weiß was ich damit meine).
    Was ich mir für Telefonate und Gespräche reinziehen muß, könnt ihr nicht mal ansatzweise erahnen.

    Wie gesagt, ich meine dies lediglich für stationäre Einrichtungen.
     

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